Kein verkaufsoffener Sonntag mehr in diesem Jahr in Halle

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38 Antworten

  1. Avatar 10010110  sagt:

    So ein Blödsinn. Würden die Leute nicht zum Einkaufen in die Stadt kommen, dann müsste es ja keine verkaufsoffenen Sonntage geben. Es ist überdies nicht immer die Nachfrage, die ein Angebot steuert, sondern auch andersrum. Das heißt, die Tatsache, dass Geschäfte sonntags öffnen, würde dazu führen, dass Leute auch extra zum Einkaufen erscheinen würden.

    Ich finde es gut, dass dem besinnungslosen Konsum zur besinnlichen Weihnachtszeit wenigstens noch ein bisschen Einhalt geboten wird. Das, was heutzutage abgeht, ist schon nicht mehr normal.

  2. Avatar Anonym sagt:

    Ich finde es sehr gut!

  3. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Mich würde interessieren, wie hoch der Umsatz an einem Sonntag ist. Bei dem Angebot kann ich mir schlecht vorstellen, dass er bedeutend ist. Ich kann schon wochentags keine vollbepackten Fahrräder entdecken.

  4. Avatar Praktiker sagt:

    Klopapier und Dosenbier muss der Hallenser nicht auch noch Sonntags koofen. Der Rest bestellt bei Amazon.

  5. Avatar alalalaa sagt:

    verdi hat verpennt, dass wir seit Jahren im 21. Jhd sind. Es leben über 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund/Ausländer in Deutschland. Warum sind Freitags und Samstags die Geschäfte offen? Ist verdi antisemitisch und islamfeindlich? verdi soll sich bitte für die 4 Tage Woche stark machen.
    Glücklicherweise ist mein Arbeitgeber weiter: bei uns wird 24/7/365 gearbeitet und es wird z.B. bei den Muslimen auf Ramadan Rücksicht genommen, dafür übernehmen dann diese Mitarbeiter in der Weihnachtszeit viele Schichten und die nicht-muslimischen Mitarbeiter haben 2-3 Tage zusätzlich in der Weihnachtszeit frei – bei voller Bezahlung…wenn man nicht so engstirnig ist, kann man fast alle zufriedenstellen.
    Aber verdi ist immer nur kontra, verbieten wo es nur geht. Ich arbeite sehr gerne Sonntags: weniger workload und bessere Bezahlung und dann eben unter der Woche frei.

    • farbspektrum farbspektrum sagt:

      In vielen Branchen verstehen die Arbeitgeber unter ihrem Glück, dass kaum ein Arbeitnehmer in der Gewerkschaft ist. Entsprechend sehen die Bedingungen in diesen Branchen aus. Das führte dazu, dass sich der Gesetzgeber genötigt sah, schon früh eine gesetzliche Arbeitszeitregelung und neuerdings einen Mindestlohn einzuführen. Mit freiwilligen Leistungen von Gnaden der Arbeitgeber sah es noch nie so toll aus. Wie vor kurzem zu vernehmen war, wurde sogar bei Enercon bei Einstellungsgesprächen unzulässigerweise nach Gewerkschaftszugehörigkeit gefragt. Wie man sieht, hat das auch nicht geholfen.

    • Avatar Urhallenser sagt:

      Endlich mal einer, der sagt, wie es wirklich ist. Ver.di ist sowas von zurück geblieben, dass es weh tut. Ich weiß, dass viele VerkäuferInnen gerne sonntags arbeiten, weil sie da ordentliche Zuschläge bekommen und in der Woche frei haben. Hört mir bei 4 offenen Sonntagen im Jahr mit Familie und Kirche auf!!!!! Dieselben Ver.di Leute gehen sonntags schön gemütlich ins Café frühstücken, dann fahren sie tanken und nachmittags wird der Kiosk am Saaleufer aufgesucht! DAGEGEN muss man doch dann aber auch was haben!!!! Ich meine – da arbeiten doch sonntags auch nur Menschen!!!!

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        da müssen wir doch mal festhalten, dass es eine gesetzliche Regelung über Sonntagszuschläge nicht gibt, dass es in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt ist. Die nächste Frage wäre dann, wo diese gelten. Welchen Sonntagszuschlag bekommt denn eine Verkäuferin in einem Krämerladen ohne Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung?

        • Avatar Seb Gorka sagt:

          Den, der im Arbeitsvertrag festgehalten ist. Um eine solche Regelung zu treffen, braucht es weder Tarifvertrag, noch Betriebsvereinbarung, auch und gerade nicht in einem „Krämerladen“.

          Da du mir nicht glauben wirst, frag doch bitte jemanden, der in einem Krämerladen arbeitet und warum der Krämer sonntags zu hat. Also für den Fall, dass du mal wieder nach Halle kommst und eine Weihnachsausstellung vor Totensonntag besuchen willst. Sonst hättest du ja keine Zeit dafür…

      • Avatar 10010110  sagt:

        Ich weiß, dass viele VerkäuferInnen gerne sonntags arbeiten, weil sie da ordentliche Zuschläge bekommen und in der Woche frei haben.

