Halle sucht neue Finanzierungsmöglichkeiten für das Laternenfest: “Eintritt kommt in unserer Gedankenwelt nicht vor”

Die Kosten für das Laternenfest in Halle (Saale) laufen aus dem Ruder. Schon im vergangenen Jahr war ein kräftiger Nachschlag nötig. Und auch im laufenden Jahr sind 300.000 Euro mehr nötig, bislang sah der Etat 400.000 Euro vor.
Bürgermeister Egbert Geier sprach von einer “Neuakzentuierung” des Festes. “Wir müssen über die Finanzierung für die Zukunft nachdenken.” Ziel der Stadt sei es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen qualitativ hochwertigem Programm und der gebotenen Sparsamkeit zu wahren. Erste Prüfungen von Ideen dazu laufen nach Angaben von Geier bereits.
Doch auch in Zukunft müssen die Hallenser wohl nicht dafür bezahlen, das Fest zu besuchen. “Ein Eintritt ist unsererseits nie diskutiert worden”, sagt Reik Möller, der für die Stadt den Hut für die Festplanungen auf hat. Und Stadtmarketing-Chef Mark Lange ergänzt: “ein Eintritt kommt in unserer Gedankenwelt nicht vor.” Das dürfte auch an der Lage des Festgeländes liegen. Man kommt über verschiedene Wege auf das Gelände. Eine Alternative wäre zwar, das gesamte Festgelände einzuzäunen – doch allein das würde schon eine Menge kosten, hinzu kommt das nötige Eintrittspersonal. Dabei gibt die Stadt in diesem Jahr (nimmt man die Besucherzahlen der Vergangenheit als Grundlage) 4 Euro pro Besucher aus.
Klar aber ist: für die Zukunft muss irgendwo Geld herkommen. “Für so ein Budget ist solch ein Volksfest nicht mehr zu haben”, stellt Stadtmarketing-Chef Lange klar. Bühnenaufbau, Personal, Strom, Reinigung… überall sind die Kosten in die Höhe geschnellt.
Koks und Nutten?
Warum nicht du?
Zieh dir doch mal einen Tanga an. Vielleicht klappt es dann.
Last es einfach weg dieses Fest braucht keiner.
Vorschlag: 2 Mio. € bei den Kulturbeamten der Bühnen-Halle kürzen. Schon ist das Problem gelöst. Die Schließung dieser Geldverbrennungsanlage würde sogar den gesamten städtischen Haushalt sanieren…
Soviel verdienen die paar Verbeamteten dort aber nicht… Da mußt du dann schon das Kulturamt auch dazu nehmen, da gibt es noch ein paar Beamte.
Vorschlag.
Weg von Magdeburg.
Dann ist Sachsen-Anhalt Geschichte und die massive Behinderung Halles auch.
Dann stimmen die Einnahmen.
Und Magdeburger „Potential“ ohne Lobbyismus wird sichtbar – beim Abstieg.
Einfach abschaffen, dann kostet es nichts mehr. Damit stünde endlich mehr Geld für Beauftragt*innen und NGO*innen zur Verfügung, um die Welt für die Bürger*innen und Mensch*innen nachhaltig zu verbessern.
Klar, das letzte Volksfest was es noch in Halle gibt, seit vielen Jahren (auch vor der Wende), willst du abschaffen.
Ich denke schon, mit einem Eintrittspreis, wäre allen geholfen. Und wenn dann auch entsprechende Kontrollen passieren, gibt es keine Unannehmlichkeiten. Die Kosten sind sicher erst einmal hoch, aber ich denke schon, dass es sich dann mit dem Eintrittspreis und auf die Jahre bezahlbar macht.
Den privaten Haushalten geht’s auch nicht besser, sie müssen die Finanzdecke auch von einer Ecke zur anderen zerren.
Wenn du tatsächlich derartige Probleme hast, solltest du dir aber Hilfe suchen! Selbst auf der untersten gesellschaftlichen Stufe muss hier niemand hungern und frieren.
Wenn man hart arbeiten geht, möchte ich bis zum Ende des Monats aber nicht nur „überleben“ sondern leben. Dafür sollte es reichen
Von wegen hungern und frieren.
Eine Familie mit mehreren Kindern muss einfach gerade zusehen wo sie bleibt. Steigende Kosten in allen Lebensbereichen stellen einen vor große Herausforderungen.
Wenn es sogar mit Arbeit nicht reicht, machst du ganz viel falsch.
Die Preise auf dem Laternenfest sind meist auch nicht ohne und der Klientel, die dort gerne einen draufmacht, scheint es ja dann so schlecht nicht zu gehen. Man könnte Umweltverschmutzung auf dem Fest ahnden … bei 15€ pro Verstoß dürfen da einige zehntausend € zusammenkommen.
Warum kein Eintritt. Andere Volksfeste nehmen auch Eintritt. Da würden Suffköppe vielleicht draußen bleiben. 4€ ist doch akzeptabel einmal im Jahr
Das würde eine Einzäunung des gesamten Geländes erfordern, diverse Einlasskontrollen, Sicherheitszufahrten etc. Und dort muss dann drei Tage lang entsprechend personal beschäftigt werden. Allein um diese Kosten zu decken, müsste man wohl 3-4 Euro Eintritt nehmen, dazu noch die 3 Euro, um den Zuschuss auf 0 zu bringen. D.h., 6-7 Euro Eintritt….wer würde das dann noch zahlen?
