„Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr“ – Demonstration gegen Wehrpflicht und Militarisierung zieht durch Halle
Am Samstagnachmittag hat eine Demonstration gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen die aus Sicht der Veranstalter zunehmende Militarisierung der Gesellschaft die Innenstadt von Halle (Saale) durchzogen. Rund 100 Teilnehmende folgten dem Aufruf verschiedener linker und antimilitaristischer Gruppen und zogen mit Transparenten, Fahnen und Sprechchören durch die Stadt. Unter Parolen wie „Krieg dem Krieg, überall, bringt die NATO jetzt zu Fall“, „Krieg den Palästen, Frieden in den Blocks, keiner geht zur Bundeswehr und zu den Cops“ sowie „Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr“ brachten sie ihre Ablehnung gegenüber Bundeswehr, Rüstungsindustrie und sicherheitspolitischer Neuausrichtung der Bundesregierung zum Ausdruck.
Die Demonstration verlief nach Angaben der Polizei friedlich. Begleitet wurde der Aufzug von einem größeren Polizeiaufgebot, zu Zwischenfällen kam es nicht. Der Protest richtete sich inhaltlich gegen die Debatte um eine neue Wehrpflicht, gegen steigende Militärausgaben und gegen eine aus Sicht der Demonstrierenden wachsende gesellschaftliche Akzeptanz militärischer Lösungen.
Symbolische Aktion vor dem Karrierecenter
Ein zentraler Punkt der Demonstration war ein Halt vor dem Bundeswehr-Karrierecenter im Stadtcenter Rolltreppe. Dort zerstörten Aktivistinnen und Aktivisten symbolisch einen aus Pappe gebastelten Kampfjet. Die Aktion sollte nach Angaben der Veranstalter auf die Rolle der Bundeswehr als Arbeitgeber und auf ihre Präsenz im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Insbesondere die gezielte Ansprache junger Menschen – etwa über soziale Medien oder Karrierezentren in Innenstädten – wurde kritisiert.
Mehrfach machten Rednerinnen und Redner auf der Auftaktkundgebung am Riebeckplatz deutlich, dass sie die Bundeswehr nicht als neutralen Arbeitgeber, sondern als Instrument staatlicher Machtpolitik verstehen. Der symbolische Akt des Zerstörens eines Kampfjets sollte verdeutlichen, dass man militärische Aufrüstung grundsätzlich ablehne und nicht nur einzelne politische Maßnahmen kritisiere.
In mehreren Redebeiträgen wurde ein direkter Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit, wirtschaftlicher Krise und Militarisierung hergestellt. Ein Redner der „Internationalen Jugend“ verwies auf Rekordgewinne der Rüstungsindustrie, während viele Beschäftigte mit steigenden Lebensmittelpreisen und hohen Mieten zu kämpfen hätten. Besonders die junge Generation kenne, so der Redner, „keinen anderen Zustand mehr als Krise“ und solle nun zusätzlich für den Dienst in der Bundeswehr begeistert werden.
„Jetzt sollen also wir für den Staat, der uns unser Leben lang im Stich gelassen hat, auch noch unser Leben opfern“, sagte er. Die offiziell betonte Freiwilligkeit eines möglichen Wehrdienstes sei aus seiner Sicht nur so lange gegeben, wie sich genügend junge Menschen tatsächlich meldeten. „Die persönliche Freiheit der Jugend hört dann auf, wenn die staatliche Kriegstüchtigkeit gefährdet ist“, erklärte er unter Applaus der Teilnehmenden.
Die Demonstration richte sich daher nicht nur gegen eine konkrete Wehrpflicht, sondern gegen eine umfassende Militarisierung von Politik und Gesellschaft. Man werde sich nicht damit abfinden, als „Kanonenfutter“ für staatliche und wirtschaftliche Interessen zu dienen, hieß es weiter.
Friedensbewegung warnt vor Kriegsvorbereitung
Auch Vertreterinnen der traditionellen Friedensbewegung kamen zu Wort. Eine 59-jährige Rednerin vom Friedensbündnis schilderte ihre Sorge angesichts dessen, was sie als intensive Vorbereitung der Bevölkerung auf einen Krieg bezeichnete. Sie sei froh, dass ihre beiden Söhne keinen Kriegsdienst leisten mussten, und wünsche sich, dass auch die heutige Jugend nicht in militärische Konflikte geschickt werde.
Scharfe Kritik äußerte sie an politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen. Unverständlich sei für sie, wie Friedrich Merz, den sie als ehemaligen Lobbyisten des Finanzkonzerns BlackRock bezeichnete, Kanzler werden könne. Sie kritisierte, dass durch Waffenlieferungen an die Ukraine der Börsenwert von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall steige. BlackRock sei an solchen Konzernen beteiligt und zugleich in den Wiederaufbau der Ukraine eingebunden, was aus ihrer Sicht einen Interessenkonflikt darstelle. Diese Verflechtungen zeigten, dass wirtschaftliche Interessen vom Fortdauern des Krieges profitierten.
Zugleich betonte sie ihre Unterstützung für die protestierende Jugend. Diese sei nicht bereit, sich „dem Wiedererstarken des Imperialismus hinzugeben und opfern zu lassen“, sagte sie.