        Nun denk’ aber mal weiter als nur von der Wand bis zur Tapete: Sonntags gibt es nur Zuschläge, weil dieser gesetzlich als arbeitsfreier Tag definiert ist. Wenn jetzt aber jeder Sonntag ein normaler Werktag würde, weil das ja im 21. Jahrhundert angeblich so sein muss, dann würden auch die Sonntagszuschläge wegfallen und Sonntag wäre ein Tag wie jeder andere auch. Wie sagt die Kirche so schön: „Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage.“

        Das führt zu einer immer weiteren Zerstückelung des Freizeitlebens und zu einer Entsozialisierung in der Gesellschaft. Mama hat am Dienstag frei, Papa am Donnerstag, Oma und Opa müssen auch bis sonstwann arbeiten gehen, um ihre mickrige Rente aufzubessern, und niemand kann mehr was zusammen machen. Man muss keiner Religion angehören, um einen gemeinsamen wöchentlichen Ruhetag für (fast) alle Menschen einer Gesellschaft zu befürworten.

        • Avatar Urhallenser sagt:

          Dein Denken reicht aber auch nur für den Tapetenkleber! Wer sagt denn, dass ständig FAMILIEN auseinander gerissen werden??? Es gibt durchaus auch Menschen die Single sind oder deren Kinder aus dem Haus sind! Ja, es gibt auch VerkäuferInnen über 40 .. Du bist mit Sicherheit so ein Sonntagsmorgeninscafégeher! Fragst Du Dich dort auch, ob die Dame hinter der Theke, Familie hat??? Es geht um VIER Sonntage

          • Avatar 10010110  sagt:

            Du hast Recht, es gibt auch immer mehr Singles in unserer auf Individualismus, Unabhängigkeit und grenzenlosen Konsumfreiheit ausgerichteten Gesellschaft. Das würde ich aber nicht unbedingt als besondere Errungenschaft bezeichnen. Ein Sonntagswerktag würde diese Entwicklung und die gesellschaftlichen Verwerfungen im heutigen Internetzeitalter nur noch verschärfen.

            Und wessen Kinder aus dem Haus sind, der hat eigentlich auch mehr Zeit an normalen Werktagen einkaufen zu gehen. Es gibt einfach überhaupt keinen Grund, sonntags Geschäfte zu öffnen. Und das gleiche denke ich von solchen „Bäckerei-Cafés“, die nutzen nur eine Gesetzeslücke zu ihrem Vorteil aus; das braucht kein Mensch.

    • Avatar Daniel M. sagt:

      Auf Muslime würde ich ganz sicher keine Rücksicht nehmen. Gehört für mich eh nicht hierher.
      Verdi hat schon eine gewisse Bedeutung.
      Allerdings hat so eine freiwillige Aktion, wie Sie beschrieben haben, definitiv Vorteile. Zwänge verursachen ja meist eher eine trotzige Haltung.
      Im 21Jhd. ist auch der Sonntag immer noch ein Familientag. Das ist auch gut so.
      Gerade im Bezug auf Konsum.

      • Avatar Urhallenser sagt:

        Und wer Single ist? Soll es ja geben! Es geht um VIER Sonntage im Jahr! Selbst Österreich ist da liberaler als Deutschland. Warum kann nicht eine Familie über den Weihnachtsmarkt schlendern und trotzdem mal nach Geschenken schauen????

        • Avatar Seb Gorka sagt:

          Mach dich für eine entsprechende Grundgesetzänderung stark. Vorher wird das nichts, schon gar nicht als Single.

        • Avatar Sachverstand sagt:

          Kann man von Montag bis Samstag ausreichend tun! Aber ist schon klar, wenn man selber kein Lohnsklave im Handel ist, schwätzt es sich prima daher.

          • Avatar Urhallenser sagt:

            Lohnsklave bei Media-Markt??? Die haben 35 Tage Urlaub! Wenn das Lohnsklaverei ist – bitte! Ansonsten geht weiter sonntags früh zum Bäcker oder einfach nur tanken – weil das ist ja keine Lohnsklaverei. Alles bornierte Beamte hier!!!!

          • Avatar Sachverstand sagt:

            Werde nachfragen, ob ich meinen Urlaub für Zahlungsverpflichtungen gegenrechnen kann. Finde ich ja schön wenn die „Medianer“ 35 d Urlaub erhalten, gute Sache. Was Das allerdings mit Entlohnung im Handel zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

          • Avatar Urhallenser sagt:

            Wenn Du ein ganz klein wenig mitdenken könntest, dann wüsstest Du, dass die „Lohnsklaven“ mit 35 Tagen Urlaub nicht Mindestlohn verdienen!

