In Sachsen-Anhalt wird immer weniger geschlachtet – Rückgang um ein Viertel in einem Jahr

Der Trend aus den Vorjahren setzt sich auch 2023 fort: es gab immer weniger gewerbliche Schlachtungen in Sachsen-Anhalt.Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden 2023 insgesamt etwas mehr als 2,57 Mill. Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde geschlachtet. Das waren 25,5 % weniger als 2022 (3,46 Mill.). Insgesamt entsprach das einer Schlachtmenge von 246 031 t.

Die meisten gewerblich geschlachteten Tiere waren Schweine (ca. 2,57 Mill.). Gegenüber dem Vorjahr ging die Anzahl der geschlachteten Schweine um 0,88 Mill. (-25,5 %) zurück. Die produzierte Menge an Schweinefleisch betrug 245 173 t. Das waren 84 018 t (-25,5 %) weniger als 2022. Damit sank die Schweinefleischproduktion seit dem Rekordjahr 2017 (480 436 t) um etwa 49,0 %.

2 160 Rinder wurden gewerblich geschlachtet. Das waren 247 Tiere (‑10,3 %) weniger als 2022. Die produzierte Schlachtmenge an Rindfleisch von 701 t lag 9,9 % unter dem Vorjahresergebnis.

3 919 Lämmer und Schafe wurden gewerblich geschlachtet. Dies waren 669 (‑14,6 %) weniger als 2022. Es wurden 94 t Fleisch produziert, was einem Rückgang um 19,7 % gegenüber 2022 entsprach.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Keine Antworten

  1. bäh sagt:

    Weniger Hack – Wegen Woke.

  2. So! sagt:

    Ich liebe Fleisch

  3. Emmi sagt:

    Ich glaube auch, wegen der Tiertransporter vielleicht, wird weniger hier geschlachtet.

  4. Elfriede sagt:

    Und warum führen manche Menschen immer ein Messer bei sich- das ist mir ein Rätsel! 🙂