Halle hat bislang 842 Ukraine-Flüchtlinge registriert – so viele wie sonst nirgends in Sachsen-Anhalt – Wohningsangebote für Familien und Menschen mit Haustieren werden gebraucht

In der zentralen städtischen Aufnahmestelle in Halle-Neustadt „Am Stadion 6“ konnten am heutigen Freitag, 11. März 2022, rund 195 Geflüchtete registriert werden. Insgesamt hat die Stadt bislang rund 842 Geflüchtete aus der Ukraine offiziell registriert. Damit hat die Stadt Halle (Saale) von den offiziell in Sachsen-Anhalt registrierten Geflüchteten mit Abstand die größte Anzahl aufgenommen.

Die Anlaufstelle hatte am Montag ihre Arbeit begonnen. Dort erfolgt die Anmeldung, die Registrierung bei der Ausländerbehörde und die Beantragung von Sozialleistungen. Der Betrieb läuft reibungslos. Die bislang sehr vereinzelt aufgetretenen Beschwerden hat die Stadt bereits abgearbeitet.

Die AWO SPI als Partnerin der Stadt für private Unterbringungsangebote konnte bereits 250 Geflüchtete vermitteln. Aufgrund der aktuellen Situation liegt der Schwerpunkt aktuell bei dem Auszug von Kriegsgeflüchteten aus der städtischen Notunterkunft, um die Aufenthaltsdauer dort für Familien so kurz wie möglich zu halten. Konkrete Unterbringungsbedarfe werden möglichst passgenau an die Unterstützerinnen und Unterstützer vermittelt. Die AWO SPI sucht nunmehr vermehrt Angebote für Familien mit mehr als vier Personen und für Menschen mit Haustieren. (E-Mail: ukraine@awo-spi.de; Telefon: 0176 14499701)

Die Turnhalle am Bildungszentrum, Am Stadion 8, in Halle-Neustadt steht weiter als Notunterkunft zur Verfügung. Rund 140 Personen nutzen derzeit das Angebot. Die Stadt hat die Halle mit einem WLan-Internetzugang und einer Spielecke für Kinder ausgestattet. Ziel der Stadt ist es jedoch, die Geflüchteten schnellstmöglich in Wohnungen unterzubringen.

Die städtischen Wohnungsunternehmen HWG und GWG haben dafür bislang rund 250 Wohnungen zur Verfügung gestellt, in denen rund 800 Personen Platz finden werden. Der Umzug in die ersten möblierten Wohnungen beginnt in Kürze.

Auf der Startseite ihres Internetauftritts www.halle.de hat die Stadt das Informationsangebot für Geflüchtete und deren Helfende in deutscher und ukrainischer Sprache zusammengestellt. Das Informationsangebot wird kontinuierlich ergänzt.

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31 Antworten

  1. abc sagt:

    Es ehrt die Ukrainer, dass sie zunächst ihre Frauen, Kinder, Alten und auch Haustiere in Sicherheit bringen. Das zeigt, dass es sich um anständige, rechtschaffene Leute handelt.

    Ganz im Gegensatz dazu die Syrer, Afghanen, Marokkaner, wo die jungen Männer „flüchten“.

    Aber die Deutschen sind halt so saublöd, dass sie selbst einfachste Zusammenhänge nicht erkennen. Ein durch und durch gehirngewaschenes, untertäniges Volk. 🥴🥴🥴

    • Alman sagt:

      Du bist Deutsche?

    • KeinDeutscher sagt:

      „ Aber die Deutschen sind halt so saublöd, dass sie selbst einfachste Zusammenhänge nicht erkennen. Ein durch und durch gehirngewaschenes, untertäniges Volk.“ -> Dann vermute ich mal ganz stark, dass du auch Deutscher bist?!

      >SLAVA UKRAINI<

    • Lubob sagt:

      Ganz vielleicht hat es auch damit zu tun, dass in der Regel junge Männer zum Kriegsdienst gezwungen werden?

      Dein „flüchten“ im Anführungszeichen zeigt auch, wie sehr es dir an Mitgefühl, Anstand und Urteilsvermögen mangelt. Im Vergleich zu Syrien sind die bisherigen Ereignisse in der Ukraine geradezu harmlos.

    • Jim Knopf sagt:

      Richtig .

