Gewerkschaft fordert klare Regeln fürs Homeoffice

Das könnte dich auch interessieren …

11 Antworten

  1. Insider sagt:

    So, wie sich die Gewerkschaften das vorstellen, sparen die Unternehmen gar nichts. Vielmehr sind es doppelte Ausgaben, da zwei Arbeitsplätze ausgestattet werden müssen. Die Frage zusätzlicher Ressourcen wie Arbeitszeitüberwachung oder Sicherung Arbeitsschutz sind da noch nicht mit drin.

    • JM sagt:

      Welcher AG stattet denn das Homeoffice seiner Mitarbeiter aus? Wenn es ein olles Laptop gibt ist das ja meist schon gut.

    • Malte sagt:

      Doch, sie sparen, indem eben keine zwei Arbeitsplätze mehr vorgehalten werden, indem Büroimmobilien anders genutzt werden können, indem zB Jobtickets, Heizungs-, Strom- und Wasserkosten eingespart werden können, Das, was ggf. möglicherweise eventuell mal an den beschäftigten zurückfließt, wäre nur ein Bruchteil der sonst aufgewendeten Kosten.
      Auch ist immerhin noch zwischen Homeoffice und mobiler Arbeit zu unterscheiden…

    • Ach verpipsch sagt:

      Wieso das ?
      Kein Betrieb wird die Leute ins Home Office schicken und einen doppelten Arbeitsplatz vorhalten,der sinnlos ungenutzt rum steht .
      Wenn der Büroplatz nach Hause verlegt wird , ist der Arbeitsplatz im Betrieb / Büro Geschichte. Was denkst du, was man an Miete und Betriebskosten sparen kann, wenn man Etagen /Häuser nicht mehr unterhalten muss. Da existiert max. noch ein Raum für Dienstbesprechungen ,wenn überhaupt. Sich ein Saal oder Hinterzimmer anmieten, um Besprechungen durchzuführen sind wirtschaftlicher , als ein Raum vorzuhalten.
      Beim mobilen Arbeiten ,hast du den Laptop und Zubehör zu Hause.
      Arbeitzzeitüberwachung , geht hervorragend mit der entsprechenden Software. Das ist das kleinste Problem.
      Was soll denn zu Hause unsicherer sein ,als im Betrieb, wenn die passenden Möbel da sind ,die Lichtverhältnisse stimmen und du jeden Tag deine Lesebrille findest. Der Gang aufs Klo ist nirgends versichert.
      Selbst für den Datenschutz müssen Auflagen erfüllt werden, was zu Hause auch nicht dass Problem darstellt.
      Aber im digitalen Zeitalter ,wird immer mehr papierlos gearbeitet.
      Da wird es in der Zukunft ,so viele Möglichkeiten geben und nicht nur in der Verwaltung.
      Eine Taschenmesser Firma lässt ihre Mitarbeiter auch von zu Hause arbeiten. Die haben ihre kleine Werkbank und Arbeitsgeräte zu Hause und können da die Teile zusammensetzen. Warum nicht ?

      • Malte sagt:

        Für passende Möblierung und Ausstattung ist beim Homeoffice aber der Arbeitgeber zuständig. Und HO geht auch nur, wenn entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind. Küche mit Wohnklo reicht nicht. Andererseits ist die Wohnung ein geschützter Bereich, der für Arbeitgeber nicht zu überwachen ist, weder für Arbeits-, noch für Datenschutz.
        Das Beispiel der firma ist kein Homeoffice, sondern Heimarbeit. Wieder ein anderes Paar Schuhe…

  2. Ehre sagt:

    Ach gibt’s euch auch noch?

