Klimabildungswoche vom 20.11. bis zum 24.11.23 an der Uni Halle

Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg organisieren eine Klimabildungswoche. Initiiert wurde die Klimabildungswoche von Students for Future Halle. Ziel ist es Experten, Klimaaktive, Schüler, Lehrende und Wissenschaftler zu aktivieren, um im Rahmen von Bildungsangeboten, Vorträgen und Workshops das Bewusstsein aller für Klima- und Umweltgerechtigkeit zu erweitern.

Die Klimabildungswoche findet, wie jedes Semester, an Schulen und Hochschulen im gesamten deutschsprachigen Raum statt. Alleine in Halle gibt es über 50 Veranstaltungen. Die meisten davon reguläre Vorlesungen, in denen der jeweilige Fachbereich mit dem Thema verknüpft wird, von Germanistik bis Geologie. Zusätzlich gibt es jeden Tag Fachbereich-übergreifende öffentliche Veranstaltungen.

„Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist. Um den Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft und einem guten Leben für alle zu fördern, ist Bildung von entscheidender Bedeutung.“, sagt Luise Henzelmann, aktiv bei  Students for Future.

Öffentliche Veranstaltung in Halle

Die Fachbereich-übergreifenden Veranstaltungen in Halle haben auch das Ziel, eine breitere nicht-universitäre Öffentlichkeit zu erreichen. Hierzu zählen unter anderem ein Workshop mit dem Titel: “Bausteine für Klimagerechtigkeit — Welche konkreten Schritte können wir jetzt in Richtung Klimagerechtigkeit gehen?“ vom Konzeptwerk Neue Ökonomie und die Vorstellung der gemeinsamen Kampagne von Beschäftigten im ÖPNV und Klimabewegung „#WirFahrenZusammen“, die für Investitionen in die Mobilitätswende und gute Arbeitsbedingungen kämpft.

Überregionales Liveprogramm in der Klimabildungswoche auch für Schulen

Nicht nur in Halle arbeiten die Students for Future kontinuierlich an der Verbreitung von Wissen zur Klimakrise. Zusätzlich zu den lokalen Veranstaltungen, wurde online ein überregionales Liveprogramm mit über 35 Vorlesungen und Schulworkshops auf die Beine gestellt. So können auch Lehrkräfte und Schüler einfach an der Bildungswoche teilnehmen.

„Nur gemeinsam können wir einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt und unsere Zukunft haben! Die Klimabildungswoche in Halle schafft einen Raum in dem jeder ein Teil der Lösung sein kann.“, meint Luise Henzelmann.

Die Students for Future ergänzen die klimapolitischen Forderungen von Fridays for Future mit Bildungsinhalten und hochschulpolitischen Forderungen. In Halle gibt es die Hochschulgruppe seit 2019.

Alle Infos zum halleschen Programm: https://studentsforfuture.info/ortsgruppe/halle-saale/ 

Alle Infos zum Onlineprogramm: https://publicclimateschool.de/ 

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41 Antworten

  1. Klima war gut sagt:

    Schöne „Sache“, aber das Klima ist eh verloren! Wir werden es nicht mehr schaffen, zu retten. Das sagte schon die Führerin der Klimabewegung Greta, imJahre 2018 auf Twitter. Leider hat sie ihren Tweet von damals gelöscht.

    Ich hab jedenfalls keine Hoffnung mehr.

    • Bürger für Halle sagt:

      „Klima war gut“ Sicher, Sie haben recht, die Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe werden uns in den nächsten Jahren zu Kipppunkten führen, die ein Überleben dann auch in Europa eine Herausforderung werden lassen, um es mal diplomatisch auszudrücken. Ich empfehle das Buch – bewusstseinskultur – von Thomas Metzinger zum Thema. “ Wir müssen lernen, in Würde zu scheitern und trotzdem weiterhin das tun, was das Richtige ist, aber vielleicht ohne Hoffnung auf Erfolg. …“ Die Klimabildungswoche kommt viel zu spät, ist zu zaghaft und wird der Katastrophe, deren Auswirkungen sich jetzt rapide verstärken, nicht gerecht. Wie sollte sie auch. Und dennoch ist sie richtig, weil das Thema zumindest aufgegriffen wird und Vorschläge gemacht werden. Die Initiative von Students for Future Halle ist also zu begrüßen.

      • Rebell sagt:

        Ich empfehle dir das Buch ,,LERNE REIMEN OHNE ZU SCHLEIMEN“

      • Coronakranker gesundgeimpft sagt:

        Ich mache es so, dass ich nur noch Radio höre. Regt mich weniger auf. Puls und so. Sie verstehen?

