Menschen und Grün statt stinkender Autos

18 Antworten

  1. farbspektrum sagt:

    Und wenn es regnet wird aber schnell reingeräumt.
    Vorschlag für Straßen, die nicht für den Durchgangsverkehr gebraucht werden:
    Es wird überprüft, ob Anwohner dort ihr Fahrzeug parken. Wenn ja müssen sie sich einen privaten Stellplatz außerhalb mieten. Dann wird die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Die Straße wird für die Benutzung gegen eine Gebühr für die Anwohner freigegeben. Außerhalb der Straße wird eine Postfachanlage errichtet, wo die Anwohner ihre Post abholen können. Die Sperrung der Straße wird im Amtsblatt bekanntgegeben, damit Dienstleister entscheiden können, ob sie Aufträge aus dieser Straße annehmen.

  2. Bollwerk sagt:

    Die Organisatoren wollen dort keine Autos? Naja, sofern sie dort auch tatsächlich Anwohner sind, können sie ihre Vehikel ja auch abschaffen, wenn vorhanden. Das sollte nicht das Problem sein.

    • 10010110 sagt:

      Ich denke mal, die Organisatoren sind schon solche, die kein Auto besitzen. Das ist ja genau der Punkt. Man lebt autofrei und muss sich aber von anderen diktieren lassen, wie und wo man sich im öffentlichen Raum bewegen darf (und wo nicht). Und ein weiterer Punkt ist, dass zahlreiche Autos gar nicht so oft benutzt werden, wie man es glaubt. Im Winter sieht man es besonders deutlich, wie einige Fahrzeuge tagelang unbewegt rumstehen und somit nur sinnlos öffentlichen Raum beanspruchen. Das nützt niemandem, nichtmal den Autobesitzern.

      • 00000000 sagt:

        Du musst dir nichts diktieren lassen. Jeder kann seine merkwürdigen vorlieben ausleben, wenn er will. In Städten fahren nun mal Autos, wenn dir das nicht passt gibt es genug plattes Land, wo du tagelang kein Auto sehen musst. Es gibt auch Autofreie Inseln. In einer modernen Stadt gehören Autos aber einfach dazu, wenn dir das nicht gefällt muss sich nicht der Rest an dich gewöhnen. Den anderen Komfort der modernen Infrastruktur scheinst du ja gerne anzunehmen.

        • Achso sagt:

          Unfug. Genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Auf dem Land sind mangels Infrastruktur viele auf ein Auto angewiesen, in der Stadt nicht. Zumal die Städte, abseits einiger Neubaugebiete, auch nie für diese Massen von Autos gebaut wurden.

          • Nobody sagt:

            „Zumal die Städte, abseits einiger Neubaugebiete, auch nie für diese Massen von Autos gebaut wurden.“
            Stimmt. Und genau diese Viertel wurden niemals mit Bad oder WC gebaut. Klo auf halber Treppe oder im Hof. Und mit Kohleofen in jedem Zimmer statt Zentral oder Fußbodenheizung. Und leben wir noch genauso? Nein. Und genau so ist es mit den Autos. Die Welt dreht sich weiter und verändert sich.

          • 10010110 sagt:

            Nobody: Ein Bad oder WC in Altbauwohnungen nimmt aber keinen öffentlichen Raum für private Fehlentscheidungen weg. Man kann eben modern leben, ohne mit seinem Auto den öffentlichen Raum zu blockieren (oder gar ganz ohne ein Auto zu besitzen). Das eine schließt das andere nicht aus.

            Es ist eher andersrum: dass in „modernen Städten“ Autos einfach dazugehören, ist schon für sich selbst eine veraltete Denkweise. Es streitet niemand ab, dass Autos für gewisse Zwecke nur schwer entbehrlich sind und es will auch niemand alle Autos abschaffen, aber diese Massen an Autoverkehr und der Raum, der dafür verschwendet wird, ist selbst in einer „modernen Stadt“ absolut unnötig. Das wirst du doch wohl nicht bestreiten, oder?

  3. Tibor8 sagt:

    Nach der „Aktion“ räumen die „Anwohner“ ihren Müll hoffendlich wieder weg und überlassen die Entsorgung nicht der Allgemeinheit, also dem Steuerzahler.

  4. Wilfried sagt:

    Ja, und Dienstleister werden sich dann schon entscheiden, ob sie überhaupt noch von dort Aufträge annehmen können. Die werden dann nämlich richtig teuer, weil Mitarbeiter schleppen müßten oder mit dem Rad(?) anfahren müßten. Könnte mir dann vorstellen, daß Aufträge einen Erschwernisaufschlag von 100% bekommen: So wie eben bei Postzustellungen auf die Inseln…

  5. Tester sagt:

    Wie kann man derartigen Blödsinn genehmigen?
    Beim besten Willen – wer es grün und ruhig will, soll aufs Land ziehen.
    Großstadt und Ruhe verträgt sich nun mal nicht, weil eben auch ein paar mehr Leute pro qkm wohnen, die früh auf Arbeit fahren müssen…

    • 10010110 sagt:

      Nein, wer unbedingt Auto fahren und einen Parkplatz vor der Tür will, soll aufs Land ziehen, nicht andersrum. Großstadt und Ruhe vertragen sich sehr wohl, wie man in zahlreichen Stadtvierteln abseits der Straßen mit massivem Durchgangsverkehr erleben kann.

      Abgesehen davon verursachen geparkte Autos keinen Lärm, aber sie sind dennoch ein Ärgernis, denn der Platz, den sie einnehmen, ist verschwendeter, toter Raum. Genau darauf will diese Aktion ja aufmerksam machen. Man könnte Stadtraum so viel sinnvoller nutzen als zum Abstellen von Privatfahrzeugen.

      • farbspektrum sagt:

        Was hält dich davon ab, aufs Land zu ziehen?

        • 10010110 sagt:

          Die Tatsache, dass die Wege für alltägliche Erledigungen weit sind und ich nicht vom Besitz eines eigenen Automobils abhängig sein will.

        • Willi-wills-wissen sagt:

          Was hält dich, Farbspektrum, davon ab, inhaltsbefüllte Beiträge zu leisten?

          Wer auch nur einen Hauch von Realitätsnähe besitzt, wird erkennen, dass es sich auf dem Land eben ohne motorisierten Individualverkehr kaum noch leben lässt: Neben versiegenden Einkaufsquellen nimmt auch die Dichte ärztlicher Praxenversorgung, Schulen etc. auf dem Land ab. Da Buslinien und das Bahnnetz immer weiter eingedampft werden, ist dies ein momentan nicht anders möglich.
          In dessen Angesicht von ruhigem weil Auto freiem Leben auf dem Land zu lamentieren ist albern, kurzsichtig, beschränkt, …

  6. HansimGlueck sagt:

    Um Ruhe ging es doch aber eigentlich gar nicht.
    Den Fotos nach sieht es doch sehr erfolgreich aus.

  7. HansimGlueck sagt:

    Ich denk mir lieber dich weg. Das ist noch schöner.

  8. Alt-Hallenser sagt:

    So eine Aktion in Heide-Süd o. ä..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.