Kohleausstieg: 65 Jugendliche machen sich in Halle Gedanken um die Zukunft

Aktuell ist davon die Rede, dass Deutschland bis zum Jahr 2038 aus der Kohle aussteigt. Jobs in den Kohlerevieren fallen weg. Allein die Stadt Halle (Saale) und der Saalekreis hoffen auf rund 660 Millionen Euro von der Bundesregierung für innovative Projektem beispielsweise die Umgestaltung des RAW-Geländes zu einem neuen Stadtquartier und ein neues Gewerbegebiet „Star Park II“ zwischen Reideburg und Kabelsketal.

Und auch die Jugendlichen werden einbezogen. Vom 12. bis 14. November 2021 werden sich in Halle (Saale) Jugendliche der drei Braunkohlereviere aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen treffen.

Zu dem sogenannten „Planathon“ (Beteiligungsformat, das Elemente der Zukunftswerkstatt, des Hackathons und der Planungszelle enthält) sind 65 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren in die Jugendherberge Halle eingeladen, ihre Meinungen, Ideen und Empfehlungen einzubringen und so wichtige Impulse für den Transformationsprozess in den Kohleregionen an die heutigen Entscheider weiterzugeben sowie neue Ideen für die Zukunft der Kohleregionen zu entwickeln.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hielt fest:
„Der Strukturwandel bringt Chancen für eine positive Entwicklung des Mitteldeutschen Reviers in Sachsen-Anhalt mit sich. Dies ist besonders für junge Menschen von Bedeutung, die entscheiden, ob sie in dieser Region ihre Zukunft sehen. Deshalb ist die Beteiligung junger Menschen unabdingbar. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute Gespräche und Spaß, und freue mich auf die Ergebnisse.“

Die Veranstaltung wird durch mehrere Bundesministerien und durch die vier Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen gemeinsam – im Rahmen der Jugendstrategie der Bundesregierung – durchgeführt.

Nach Abschluss des Planathons werden die Ideen in einem Jugendgutachten zusammengeführt, welches an die Bundesministerien und Länder übergeben wird.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Planathon „Jugend gestaltet Strukturwandel“ finden sie unter:

https://planathon.de/strukturwandel/

Hinweis zur Einhaltung der 3G-Regel: Um die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten größtmöglich zu schützen, gilt beim Planathon die 3G-Regel. Teilnehmen darf also nur, wer geimpft oder von einer Corona-Erkrankung genesen ist oder einen negativen Corona-Test vorweisen kann (Durchführung innerhalb der letzten 24h).

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16 Antworten

  1. Minol sagt:

    am besten ist Deutschland stoppen,,, alle wieder 4000 Jahre zurück setzen

    • Priol sagt:

      Wir tun unser Möglichstes. Das geht schneller als Du denkst.

    • geh ins Moor sagt:

      Warum? Endlich werden die gefragt die die nächsten 50 Jahre arbeiten müssen. Nur weil du gleich ins Grab steigst und an den alten Dingen festhalten willst, müssen das doch nicht die zukünftigen Generationen ausbaden.

    • Sagi sagt:

      Die derzeitige Bundesrepublik Deutschland ist gerade mal 31 Jahre alt. Älter als du, aber noch lange keine 4000 Jahre….

    • die Atmosphäre haben wir bereits über 3 Mio Jahre zurückgedreht, und die klimatischen Bedingungen werden auf laaaange Zeit nicht wieder wie im Holozän werden. Je länger wir Kohle, Erdgas und Erdöl verbrennen, desto weiter werden wir uns aus den Bedingungen entfernen, die überhaupt erst Ackerbau und Viehzucht, Sesshaftigkeit und Städtebau ermöglicht haben.

      Klimakrise wird uns weit mehr als 4000 Jahre zurücksetzen, wenn wir nicht JETZT entschlossen handeln.

  2. künstlichinteressantmachen sagt:

    „Zu dem sogenannten „Planathon“ (Beteiligungsformat, das Elemente der Zukunftswerkstatt, des Hackathons und der Planungszelle enthält) “

    Aha. Hauptsache die wissen selber noch, wovon sie schwafeln.

  3. Da sagt:

    Die sollen sich mal aufs Rad setzen und strampeln um damit Strom zu erzeugen. Von Gedankenmachen bekommt man keinen Strom. Da muss sich was bewegen, 6. Klasse Physik.

  4. Jim Knopf sagt:

    Da wird unser Kohle verbrannt.

  5. Heinz sagt:

    Wird auf dem RAW Gelände und im neuen Gewerbegebiet auch Strom gebraucht? Und werden das die Erneuerbaren schaffen?

  6. Heizfried sagt:

    Also ich heize mit meinem Kanonenofen was das Zeug hält.Die Decke ist zwar schwarz aber schön warm.

  7. Handwerker bei der Arbeit🔧 sagt:

    Kohleausstieg heizt mit Holz

  8. E.H. sagt:

    Kennen die Jugendlichen eigentlich Kohlen ?
    Manche sitzen wie auf Kohlen.

  9. Steph sagt:

    Die Lösung ist doch einfach. Kohleverstromung in Deutschland stoppen und dann Strom aus Kohle im Nachbarland kaufen. Klappt ja bisher auch mit Atomenergie.

  10. Minol sagt:

    und was machen wir dann mit den ganzen Gleichstrommotoren ???

  11. BR sagt:

    „65 Jugendliche machen sich in Halle Gedanken um die Zukunft“
    Bitte aufhören mit Gedanken machen. Vorab bitte mit der Vergangenheit beschäftigen!!!!, um zu verstehen und Zusammenhänge herzustellen

    • 1824: Fourier entdeckt, dass die Erde wegen der Atmosphäre deutlich wärmer ist, als sie sein dürfte.
      1897: Arrhenius berechnet, welche Anteile daran CO2 hat und benennt und untersucht die Treibhausgase H2O, CO2, N2O und CH4. Er stellt erste Berechnungen an, wie viel Erhitzung die Verdoppelung der CO2-Konzentration hätte.
      1983: Exxon berechnet und misst den Treibhauseffekt und prognostiziert für 2020 ca 1 Grad Erwärmung und 410 ppm CO2

      2021: Deppen rennen durchs Internet, ausgestattet mit dem Wissen aus drei Propagandavideos der Physikleugner und wollen erklären, dass die gesamte Wissenschaft kompletter Unsinn ist.

  12. Auar sagt:

    Ich kenne nur Jugendliche, die können nicht genug haben am Kohle, auf einmal wollen sie die stoppen, wie kommt das denn?