    • Malte sagt:

      Wieso? Nur weil „wir“ nicht ständig öffentlich präsent sind, machen „wir“ trotzdem Arbeit an den bekannten Themen. Denke bitte auch immer daran, daß das, was du irgendwo in Presse oder TV verfolgen kannst, nur die Spitze des Arbeitsberges ist. 95% der in ver.di und den anderen DGB-Zweiggewerkschaften Tätigen sind nämlich Ehrenamtliche, die Gewerkschaftsarbeit in ihrer täglichen oder wochenendlichen Freizeit machen. Du darfst dich „uns“ da gern anschließen…

  3. Exilhallenser sagt:

    Gewerkschaften sind zum Glück ein Auslaufmodell. Mich stört an diesen Organisationen vor allem, dass sie immer mehr Politik machen, was eigentlich Aufgabe der politischen Parteien ist.

    Dazu kommt, dass Gewerkschaften nicht selten von Personen geführt werden, die noch nie in der Privatwirtschaft gearbeitet haben und/ oder völlig branchenfremd sind wie zum Beispiel Christiane Benner bei der IG Metall.

    Wer im Homeoffice arbeiten will, der soll das selbst mit seinem Arbeitgeber aushandeln. Gewerkschaftsbonzen sind da überflüssig.

    • Träumerchen sagt:

      Arbeitgeber sind ja berühmt dafür, auf Individualwünsche sofort und kompromisslos einzugehen.

    • Tim Buktu sagt:

      Klar, jeder Arbeitnehmer vertritt dann seine Interessen individuell. Träume weiter.

      • Exilhallenser sagt:

        Ich habe bisher meine Interessen als Arbeitnehmer stets selbst vertreten und das mit Erfolg. Wer das nicht kann, sollte sich fragen, wo er im (Berufs-)Leben steht.

        • Franz2 sagt:

          Es ist ein Märchen, dass Arbeitnehmer ihre Interessen individuell selbst vertreten können und keinen Nachteil erleiden bzw. damit durchkommen. Arbeitgeber funktionieren nunmal nicht so. Für die Meisten sind Arbeitnehmer nur ein Kostenfaktor und nicht der Grund ,warum der Laden überhaupt arbeitet. Da wurde in den letzten Jahrzehnten ordentlich Gehirnwäsche betrieben und neue, „fancy“ „Arbeitwelt-Kulturen“ entwickelt, die nur darauf abzielen die Leute klein zu halten und immer damit zu drohen, wie leicht ersetzbar man doch sei – was sich in der Praxis oftmals als Trugschluss gerausstellt. Deswegen sind Gewerkschaften umso wichtiger geworden. Keiner, der im HomeOffice oder mobilem Arbeiten ist, hat Lust am Freitag Abend noch vom Chef angerufen zu werden, weil dem irgendein Hirnfurz quer hängt, was man denn noch unbedingt machen könnte, was aber bis Montag Zeit hat (oder vielleicht komplett überdacht werden sollte). Was Leute wie dich stört ist, dass gestreikt wird, weil das bei Einigen die Wohlfühlbubble zum platzen bringt. Klappe halten und weiterschuften – Hauptsache der Lohnsklave macht still und leise seinen Job und stellt keiner Forderungen. Das ist schon ein Meisterstück, dass man es geschafft hat im Osten in 30 Jahren die Leute so gegeneinander auszuspielen und unter Druck zu setzen, dass Arbeitnehmer nun aufeinander losgehen, wenn gestreikt wird.

          • Malte sagt:

            Ergänzend ist dazu noch festzustellen, daß die Anrufmöglichkeit nur eben in der einen Richtung funktionieren soll, Die andere ist gänzlich tabu. Wo kämen wir denn hin… Und so wie es im Augenblick aussieht, werden gewerkschaften eher wieder an Einfluß gewinnen, mit Homeoffice und so. Weil nämlich das Arbeitszeitgesetz aufgeweicht und -geweitet werden soll; 12 Stundentag, 60Stunden-Arbeitswoche rücken wieder in die Nähe… natürlich gibt es auch zuviele Kosten, und zuviel Urlaub, den man ja dann als Homeworker nicht mehr braucht. „Die sind ja sowieso zuhause!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.