      • Bürger für Halle sagt:

        „Hallunke“ Falls Sie mich – , sowie den umstrittenen US-Versandhändler meinen sollten: Da ich dort kein Kunde (im Gegensatz zu ihnen?) bin (und auch in Zukunft kein Kunde werde), schreibe ich mit Sicherheit keine Rezensionen über irgendwelchen Konsum-Müll.

    • Zwischenruf sagt:

      Kipppunkte bedeuten nicht, dass „alles verloren“ ist, sondern mit jedem Kipppunkt werden die Gegenmaßnahmen, die wir bisher versäumt haben, in der Zukunft ungleich aufwendiger und teurer.
      Man kann zum Beispiel sogar CO2 aus der Atmosphäre holen. Das ist halt nur mit wahnsinnig teurem technischen Aufwand verbunden und damit keine kluge Lösung. Viel billiger und besser für unseren zukünftigen Lebensstandard wäre es, jetzt auf klimaschonendes Verhalten und klimaschonende Investitionen zu setzen.

      • Bürger für Halle sagt:

        Zwischenruf“ Alles richtig. Das Problem ist nur, dass die Maßnahmen zu spät kommen werden. Die 1,5°C-Marke überschreiten wir jetzt schon, daher müsste der Treibhausgas-Ausstoß theoretisch sofort auf Null gesenkt werden um die Folgen des Klimawandels abzumoldern. Leider steigen die Emmissionen in vielen Bereichen/Sektoren sogar noch weiter. Da von politischer Seite Klimaschutz – generell Umweltschutz, praktisch kaum gefördert wird, ist zwar nicht alles verloren, die Chancen auf eine würdevolles Leben auch in naher Zukunft schwinden aber leider rasant.

        • Gartengesellschaft, Grüne Gurke' sagt:

          Treibhausgase aus Gärtnereien sind auf Null gesenkt! Alle Gurken Treibhäuser, z.B., sind abgerissen worden.

    • HäuptlingGP sagt:

      Jedes Zehntelgrad weniger rettet zig Tausend Leben. Mindestens. Weiterkämpfen!

  2. 😆 sagt:

    Die sollen sich mal die Taschen voll hauen……

  3. Bürger für Halle sagt:

    „Steff“ Sie sind leider falsch, – oder überhaupt nicht über das Thema Klima und deren Auswirkungen informiert. Wahrscheinlich wissen sie das sogar selber, üben sich aber lieber in einer destruktiven Abwehrhaltung. Das wird ihnen jedoch überhaupt nicht weiterhelfen.

  4. Alenia sagt:

    Du kannst auch sicherlich detailiert darstellen, wo ein systematischer Betrug der Wissenschaft stattfinden soll? Mir ist davon nichts bekannt.
    Aber vermutlich kannst Du das nicht, da du sicherlich von der Thematik (Klimawissenschaft) keine Ahnung hast.

    • Klimamurks sagt:

      Nenne einen einzigen Beweis für Klimawandel! Oder hast du schon in der Steinzeit gelebt? Da gab es nämlich sicherlich schon Klimawandel. Die Urmenschen haben sicherlich nicht mit Gas geheizt oder sind mit dem Benziner nicht durch den Urwald gefahren.

    • Rebell sagt:

      Alenia…und du hast aber Ahnung von der ,,Klimawissenschaft“ oder sprichst du im Namen der 3 🙈🙈🙈…

  5. Estermut sagt:

    Da wird gelehrt,wie man sich auf der Straße festgelegt

  6. sLaumann sagt:

    Nimand darf etwas gegen Klimaschutz sagen.

  7. Co2 Zertifikat sagt:

    Hallo Bürger hast du eigentlich gewusst wenn in Deutschland ein Kohlekraftwerk dauerhaft abgeschaltet wird, dann werden Co2 Zertifikate frei.

    Die könnte man löschen lassen damit nirgendwo anders in der EU die Menge Co2 in die Atmosphäre bringen darf, wie dieses ehmalige Kohlekraftwerk.

    Doch man lässt die nicht löschen, sondern gibt sie wieder frei.

    Also wenn in Deutschland Co2 eingespart wird, wird die gleiche Menge wo anders in der EU ausgestoßen.

    Was soll der kleine Bürger nun machen?

  8. Prrivilegierte Lifestyle-Woke sagt:

    Um dann an selbiger orangene Farbe dranzusprühen… Doppelmoralisten!

  9. Weetterfrosch sagt:

    Grönland muss wieder eisfrei werden!!! So, wie es schon vor dem Klimawandel war.

  10. Klimasekte im Rausch sagt:

    Unterrichten die dort auch „Antisemitismus for Beginners“?
    Man hört ja nichts Gutes in der Beziehung von den Mitgliedern der Klimasekte.