    • Jap sagt:

      Da kann man dir nur 100% recht geben! Diese gut ausgebildeten Menschen werden in Ihre Heimat zurück wollen. Ein kleiner Prozentsatz vllt. nicht ( wie das Leben so spielt). Man hat ja eindrucksvoll durch einen Artikel von DubistHalle vom 23.01.2017 gesehen wie gewillt die Geflüchteten aus Afghanistan und Nord-Afrika waren hier etwas zu reißen ..

    • 10010110 sagt:

      Ganz im Gegensatz dazu die Syrer, Afghanen, Marokkaner, wo die jungen Männer „flüchten“.

      Das würden zahlreiche ukrainische „Männer“ auch tun, wenn der Staat sie denn nicht zum Wehrdienst zwingen und ihre Ausreise verhindern würde. Das war/ist in Syrien, Marokko und Afghanistan nicht der Fall.

      • 10010110 sagt:

        Abgesehen davon unterscheidet sich die Situation in der Ukraine dahingehend, dass es sich hier nicht um einen Bürgerkrieg handelt, wo die Landsleute sich vor der eigenen Staatsmacht fürchten müssen, sondern um einen Angriffskrieg aus einem anderen Land.

    • As sagt:

      Tja, aber Zusammenhänge hast Du wohl auch nicht gerafft. Die Männer würden auch gern fliehen, aber der Silenskyj lässt sie nicht raus. Daher kommen hier nur die Frauen und Kinder an. Obwohl die Frauen ja auch ihr Land verteidigen könnten. Wo bleibt die Gleichberechtigung?

      • Joki sagt:

        Hör doch auf mit deiner Putin-Propaganda. Was hast du denn davon?

      • Hansimglück sagt:

        Bei S. herrschen rauhe Sitten .Da darf man annehmen , dass Deserteure nicht wie in Deutschland ein Denkmal kriegen , sondern die Kugel .So werden Helden gemacht.

    • Doreen Däubel sagt:

      Bist du zu feige auf der Straße deine Meinung kundzutun? Angst verhaftet zu werden, wie es den Russen ergangen ist, nur weil sie Kritik gegen Putin offen auf der Straße kundgetan haben?

    • Frau L. sagt:

      @sbc

      „Es ehrt die Ukrainer, dass sie zunächst ihre Frauen, Kinder, Alten und auch Haustiere in Sicherheit bringen. Das zeigt, dass es sich um anständige, rechtschaffene Leute handelt.“

      Meinen Sie mit ‚Ukrainern‘ ausschließlich nicht-alte ukrainische Männer?

      Die flüchtenden Frauen und Alten sind ebenso ukrainische Staatsangehörige, die sich aktiv und selbstbestimmt mit Kindern und Haustieren auf den Weg begeben und nicht von ‚den Ukrainern‘ (wen auch immer Sie damit meinen) in Sicherheit geschickt/gebracht werden.

    • Ju sagt:

      Schickt erst mal die Merkel Flüchtlinge nach Hause

  2. Pe sagt:

    Deutsche Frauen haben Syrer und deutsche Männer werden ukrainische Frauen haben .nur ne Frage der Zeit wartet ab was da noch kommt

  3. Rupert sagt:

    Was ist mit dem Maritim? Darüber hört man nichts mehr.

  4. ... sagt:

    Für die werden jetzt händeringend Wohnungen gesucht? Mussten doch nach der Wende unbedingt alle Plattenbauten abgerissen werden in den letzten Jahren

    • du weißt schon sagt:

      Hetz nicht so, du Trümmerlotte. Davon geht dein Frust auch nicht weg.

    • Doreen Däubel sagt:

      Es sind noch genug leere Plattenbauten vorhanden, die ungenutzt unnötige Kosten verursachen. Abriss steht nicht mehr auf der Agenda, sondern Umbau von bestehenden Wohnungen, infolge neuartiger Wohnungskonzepte.

  5. J sagt:

    Wo sind in Halle eigentlich Luftschutzbunker? Frage für einen Freund.

  6. K sagt:

    Südpark, Halle Neustadt. Einstieg über den Gullideckel hinter dem dritten Busch. Grüße an deinen Freund!

    • Allahu akbar sagt:

      Kann man über diesen Weg , wie am Hauptbahnhof , die Kulturhauptstadt Halle nach allen Himmelsrichtungen verlassen ?

  7. Ju sagt:

    Das maritim steht leer

  8. Frage für einen Freund sagt:

    Wieviele ukrainosche Flüchtlinge wohl schon vor dem Krieg hier waren?