Halle prüft Tempo 30 vor weiteren Schulen, Kitas und Heimen

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Dieses Thema enthält 166 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  10010110 vor 9 Monate.

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  • #67015 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Wäre ich sogar als notorischer Autofahrer dafür, allerdings würde ich die Tempo 30 Beschränkungen vor Schulen und KiTa-Stätten auf eine Zeit von Mo – Fr 06:00 – 18:00 beschränken, vor Pflegeheimen und Krankenhäusern allerdings dauerhaft anordnen.

     

    An die Redaktion von „Du bist Halle“: In der „Fritz Hoffmann Straße“ besteht bereits Tempo 30 in der Zeit von Mo – Fr 6:00 – 18:00. Eine weitere Ausdehnung finde ich als nicht angebracht.

    #67018 Antwort

    Zewa Soft

    Wie prüft man denn ein Tempo? Kommt da jemand von der Tempo-Prüfanstalt?

    #67020 Antwort

    Nachtschwärmer
    Teilnehmer

    Vor allen Einrichtungen mit Kindern von Mo. bis Fr. von 6:00 bis 18:00, vor allen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen u.dgl. 24h 30km/h wäre sinnvoll.

    #67032 Antwort

    HansimGlück

    Halt, in Halle nur bis 23 Uhr, haben wir gelernt.

     

    #67033 Antwort

    HalleVerkehrt

    Kommt man irgendwie an die Liste ran? Spontan fällt mir der Joliot-Curie-Platz ein, neben dem Indischen Restaurant ist ja eine Alters- oder Pflegeeinrichtung.

    #67035 Antwort

    Buchmann

    Für was bitte 2 Überwege in der Blücherstraße? Sind Fußgängerüberweg gemeint? Da ist weder eine Schule noch ein Altenheim! Da gibt es ganz sicher andere Bereiche in Halle wo die Überquerung für Schulkinder sicherer gemacht werden sollte. Aber das ist nicht in Heide-Süd…

    #67036 Antwort

    HansimGlück

    Die Liste steht im Artikel, würde ich meinen.

    #67037 Antwort

    HalleVerkehrt

    @HansImGlück: Danke, stimmt, die 11 stehen drin, und da ist Curie nicht dabei. Von den 65 bleiben also noch 54.

    #67038 Antwort

    HansimGlück

    Bei manchen Einrichtungen machen Querungen vielleicht auch keinen Sinn.

    #67045 Antwort

    10010110

    Was auf jeden Fall „Sinn macht“, ist deutsche Grammatik.

    #67061 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Diese ganze Sonderbeschilderung könnte man sich sparen, wenn man im Stadtgebiet generell auf 30 kmh begrenzt und nur in Ausnahmefällen (z.B. Volkmanstraße) auf 50 kmh erhöht. Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen und einfacher/transparenter für den Autofahrer sein. An vielen Stellen fährt der vernünftige Autofahrer bereits jetzt nicht schneller als 30. Es würde also nur Raser treffen, sonst kaum jemanden.

    #67126 Antwort

    HalleVerkehrt

    Diese ganze Sonderbeschilderung könnte man sich sparen, wenn man im Stadtgebiet generell auf 30 kmh begrenzt und nur in Ausnahmefällen (z.B. Volkmanstraße) auf 50 kmh erhöht. Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen und einfacher/transparenter für den Autofahrer sein. An vielen Stellen fährt der vernünftige Autofahrer bereits jetzt nicht schneller als 30. Es würde also nur Raser treffen, sonst kaum jemanden.

    An vielen Stellen mit nur einer stark begrenzten engen Fahrspur mit Kreuzungen, Einparkern, Ausparkern, Fußgängern sehe ich zumindest viele vernünftige Autofahrer deutlich langsamer als 50 km/h fahren. Egal ob Bernburger, LuWu, Reilstraße nahe Reileck, Seebener Straße, …

    30 km/h ist wohl auch die Geschwindigkeit, wo ein auf die Straße rennendes Kind fast immer mit Verletzungen davonkommt.