Kritik an Bundeswehrwerbung und sozialen Medien
Ein Redner des Solidaritätsnetzwerks nahm insbesondere die Rolle sozialer Medien in den Blick. Auf Plattformen wie TikTok werde gezeigt, „wie gut man schießen lernt“, während die Realität des Krieges ausgeblendet bleibe. Sein erster persönlicher Kontakt mit der Bundeswehr sei die freiwillige Musterung seines Bruders gewesen. Im Karrierecenter werde vor allem vermittelt, „wie viel Spaß Krieg eigentlich mache“.
Dem stellte er eine drastische Gegenperspektive gegenüber: Man werde bei der Bundeswehr nicht zu einem besseren Menschen, sondern müsse die Folgen politischer Fehlentscheidungen ausbaden. Im Kriegsfall, so seine Aussage, sei man als Soldat oder Reservist letztlich austauschbar und besonders durch moderne Waffensysteme wie Drohnen bedroht.
Der Redner rief dazu auf, den „aufgezwungenen Kapitalismus“ grundsätzlich zu hinterfragen. Krieg und Militär seien aus seiner Sicht keine Ausnahmen, sondern folgten der Logik eines Systems, das Profit über menschliches Leben stelle.
Feministische Perspektive und radikale Systemkritik
Einen weiteren Akzent setzte eine Rednerin der Kommunistischen Jugend, die sich mit dem Thema Gleichberechtigung auseinandersetzte. Die Öffnung der Bundeswehr für Frauen werde vom Staat als Fortschritt verkauft, sagte sie ironisch. „Auch wir dürfen jetzt endlich an der Front sterben und Soldatinnen werden, nachdem dieses Privileg so lange den Männern vorbehalten war.“
Sie erklärte, das eigentliche Ziel ihrer Organisation sei nicht Gleichberechtigung innerhalb militärischer Strukturen, sondern die Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. In ihrem Redebeitrag bediente sie sich einer stark zugespitzten, revolutionären Rhetorik und sprach von der Notwendigkeit, Imperialismus zu bekämpfen. Solche Aussagen wurden von den Veranstaltern als Ausdruck grundsätzlicher Systemkritik verstanden, blieben jedoch umstritten.
Die Rednerin machte deutlich, dass sie staatliche Repressionen als Zeichen dafür interpretiere, dass die Behörden Angst vor Widerstand gegen Kriegsvorbereitungen hätten. Ihre Wortwahl stieß bei Teilen der Öffentlichkeit auf Kritik, wurde von den Demonstrierenden vor Ort jedoch mit Applaus aufgenommen.
Verbindung von Antikriegshaltung und Arbeitskämpfen
Frank Oettler von der MLPD schlug eine Brücke zwischen Antimilitarismus und aktuellen Arbeitskämpfen. Oettler verwies auf den angekündigten Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, an dem auch Beschäftigte der Halleschen Verkehrs-AG teilnehmen sollten. Zentrale Forderung sei die Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Diese würde nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessern, sondern auch die Schaffung hunderter neuer Arbeitsplätze ermöglichen. Die finanziellen Mittel dafür seien vorhanden, argumentierte Oettler, würden jedoch in der „Kriegswirtschaft“ gebunden.
Er erinnerte an erfolgreiche Arbeitskämpfe der Vergangenheit, etwa die Streiks in der Elektroindustrie 1996, die eine Verschlechterung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verhindert hätten. Streiks und betriebliche Kämpfe seien nach wie vor ein wirksames Mittel, um soziale Forderungen durchzusetzen. Aus seiner Sicht sei es entscheidend, Demonstrationen wie die in Halle mit den Kämpfen von Arbeiterinnen und Arbeitern zu verbinden – gegen Wehrdienst, gegen Aufrüstung, für Umweltschutz, gegen Rechtsextremismus und für soziale Verbesserungen wie Arbeitszeitverkürzung.
Oettler ging zudem ausführlich auf die geplante Aufrüstung der Bundeswehr ein. Der Umbau zur „stärksten Armee Europas“ schreite voran, sagte er, und in den kommenden Jahren sollten rund 400 Milliarden Euro in Munition und neue Waffensysteme investiert werden. Darunter befänden sich auch Systeme, die autonom agieren oder eine nukleare Eskalation begünstigen könnten.
Er zitierte Aussagen des Präsidenten des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg, der Zweifel daran geäußert habe, ob sich genügend Freiwillige für den Dienst melden würden. Die Bundeswehr solle von derzeit rund 180.000 auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten anwachsen, zusätzlich seien etwa 200.000 einsatzbereite Reservisten geplant. Insgesamt gehe es also um bis zu 460.000 Menschen, die im Kriegsfall zur Verfügung stehen sollten.
Besonders eindringlich wirkten die von Oettler zitierten Berechnungen, nach denen im Kriegsfall täglich bis zu 1.000 Soldaten getötet oder so schwer verwundet würden, dass sie nicht mehr kämpfen könnten. Diese Verluste müssten durch Reservisten ersetzt werden. Oettler bezeichnete diese Logik als „eiskalt“ und als Ausdruck imperialistischer Denkweisen.
Dem stellte er die Forderung entgegen, „keinen Tropfen Blut und keinen Cent“ für die Kriege der Imperialisten zu geben. In einer sozialistischen Gesellschaft, so seine Überzeugung, werde es solche Kriegslogiken nicht mehr geben.










