Leopoldina soll Vortrag mit Psychoanalytiker absagen

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21 Antworten

  1. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    … man wolle also Andersdenkenden keine Räume mehr zur Verfügung stellen. Da gibt es Redeverbote und Auftritte von frei gewählten Parlamentariern werden gewaltsam verhindert. Irgendwoher kenne ich dieses Drehbuch…

    Was passiert als nächstes? Werden Bücher unliebsamer Autoren verbrannt? Oder werden bald Andersdenkende ermordet?

    Wir kennen doch das Muster: Erst Worte, dann Taten. Es ist rechts und links das selbe Ablaufmuster. Immer deutlicher vermengen sich die Handlungsstränge.

    Es ist langsam unerträglich, wie linksfaschistoide Kräfte mit Andersdenkenden umgehen und damit unsere grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit direkt angreifen (und die Chuzpe besitzen, mir dann vorzuhalten, ich könne doch hier meine Meinung frei äußern).

    Man muß nicht Maaz’s Meinung sein, aber er hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Das garantiert ihm unser Grundgesetz.

    Gestern wurde in Leipzig eine Mitarbeiterin einer Immobilienfirma gewalttätig von linken Gewalttätern in ihrer (auch grundgesetzlich) geschützten Wohnung angegriffen und schwer verletzt. Und das nur, weil sie für eine Firma arbeitet, die den Linken nicht gefällt.

    Bei aller Klarheit im Kampf gegen rechte Gewalt und Bedrohung ist völlig klar, dass die Gesellschaft auf dem linken Auge nicht blind sein darf.

    Ich habe gerade das Gefühl zu ahnen, wie die Menschen sich in den letzten Jahren der Weimarer Republik gefühlt haben müssen…bevor die große Katastrophe über die Welt hereinbrach…

  2. Rosa Luxemburg sagt:

    Was für Wirrköpfe.
    Die nächste Forderung ist wahrscheinlich Lagerhaft für alle, die nicht linksextrem sind.
    Mittlerweile sind wir ja schon soweit, dass sogar CDU- und FDP Politiker nicht mehr an Unis reden dürfen, weil es ein paar Spinnern nicht passt.
    Armes Deutschland und tschüß Demokratie und Meinungsfreiheit.
    Solche Gruppierungen wie dieser SDS sollten dringend ein Fall für den Verfassungsschutz werden.
    Ach so – der schaut ja unter seinem neuen Chef nur noch nach rechts.

  3. Fadamo sagt:

    Immer diese Hetze !
    Kann die Linke sich nicht Mal disziplinierter in der Öffentlichkeit zeigen ?

  4. farbspektrum sagt:

    Der politische Kindergarten wird immer aggressiver. Das erfolgreiche Vorgehen gegen Lindner und Maizière spornt an.
    „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.“ (Voltaire)

  5. Politischer Beobachter sagt:

    Diese Linksextremisten arbeiten hart an der Abschaffung von ihnen so verhassten Demokratie.

    Terrorüberfälle auch auf Frauen wie in Leipzig oder die Verfolgung und Bedrohung von Andersdenkenden im ganzen Land sind altbekannte Mittel.

    Das Ziel ist ein Umsturz hin zur Diktatur.

  6. JEB sagt:

    Für mich kommt die Gefahr für die Demokratie eindeutig von diesen „Roten Brigaden“.

  7. kitainsider sagt:

    Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

    Ignazio Silone

  8. Beifall sagt:

    Es handelt sich hier um einen international anerkannten Experten. Was bitte haben die, die solche Forderungen stellen, an dem Wort „Demokratie“ nicht verstanden? Solche Veröffentlichungen sind lächerlich und beschädigen das Ansehen von Halle und der Leopoldina. Vielleicht liegt es jedoch auch daran, dass die Initiatoren einfach zu wenig über die Geschichte und die Aufgaben der Leopoldina wissen? Peinlich.

    • Sachverstand sagt:

      Ups und da isser wieder, der wieder einmal falsch interpretierte Begriff „Demokratie“ und „Meinungefreiheit“ kam hier ja auch bereits um die Ecke. Leseempfehlung: „Im Dienst des „Dritten Reichs“. Geht da auch um „anerkannte Experten“ ihrer Zeit, wo Fachkompetenz den politischen Tiefflug auch nicht verhindern konnte. Bleibt die Hoffnung, sollten die im Raum stehenden Vorwürfe Bestätigung finden, dass sich die „Leopoldina“ als Hort naturwissenschaftlicher Erkenntnis entsprechend positioniert. Experte hin, Experte her.

      • Bürger sagt:

        „Bleibt die Hoffnung, sollten die im Raum stehenden Vorwürfe Bestätigung finden, dass sich die „Leopoldina“ als Hort naturwissenschaftlicher Erkenntnis entsprechend positioniert.“

        https://www.leopoldina.org/veranstaltungen/alle-veranstaltungen/

        Die Veranstaltung mit Maaz ist da nicht aufgeführt – abgesagt?

