Halles IHK-Chef froh über das Wahlergebnis

Der Haupt­geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Thomas Brockmeier, zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Landtagswahl. Die CDU hatte die Wahl deutlich mit 37,1 Prozent gewonnen.

“Ich persönlich bin froh über dieses Wahlergebnis, das vor allem eines zum Ausdruck bringt und zugleich weiterhin ermöglicht: demokratische Stabilität”, meint er. Genau das sei nicht zuletzt für das Image des Bundeslandes wichtig. Und wichtig ist es auch und insbesondere für die Wirtschaft. Vertrauen ist Trumpf. “In erster Linie ist dieses Ergebnis als ein starker Vertrauensbeweis für Ministerpräsident Rainer Haseloff zu werten. Honoriert wurde seine ausgleichende Politik, auch unterschiedliche Positionen zusammen­zubringen, ohne dabei beliebig zu werden.”

Jetzt sei die Gelegenheit, “sich in aller Ruhe mit den Inhalten zu befassen und alle Optionen sorgsam abzuwägen. Es wird nun darauf ankommen, die künftige Regierung vorrangig anhand sachpolitischer Weichen­stellungen zusammenzubringen.” Die teils heftigen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in einigen Branchen müssten zielgerichtet überwunden werden. Auch Herausforderungen wie der anstehende Kohleausstieg für die Wirtschaftsstruktur und die Energieversorgung müssten gemeistert werden. 

“Die Unternehmerschaft erwartet in den kommenden Jahren eine Wirtschaftspolitik der klaren Kante – und die Chancen dafür stehen nach dem heutigen Wahlabend gut”, so Brockmeier.

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5 Antworten

  1. Ich will meine Zwangsbeiträge zurück! sagt:

    Ehhh, Brockmeier, was du privat machts ist mir ritze. Aber als Präses erwarte ich von dir politische Neutralität.

    CDU-Claquerismus – und das mit den zwangserhobenen Beiträgen der zwangsangeschlossenen Mitglieder … ich glaube es hackt!

  2. Bürger für Halle sagt:

    Auch ich bin Zwangsmitglied und mit der einseitigen neoliberalen Ausrichtung der IHK mehr als unzufreiden. Es ist immer das gleiche: Es wird gegen jegliche Reformen, das Lieferkettengesetz, die Verkehrswende, den Umbau der fossilen Industrie usw. Stimmung gemacht und agiert. Im Sinne der mittelständischen Wirtschaft agiert die IHK auf jeden Fall nicht und ihre Verkündungen sind keinesfalls repräsentativ. Man fragt sich, ob Herr Nrockmeier tatsächlich glaubt, was er sagt.

    • Uppercrust sagt:

      Ich bin auch Zwangsmitglied. Aber neoliberal ist da nix, denn dann würde der Markt entscheiden. IHK ist Zwangssozialismus für Firmen. Wir brauchen eben mehr Liberalität und freie Wahl. Dann müßte die IHK mit Leistung um Mitgliedsbeiträge werben. Und benutzt bitte nicht neoliberal als links indoktriniertes Schimpfwort wenn ihr Neoliberalität gar nicht versteht. Redet doch nicht der linken Sprachpropaganda hinterher.

  3. HdL sagt:

    Ich verstehe gar nicht dass der IHK Chef vor über den Wahlausgang ist, denn das bedeutet ja dass der alte Trott so weitergeht

  4. Zack sagt:

    IHK Prüfungskommission sind korrupte Familienclans