Halloren ist jetzt schuldenfrei, aber Umsatz sinkt wegen Corona

Die Halloren-Schokoladenfabrik aus Halle (Saale) hat keine Schulden mehr. Das teilte das Unternehmen mit. Ein Darlehen konnte vorfristig zurückgezahlt werden.

Der Bilanzgewinn im vergangenen Jahr lag bei rund 7,9 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse sanken von 27,3 auf 23,8 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag liegt bei 800.000 Euro, das ist aber um 2,2 Millionen Euro besser als im Jahr davor. Die Zahl der Mitarbeiter sank von 217 auf 192.

Die Corona-Pandemie hat sich auch bei Halloren bemerkbar gemacht. Das Umsatz habe “am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite”, gelegen. “Das Ziel für das operative Ergebnis wurde aufgrund der gestiegenen Materialaufwandsquote verfehlt.” Aus diesem Grund habe es Einsparungen im sonstigen betrieblichen Aufwand sowie beim Personal gegeben. 

Beim Klassiker, den Halloren-Kugeln, konnte das Unternehmen einen Rekordabsatz erzielen. 16,5 Millionen Schachteln sind verkauft worden, 2 Millionen mehr als im Jahr davor. Damit es mit dem Absatz weiterhin bergauf geht, tourt die Schokoladenfabrik mit einer Trabi-Roadshow durch Deutschland, auch durch die alten Bundesländer.

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Eine Antwort

  1. So sagt:

    Vielleicht sollte man mal etwas billiger verkaufen

    • Franz2 sagt:

      Dann erwirkt man ja genau das Gegenteil, aber wer billig kauft, der bekommt auch billig. Wie man bei einer Packung Hallorenkugeln von teuer reden kann, ist mir ein Rätsel.

    • was? sagt:

      Vielleicht sollte man Schokolade wertschätzen. Die Kinder die es ernten, arbeiten statt zur Schule zu gehen. Selbst Utz zahlt nicht genug das ein Bauer davon ordentlich leben kann.

      • Franz3 sagt:

        Genauso ist es 👍👍. Richtige Einstellung. Nicht immer nur billig.

        • Quatsch! sagt:

          Du arbeitest wohl für einen Handelskonzern als Mietmaul? Das Zeug ist saubillig – den fettesten Aufschlag ohne adäquate Gegenleistung zieht der Handel da raus!

          Handelsgerechtigkeit kriegen nicht mal deutsche Bauern füt ihre Milch geregelt. Erzeuger in der dritten Welt schon gleich gar nicht. Das wird auch nichts mehr, solange der Kapitalismus herrscht.

          Der Verbraucher zahlt letztlich die Zeche, jedoch kann der sich durch Verbrauchersolidarisierung wehren und die Preise wieder runterdrücken!

          • 10010110 sagt:

            Der Verbraucher zahlt letztlich die Zeche, jedoch kann der sich durch Verbrauchersolidarisierung wehren und die Preise wieder runterdrücken!

            Wo hat denn „Verbrauchersolidarisierung“ jemals funktioniert und wessen Preise werden dann runtergedrückt? Der eine gibt doch den Druck einfach nur an den anderen weiter. Und am Ende kommt einfach jemand anderes und verkauft alten Wein in neuen Schläuchen, aber am Grundproblem ändert das nichts. Sowas kann nur politisch gelöst werden.

          • NiceM sagt:

            Das kann schon durch die unterschiedlichen Löhne nicht funktionieren. Je nach Geld Beutel sind die Leute dazu bereit mehr aus zu geben. Siehe Zigaretten.

          • "Sowas kann nur politisch gelöst werden." sagt:

            Sahrah? Janine? Karamba? Oder doch lieber Christof? Vielleicht Yana? Oder doch Alex?

            Wer bitte, soll denn das leisten? Frage für eine Freundin, die mich gefragt hat, wen man in der aktuellen Meinungsumfrage vom Wahlamt der Stadt ankreuzen sollte. Pittiplatsch, habe ich geantwortet – aber vielleicht hast du ja einen besseren Vorschlag! Aber bitte nicht mehr Julia Klöckner!

      • Franz2 sagt:

        Wenn ich an den Aufschrei denke, wenn die Milch mal 10 Cent teurer wird – in anderen europäischen Ländern 1 Liter über 1 € kostet, dann sind wir echt eine Nation von Geizkragen und „Geiz ist Geil“ Geschädigten.

      • Dann kann er's doch in Deutschland versuchen! sagt:

        Hier sucht man händeringend Fachleute. Welcome! Welcome!

  2. Derie sagt:

    Gehen Sie mal ins Werk einkaufen, da ist nichts billig, das war einmal

  3. Lebt gesund! sagt:

    Esst keine Halloren-Kugeln!