Genau die gehören eingezogen in eine Einheit wo sie mal richtig im Schlamm graben müssen. Da können sie dann ohne Waffen beitragen.
Kein logisch denkender Mensch kann für Krieg und Ausbeutung sein. Was mich aber wundert, ist die Rhetorik von der „neuen Wehrpflicht“. Die ist nach wie vor im Art. 12a GG festgelegt. Wo waren denn z.b. heute 59 jährige demonstrierende Frauen in all den Jahren zuvor, als es „nur“ um Männer ging? Auch da gab es auch Kriege und Bedrohungen in Europa und die Wehrpflicht war weder ausgesetzt noch „freiwillig“. Mir fehlt auch eine Idee, wie es ohne Nato gehen soll. Die Ukraine hat da bestimmt ein paar Ideen.
Dann mach deine Augen auf und recherchiere mal richtig. Es waren schon immer Frauen in der Armee.
Als was? Sanitäter und Küche und Logistik. Mehr nicht. Braucht man auch nicht in einer Kampfeinheit.
Deine NVA hatte einen einzigen (halben) Kampfeinsatz, und der war gegen den Warschauer-Pakt-Verbündeten CSSR. Also red nicht von Meer, wenn Du nur ein Frosch bist.
Die Frauen in den Kampfeinheiten der US Army oder bspw. heute den ЗСУ hätten euch NVA-Lappen aber sowas von nass gemacht…
Boah bist du dumm. Recherchiere mal warum Frauen Dienst an der Waffe ausüben dürfen und seit wann. Diese Unwissenheit wieder🤦♂️
War nicht bei der NVA sondern dort wo dich bestimmt keiner genommen hatte.
An der Waffe? Meinst du Luftgewehre? Vergiss es. Lediglich zum Munition schleppen.
was ist in Halle los!!!, jeder denkt eine Demo zu veranstalten, Chaos in der Stadt, Behinderungen, man traut sich am Samstag nicht mehr in die Stadt
Wegen der Inanspruchnahme des verfassungsrechtlich, verbrieften Rechts Demonstrationen durchführen zu könnnen, traust du dich Samstags nicht mehr in die Stadt?
Du solltest dringend das Land wechseln.
Man nennt es Versammlungsfreiheit.
Sie tun dir nichts. Du kannst trotzdem shoppen.
Welcome in Germany.
Wer die Vorzüge des Staates nutzt sollte auch bereit sein diese zu verteidigen.Wehrpflicht abzuschaffen war ein Fehler der aber bei diesen Politischen und unfähigen Fûhrungskräften nicht anders zu erwarten war..Der Sumpf in den wir geraten wird immer tiefer durch Unfähigkeit
Dann sollte Deutschland sich nicht überall einmischen. Sondern lieber die Probleme im eigenen Land lösen.
Welche Problem haben wir denn im eigenen Land, welche die Bundeswehr lösen könnte?
Wenn die Sonne zu tief steht, werfen auch Frager lange Schatten!
Wenn der Oppa den Link nicht trifft, verunglücken ihm auch die Metaphern.
Niedlich, die kleine Gruppe auf Schulausflug beim zu einem Thema Sozialkunde. Thema verfehlt, sechs, setzen!
Sagt…jemand der den Kaiser zurückhaben will?
mehr Lametta!
Aber die DDR war kein imperialistisches Land…
Stimmt, sie war nur Teil der imperialistischen UdSSR, wie kann man das nur vergessen?
Freiwillige Bomben-Putze bei den EU-Nuklearstreitkräften – mein Traumjob! Endlich könnte er wahr werden, mein langehegter Traum! 🙂
Rosensamstagsumzug? 🤡
Du unterschätzt die führende deutsche Kriegsvorbereitung in Europa…mit Absicht?🤡
Und? Dann ist es nicht mehr solsng weilig!
Wie schön wärs: Alle die nix in der Birne („Langeweile“) haben spielen Krieg auf irgendwelchen Survival-Camps, die andern kümmern sich um die wichtigen Dinge im Leben.
Selbstverteidigung ist also nichts in der Birne haben?
Mädel wie wäre es wenn du dich Mal in die Ukraine begibst und ein paar Wochen am Donbas verbringst, den Russen schön unfreiwillig den Arsch hin hälst und dabei zu siehst wie Freunde und Familie ermordet werden.
Ihr linken Spinner seid genauso realitätsfern wie die rechten Arschlöcher.
Frieden um jeden Preis gelle? Aber wehe es gibt dann keine Menschenrechte mehr dann ist das Geschrei groß.
„die führende deutsche Kriegsvorbereitung in Europa“
Ey, in den 80ern war die ideologische Schulung (durch die Stasi auch im Westen) aber echt noch besser! Da wurde zwar auch viel Bullshit erzählt, aber doch nicht so komplett faktenfrei!
„Bedingt abwehrbereit“ ist heute in Bezug auf die Bundeswehr viel zutreffender als 1962 mitten im Kalten Krieg.
Putins neue Garde, auch wenn sie kein Russisch sprechen.
Es geht ja gewaltig voran! Wann übernehmen jene die Macht? Was passiert dann mit all den NATO-Freunden?
Hmmmm.
Chips & Bier stehen bereit!
Avanti!
Wenn die Methode Putin einmal funktioniert, macht sie Schule. Trump hat schon Blut geleckt.
