Italien zieht ein: L’Osteria bringt 280 Plätze und mediterranes Flair an den Marktplatz

Lange war es still im ehemaligen Kaufhof-Gebäude am Marktplatz. Seit der traditionsreiche Kaufhausriese seine Türen schloss, stand der zentrale Bau leer – ein stummer Zeuge des Wandels in der Innenstadt. Doch jetzt kommt Bewegung in die Immobilie: Die beliebte italienische Restaurantkette L’Osteria kündigt ihre Eröffnung für das Frühjahr 2026 an – und bringt mediterranes Flair mitten in die Saalestadt.

Pizza mit Durchmesser – und Durchschlagskraft

„Mal sehen, ob ihr unsere Pizza händeln könnt“, prangt es seit Kurzem selbstbewusst auf den beklebten Schaufenstern des Gebäudes. Gemeint ist die legendäre L’Osteria-Pizza mit 45 Zentimetern Durchmesser, die längst zum Markenzeichen der Kette geworden ist.

Hinter den Schaufenstern wird fleißig gewerkelt: Handwerker sind mit dem großflächigen Umbau beschäftigt. Denn das Gebäude, einst exklusiv für den Kaufhof entworfen, muss technisch umfassend auf den neuesten Stand gebracht werden – von der Lüftung über die Küche bis hin zur Raumaufteilung.

Großzügige Gastronomiefläche und viele neue Jobs

Geplant ist ein Restaurant mit rund 280 Sitzplätzen – im Innen- und Außenbereich. Dazu sollen zwischen 30 und 60 neue Arbeitsplätze entstehen, je nach Saison. Für die hallesche Innenstadt bedeutet das einen deutlichen Impuls – gastronomisch und wirtschaftlich.

Fassaden mit Geschichte – dahinter ein Neubau

L’Osteria bezieht den Teil des Gebäudes mit den auffälligen gelben und roten Altbaufassaden direkt am Marktplatz. Auch wenn es auf den ersten Blick historisch wirkt: Beim Neubau des Kaufhof-Komplexes in den 1990er-Jahren wurden nur die alten Fassaden erhalten, das dahinterliegende Gebäude entstand vollständig neu.

Spanisches Restaurant und Sportartikel-Händler kommen

Ebenfalls im März kommenden Jahres eröffnet der Sportartikel-Händler Intersport sein neues Geschäft in dem Gebäude. 2.600 Quadratmeter auf zwei Etagen werden genutzt. Und spanische Speisen wird es im Celona geben, das ebenfalls mit einzieht.

Das gesamte Gebäude gehört der Firma Norkon. Diese investiert rund zehn Millionen Euro in den Umbau und die Revitalisierung.

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34 Antworten

  1. Gourmet sagt:

    Es ist schön, dass man in der heimlichen Hauptstadt des Döners auf die italienische Geschmackskultur setzt.

    • Luft nach oben sagt:

      Ja, besser als die Dönerflut allemal ( zumal kaum einer von denen echtes Döner hat, nur Fleischspieß). Aber letztlich ist es wie eine Amikette. Ital. McDonalds. Gut, besser als nix oder noch ein Döner.

      • Nürnberg - das Amerika Bayerns sagt:

        Was ist denn „das echte Döner“ in deiner Vorstellungswelt?

        • Hmm... sagt:

          Zumindest nicht dieser Hackfleisch-Fleischbrät-Semmelbrösel-Spieß der hier verkauft wird. Normalerweise darf der nicht einmal Döner genannt werden.

        • wow sagt:

          Warum trollst du?
          Es gibt ganz klare Vorschriften für „Döner“ in Deutschland.
          Diese heben sich deutlich von einfachen, meist verwendeten, Dreh / Fleischspießen ab.
          Und du weißt das auch.

        • Luft nach oben sagt:

          Du kennst Dich offensichtlich nicht dem Lebensmittelrecht nicht aus. Echter Döner hat geschichtetes Fleisch aus Kalb, Schaf oder Ziege, anders als die Hackfleischspieße, die man meist sieht. Geschmacklich ein Riesenunterschied. Leider hab ich in Halle nur die Industriespieße entdeckt und noch keinen mit ( selbst) geschichtetem Fleisch.

          • mit Schaf sagt:

            Du kennst dich offenbar dem Lebensmittelrecht gut aus. Auch wenn du mal das Döner, mal der Döner sagst.

            Aber „echt“ sind deine Behauptungen nicht. Einfach nur dahin gesagt.

    • siehste sagt:

      Du meintest sicher „in der heimliche Hauptstadt Sachsen-Anhalts“.
      Nächstes mal nicht so hektisch in die Tasten hauen, dann schaffst du’s auch mit sinnvollen Beiträgen!

  2. 10010110 sagt:

    Ich freue mich, dass das Gebäudeensemble wieder belebt wird, aber „mediterranes Flair“ – mit diesen hohlen Phrasen gewinnen die keinen denkenden Menschen. 🙄

  3. Pooldance am Drehspieß sagt:

    Döner, Pizza, Sneaker. Für die durchschnittliche hallesche Dumpfbacke also völlig ausreichend.

  4. Weniger Übertreibung ging nicht? sagt:

    30-60 Arbeitsplätze.
    Sicher auch noch alle vollzeit, sozialversicherungspflichtig.
    Mediterranes Flair.

  5. Der Steuerzahler sagt:

    30-60 Arbeitsplätze? Was ist das? Wieder Hartz IV abzocke? Sind dort wieder ganze Großfamilien vom Balkan angemeldet? Mit Realität hat das jedenfalls nichts zu tun!

  6. Nachhilfe sagt:

    Kann man eine Nachricht nicht einfach mal wohlgesonnen zur Kenntnis nehmen? Immer gleich alles mies machen…. die Kette ist in anderen Städten erfolgreich.

  7. Zipp sagt:

    „Die beliebte italienische Restaurantkette L’Osteria“

    Lt. Wikipedia handelt es sich um ein deutsches Unternehmen mit Sitz in München und Restaurants in vielen europäischen Ländern (außer Italien). Dies nur am Rande.

    Ansonsten wollen wir dem Restaurant mal die Daumen drücken. Ob sich allerdings tatsächlich mehr als ein 1/4 Tausend Menschen dort einfinden, bleibt abzuwarten.

  8. Bernd sagt:

    Industrie wäre besser aber so ist es auch okay.

  9. Franz2 sagt:

    Lustig, das Restaurant hat noch nichtmal geöffnet und schon versammeln sich hier die Möchtegerns zum intensiven Austausch. Vor allem Leute, deren kuliarische Erfahrungen nicht über Bockwurst und Leberkäse im Brötchen bei Globus hinausgehen.

  10. Monika Turan sagt:

    Ich war mit Freunden letztens zum brunch bei L’Osteria in Leipzig ..Wahnsinnig viel Auswahl an Pizzen..Brötchen uvm. und es hat geschmeckt und war preiswert..22 Euro und essen soviel man kann .. besuche garantiert L‘ Osteria in halle …