Heute ist Weltblutspendetag: Spender bekommen im Sommer an der Uniklinik ein Eis dazu

Am heutigen 14. Juni ist Weltblutspendetag. Bis zum August erhalten Spender an der Uniklinik neben Imbiss und Aufwandsentschädigung noch ein Eis.

Spenden sind möglich: Montags: 7 bis 11 Uhr, Dienstags und donnerstags: 10-19 Uhr, Freitags: 10 bis 15 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag im Monat: 9 bis 12 Uhr (Außer an gesetzlichen Feiertagen sowie Heiligabend und Silvester)

Rein rechnerisch gab es am 31.12.2022 in Sachsen-Anhalt 131 199 sogenannte Universalspender mit der Blutgruppe 0 Rhesusfaktor negativ, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Universalspender bedeutet nach dem AB0-System, dass Personen mit dieser Blutgruppe mit negativem Rhesusfaktor auch allen anderen Blutgruppen spenden können. Ebenfalls sehr gute Spenderinnen und Spender sind Personen mit der Blutgruppe 0 und Rhesusfaktor positiv. Dieser Gruppe gehörten zum Stichtag in Sachsen-Anhalt 765 325 Personen an. Insgesamt hatten 896 524 Personen rechnerisch die Blutgruppe 0.

Am seltensten tritt in der Bevölkerung die Blutgruppe AB Rhesusfaktor negativ auf. Ihr gehören nur 1 % der Bevölkerung an, das waren am 31.12.2022 in Sachsen-Anhalt 21 866 Menschen.

Der Weltblutspendetag findet jedes Jahr am 14. Juni statt, dem Geburtstag von Karl Landsteiner (1868-1943), dem Entdecker der Blutgruppen. 

Alle Infos zur Spendetauglichkeit und weitere Hinweise unter: www.medizin.uni-halle.de/blutspende 

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

8 Antworten

  1. ... sagt:

    Nur eine Bratwurst macht glücklich

  2. Detlef sagt:

    Blutspende sollte 1 mal im Monat gesetzlich zur Pflicht werden für alle die spenden können. Wer sich krampfhaft weigert sollte im Notfall auch keins bekommen.

    • 0 positiv sagt:

      Offensichtlich bist du kein Blutspender. Wenn doch, würdest du wissen, dass zwischen zwei Spenden mindestens 56 Tage liegen müssen. Außerdem dürfen Frauen nur 4mal und Männder max.6mal im Jahr spenden. 1x im Monat ist also definitiv übertieben.

      Wenn wir es schon nicht hinbekommen eine Impfpflicht zum Gemeinwohl aller durchzusetzen oder gesetzliche Maßnahmen zur Energieeinsparungen, damit auch unsere Kinder noch einen lebenswerte Umweltbedingungen auf dieser Kugel vorfinden können, ohne dass hier das große Rumgeheule losgeht. Dann werden wohl solche „Zwangsmaßnahmen“ auch durchzusetzen sein.
      Das Zauberwort bei solchen Sachen heißt unmittelbare positive Anreize schaffen. Leider ist die breite Masse nicht mehr so altruistisch anderen Leuten ohne Gegenleistung zu helfen.

    • E. Mielke sagt:

      Wer sich weigert, sollte zwangsvorgeführt werden.

  3. Blutspender sagt:

    Ich geh mittlerweile seit 16 Jahren regelmäßig zur Blutspende und es tut nicht weh bzw man bekommt ein gutes Gefühl anderen zu helfen.

    • 1 Typ sagt:

      Gutes Vorbild! Schön, dass es schon seit 16 Jahren geht. Kenne viele, die könnten und nicht spenden. Aber auch viele, die wollen und nicht dürfen.

  4. Raketenmann sagt:

    Wie kommt es eigentlich, dass der Spender der Einzige ist, der hier nichts verdienen darf? Die das Blut anschließend handeln und verarbeiten verdienen prächtig.

    • 1 Typ sagt:

      „Eine Blut- oder Plasmaspende erfolgt grundsätzlich unentgeltlich. Möglich ist jedoch eine
      Aufwandsentschädigung in Form von Geld, Gutscheinen oder kleinen Geschenken. Sie soll den Aufwand für die Anfahrt oder die insgesamt aufgewendete Zeit decken.“

      Mit ca. 90€ für 500ml Blut verdient zB das DRK auch nicht wirklich viel, bedenkt man den organisatorischen und personellen Aufwand, die Lagerung und Hygiene.