Welche Aufgaben die europäischen Mittelmächte in der Zukunft haben ohne die USA haben sollten, ist auf jeden Fall nicht, sich devot zu verhalten.
Also verhältst du dich lieber devot gegenüber dem neuen deutschen Militarismus und vertraust darauf, dass dieser Staat dir dann nach getaner Arbeit ein paar Krümel vom Küchenstück abgibt? Sehr überzeugend.
Der alte deutsche Militarismus (NVA; GST; ZV-Lager) war natürlich besser, schon klar. diente nur zur Verteidigung. So wie sich die Russen gegen die Ukraine verteidigen. Dieser Staat übrigens ermöglicht dir, deine kruden Ideen und Ansichten offen anzubringen, ohne dabei Repressalien ausgesetzt zu sein. Dieser Staat ernährt dich, unterstützt dich, gibt dir medizinische Versorgung. Vergiss das nicht, wenn die nächste Überweisung kommt. Hättest du etwas Stolz, so würdest du das Geld verweigern, nach Korea oder Russland auswandern und dich zur „Verteidigung“ des Sozialismus zur Verfügung stellen. Da gibts aber keine Hängematte.
*Hitler hat uns mit seinem faschistischen Militarismus zuletzt vor die Wand gefahren.
*implizit bei Meinungen die einem nicht genehm sind Repressionen als verhältnismäßig darzustellen (vorsorglich aber schon die Ausreise zu empfehlen) stinkt gewaltig nach AfD.
Kannst ja gerne den nordkoreanisch-Rassistischen Militarismus leben indem du linker Spinner dich dort hin verpisst und ab und an Mal nach nem Kehrpaket aus der Heimat anfragst welches großzügig Papa Kim übergeben wird.
Alternativ stände da gerade noch der Iran zur Verfügung, so für ein paar Wochen Schnupperpraktikum wie es sich in Ner islamischen Diktatur wäre es doch sicherlich auch interessant, der antizionistische Militarismus ist sicherlich auch geil.
Russland such auch noch aktiv soldaten, viel Spaß mit dem imperialistischen Militarismus.
Ach du willst in Ner friedlichen Welt leben? Na dann solltest du auch bereit sein deine Rechte zu verteidigen denn nicht jeder wird sie dir freiwillig lassen.
Linke: die Naivität ist so groß daß man die Leute vor sich selbst beschützen muss..
Rechte: die Voreingenommenheit ist so brennend vor Hass das man dies Feuer ersticken muss bevor es wild Flammen schlägt.
@Angestellter*außenhaltegriff
Na haben wir ihn doch, den Untertan.
Zitat:
„Dieser Staat ernährt dich, unterstützt dich, gibt dir medizinische Versorgung.“
Was für ein Nonsens.
Der Bürger ernährt den Staat.
Der Staat verdient überhaupt nichts. Der Staat kassiert.
Und wenn er funktioniert, dann geht er mit dem eingenommenen Geld sorgsam und redlich um.
Er mischt sich nicht in Kriege, die ihn nichts angehen, ein.
Und sorgt für lückenlose Aufklärung, wenn seine Hauptenegietrasse weggesprengt wird.
Nichts davon passiert aber.
Die medizinische Versogung wird immer teurer, das Nettogehalt schrumpft.
Die Bildung rutscht ins Katastrophale. Sieh Dich an!
Und das soll mit dem Leben verteidigt werden?
Ich dachte frech, eine Warnung reiche … 🙂
Jetzt sollen also wir für den Staat, der uns unser Leben lang im Stich gelassen hat, auch noch unser Leben opfern. Was für eine Aussage ihr Dummköpfe 🙈
Hört doch mal auf zu heulen , immer dieses Mimimi.
Weinen ist manchmal ganz gesund. Interessanterweise sieht man auf den Bildern oben aber gar keine weinenden Menschen…
.Du schreibst hier eine Schei..! Junge, Junge! Deine ganzen Kommentare ähneln den vom Politbüro diktierten Dreck. Wahrscheinlich liest du gerade ein Buch von Ostrowski.
Was ist denn an Nikolai Ostrowski so schlimm? Stell dich lieber deinem eigenen Antikommunismus und deiner emotionalen Verkapptheit statt hier so rumzubrüllen
Also wie man als halbwegs intelligenter Mensch immernoch an den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft glauben kann, ist mir ein Rätsel. Der Mensch ist und bleibt ein egoistisches Tier, da wird Sozialismus im großen Stil nicht funktionieren. 🤦♀️ Und wenn nicht durch Kapital, dann wird über andere Methoden das Machtgefälle perpetuiert, aber irgendwas braucht der Mensch an sich, um sich gegenüber anderen Menschen zu überhöhen.
Und sekbst wenn es nur Nullen sind, mit denen du dein inneres Machtgefälle perpetuiert bzw,. es dir selbst suggerierst!
Hauptsache du weißt selbst, was du damit ausdrücken wolltest.
Ich brauchs nicht.
Dass Tiere egoistisch sind ist nur eine Vorstellung bürgerlicher Wissenschaftler die damit die kapitalistischen Verhältnisse „naturalisieren“ wollen. Aber gern mehr davon, Diskussionen um die Machbarkeit eines echten Sozialismus sind immer sehr interessant.