Im Text steht warum Eintritt nicht in Frage kommt. (Was auch nachvollziehbar ist)
Parkgebühren auf 5 Euro die Stunde erhöhen , wie in München, schon ist Halle keine abgehängte u. arme Stadt mehr u. alle Besucher können ein Freigetränk kriegen.
Klar! Halle und München waren schon immer eine Liga……
@Menkenke Haha: einfach sinnfreier Komentar!
Wäre auch ne gute Möglichkeit. Ist mir sowieso unbegreiflich, wie man als Einwohner der Stadt dort mit Auto anreisen muss.
Ahhh……Ist nur für Stadtbewohner …Junge junge, der Franz wieder
Für euch gibt es P+R-Parkplätze, Bus, Straßenbahn und Taxi.
Laufen geht auch, wenn die Kohle so knapp ist. Oder auf’s 5. Bier verzichten!
Die Planung war von Anfang an natürlich unrealistisch. In Halle werden Ausgaben seit Jahren zu niedrig angesetzt, um den Haushalt genehmigungsfähig zu machen. Das hat man zuletzt bei den Tariferhöhungen gesehen, wo Halle nur 1,5 % angesetzt hatte. Das eigentliche Problem ist aber, dass die Kommunalaufsicht das der Stadt trotz besseren Wissens durchgehenlässt
Stück für Stück wird eines mit Tradition größtes Volksfest in Halle versucht kaputt zu machen. Ich hoffe die neuen Volksvertreter nächstes Jahr werden es wieder retten können und OB Wiegand wird dabei helfen !
Wann warst du das letzte Mal in Halle?
20% Preisaufschlag auf verkaufte Waren und Dienstleistungen, den der Händler dann an die Stadt abführt. Als Solidaritätszuschlag bewerben, nach Abstand, Maske und Impfung sollte es doch ein Selbstläufer sein.
Man ist dabei ,!“das“!Halle abzuschaffen.Siehe Neubauten an Hafenbahn,dann kann der Rest-Grüngerecht gestaltet werden-Siehe Saaleufer.Meine Heimat das tut WEH
Bei ~10% inflation die Kosten fast zu verdoppeln ist eine Leistung.
Es liegt noch genügend Geld auf der Straße. Die Falschparker und Raser können das locker finanzieren, man muss sie bloß auch erwischen wollen.
@Nulli: oder von dir für jeden dämlichen Komentar eine fette Gebühr einziehen,da könnten wir das ganze Jahr durchfeiern
Bürgermeister wer!Fest bleibt-seit kindheit wars,immer schön!politiker 10 prozent weniger gehalt&wir haben Luxus
Junge ist das schwer zu lesen!
Wenn die Veranstalter Geld brauchen, sollen sie Pfandflaschen sammeln. Ja, es liegt genug Geld auf der Straße.
„im laufenden Jahr sind 300.000 Euro mehr nötig, bislang sah der Etat 400.000 Euro vor.“
Ich verstehe das Problem der Stadt nicht, die Standgebühren beim Laternenfest sind schon extrem und damit die Einnahmen auch sehr hoch.
Es wäre möglich das Fest zu Feiern mit weniger ausgaben!
Wenn man bedenkt, dass das Riveufer immer noch nicht fertig ist, frage ich mich wirklich wo das ganze Geld hingeht.
Die Händler bringen ihren Stand selbst mit, genauso wie die Fahrgeschäfte, die WCs sind kostenpflichtig.
Für die Müllentsorgung, Rettungs- und Ordnungskräfte wird zwar Geld ausgegeben, das war es auch.
Die vielen Bühnenshows kosten unnötig viel Geld, kann man sich nicht auf das wesentliche beschränken?
Möglichkeiten gibt es viele, man muss diese nur nutzten.
Wie wieder so getan wird als würde das Fest nicht von Steuern finanziert.
Das Fest wird nicht von Steuern finanziert.
Ich finde die Idee toll, 20 – 25 € Eintritt zu einer Verkaufsveranstaltung zu verlangen. Wenn wir dann sämtliche Künstler einsparen (abgesehen von ein paar kostenlosen Badezimmer-Singenden [richtig gegendert?]), will ein Jahr später eh niemand mehr zum Laternenfest. Finanzproblem gelöst. Leute, wir leben im Kapitalismus. Wir müssen arbeiten – nicht feiern! Geht an solchen Wochenenden – natürlich ohne Lohn – in die Firma und macht euren Chef glücklich! Die leuchtenden Augen eures Chefs, wenn er sich die nächste Villa kauft – unbezahlbar! Hinweis: Dieser Text könnte Sarkasmus enthalten…
Jeder 1 € Eintritt, an allen Brücken ein Kassenhäuschen, schon erledigt.
Ging in DDR-Zeiten doch auch. Und beim Pressefest waren die Eintrittskarten auch gleich noch ein Los.
Die Stadt kann doch Anfang die Fahrrad Rambos zur Kasse zu bitten. Bei rot über Ampel fahren 100€ Strafe und wer nicht zahlen kann darf Müll sammeln und das Rad wird eingezogen. usw.