Magdeburger Halbkugeln erweitern Skulpturengarten am Thüringer Bahnhof in Halle

Ein Stück Magdeburger Geschichte ist nun Teil des „Skulpturengartens Sachsen-Anhalt“ am Thüringer Bahnhof in Halle (Saale). Hier wurde die Metallskulptur eines Pferdegespanns aufgestellt, das versucht, die sogenannten Magdeburger Halbkugeln auseinander zu ziehen – in Anlehnung an das Experiment des in Magdeburg geborenen Physikers Otto von Guericke. Diese Skulptur ist bei dem Bildungsträger SBH Nordost GmbH entstanden und ergänzt die Ausstellung im Thüringer Park zum Thema „Sachsen-Anhalt“.

Wie die bereits bestehenden Objekte wurde die Skulptur im Rahmen einer Maßnahme des Jobcenters Halle (Saale) gefertigt. Unter dem Namen „Skulpturengarten Sachsen-Anhalt“ finden sich hier Metallskulpturen mit Bezug zum Bundesland und ergänzen den bereits fertiggestellten „Skulpturenpark Europa“. Die Stadt Halle hat dafür erneut Flächen im Thüringer Park zur Verfügung gestellt. 

Elf Langzeitarbeitslose haben die Werke, die das Bundesland Sachsen-Anhalt mit Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten oder anderen Merkmalen darstellen, entworfen und unter fachlicher Anleitung gefertigt. In der Maßnahme können sich die Teilnehmer in verschiedenen Bereichen betätigen. Neben handwerklichem Geschick werden auch Texte für die Schautafeln erstellt.

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Keine Antworten

  1. Fragwürdig sagt:

    Vielleicht sollte man den Herrschaften mal einen „richtigen“ Job verschaffen anstatt den Park mehr und mehr unnutzbar zu machen. Warum stehen die Skulpturen nicht direkt am Weg, sondern direkt auf der Wieso, wo man den Park gern nutzen möchte? Zu mal der Rasen durch die „Kunstinteressierten“ platt gelatscht wird.

    • Wahnfried sagt:

      Und die, welche den Park Deiner Aussage nach anders nutzen wollen, schweben dann wie Elfen an den Platz? Oder „latschen“ die auch den Rasen kaputt?
      Hauptsache gemeckert, nicht wahr?

      • Dummfried sagt:

        Du verstehst einfach nix. Warum arbeiten gehen, wenn man auf Kosten der Steuerzahler was basteln kann und dem Steuerzahler als Kunst in den Weg stellen kann, nicht wahr?

  2. auf dem Markt würde das niemand erlauben sagt:

    Ist es eigentlich erlaubt, scharfkantige Metallgegenstände an einem Ort aufzustellen, wo viele Radler und auch Kinder vorbeikommen?

  3. Die Ölv 11 sagt:

    Wird Zeit, daß dort mal ein paar Sammler mit ihren Transportern dort auftauchen.
    Halle ist nicht der Schrottplatz von Magdedorf !

  4. Fragezeichen sagt:

    Wie viel Fläche im öffentlichen Raum stellt die Stadt Künstlern, die damit ihre Existenz bestreiten wollen, zur Verfügung…?

  5. Radfahrer sagt:

    Wir brauchen kein Magdeburger Herrschaftssymbol in Halle. Weg mit dem Dreck!

  6. Knöf sagt:

    Steht in Magdeburg auch schon ein stilisiertes Händeldenkmal?

  7. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Hallorenkugeln sind besser als die Dorfkullern Scheeks Ahsd! 😎

  8. Christian Anfall sagt:

    Ein Denkmal für die einfältigen Magdedorfer, die sich schon damals von Guerickes Show mit den beiden Pferden beeindrucken ließen, obwohl es den gleichen Effekt hätte, das eine Ende an einem Baum fest zu binden.

  9. Roter Turm sagt:

    Das erinnert die Halloren, Hallenser und Hallunken an eine neue, schöne, tolle Universität „Otto von Guericke“ im Land. Aber viele verbinden damit nichts Gutes.

  10. PaulusHallenser sagt:

    „Elf Langzeitarbeitslose haben die Werke, die das Bundesland Sachsen-Anhalt mit Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten oder anderen Merkmalen darstellen, entworfen und unter fachlicher Anleitung gefertigt.“

    Warum suchen sich die elf Langzeitarbeitslosen in Zeiten des Fachkräftemangels nicht einfach mal bezahlte Arbeit in der Privatwirtschaft? Überall unbesetzte Stellen, aber die Herrschaften denken nicht einmal daran, ihre Langzeitarbeitslosigkeit zu beenden.