Nein, es ist natürliches Verhalten bei allen Tieren: man denkt immer zuerst an sich, und erst wenn man selbst ausreichend hat, gibt man auch anderen. Es mag Ausnahmen geben, aber die gibt es immer und sind statistisch nicht relevant. Dieses Verhalten kann man schon bei kleinen Kindern sehen, und die sind wohl kaum schon lange genug auf der Welt, um kapitalistische Strukturen verinnerlicht zu haben. Würde Sozialismus in echt funktionieren, hätte die DDR keinen „Schutzwall“ bauen müssen, um die Leute an der Abwanderung zu hindern, und die DDR wäre nicht zusammengebrochen.
Das ist teils korrekt. Dann musst du aber faierweise in Frage stellen, ob der bürokratische Kapitalismus der DDR mit Prämiensystem und Parteibonzen noch Sozialismus war.
Und interessant wäre auch zu wissen, ob wir denn gesamtgesellschaftlich nicht „ausreichend“ Reichtum erarbeitet haben. Wird der nicht von einer kleinen Minderheit angeeignet?
Diese 100 Schlaffis mit ihren 100 verschiedenen Geschlechtern stellen sicher die Meinungsmehrheit der Deutschen.
Sie bewegen (sich) mehr als du.
Guter Beitrag, danke. Warum werden solche Demo’s nicht schon vorher angekündigt? Um zu verhindern, das mehr als 100 Teilehmer durch die Stadt laufen? Beim Regierungsstil der Bundesregierung, müssten eigendlich alle Bürger jeden Tag auf die Straße gehen.
Aber warum protestieren wir nicht schon seit 2022 gegen Putins Angriffskrieg? Warum schränken wir den Energie- und Kraftstoffverbrauch nicht ein der auf dem Import von Öl aus Russland auf Umwegen beruht? Das wäre doch machbar und in Anbetracht dieses furchtbaren Krieges und der Zerstörung nur ein kleines Opfer. Soldaten haben es da schwerer.
Weil die Linken einfach kriegsgeil sind? Die warten offenbar nur darauf, dass sich die Ukraine ergibt, damit sich Krieg wieder richtig lohnt. Deren Geschwafel von „Verhandlungen“, während Putin munter die Zivilbevölkerung auslöscht, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Die Linken sind die historischen Versager.
Mehr Waffen für die Ukraine, damit der Krieg schneller vorbei ist!!! Ironie off
Wenn 2022/2023 genug Waffen schnell genug geliefert worden wären, wäre der Krieg schon vorbei, da sind sich alle Analysten einig. Da das aber nicht passierte, hatte die Armee des klerikal-faschistischen Ruzzlands genug Zeit, Verteidigungslinien aufzubauen und die ukrainische Gegenoffensive zu stoppen.
Und trotzdem ist die ehemals rotzische „zweitstärkste Armee der Welt“ jetzt nur noch die zweitstärkste Armee in der Ukraine.
Stimmt, lieber jegliche Unterstützung beenden und Russland freie Hand gewähren. Hat man bisher ja so gute Erfahrungen, vollen in den besetzten gebieten.
Scheint so als würden linke hurensöhne wie manch einer von einem Butscha träumen was sich über die gesamte Ukraine erstreckt oder wie? Ihr Heuchler steht nur pseudomoralisch für Menschenrechte ein, wenn’s darum geht diese tatsächlich zu verteidigen zieht ihr den Schwanz ein und rennt Weg oder wo ist deine Kritik an der russischen Armee, an Putin oder am Angriff auf die Ukraine? Du bist so ein richtiger Wagenknecht Wähler: naiv bis auf die Knochen und ignorant bis zum Mond.
Die Anzeige wegen Beleidigung nehme ich gerne! Also könnts den Kommentar bitte durchbringen @DuBistHalle?
Ey, @Browgas! Die nationale Sozialistin Sahara Weidelknecht bezeichnet sich selber schon lange nicht mehr als „links“.
Und ob man den Stalinismus des „Arbeiterdingsbums“ als links bezeichnen kann, darüber gibt es wohl auch geteilte Meinungen. Gramsci hätte das z.B. nicht so gesehen.
Wer andere beleidigt disqualifiziert sich selbst. Traurig, dass sowas hier veröffentlicht wird.
Zum Inhalt:
Einen „geostrategischen“ Kompromiss einem „Endsieg“ zu bevorzugen ist keine Heuchelei sondern konsequent.
Und nein, die NATO hilft der Ukraine nicht souverän zu werden, nur anders abhängig.
@Arbeiter*innenstandpunkt
Stalinismus ist nun mal eine absolut verbrecherische Ideologie, das ist keine Beleidigung, sondern ein Fakt. Und nein, ich würde die Verbrechen Hitlers trotzdem nicht mit den Verbrechen Stalins relativieren.
Stalin hat also nur die Silbermedaille in den Großverbrechen des 20. Jahrhunderts. (Wobei natürlich ein Großteil der sowjetischen Opfer des 2. WK der vollkommenen Unfähigkeit Stalins geschuldet sind. Und der vorherigen „Säuberungen“, bei denen tausende fähige Kommandeure der Roten Armee hingerichtet wurden. )
Und außerdem kann man natürlich auch nicht ganz zu Unrecht der Meinung sein, dass Pol Pot an Monströsität sogar Stalin übertroffen hat.
In der Gesamtzahl der Toten ist natürlich Mao unangefochten aus Platz 1.
