Müll bleibt liegen, Kitas und Ämter bleiben zu: Gewerkschaften streiken in Halle – Demozug zieht durch die Innenstadt

Das könnte dich auch interessieren …

17 Antworten

  1. JM sagt:

    Unsere Kita hat morgen zu ohne Notbetreuung. So macht man sich nach drei Monaten Coronaschließung Freunde.

  2. Hazel sagt:

    Ich finde das zu diesem Zeitpunkt unpassend. Es gibt viele die noch in Kurzarbeit sind. So lange es noch Einschränkungen in der Coronazeit gibt, sollte man Rücksicht nehmen.

  3. Mia sagt:

    Ich verstehe zwar das die Leute mehr Geld haben wollen. Aber ganz ehrlich am Morgen bekannt geben welche Kitas zu sind ist schon fies vor allem die meisten haben eh schon Probleme dank Kita schliessungen wegen Corona. Schön das Verdi Streiks möchte aber ganz ehrlich? Wenn man es früh genug sagt ok da hat jeder eine Chance zumindest für eine Betreuung zu sorgen aber so? Die Eltern sind wie immer die blöden…. Da fehlt doch mein Verständnis dafür

  4. hallenser sagt:

    Kommen GEW und Verdi für den Lohnausfall der Eltern zur Kiderbetreuung auf ? Müll bleibt liegen, na gut, dann müssen sie eben danach doppelschichten machen, wegräumen müssen sie ihn ja doch, sparkasse tut auch nicht weh, es gibt ja noch Automaten, habe mein gels sowieso woanders, die kontoführung ist mir dort zu teuer.

    • BurgerBürger sagt:

      Nein, eine Gewerkschaft kommt NICHT dafür auf, weil … iss so. Nenn es höhere Gewalt oder Pech, aber mit einem Streik muss man rechnen. Wenn ne Demo stattfindet – Grundgesetz erlaubt dies ja ausdrücklich – werden da Demonstranten herangezogen für Verdienstausfall ? Oder anders … wird Brüllsvenni für Umsatzeinbußen der Händler zur Rechenschaft gezogen, weil weniger Leute auf den Markt gehen … ?

  5. Ja sagt:

    Es gibt schon coronabedingt genug Ausfälle, da muss man auch noch streiken, das passt ja.

  6. Ja sagt:

    In der Coronazeit auch noch zu streiken ist einfach geschmacklos und rücksichtslos gegenüber denjenigen, die sich durchboxen.

  7. Je tv sagt:

    Als ob es nicht genug Ausfälle und Probleme gibt da kommt der Streik jetzt genau richtig. Denkt ihr auch an die Menschen, die von euch abhängig sind. Schöne Gewerkschaften, ohne Rücksicht auf Verluste. Ihr handelt als gäbe es Corona nicht.

  8. Bernd sagt:

    Die Gewerkschaft tritt nach, wenn die Wirtschaft schon am Boden liegt. So schafft man keine Akzeptanz für einen Streik in der breiten Bevölkerung.

    Die Havag kann aber gerne wieder streiken. Der Geräuschpegel der Stadt war ohne Straßenbahnen etwa um die Hälfte reduziert. Das war auffällig und ich empfand das als sehr angenehm.

  9. AktenzeichenXY sagt:

    Das Problem wurde hier unter den Kommentaren wohl nicht verstanden. Es geht nicht (nur) um mehr Lohn, sondern um bessere Arbeitsbedingungen. Diese kommen schlussendlich auch UNSEREN Kindern zugute. Der aktuelle reale Personalschlüssel ist doch ein Witz. Es geht um viel mehr.
    Es ist unheimlich viel Verantwortung und nein ich bin keine Erzieherin. Ich bin eine Mutter die endlich wieder mit der Betreuung ihres Kindes zufrieden sein will, um meinen eigenen Job dann auch ordentlich und ohne Sorge machen zu können. Außerdem soll der Streik auch den Eltern und deren Arbeitgebern weh tun damit man die Missstände eben nicht weiter toleriert. VerÄnderung muss sein!
    Es gibt so viele Diskussionen unter der Elternschaft selbst aber bei den Kitabetreibern oder Kitaleitungen macht leider keiner seinen Mund auf. Hauptsache man kann arbeiten gehen und das Kind ist betreut, egal wie. Die Erzieher streiken auch für unsere Kinder, damit sie ihre Arbeit endlich wieder gut machen können!!!

    • Hajojo sagt:

      Also in unserer Kita gibt es genügend Erzieher/innen. Wir sind sogar im Plusstundenbereich.

      Verständnis hin oder her. Langsam geht dies verloren. Unsere Leitung fährt erstmal schön in ein Risikogebiet mit anschließender Quaratäne. Ich verstehe da unsere Elternschaft sehr gut und dafür kann es kein Verständnis mehr geben.

      Das Problem ist einfach, dass die Eltern so viel Verantwortung auf die Kitas abwelzen und sich selber nicht mehr richtig um Ihre Sprösslinge kümmern.

      Mein Arbeitgeber tut dieser Streik absolut nicht weh, letztendlich muss ich darunter leiden, was bedeutet ich vergeude Urlaubstage (24 Stück habe ich nur) bzw. es heisst Überstunden schieben, was hier wiederum bedeutet, weniger Zeit für meine Kids.

  10. Ach nee sagt:

    Wenn man die Kommentare hier so liest, zweifelt man mal wieder am Bildungssystem in diesem Land.
    Arbeitskampf ist ein Grundrecht – auf diese beharren doch alle seit Monaten so penetrant. Der Tarifvertrag ist ausgelaufen, die Arbeitgeber haben entgegen ihrer theatralischen Reden in der Coronazeit begleitet von dämlichem Beifall ein unverschämtes Angebot gemacht. Und nun streiken die, die sich gewerkschaftlich organisiert haben. Was im übrigen jeden dieser Neider hier offen steht. Damit muss man leben! Und vor allem sollte man Ursache und Wirkung nicht verdrehen.

  11. Arbeitskrampf ist ein grundecht ... sagt:

    … und macht Rückenschmerzen!

    Es lebe das arbeitsfreie Kapitalisteneinkommen! Helau!

  12. Hej sagt:

    Das ist unsolidarisch den anderen gegenüber

    • 123 sagt:

      Nö können sich auch in einer Gewerkschaft organisieren.

    • Wilfried sagt:

      Nein, denn von gewerkschaftlich erkämpften Rechten profitieren auch Trittbrrettfahrer: bezahlter Urlaub?, bezahlte freistellung im Krankheitsfall? 8-Stunden-Tag? etc…
      Und jeder hat das Recht, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren und für seine Rechte einzutreten. Dumm nur die das nicht tun. Gewerkschaften sind nicht das 1% der hauptamtlich von den Mitgliedern(!) bezahlten Fachkräfte, Gewerkschaften sind die Mitglieder dieser ArbeitnehmerSelbsthilfeOrganisationen !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.