    Und ehrlich: bei den kurzen Strecken innerhalb von Halle wird der Zeitbedarf fast vollständig von Ausparken, Einparken, Ampeln, Parkplatzsuche, anfahren, bremsen dominiert. Die reine Fahrzeit für 5km sind bei konstant 50 km/h  6 Minuten, bei konstant 30 km/h sind es 10 Minuten. Bei noch kürzeren Strecken ist das Auto zwar für die meisten Anwendungsfälle das falsche Werkzeug, aber die Unterschiede werden noch lächerlicher.

     

    #67130 Antwort

    Meckerbock

    @halleverkehrt

    es gibt  also zu viele Ampeln und zu wenig Parkplätze.. und gebremst  wird sowieso zuviel .

     

    😉

    #67132 Antwort

    HalleVerkehrt

    @halleverkehrt

    es gibt also zu viele Ampeln und zu wenig Parkplätze.. und gebremst wird sowieso zuviel .

    Ja, die Autos sollten einfach woanders spielen gehen, Nürburgring oder so, da macht es auch mehr Spaß! 😉

    Wer bremst, verliert!

    #67141 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Diese ganze Sonderbeschilderung könnte man sich sparen, wenn man im Stadtgebiet generell auf 30 kmh begrenzt und nur in Ausnahmefällen (z.B. Volkmanstraße) auf 50 kmh erhöht. Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen und einfacher/transparenter für den Autofahrer sein. An vielen Stellen fährt der vernünftige Autofahrer bereits jetzt nicht schneller als 30. Es würde also nur Raser treffen, sonst kaum jemanden.

     

    Ich denke eher, man sollte in einigen Straßen die absolut sinnlose Tempobegrenzung aufheben, z.B. Regensburger Straße, ausser im Bereich Schule und KiTa, ansonsten Tempo 50. Ich würde mich max. noch breitschlagen lassen, in der Zeit von 22:00 – 06:00 und an den o. g. Stellen dann eben dauerhaft, Tempo 30 anzuordnen.

     

    Gerade in der Regensburger Straße hält sich kaum einer an die Tempo 30. Erlebe ich jeden Tag auf’s Neue, das mir teilweise sogar die 40-Tonner oder auch die Busse der HAVAG fast im Kofferraum kleben, nur weil man sich an die StVO hält.

    #67142 Antwort

    murphy

    Die Absicht mehr 30er-Zonen einzurichten ist gut. Nicht alle Ziele, z.B. 2 Überwege in der Blücherstr. sind nachvollziebar.

    Was mich stört, ist die endgültige Zielrichtung, ganz Halle auf max. 30 herabzubremsen (besser 20).

    Wie soll ich sonst die Beiträge des Fußgängers HalleVerkehrt verstehen.

    #67144 Antwort

    Rudi

    Ganz Halle muss brutalstmöglich entschleunigt werden.

    #67150 Antwort

    Rüssel

    Brutalsmöglich. Zeige einfach brutalstmöglich körperlichen Einsatz.

    #67152 Antwort

    Russische Mafia

    Wir erledigen jeden Auftrag.

    #67161 Antwort

    Rolle

    @Russische Mafia

     

    Bitte mal diskret die Kontaktdaten.

     

    Ich hätte da zwei, drei Geheimaufträge…

     

     

    #67175 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Die Absicht mehr 30er-Zonen einzurichten ist gut.

     

    Dem widerspreche ich ja gar nicht, von mir aus können sie das komplette Paulusviertel, oder das Giebichensteinviertel als Tempo 30 Zone ausschreiben, aber warum solche Straßen wie die Regensburger Str. Da gibt es auf der einen Seite Wohnhäuser, auf der anderen Seite gibt es die Deutsche Bahn. Angeblich sollen die Autos und LKW’s soviel Lärm verursachen, das das alleine schon Grund für Tempo 30 ist. Wer’s glaubt wird selig. Ausgenommen sei hierbei ausdrücklich der Bereich entlang der Grundschule und der KiTa. Da könnte man Tempo 30 in der Zeit von „Mo. – Fr. 06:00 – 18:00“ anordnen.

     

    Da wohnen irgendwelche Stadträte oder ehemalige Stadträte. Nur weil die ihre Ruhe haben wollen, bestehen diese „sinnlos“ Tempo-30 Bereiche.

