Kritik im Ordnungsausschuss zum Winterdienst: nach einer Woche liegen immer noch Schneehaufen auf den Radwegen
Vor einer Woche hat es in Halle (Saale) kräftig geschneit. Und wie alle die anderen Schneejahre gibt es wieder Kritik am Winterdienst- Oftmals bleiben dann die Schneemassen als Haufen auf den Radwegen liegen, geräumt wird hier gar nicht.
Das zumindest kritisierte Thomas Schied (Linke) im Ordnungsausschuss. “Meines Erachtens wird auf den Radwegen gar nicht richtig geräumt.” Er habe eher den Eindruck, der eine schiebe den Schnee von der Straße auf die Gehwege, der andere vom Gehweg wieder herunter. “Und am Ende bleibt es auf den Radwegen liegen.”
Bei Instagram hat sich dazu auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel (Grüne) zu Wort gemeldet. “Sechs Tage danach türmen sich auf mancher Radstrecke noch immer Hindernisse”, beklagt Striegel die Situation für Radler. Er selbst habe sich über einen Eishaufen am Steintor / Magdeburger Straße Mitten auf dem Radweg geärgert. “Heute habe ich mir den Spaten eingepackt und habe Schnee und Eis zur Seite geschippt.” Er wisse zwar nicht, ob das jetzt ein Eingriff in den Straßenverkehr, ziviler Ungehorsam oder einfach Notwehr ist: “Liebe Stadtverwaltung, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister: Das geht besser! Räumt den Schnee, wenn er fällt. Auch auf Fuß- und Radwegen. Und wenn das nicht überall sofort zu schaffen ist, dann sorgt wenigstens dafür, dass wichtige Routen schnell und sicher wieder lauf- und befahrbar sind.” Halles Partnerstadt Oulu zeige, wie das gehe. “Dann wird es auch was mit der Mobilitätswende.”
Thorsten Doege (CDU) beklagte zudem die Schneeräumung bei der HWG, konkret nannte er hier die Geiststraße. Vor privaten Gebäuden sei geräumt worden, vor den Häusern der HWG nicht. Dabei sollte diese als kommunale Gesellschaft ein Vorbild sein.








na der „Linke“ hat wieder ein Problem, soll sich um wichtige Dinge kümmern, wo soll der viele Schnee hin???, die neuen Wahlen kommen und die „Linken“ und „Grüne“ sind bald weg vom Fenster
Das sind wichtige Dinge! Gerade Fahrräder als sogenannte Balancefahrzeuge sind auf eine ordentliche Infrastruktur angewiesen. Autos hingegen können durchaus auch auf einer Schneedecke gut fahren. In diesem Jahr sind noch nicht einmal Hauptstrecken geräumt worden. Die Infrastruktur für Radfahrer ist auch ohne Schnee schon sehr schlecht (nicht richtig abgesenkte Bordsteine, grobes Pflaster auf vielen Straßen und gepflasterte Einfahrten, die immer wieder mit Längsrillen die Radwege unterbrechen). Im Vergleich zu anderen Städten, wo es viel besser läuft, sind das hier nur geringe Mengen an Schnee.
20000 Arbeitslose in Halle, aber der Schnee bleibt liegen, wo ist der Fehler.
Warum sollten die Radwege von Winterdienst geräumt werden?
Nur eine Minderheit von Fahrradfahrer nutzen den Radweg, der Rest fährt sowieso wie die wollen (auf Gehweg und Straßen)
Erschreckend ist dass Herr Silbersack, als Ausgebildeter Rechtsanwalt den § 32 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) nicht kennt, oder kennen möchte.
Er war zum Glück öffentlich geständig und sollte ein kleines Bußgelder bezahlen müssen.