Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2022: 3.500 Euro Preisgeld für Präventionsprojekte gegen Gewalt ausgelobt

Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt lobt bereits zum fünften Mal den Wettbewerb zum „Landespräventionspreis“ aus, um besonders herausragende präventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt auszuzeichnen und das vielfältige Engagement in der Prävention sichtbar zu machen.

Alle Menschen, egal welchen Geschlechts, Alters oder Herkunft, können Gewalt erfahren. Deshalb widmet sich der Wettbewerb in diesem Jahr der gesamten Bandbreite der Präventionsarbeit sowie Beratungs- und Hilfsangeboten zur Vermeidung von physischer und psychischer sowie digitaler Gewalt.

Innenstaatssekretär und Vorsitzender des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt Klaus Zimmermann: „Jede Form von Gewalt hinterlässt körperliche und seelische Narben bei den Betroffenen. Der Fokus des diesjährigen Landespräventionspreises liegt deshalb auf den Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung jeglicher Gewalt und der Unterstützung betroffener Menschen. Und weil besonders herausragende Projekte eine besondere Auszeichnung verdienen, sollen sie auch in diesem Jahr wieder öffentlich gewürdigt werden.“

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert. Folgende Preisgelder werden vergeben:

  1. Platz: 2.000 Euro
  2. Platz: 1.000 Euro
  3. Platz:    500 Euro

Gesucht werden laufende oder abgeschlossene (nicht länger als zwei Jahre) Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt, die mit ihrem analogen, hybriden oder digitalen Präventionsangebot dazu beitragen,

  • Gewalt, Stalking und Mobbing sowie dazugehörige Cyberkriminalität zu verhindern,
  • das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken,
  • Opfer zu unterstützen, um eine erneute Viktimisierung zu vermeiden oder deren Kriminalitätsfolgen zu minimieren,
  • Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • Zivilcourage zu fördern,
  • über die Gewaltphänomene aufzuklären und zu sensibilisieren sowie
  • Medienkompetenzen zu vermitteln.

Bewerben können sich Vereine, Verbände, Institutionen, Behörden, Einrichtungen, Schulen, Kommunen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt präventiv tätig sind.

Mitglieder des Landespräventionsrates sowie die Polizei Sachsen-Anhalt dürfen am Wettbewerb teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einer oder einem der zuvor genannten zulässigen Bewerberin oder Bewerber zusammenarbeiten.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite des Landespräventionsrates www.lpr.sachsen-anhalt.de unter der Rubrik „Landespräventionspreis 2022“.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2022.

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3 Antworten

  1. Licht aus sagt:

    Bitte das Geld den Jugendbanden geben. Die haben dann Kohle, überfallen niemanden mehr, ist also Gewaltprävention… 🙂

  2. Observer sagt:

    Der Stadtrat ist auf Platz 1!

  3. proaktiv AfD wählen! 👍 sagt:

    Die Preise wird allesamt die AfD gewinnen. Schliesslich steht sie als einzige Partei für sichere Grenzen und Abschiebung Krimineller Asylanten! 👍

    • Nazis haben keine Chance sagt:

      Die AfD steht auch für gleichgestellte Medien, die dann von der AfD kontrolliert wird, marschieren und militärischer Drill von der KITA an, Privatisierung der Sozialversicherungen u. v. m. Deine AfD zerlegt sich selbst (aktuell in Baden-Württemberg) und versinkt in die Bedeutungslosigkeit.

      • Cybertroll sagt:

        Den Begriff „Nazi“ musst erst einmal definieren.+
        Facebook sperrt Personen die gegen den Kreml sind und
        umgekehrt Personen die für den Kreml sind.
        Also, wer oder was ist denn nun der „Nazi“ ??
        Vermutlich sind wir es alle denn sonst würden
        wir nicht allesamt ständig gesperrt werden!

      • Cybertroll sagt:

        Die da OBEN – Das sind die „Nazis“ und zwar
        allesamt denn die unterdrücken jede Meinung!

        • trollolo sagt:

          Dummheit gehört aber auch unterdrückt, sonst kommen noch Leute wie Cybertroll in Situationen, die der Allgemeinheit schaden.

        • Robert sagt:

          Gedacht habe ich mir das auch ,aber es laut zu äußern, nee, dass habe ich mir nicht getraut.

      • Cybertroll sagt:

        Die Menschen dürfen keine diversen Meinungen mehr haben
        weil es diese Meinungsfaschisten dort OBEN verbieten!
        Den Schwager unterm Julbaum hauen und anschließend
        selbst unterm Tisch liegen, und am nächsten Tag
        zusammen ein Bierchen und Slibowitz trinken ist vorbei!
        Die Herrschaften Faschisten dort OBEN haben es verboten!

      • Aki sagt:

        An der Ausländerkriminalität ändert sich was?