    #67179 Antwort

    Schrammkopf

    @Schramm

    In der Regensburger Straße gilt 30, um dich zu schützen.

    #67184 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    @Schrammkopf (Spiegelei)

     

    Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich mich an die StVO. Wenn Tempo 30 angeordnet ist, halte ich mich daran, was man von einigen anderen nicht halten kann, wenn diese einem fast im Kofferraum kleben, oder einen mit halsbrecherischen Manövern überholen müssen, nur weil diese meinen, die StVO gelte für sie nicht.

     

    Was die Tempobegrenzung in der Regensburger angeht, finde ich diese einfach nur „fehl am Platze“, weil sich kaum einer dran hält und ich die „offizielle“ Begründung zwecks Lärmschutz in Frage stelle.

    #67231 Antwort

    HalleVerkehrt

    Was mich stört, ist die endgültige Zielrichtung, ganz Halle auf max. 30 herabzubremsen (besser 20).
    Wie soll ich sonst die Beiträge des Fußgängers HalleVerkehrt verstehen.

    Nee, das ist nicht ganz richtig. Die großen Straßen (Hochstraße, Volkmann, Magistrale) können ruhig Tempo 50 bleiben.

    Aber kannst du am Beispiel der LuWu oder der Bernburger Straße noch genauer erklären, was dich da an T30 genau stört? Oder unten an der Saale in der Seebener. Es ist eng, Familien + Kinder düsen da rum, Eisdiele, Zoo, Kino, Saale.

    Findest du da wirklich, dass man die jeweiligen kurzen Stücke bis zum nächsten Stop schnell fahren muss?

    Die Regensburger ist mir grade nicht so präsent, müsste ich mir anschauen. Bis die Stadt irgendwo 30 anordnet, gibt es normalerweise gute Gründe.

    #67240 Antwort

    Peter

    Kannst du mir erklären warum Radfahrer ihre Radautobahnen haben müssen? Ein geteilter Rad Fußweg an einer Bundesstraße tut es auch. Zudem ist es viel sicherer für die Radfahrer:

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Statistisches-Bundesamt-Zahl-der-Unfaelle-mit-Pedelecs-steigt-deutlich-3592511.html

    Die LuWu ist doch schön breit. Wenn man sich an die Grundregeln der StVO hält kann dort auch nichts passieren. Vielleicht wieder mehr auf Verkehrserziehung setzen?

    #67271 Antwort

    HalleVerkehrt

    Kannst du mir erklären warum Radfahrer ihre Radautobahnen haben müssen? Ein geteilter Rad Fußweg an einer Bundesstraße tut es auch.

    Meinst du jetzt in der Stadt? Da sind diese geteilten Wege eine absolute Notlösung für wenig benutzte Straßen. Dort kann man kaum mehr als Schrittgeschwindigkeit fahren.

    Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel. Räder auf gut gebauten zusammenhängenden Radwegen können eine große Verkehrsleistung auf wenig Raum erbringen und brauchen sehr wenig Platz zum Abstellen.

    Das Auto dagegen braucht sehr teure Infrastruktur und sehr viel Platz (Fahrspur + Parken) und hat Vorteile bei geringer Bevölkerungsdichte (ländlicher Raum), bei größeren Transporten, bei mittellangen Strecken oder für eine bestimmte Art von mobilitätseingeschränkten Menschen.

    Wenn also eine Stadt wenig Platz und wenig Geld hat, noch dazu keine Berge und kurze Strecken, dann kann sie mit einer ordentlichen Fahrradinfrastruktur ihre Verkehrsprobleme lösen. Sehr gut messen kann man das Potential daran, wie viele Kurzstrecken (Extremfall: <3km, normal: <5km) mit dem Auto passieren. Ich kenne keine genauen Zahlen von Halle, aber irgendwas zwischen 30% und 50% der Autofahrten sind in dem Bereich.

    Man kann auch gut schauen, wie viel Verkehrsleistung unter guten Umständen vom Fahrrad erbracht wird, und da sind 35% kein Hexenwerk, also eine Verdreifachung gegenüber Halle.

