Hundesteuer-Einnahmen in Halle steigen leicht, Pro-Kopf-Durchschnitt unter dem des Landes

In Halle (Saale) sind die Hundesteuer-Einnahmen im vergangenen Jahr leicht gestiegen. 1.081.464 Euro wurden nach Auswertung des Statistischen Landesamtes erzielt, 54.974 Euro mehr als ein Jahr zuvor. 

Mit 4,55 Euro pro Kopf liegt Halle unter dem Landesschnitt von 5,10 Euro. Mit 9,97 Euro erzielte die Gemeinde Sülzetal die höchsten Pro-Kopf-Einnahmen in Sachsen-Anhalt.

Insgesamt spülte die Hundesteuer in Sachsen-Anhalt 11,157 Millionen Euro in die Gemeindekassen, 327.000 Euro mehr als im Jahr 2019. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Hundesteuer in den vergangenen 5 Jahren um 1,470 Mill. EUR bzw. 15 %. Die Hundesteuer richtet sich nach den örtlich geltenden Satzungen, welche die Kommunen in Eigenregie erlassen. Die Satzung legt die Gebühren für die Hundehaltenden fest. Die Steuereinzahlungen in einem jeweiligen Jahr werden in der Kassenstatistik ausgewiesen.

In Halle sind für den ersten Hund 100,00 Euro, für den zweiten Hund und jeden weiteren 180,00 Euro sowie für jeden gefährlichen Hund 720,00 Euro pro Jahr zu zahlen.

(Update: in der ersten Version stand 90 Euro. Das liegt daran, dass auf der städtischen Homepage eine veraltete Satzung eingestellt ist: https://www.halle.de/Publications/3453/sr_202-1_erhebung_der_hundesteuer_sowie__ber_die_a.pdf)

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18 Antworten

  1. BB sagt:

    Bekommen wir dann in Wörmlitz auch einen eingezäunten Hundeplatz und Tütenspender?

  2. Jo sagt:

    Na dann… schnell mal erhöhen. Da ist noch Luft nach oben.

  3. horst sagt:

    Das ist nicht korrekt. Die Steuer beträgt jährlich: 100 Euro für den ersten Hund. 180 Euro für jeden weiteren Hund. 720 Euro für jeden gefährlichen Hund.
    Zweckentfremdung der Gelder?

  4. NT sagt:

    Dann ist mein Hundesteuerbescheid falsch…..
    Ich zahle pro Jahr 100€ !!!

  5. T. sagt:

    also viel zu wenig .. vielleicht sollte man mal verdoppeln. sind immernoch läppische 200 im jahr .. das sollte einem seine Tierliebe schon wert sein.
    sog. „gefährliche“ Hunde oder „listenhunde“ sollten generell verboten werden … am besten die vorhandenen einschläfern.

    und @bb hat natürlich recht .. dann sind auch eingezäunte hundeplätze drin …

  6. Cho sagt:

    Na wenigstens steigen sie

  7. Anton sagt:

    Also wenn es da um den Hund geht kann ich wirklich nur die AGILA als Versicherungspartner empfehlen

  8. xxx sagt:

    Hundesteuer in der Stadt kann nicht hoch genug sein, vor allem für große Hunde.
    Hunde brauchen Natur, die gehören nicht in Wohnungen und Innenstädte.