Ich würde mal sagen, dass ich das recht sachlich zusammengefasst habe.
„Scharfe Kritik äußerte sie an politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen. Unverständlich sei für sie, wie Friedrich Merz, den sie als ehemaligen Lobbyisten des Finanzkonzerns BlackRock bezeichnete, Kanzler werden könne.“
Ganz einfach, weil ihn genug dumme Wähler gewählt haben, denen dieser Zusammenhang nicht klar war.
„Sie kritisierte, dass durch Waffenlieferungen an die Ukraine der Börsenwert von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall steige. BlackRock sei an solchen Konzernen beteiligt und zugleich in den Wiederaufbau der Ukraine eingebunden, was aus ihrer Sicht einen Interessenkonflikt darstelle. Diese Verflechtungen zeigten, dass wirtschaftliche Interessen vom Fortdauern des Krieges profitierten.“
So ist es und es müsste im Interesse des Überlebns der Menschheit endlich ausgeschlossen werden, dass Politiker von Krieg profitieren.
Also, wenn ich dich richtig verstehe, behauptest du, dass Krieg schon ganz geil ist aber Profit sollte niemand daran machen? Oder welchen Inhalt gedenkst du zu vermitteln. Nur mal eine Interessen Frage, zwischen welchen Akteueren finden denn kriegerische Handlungen statt und warum?
Also darf man etwas nicht mehr aufbauen nachdem man es kaputt gemacht hat? Hmm der Umkehrschluss macht im Blick auf den Klimawandel erschreckend viel Sinn.
Du solltest manchmal überlegen was der Umkehrschluss dessen bedeutet was du sagst.
Es geht darum, dass der Krieg für steigende Aktien sorgt, Krieg ein Geschäft ist und damit auch ein Treiber der weiteren Eskalation.
Aufgebaut wird immer, solange es die Menschheit gibt.
….alle Analysten einig? 🤦♂️
Ich lach mich tot. Deine Analysten , wer sind die denn?
Auch Wehrdienstverweigerer? Ehemalige Brotfahrer oder Lobbyisten? Alles Experten. 🤣🤣🤣🤣🤣
Komisch, sind es doch gerade die Linken und Grünen welche in den letzten Jahren für Krieg besonders gegen Russland sind… Aber Wehe ! Es könnte Sie selber treffen, dann muss dagegen demonstriert werden. Verlogener Haufen.
Das sind die Figuren!, die bald eingezogen werden und jetzt Stimmung machen.Ein Frisör bei den Figuren wäre ratsam.
Die Linken und die Grünen sind für Krieg? Besonders gegen Russland? Was? Was lesen Sie so?
@NiceM wird sich aus seriösen Quellen wie NIUS, RT, Telegram mit Infos versorgen. Natürlich sind die Grünen und Linken für Krieg, schließlich verweigern sie Putin den Gehorsam. Und überhaupt könnten alle Probleme gelöst sein, wenn man die Russen nur machen lassen würde.
Nein. Die Grünen sind nicht für Krieg gegen Russland. Die sind dafür dass die angegriffene Ukraine sich verteidigen kann und auch andere Unterstützung bekommt. Denn wo kommen wir hin, wenn ein Land dem.andetrn einfach ein Gebiet raubt mit militärischen Mitteln?
Dazu hätte ich gerne eine Antwort von den Demonstrierenden.
Es hätte konkret verhindert werden können, wenn die Werte-Westen-NATO sich nicht die Umzingelung Russlands zum Ziel gesetzt hätte. Die Ulraine selbst ist in der Frage uneins, ein Kompromiss wäre möglich gewesen, war aber politisch nicht gewollt. Imperialismus halt, beiderseits.
Damit erklärst du den russischen Terror u.a. in den besetzten Gebieten, die V3rschleppung von Kindern, die Gräueltaten der Russen an der Zivilbevölkerung? Oh ihr Kommunisten! Kein bisschen aus der Vergangenheit gelernt!
Womit als der „Westintegration“ der Ukraine erklärt sich denn der heutige barbarische, beiderseits ungerechte und im Sinne der einfachen Leute sinnlose Krieg sonst? Meinst du das „Putin ist verrückt geworden“-„Argument“?
@Arbeiter*innenstandpunkt
Mit ruzzischem Imperialismus und Kolonialismus. Das war ja jetzt mal einfach. Quelle: Wladimir Putain, langatmiger und sachlich kruder Vortrag über die rotzische Größe, kurz vor dem großen Überfall auf die Ukraine.
Ihr Stalinisten checkt noch nicht mal, dass Putler zwar Stalin als Vorbild hat (nebst des großen Feliks), aber nicht mal dessen „revolutionäre“ (Hust, hust) Werte teilt.
Und zum Machterhalt die orthodoxe Kirche zur zweiten Macht im Staat gemacht hat, neben seinen Silowiki.
Die „Umzingelung Ruzzlands“.
Hast Du schon mal auf eine Landkarte geschaut? Oder einen Globus? Du bist (wie alle Stalinisten) etwas einfach gestrickt, kann das sein?
Jetzt hab ich eine ganz, ganz große Überraschung für Dich: Die gemeinsame Grenze zwischen Rotzland und der NATO hat sich mit dem NATO-Beitritt Finnlands verdoppelt! Damit sind jetzt fast schon 5% des russischen Territoriums, äh, „umzingelt“.
