Junger Mann brüllt Nazi-Parolen im Hauptbahnhof – seine Freundin stört Polizeikontrolle

Am Samstag, den 30. November 2024 informierte ein aufmerksamer Zeuge eine Streife der Bundespolizei um 22:30 Uhr, dass ein Heranwachsender in der Westhalle des Hauptbahnhofes Halle (Saale) lautstark verfassungsfeindliche Parolen rufen und singen soll. Die Bundespolizisten begaben sich umgehend zum Ereignisort und trafen auf einen 18-Jährigen, der mit seinem Handy entsprechende Musik abspielte. Der Aufforderung, die Musik auszumachen, kam der Deutsche nur widerwillig nach.

Während der sich anschließenden Kontrolle des Mannes mischte sich eine 18-Jährige ein, wollte diese unterbinden und ihren Freund mitnehmen. Dazu ergriff die Deutsche den Arm eines Bundespolizisten, beleidigte einen weiteren Beamten und musste mehrfach zurückgedrängt werden. Dies wiederum missfiel ihrem Freund. Er stieß einen der Bundespolizisten zur Seite und fasste ihn mit der Hand ins Gesicht. Daraufhin musste der Tatverdächtige zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wehrte sich massiv gegen diese polizeiliche Maßnahme, trat um und sperrte sich und beleidigte die Einsatzkräfte ebenfalls mit ehrverletzenden Worten. Sowohl die junge Frau, als auch ihr Freund wurden anschließend für alle weiteren Maßnahmen getrennt voneinander mit zur Dienststelle genommen. Auf dem Weg dorthin ließ sich der Mann immer wieder zu Boden fallen und stemmte sich gegen die Laufrichtung. Bei der sich anschließenden Durchsuchung leistete er erneut Widerstand.

Bei dem Mann wurde sowohl ein Drogen-, als auch ein Atemalkoholtest durchgeführt, welche beide positiv reagierten. Demnach hatte der junge Mann einen Wert von 2 Promille und vermutlich Kokain konsumiert. Entsprechend erwarten ihn Strafanzeigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Tätlicher Angriff auf – und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die junge Dame wird ebenfalls wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

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Keine Antworten

  1. Emmi sagt:

    „einen 18-Jährigen,“ er ist Erwachsen, darf ja auch Wählen und Alkohol kaufen.

  2. Arbeiterstandpunkt sagt:

    Faschistische Ideologie im Kopf – wohl nur mit Drogen zu ertragen..so wie auch Hitlers Soldaten mit Drogen in den aussichtslosen Krieg geschickt wurden.

    • NiceM sagt:

      Drogen im Krieg gab es auf allen Seiten, Schmerzlindernd, Hemmungen fallen lassen etc. Das hat nichts mit Faschismus oder einer nationalsozialistischen Einstellung zu tun. Solche Vergleiche können Sie gerne Stecken lassen.

      • Arbeiterstandpunkt sagt:

        Doch, da gibt es einen deutlichen Zusammenhang. Wenn etwas nicht aus Überzeugung, innerem Antrieb gemacht wird sind Drogen eine Wahl…und imperialistische Armeeangehörige (und das war die Wehtmacht) sind meist Angsthasen, die sich vielmehr auf ihrer technischen Überlegenheit ausruhen

  3. Interessant sagt:

    Beim ebenfalls heute erschienenen Artikel „Familienstreit eskaliert:… (usw)“ wurde heute in der Kommentarsektion fröhlich über Menschen mit Migrationshintergrund schwadroniert. Hier hingegen ist es ziemlich ruhig…

    • Franz2 sagt:

      Das ist normal hier. Ich will keineswegs den einen Fall mit dem Anderen vergleichen oder relativieren, aber es ist auffällig, dass es auffallend ruhig bleibt. Wer beim Fahren ohne Fahrschein erwischt wird und Migrationshintergrund hat, wird hier eher angegangen als einer unserer Eliten und Leistungsträger, die in der Bahn randalieren oder Parolen brüllen.

  4. Rebell sagt:

    Bei Franz2 und der roten Eminenz Arbeiterstandpunkt, ist eine tiefe Liebe erkennbar! Was der eine an Verstand nicht hat, vermittelt der andere dazu.