Haseloff fordert „knallhartes“ Durchsetzen der Corona-Beschlüsse

Bei gemeinsamen Beratungen haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten auf Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Zum Beispiel gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wenn in einer Region die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen auf 35 steigt. Hier kommen Sperrstunden, Alkohol-Verkaufsverbote sowie Kontaktbeschränkungen, wenn in den entsprechenden Regionen die Zahl der Infektionen auf 50 pro 100.000 Einwohner in einer Woche steigt. 

Diese Beschlüsse sollten auch „knallhart“ umgesetzt werden, sagt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sonst bestehe die Gefahr, dass sich Hotspots ausbreiten und die Dämme nicht mehr gehalten werden können. 

Für Sachsen-Anhalt selbst besteht derzeit mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen noch kein Bedarf zur Umsetzung dieser Beschlüsse. „Aber falls wir diese kritischen Marken überschreiten sollten, haben wir jetzt ein Instrumentarium, das einheitlich gilt“, sagt Haseloff. 

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16 Kommentare

  1. Bierflaschensammler sagt:

    Putzig, zum knallharten Durchsetzung gehörten auch Sanktionsmaßnahmen wie zB ein Bußgeld für Maskenverweigerer.

    • Jens sagt:

      Genau!!! Hier ein knallhartes Vorgehen fordern und wenn es um ein Bußgeld für notorische Markenverweigerer geht kneifen. Mit dieser Taktik wird bestimmt nicht wieder gewählt!!

  2. Aha sagt:

    Auf einmal? Woher das Erwachen? Wohl heute seit langem mal wieder die Zahlen gesehen? Herr Hasseloff war doch der fahrlässigen Meinung keine Bußgelder für maskenverweigerer einzuführen. Mir ist schon klar, was er sich dabei dachte. Das funktioniert aber nur mit intelligenten und selbstverantwortlichen Menschen. Das Signal, welches er jedoch ausstrahlte ist doch ein ganz anderes: wir brauchen keine Masken tragen! Somit sind in die Segel aller Deppen, die es in 7 Monaten immer noch nicht gerafft haben…..

  3. kitainsider sagt:

    Wenn morgen wieder die Masken knapp würden. Wetten, dass Drosten, Merkel und Co wieder erzählen würden, dass die eh nix bringen, so wie am Anfang, als die Masken knapp waren.

  4. M.Ney sagt:

    Ich war schon immer der Meinung, daß saftige Bußgelder gegen Maskenverweigerer der richtige Ansatz ist.

  5. Tim Buktu sagt:

    Typisches Wahlkampfgetöse, dazu noch dekorativ mit Maullappen…
    Andererseits immer noch einer der wenigen, die sich nicht von Panik-Angela kirre machen lassen. Jetzt braucht’s unbedingt mal Unterstützung der Medien. Holt die alten Bergamobilder wieder raus und verkauft sie als aktuell. Damit sich der deutsche Michel wieder ängstlich in seinen Keller verkriecht. Und was bitteschön ist Maullappenzwang im öffentlichen Raum? Auf der Straße? Beim Radfahren? Sancta Simplicitas!!!

  6. Beführworter sagt:

    Dann sollte aber auch eine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Haarnetzes oder einer Mütze eingeführt werden!
    Bei den teils hohen Fallzahlen von Kopfläusen an Schulen und Kitas (Hotspots) ist das ein unerträglicher Zustand!

  7. Schulle sagt:

    Aufwachen Leute bald sind Wahlen

  8. Fadamo sagt:

    Hat Merkel auch den Haseloff weich gespült ?

    • Mutti Merkels Macht sagt:

      Vor Merkel kuschen alle.
      Selbst Seehofer. Der ist für mich der größte Maulheld.
      Keinen Stolz aber große Sprüche klopfen.
      Einfach nur erbärmlich solche „Politiker“.
      Naja.
      Man will nur an der Macht bleiben und kräftig Kohle verdienen.
      Ekelhaft

      • Achso sagt:

        Wenn vor Merkel alle kuschen, warum gab es dann keine Einigung beim Beherbergungsverbot?
        Einfach nur erbärmlich, solche „Kritiker“.
        Man will nur seine Vorurteile pflegen und kräftig Unsinn verbreiten.
        Jämmerlich.

  9. Hallunke sagt:

    Wahlen Blödsinn. Forscher Michael Meyer Hermann vom Braunschweiger Helmholz Zentrum für Infektionsforschung beriet Frau Merkel und die Ministerpräsidenten in Ihren stundenlangen Debatten. Demzufolge ist es nicht fünf vor zwölf, sondern um zwölf. Wir befinden uns bereits im exponentiellen Anstieg. Da wird der Eine oder Andere noch einmal wachgerüttelt wurden sein.
    Und keine Sorge, die Intensivstationen werden sich mit steigenden Infektionszahlen füllen und nicht nur mit alten Leuten. Ob Sachsen-Anhalt wieder gut weg kommt , werden die nächsten Wochen zeigen. Es wird ein steiniger Weg werden .

  10. JEB sagt:

    Der rationelle Umgang mit der Problematik ist längst verloren gegangen. Der Schaden wir weit über die „paar Toten“ hinausgehen.