Du kleiner Russenspezialist erzählst nur Käse. Deine Wahrnehmung ist von dummen ZDF Kommentaren umzingelt. Keine Ahnung von ,Nichts‘.
Hängst dich in militärische Kriegsabhandlungen rein obwohl du nie eine Knarre in der Hand hattest, höchstens ein Holzgewehr.
@Ex Sandkastensoldat
Hast Du auch ein einziges Gegenargument? Nicht? Weil Du keine Ahnung hast und hier nur rumtrötest? Der Blick auf eine Landkarte überfordert Dich? Die Fakten kannst Du auch nicht widerlegen?
Dachte ich mir, leg Dich wieder hin.
Kann es sein das du geistig behindert bist? Jedes Land hat frei darüber entscheiden zu dürfen welchen Bündnissen es Beitritt und welche Verträge es unterschreibt, da hat kein anderes Land irgendeine Entscheidungsgewalt! Das sich die baltischen Staaten der Nato angeschlossen haben ist deren eigene Entscheidung. Das die Nato Russland jemals angegriffen hat ist mir neu. Umkehrschluss: wieso fühlt Russland sich bedroht? Vielleicht weil es von sich auf andere schließt?
Nochmal für Gehirnamputierte: Russland sprich der Ukraine und ihren Bewohnern das Existenzrecht ab und das seit Jahrzehnten und trotz dessen war bis vor dem Angriffskrieg der Großteils der ukrainischen Bevölkerung GEGEN (ca 69-65%) einen Nato Beitritt, selbst nach der Annexion der Krim. Das hat Putin durch seinen Einmarsch schlagartig geändert denn mittlerweile sind 2/3el dafür. Soviel zu dem Thema.
Imperialismus beidseitig ist das dein ernst? Wo wollte die Ukraine die eigenen Landesgrenzen durch Eroberungsfeldzüge erweitern? Nochmal ganz langsam gefragt: kann es sein das du geistig behindert bist oder einfach nur ein russenBot? Das ist eine ernste gemeinte Frage da du nur widerlegte narrative wiederholst.
Zitate:
– „Kann es sein das du geistig behindert bist?“
– „Nochmal für Gehirnamputierte“
– „… kann es sein das du geistig behindert bist ..“
– „… oder einfach nur ein russenBot?“
Whow, eine Nato-Prostituierte &&& Ukrosympathisant*in zeigt hier ihr wahres Gesicht! Häßlich ist es.
Sie selbst fordert zu Debattenkultur auf, ist aber minder klug und merkt nicht, was für ein Verbalrektum sie hier darstellt!
Whow, sehr eindrucksvoll!
@ rektalitär „widerlegte narrative“
Na, da hast Du aber ganz, ganz hervorragend argumentiert.
„Whow, sehr eindrucksvoll!“
Ach, und in der Sache gibt es von Dir nix? Dann wird wohl Browgas eher Recht gehabt haben, ne, Meiner?
So viel Platz verschwendet für … ich weiß nicht mal, wie diese „Meinungen“ zu benennen wären. Die arme helikopterte Jugend will sich nicht opfern … bildet doch nen Stuhlkreis und bittet Alle ganz lieb, nicht mehr böse zu sein, dann braucht es keine Wehrpflicht … und überhaupt keine Pflichten wären noch besser, denn das stört erheblich bei der Verwirklichung der Work-Life-Balance ohne etwas leisten zu müssen.
Warst du schonmal Soldat im Krieg?
Ich bin der gleichen Meinung wie Winter. Ich will nicht, dass mein Mann, mein Sohn und mein Enkel Kanonenfutter werden.
Es ist schon toll, wenn man sich die Rosinen rauspicken kann. Das Leben ist keine Einbahnstraße. Das nennt sich Realität.
Dann behalte deine Rosinen-Einbahnstraße für dich. Danke
Wer hat wohl das Deutsche Reich vom Hitlerfaschismus befreit? Es waren jedenfalls kein Weichwürste wie heute, die bei jeder Kleinigkeit mimimi machen.
Du meinst also die heutigen Hartwürste bei der Bundeswehr werden Trump- und Putinfaschismus aus der Welt schaffen?
Hö? Andere suchen nach der Rosinen Einbahnstraße aber derjenige welcher es kritisiert soll diese „für sich behalten“?
Junge sinnergreifend lesen und noch passend darauf antworten scheint die Denkmurmel zu überfordern
Du hast keinen Mann, keinen Sohn und keinen Enkel.
Das will niemand.
Leuten wie Putin ist das schnurz.
Meine Bewunderung für diese Menschen! Wäre gerne mitgelaufen, habe zu spät davon erfahren, ich denke es sind die einzigsten normalen Menschen
ich glaube eher, dass es nicht die Helikopterkinder waren gestern, letztere hätte Mutti nämlich nicht rausgelassen… Ich finde es gut dass die Jugend keine Lust auf Kanonenfutter-sein hat. Frauen kriegen ihre Kinder nicht, damit sie jung sterben und schon garnicht damit Reiche noch schneller Reicher werden. Kriege haben immer nur Geld und Macht als Ziel und die Bevölkerung bezahlt das alles, einer mit dem Leben und der andere mit noch weniger Geld.