    Noch besser und platzsparender sind nur Fußgänger, aber der typische Fuß-Radius ist glaube ich bei 1km. Deshalb sollte man Fußgängern auch keine Radfahrer auf den Fußweg hetzen, oder ihre schmalen Fußwege durch Parkplätze noch einschränken.

    Also: ein vernüftiger Mix ist für alle das Beste. Auto dort, wo sinnvoll, ansonsten andere Verkehrsmittel. Dann haben es alle leichter: die Autos finden ihre Parkplätze, die Räder können ordentlich fahren und die Fußgänger laufen. Und als Basis des Ganzen ein guter ÖPNV und breites Carsharing.

    Wenn es um Transport geht, ist ein eigener PKW sehr oft falsch dimensioniert. Entweder man holt den Kasten Bier mit dem großen Familienauto oder der Ikea-Schrank hängt aus dem Corsa hinten raus. Beim Carsharing hast du immer die richtige Größe, fährst also selten ein viel zu großes Auto.

    Carsharing ist auch so eine extrem platzsparende Maßnahme. Die Autos sind 10x so viel in Benutzung wie ein privater PKW, es stehen also statt 10 Autos nur eins rum. Und da ist der Effekt der sich verringernden Nutzung bei den Kunden noch nicht berechnet. Wenn es eng ist, muss man einfach ein gutes Carsharing fördern, die Städte können das neuerdings sehr bequem und kostengünstig mit ausgewiesenen Parkplätzen machen.

    Also: Radverkehr, Fußwege, ÖPNV, Carsharing und da wo es sinnvoll ist, private PKW. Der Mix ist ja schon da, sonst wäre der Verkehr in Halle schon längst komplett kollabiert. Man muss nur noch ein bisschen schieben.

    #67274 Antwort

    HalleVerkehrt

    Noch mal zum Geld: das Parkhaus Hansering hat für 400 Stellplätze 20 Millionen Euro und eine Menge Platz gekostet und sollte zur Belebung der Innenstadt beitragen. Die Fahrbahn hat es auf jeden Fall belebt. Ob im Jahr 2001 die innerstädtischen Geschäfte durch diesen Boost und diese Investition so richtig abgingen und seitdem Halle ein Einkaufsparadies ist, mag jeder für sich selbst beurteilen.

    #67276 Antwort

    HalleHatVerkehr

    Du vergisst aber, die Autofahrer bezahlen die gesamte Infrastruktur. Auch das Parkhaus wird nicht kostenlos betrieben. Wer sich kein Auto leisten kann oder will soll ruhig das Rad nutzen aber noch Ansprüche stellen für ein derart veraltetes Verkehrsmittel aus purem Egoismus ist schon sehr dreist. Und am Ende zahle ich noch mit meiner Krankenversicherung mit wenn so ein Trottel gegen einen Baum fährt. Die Zahlen die weiter oben gebracht wurden sprechen offensichtlich dafür eine Pflichtversicherung für E-Bikes einzuführen und Fahrräder generell in der Geschwindigkeit zu begrenzen.

    #67278 Antwort

    Statist

    Und am Ende zahle ich noch mit meiner Krankenversicherung mit wenn so ein Trottel gegen einen Baum fährt.

    Verkehrstote 2016 (Kfz): 2272

    Verkehrstote 2016 (Fahrrad): 393

     

    Verletzte 2016 (Kfz): 280444

    Verletzte 2016 (Fahrrad): 80881

     

    Hauptverursacher von Unfällen 2016 : 12,2% Fahrradfahrer, 83% Kraftfahrer

     

    #67280 Antwort

    Buchheim

    Dass die Autofahrer die gesamte Infrastruktur bezahlen, ist natürlich Quatsch. Ich fahre eine Mercedes E-Klasse neueren Baujahrs und bezahle dafür 120 EUR KFZ-Steuer pro Jahr, also gerade 10 EUR im Monat. Aus dieser niedrigen Summe irgendwelche Ansprüche abzuleiten, vielleicht sogar noch auf unbegrenzte Verkehrsfläche im kostbaren innerstädtischen Raum, wäre mir völlig fremd.

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