      • noch'n alter heimstätter sagt:

        Sie beziehen sich auf den Schweizer ,welcher nicht wenigen Verfolgten das Krematorium „erspart“ und so deren Leben gerettet hat?
        Nach ihrer Definition wäre es angebracht die deutsche Sprache zu verbieten und den Plan Churchills, durch generelles Unfruchtbarmachen der deutschen Frauen, die Deutschen biologisch auszurotten

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Die Geschichte der Leopoldina kann jeder nachlesen, vielleicht haben die Initiatoren es auch getan?
      https://www.leopoldina.org/ueber-uns/ueber-die-leopoldina/akademiegeschichte/geschichte-der-leopoldina/ns-zeit/

      Allerdings wurde damals schon einmal ,,Beifall“ geklatscht, was sich historisch als ,,peinlich“ erwies!

  9. Wanja Seifert sagt:

    Richtige und wichtige Initiative! Wer die extreme Rechte hofiert und mit pseudowissenschaftlichen Beiträgen bei VerschwörungstheoretikerInnen auftritt, hat in der „Akademie der Wissenschaften“ nichts zu suchen.

    • Argus sagt:

      „…mit pseudowissenschaftlichen Beiträgen…“

      Maaz ist ein seit Jahrzehnten hochangesehener Psychiater, Analytiker, Therapeut und Buchautor. Da mit dem Vorwurf von Pseudowissenschaftlichkeit zu kommen zeigt vor allem, dass ein Herr Seifert dessen Werk nicht begriffen hat. Ideologie macht eben dumm.

    • farbspektrum sagt:

      “ pseudowissenschaftlichen Beiträgen “
      Erzähl mal Näheres!

      • Buchheim sagt:

        Der (in gewissen Kreisen) hochangesehene Herr Maaz hat auch schon über Russia Today Greta Thunberg analysiert, die er nur aus kurzen Fernsehbeiträgen kennt. Kein seriöser Psychiater würde sich so solch einem Vorgehen herablassen.

        • Psychiater sagt:

          Ach Gott, wie viele solch toller Ferndiagnosen gibt es denn über Trump oder Boris Johnson?
          Jede Woche eine neue. Aber da trifft es ja aus deiner Sicht offenbar die „Richtigen“

  10. Seb Gorka sagt:

    Hoffentlich hält da niemand auch noch ein Banner hoch. Sonst bekommt Dirk wieder große Angst, wenn er Tage später davon ein Foto im Internet sieht…

  11. Alt-Hallenser sagt:

    Der LINKE SDS sollte sich das mal verinnerlichen:
    https://blog.debatoo.com/zur-debattenkultur-an-universitaeten-matthias-jaroch/
    Die LEOPOLDINA gehört auch dazu.

  12. Sahin sagt:

    Und vor allem haben wir jetzt den Beleg dafür, dass es richtig ist, das Halle keinen linken OB bekommt. Die Linken distanzieren sich noch nicht mal von diesem demokratiefeindlichen Gedankengut.

    AfD und Linke sind eben doch gleich!

  13. Linke Blockwarte. Nayideutschland 2.0, aber linksrum. Mir wird schlecht. Seit 1996 ärgere ich mit mit diesen Fuzzis rum. Vielleicht sollte ich nicht so ausfallend sein. Aber gehts noch? Ich fänds toll wenn der Maaz einfach mal die Leute zu wort kommen lassen würde auf seiner veranstalung und nur kommentiert, wenn er darf. So wie Vati lässt die aus dem Kindergarten auch mal was sagen. Und die Leute können sich das dann angucken. Jedenfalls: falls da sich welche am eingang rumtreiben sollen: ich komme dann mit zum aufräumen!

  14. Peter G. sagt:

    Vielleicht sollte der SDS sich erst einmal auf der Stiftungsseite der Maaz Stiftung die Einleitung durchlesen …. Zitat Die Qualität unseres Lebens hängt entscheidend von der Qualität der gelebten Beziehungen ab. Gelingt es, gute Beziehungen zu gestalten, erhöht sich die Lebensqualität, schlechte Beziehungen schmälern sie. Jeder Mensch steht demnach in der Verantwortung, eine gute Beziehungskultur zu entwickeln.

    Die Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur setzt es sich zur Aufgabe, durch die Förderung von Projekten, durch Veranstaltungen und durch Öffentlichkeitsarbeit gute Beziehungskultur zu fördern und die gesellschaftliche Diskussion mitzugestalten. Der besondere Fokus liegt dabei auf der familiären und außerfamiliären Gestaltung von Beziehungen gegenüber Kindern…… Zitat Ende.

    Ein ‚Seelenarzt, sprich Psychiater‘ kann sich die Welt nicht in gut und böse einteilen und sich nur mit den ‚Guten‘ auseinandersetzen. Er muss zu den Ursachen kommen – in der Familie, der kleinsten gesellschaftlichen Einheit, bis hin zur Gesamtheit der Gesellschaft. Dies ist völlig ideologiefrei und menschlich. Im Anliegen der SDS sehe ich einen eklatanten Widerspruch zur Meinungsfreiheit in Deutschland und ein Versuch der Spaltung. Dies darf nicht passieren – und ich empfehle dem SDS , von seinem Ansinnen Abstand zu nehmen und einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und Konsensfindung zu liefern und sich auch ggf. für diese Forderung zu entschuldigen.

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