          • Avatar Sachverstand sagt:

            Kaufmann im Handel im Durchschnitt anfangs 1800,– – 2400,–, mit steigender Berufserfahrung bis 2800,–. BRUTTO, wohlgemerkt. Soviel bleibt da nach Abzügen nicht. Und Vor-/Nachrüstrüstzeiten werden häufig auch nicht bezahlt, sondern erst die Zeit ab Ladenöffnung bzw. bis -schluss. Also ran und bewerben, wenn das so prächtig ist.

  6. Avatar Philipp Schramm sagt:

    Es gibt genug Branchen, in denen Sonntags gearbeitet werden MUSS.
    Warum also nicht auch sonntags die Geschäfte öffnen lassen.

  7. Avatar west sagt:

    mein Bäcker und Amazon habe Sonntags geöffnet, das passt schon!

  8. Avatar AMA sagt:

    Nicht das man in Halle in einen großen Kaufrausch geraten könnte, aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass die Vorweihnachtszeit zur umsatzstärksten Zeit des ganzen Jahres zählt. Wenn dem Handel in Halle hier noch ein Knüppel zwischen die Beine geworfen wird, da man ja eh schon mit den geringen Kaufkraft zu kämpfen hat, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn immer mehr Geschäfte schließen. Jedoch ist VERDI hier nicht zu finden…..
    Leipzig freut sich sicherlich, wenn man am 8+22 Dezember die Türen aufsperrt.

    • Avatar Wilfried sagt:

      Dannzieh mal nur die Fahrtkosten und die Zeitaufwände von deinem Budget ab.
      Und es ist ja nicht so, daß bei „verkaufsoffen“ nur die Inhaber hinter der Theke stehen… nee, die machen da Sonntag bei ihren Familien!

      • Avatar Urhallenser sagt:

        Du solltest nicht mehr nachts übermüdet oder überhopft hier schreiben! NATÜRLICH sind die Inhaber und Geschäftsführer am Sonntag mit dabei oder glaubst Du ernsthaft, dass die Geschäfte alle überdimensioniert Angestellte haben?????

        • Avatar Wilfried sagt:

          Nicht überdimensioniert, aber in Maßen. Und im Ernstfall dürfen sie doch gern den laden allein offenhalten.

          Übrigens gibt es ohne Sonntage nur noch Werktage. Und man sollte immer bereits den Anfängen wehren.

  9. Avatar Robin sagt:

    Es gibt genügend Arbeitnehmer/in die Sonntags und Feiertags Arbeiten müssen, die Feinen Damen und Herren hinter den Kassen sollen sich mal nicht aufregen, gerade jetzt zur Weihnachtszeit gibt es Berufs Gruppen die froh sind wenn sie die Chance haben auch mal Sonntags shoppen zu gehen!
    PS denkt ihr auch so wenn ihr Sonntags in ein Café geht oder zu den Weihnachtsfeiertagen in einem Restaurante essen geht während die Mitarbeiter Arbeiten müssen statt bei ihren Familien zusein? Denkt mal darüber nach! wenn ihr am Wochenende uns Gastronommen nicht mehr auf den Sack gehen könnt, da wir dann einfach sagen nö das Wochenende gehört uns! Adios man sieht sich bestimmt mal an einem Sonntag!

    • Avatar Wilfried sagt:

      Die „feinen Damen und Herren“ sind, wohl im Gegensatz zu dir, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre gesetzlichen Rechte mit gewerkschaftlicher Unterstützung wahrnehmen. Und eine Gewerkschaft ist nun mal ein Selbsthilfeverein ihrer Mitglieder, auch wenn dir das nicht paßt, oder du sonstwiige Unternehmergelüste hast. Und im Arbeitsvertrag steht ganz sicher auch nicht Sonntagsarbeit drin, sondern Arbeitswoche mit x Stunden werktags.
      Übrigens herrscht ja gerade Fachkräftemangel, du kannst dich da gern auch mal 8 Stunden hinter den Tresen oder die Kasse stellen, Regale befüllen oder dich von Kunden anmotzen lassen… Herzliche Einladung!

    • farbspektrum farbspektrum sagt:

      Wer in der Gastronomie anfängt, weiß, was ihn in erwartet. Gastronomie hat iher starken Tageszeiten, wenn die Mehrheit nicht arbeiten muss.
      Als ich noch arbeiten ging, hatte ich früher Probleme mit dem Einkaufen, mehr noch mit den Öffnungszeiten der Sparkasse. Dann kam der lange Donnerstag und ich hatte keine Probleme mehr.
      Und mit den jetzigen Öffnungszeiten des Handels und dem Internethandel erst recht nicht.
      Ein Problem hätte ich mit Gaststätten, die nur am Mo-Fr bis 20Uhr geöffnet wären.
      Es gibt Berufe, die müssen Nachts und am Wochenende arbeiten. Es gibt Berufe, die arbeiten zu Zeiten, wo die Mehrheit nicht arbeitet, weil es sie sonst nicht gäbe. Und es gibt Berufe, die immer wieder zur Gewinnmaximierung gedrängt werden, auch Sonntags zu arbeiten,

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