Heute ist bundesweiter Warntag – Sirenen in Halle (Saale) heulten noch nicht

Am heutigen 14. September um 11 Uhr der bundesweite Warntag statt. In Halle (Saale) gab es Test-Warnungen per App und Cell-Broadcast geben. Warnungen wurden zudem auf den Werbebildschirmen und den Anzeigetafeln an den Haltestellen zu sehen sein.

Sirenen heulten dagegen noch nicht. Zwar installiert die Stadt derzeit einige, diese werden aber erst Ende des Jahres in Betrieb gehen. Auf der Wache Büschdorf wurde nach Angaben der Stadtverwaltung der Mast mit den Sirenenhörnern aufgebaut. Für drei weitere Standorte (Ammendorf, Trotha u. Dölau) sei die Materiallieferung erfolgt. Die Inbetriebnahme mit Steuerung über die Leitstelle werde mit Abschluss des Basisausbaus, zum Ende des Jahres erfolgen.

Die Probewarnung wurde um 11:00 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte testen die unterschiedlichsten Warnmultiplikatoren und Kommunikationskanäle wie z. B. Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln und Warn-Apps. Auch die Warnung mittels Cell‑Broadcast wird erneut erprobt. Die Entwarnung wird gegen 11:45 Uhr auf den gleichen Wegen an die Bevölkerung erfolgen. Die Entwarnung über Cell Broadcast ist derzeit noch nicht möglich.

Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Auswertung des Warntags 2022 hat gezeigt, dass mehr als 90 Prozent der Bevölkerung durch mindestens ein Warnmittel erreicht werden konnten. Die hohe Zahl ist erfreulich – und dennoch muss es weiterhin unser Ziel sein, möglichst alle Menschen in Notsituationen alarmieren zu können. Denn: Bevölkerungsschutz fängt im Kleinen an – jeder und jedem Einzelnen sollte klar sein, wie im Ernstfall gewarnt wird, was dann zu tun ist und welche Informationsquellen es gibt.“

Der Warntag dient der Erprobung aller Warnsysteme. Dabei soll mit möglichst wenig Zeitverlust eine größtmögliche Anzahl der Bevölkerung erreicht werden, um diese mit Informationen zum Ereignis zu versorgen. Zudem soll es eine Anregung für alle Menschen sein, sich mit den Warnmitteln und der Reaktion im Ernst- und Katastrophenfall zu beschäftigen.

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Keine Antworten

  1. So sagt:

    Warum nicht? Auf dem Dautzsch steht doch eine!

    • Robert sagt:

      „Warum nicht? Auf dem Dautzsch steht doch eine!“
      Es besteht wahrscheinlich Personenmangel, der die Sirene auslöst . Oder die Bedienungsanleitung liegt irgendwo und keiner findet sie. Hahaha

    • Spaß beiseite sagt:

      Die haben niemanden der den Knopf drückt.

  2. so ist es... sagt:

    Weil ich von Nachtschicht komme 😆👍🏼

  3. Alt-Dölauer sagt:

    Ach, Sirene kann nicht betrieben werden, weil noch nicht mit der Leitstelle verbunden. Soso, nun haben große Katastrophen es so an sich, dass solche Verbindungen abreißen oder großflächig Stromausfall ist etc. Wie geht man damit um? Früher gab es lokalen Handbetrieb bei den Sirenen. Lernen die Schüler heute noch ( oder wieder) was Sirenensignale bedeuten? Wissen die Lehrer das überhaupt? Etc. etc.

    • Einfach sagt:

      Wenn es keiner weiß, brauchts keine Sirenen.

    • didi sagt:

      „Früher gab es lokalen Handbetrieb bei den Sirenen.“
      Sie können sich doch eine Kurbel-Sirene ans Fahrrad bauen und durch die Straßen fahren und die Nachbarn warnen.
      Aber nicht vergessen: Vorher die Lehrer schulen damit diese wissen was ihre Signale bedeuten.

  4. Sparfuchs sagt:

    Das Einfachste wäre, wenn man im Katastrophenfall jedem eine Email schicken würde, Dringlichkeit „hoch“!

  5. BESORGTER Hallenser sagt:

    Hatten wir schon gut funktionierende Sirenen zu DDR Zeiten gehabt wurde sie durch die gute digitale Technik in der Hosentasche abgeschafft?

  6. Stefan S sagt:

    Ich fand die letzten Jahre schon immer, dass so ein Bundesweiter Probealarm, wenn man den ankündigt, ja eher nutzlos ist. Wenn die Warn-Instanzen sich darauf vorbereiten können, dann ist das ja „zu einfach“.
    Dass es dennoch oft großflächig scheiterte, ist also gleich doppelt peinlich. Weil in einem echten Notfall sicherlich weniger klappen wird, als bei einem angekündigten Probe-Notfall.
    Ich bin gespannt, ob es dieses Jahr vielleicht mal klappt.

  7. Robert sagt:

    Ich werde bei Katastrophe mit der Kuhglocke durch mein Wohnviertel rennen . Das kommt bei jedem Anwohner an. Hahaha

  8. Hans im Glück sagt:

    Das Abbauen ging aber Schneller.

  9. Didi sagt:

    Hat funktioniert der Handy Alarm

  10. Wolli sagt:

    Mein Handy hat ganz schön Krach gemacht.

  11. unlustig geimpfter sagt:

    was für ei scheiss ..ich habe niemandem die Erlaubnis gegeben auf mein Telefon zuzugreifen

  12. Rebell sagt:

    Du brauchst keine Kuhglocke, du brauchst was anderes. Hahaha…Hahaha

  13. einhaneuer sagt:

    Wetten die Armen in Halle werden nicht gewarnt
    Wäre nichts neues in diesem Land.

  14. Analyst sagt:

    Auf meinem Samsung Galaxy S8 gab’s keine Warnung!

  15. Hundefreund sagt:

    Da ist mein Zwergpinscher zuverlässiger. Die bellt oder knurrt, wenn sie merkt das Unwetter hochzieht
    🐶😊👍

  16. DDR-Bürger sagt:

    Früher hatte jede Gemeinde Sirenen auf’n Dach. Dann hat die abgebaut nach und nach und nun hat man doch gemerkt, daß altbewährtes doch gar nicht mal so schlecht ist.

    • Robert sagt:

      Deutschland will doch alles schick haben. Egal ob es funktioniert oder Murks ist. Ist doch mit jeder Chinaware so.

  17. didi sagt:

    Kommt nicht aufs Handy sondern auf den Netzbetreiber an.

  18. Halle sagt:

    Was kannn halle nichts einfach nur nichts

  19. Ach verpipsch sagt:

    Wieviel haben heute einen Herzkasper und Hörsturz bekommen oder sind aus dem Bett gefallen ?
    Um 11 Uhr ein Gruppenzucken auf der Straße .Sah lustig aus.
    Hätte rufen sollen ,vorsicht Kamera. Vorallen bei dennen,die Kopfhörer in den Lauschern hatten.😄