Ich Frage mich schon wenn ich das Bild anschaue…es sind echt sehr junge Menschen dort zu sehen. Warum schon in diesen jungen Jahren sich dermaßen der Politik hinzuschmeißen statt so gut es geht die Jugend zu genießen. Es kommt noch ordentlich Stress auf sie im Leben zu. Wer ist da im Hintergrund der sie so anstachelt so zu demonstrieren?! Braucht man doch nicht. Wenn es zur Musterung kommt kann doch jeder selbst entscheiden ob ja oder nein zur Bundeswehr. Es sind garantiert welche dabei die in ein paar Jahren darüber auch ganz anders denken. Aber umso junger umso besser kann man sie beeinflussen und lenken…
Kleiner aber ganz heißer Tipp: wenn über einen entschieden werden soll ohne das man selber gefragt wird oder die Wahl hat, und das von Leuten welche von ihrer Entscheidung nicht selbst betroffen sind, bringt das betroffene nunmal auf die Straße, da muss niemand hinter stehen denn jede Privatperson darf Demonstrationen anmelden.
Und nein man hat eben die Wahl zwischen BW und Zivildienst, sofern sich genug freiwillige finden sonst wird per los oder so eingezogen oder wie war das?
Jungen Menschen mehrere Monate ihres Lebens zu nehmen ohne sie vorher zu fragen ist frech, leben wir in Ner leibeigenschaft oder wie?
Frecher ist noch: überall fehlen Fachkräfte und Azubis, da ist es richtig smart Menschen zu zwangsrekrutieren um sie von Arbeitsmarkt fern zu halten. Oder so.
Man kann die Ampel ja kritisieren wo man will, aber was das Kabinett Merz gerade macht ist einfach nur ein schlechter Scherz.
Irgendwie passt die Überschrift des Artikels nicht so ganz zu dem im Film gekreischten Wortfetzen. Es sollte doch eine Demonstration geben die Wiedereinführung der Wehrpflicht sein, oder? Man hört das Wort Faschismus und Klassenkampf. Was will und der Veranstalter damit sagen? Bundesrepublik Deutscland + Wehrpflicht = Faschismus?
Und dann noch im letzten Absatz – sozialistische Ideologie – es hieß auch im Sozialismus: der Frieden muss bewaffnet sein.
Kein vernünftig denkender Mensch möchte Krieg, aber eine ordentliche Abschreckung sollte grundsaetzlich vorhanden sein.
Die Ursachen für den momentanen Angriffskrieg den Putin ohne Grund gegen die Ukraine führt haben nicht wir Deutschen zu verantworten. Wir sollten aber für alle eventuallitaeten gewappnet sein.
Das sind Wiedergeburten der K-Gruppen aus den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Auferstanden von den Untoten.
Straff geführt und dogmatisch. Höchstwahrscheinlich genauso zerstritten wie damals. Übrigens sind das genau die, über die sich die Pythons im „Life of Brian“ lustig gemacht haben!
Das will niemand.
Leuten wie Putin ist das schnurz.
„ohne Grund“
Stimmt, einfach so! Ohne Grund! 1 Million Tote und Verwundete passte gerade gut, kann man ja mal so aus Jucks und Gedeih machen. Warum nicht? Ohne Grund halt. Einfach so eben.
Auch einem Herrn Oettler würden die Russen schon zeigen, wo er sich mit seinen Genossen verorten kann. Deren Geheimdienst würde ihm keinen Raum für geistrige Freiheiten lassen mit GuLaG und Fenstersturz. Und auch in der DDR gab es Wehrpflicht, der man sich nur schwierigst entziehen konnte. Da soll er mal zufrieden mit der jetzigen Situation sein…
Können Menschen, die partout nicht Wehr- oder Wehrersatzdienst leisten wollen, nicht einfach Verweigern? Ging früher doch auch und erspart peinliche Demoauftritte.
Leider kann ich über viele dieser Beiträge nur den Kopf schütteln. Wehrdienst hin oder her. Freiwillig oder Pflicht. Wer verteidigt Deutschland, wenn wir mal angegriffen werden? Da müssen dann die Ü50 jährigen ihren Mann oder ihre Frau stehen. Die Jungen können doch nur lamentieren und jammern und diskutieren. Respektlos und verweichlicht. Uns hat der Zivildienst oder der Grundwehrdienst nicht geschadet. Es geht beim Grundwehrdienst nicht darum, in den Krieg anderer Länder zu ziehen, sondern eine Ausbildung für den Ernstfall zur Verteidigung unseres Landes zu erhalten. Darüber sollten sich diese Generation mal bewusst werden.
„Wer verteidigt Deutschland, wenn wir mal angegriffen werden?“
Die Fragestellung an sich ist naiv.
„Wir“ sind nicht der Nationalstaat Deutschland und im Kriegsfall ist der Nationalstaat Deutschland unter Attacke, nicht ich. Nur du alleine kannst für dich entscheiden, ob du die Souveränität bzw. Vormachtstellung Deutschlands im Internationalen Wettbewerb der Nationen verteidigen möchtest.
Allerdings stimme ich dir zu! Die Frage ob Freiwillig oder Pflicht, die ist wirklich wurscht, schließlich interessiert sich der Staat in deinem Szenario des „Ernstfall zur Verteidigung unseres Landes“ auch nicht für dein persönliches Belangen; da werden einfach alle Eingezogen, die eben gebraucht werden.