Musiker am Boulevard protestieren für Corona-Hilfe

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26 Antworten

  1. Zuhörer sagt:

    Es besteht kein Auftrittsbesuch als Straßenmusiker mit Einhaltung von Abstandsgebot. Hier wird auf einem hohen Niveau gejammert. Andere Branchen habe weit größere Einschränkungen.

  2. Hope sagt:

    Ohje. Wer nimmt denn hier das Wort „Gejammer“ in die Zeile? Was ist DAS denn für ein Quatsch? Du meine Güte. Hier protestieren Menschen die um ihre Existenz kämpfen. Nur offiziell und gleich mit schönen Klängen. Es kämpfen doch so viele von uns! Und viele aus anderen Branchen haben auch nicht die nötigen Hilfen erhalten, die sie dringend brauchen. Ich möchte nicht wissen, wieviele Kleinstunternehmen kaputt gegangen sind. Man soll doch jedem das Recht auf Situationsäusserung einräumen. Auch wenn es „nur“ Kultur auspricht. Wir sind alle eine Form von Kultur. Jeder auf seine Weise. Lasst sie doch bitte ausreden. Genausogut könnten wir aus jeder Branche auf dem Markt unseren Unmut und unsere Not demonstrieren. Es steht doch Jedem frei. Das wäre doch toll. Ich wünsche jedem Kunstschaffenden viel Kraft und Mut. Wir brauchen euch genauso, wie alle Anderen! Viel Glück! LG, Hope

  3. Maria45 sagt:

    Jetzt merken freischaffende Künstler, dass sie für schlechte Zeiten eine Reserve brauchen, auch ein handfester Zweitberuf wie Lkw-Fahrer etc. ist sinnvoll.
    Aber bedingungsloses Grundeinkommen und in der Sonne sitzen, ist natürlich angenehmer.

    • Achso sagt:

      “Wenn man keine Ahnung hat…“
      Schon mal mit dem Beruf “freiberuflicher Musiker“ beschäftigt? Da ist nicht viel Zeit zum LKW fahren und in der Sonne sitzen, wenn man überleben will.

    • Otti sagt:

      Die Sendung hab ich auch gesehen. Ich verstehe nicht warum Künstler keinen Plan B haben um eigenes Einkommen zu erarbeiten.

  4. Leser sagt:

    Wer soll das bezahlen. Diejenigen, die schon nur Mindestlohn bekommen?

  5. nochn alter heimstätter sagt:

    Mich würde interessieren wieviel Moneten am Ende im Chapeau Claque gelandet sind 🙂

  6. Hope sagt:

    Wieder einmal ohje. wieder einmal:…wem sitzt das Hemd am nächsten? Völlig klar, dass keiner so genau über das Ausschöpfen von Überschüssen aus den vergangenen Tagen nachdenkt. Es wird ständig nur gezetert. Viele Künstler engagieren sich ehrenamtlich in so manchen Sparten. Nix mit in der Sonne liegen! Stellt euch ein Künstlerleben nicht so leicht und verträumt vor, wie es in der Realität tatsächlich ist.Mit wenig auskommen und trotzdem leben und Kunst schaffen. Falsche Gedankenansätze vorverurteilen enorm. Künstler sind mehr auf sich selbst gestellt als jeder der einen sicheren Arbeitsplatz vorzuweisen hat. Trotzdem versuchen sie uns allen mit ihren Vorstellungen, Musikevent`s etc. aus dem tristen Alltag herauszulocken. Es wird weitergehen. Es wird wieder besser. Habt doch alle mal den Mut zum Positiven und nicht nur zum kritisieren. Wir müssen jetzt zusammenhalten, auch wenn es schwer fällt. ich kann diese „Meckerei“ nicht mehr hören. Wir haben nur das eine Leben. Jeder möchte es ausschöpfen und manchmal passieren eben gemeine Dinge. Dann fällt man hin und steht wieder auf. In diesem Sinne wünsche ich allen nur das Beste und bleibt fair untereinander, denn wer nur maßregelt schwächt den Zusammenhalt und zieht andere runter. schaut nach vorn. bleibt gesund. LG, Hope

  7. Bianca sagt:

    Wie kann ich nach 8 Wochen kein Geld mehr haben ? Man sollte mal sein Geld
    bei Seite packen und sich nicht auf Kosten des Staates ausruhen mit Krediten für Auto und Haus , mir ist das unbegreiflich ! Jeder hat den Anspruch auf Kurzarbeit mit 60 % , ich sehe keine Mutti in elternzeit auf der Straße die jammert !

    • 10010110 sagt:

      Was schreibst du hier eigentlich für einen Scheiß zusammen? Hier geht es nicht um Büroangestellte in ihren Vorortreihenhäusern, sondern um freiberufliche Musiker, und die haben äußerst selten einen Kredit für Auto und Haus – versuche mal als Selbstständiger an einen Kredit zu kommen, noch dazu als Musiker. Und für Freiberufler gibt es auch kein Konzept namens „Kurzarbeit mit 60%“ (klar, es gibt staatliche und private Hilfsprogramme, aber das ist wesentlich komplizierter als sich auf seinen bequemen Angestellten-Hintern zu setzen und seinen Arbeitgeber alles machen zu lassen).

      Viele Freiberufler (nicht nur Musiker) – vor allem jüngere – haben überhaupt nicht das Einkommen, um groß was zur Seite zu legen, die leben von einem Monat zum nächsten und können sich ohnehin gerade so über Wasser halten. Das kann man aber nicht wissen, wenn der eigene Denkhorizont sich nur um Haus, Auto und Kinder dreht, während man seinem bequemen vom Arbeitgeber bereitgestellten 8-Stunden-Job nachgeht. 🙄

      • Klarseher sagt:

        Du meinst also, es gibt überhaupt keine Eigenverantwortung für Musiker? Musik machen wollen – aber die Risiken des Lebens sollen ja andere finanzieren? Entschuldige, das ist verantwortungslos. Es gibt derzeit genügend freie Stellen und Aushilfsjobs (Ernte, Paketzustellung usw.). Und ja, es gibt ein Grundsicherung für Arbeitsuchende. Nur jammern und betteln geht nicht. Darüber hinaus könnte Musiker gerade jetzt vorarbeiten. Songs komponieren, Alben produzieren usw.. Achso, lässt sich schwer verkaufen? Beruf verfehlt?

        • 10010110 sagt:

          Ich habe nicht gesagt, dass freiberufliche Musiker sich vom Staat finanzieren lassen sollen oder keine Eigenverantwortung haben, sondern nur den Blödsinn von „Bianca“ widerlegt.

        • xxx sagt:

          „Musik machen wollen – aber die Risiken des Lebens sollen ja andere finanzieren?“

          Musik machen ist auch Arbeit, sogar ehrenwerte. Und vor dem „Machen“ steht jahrelanges Lernen und Üben, wofür eher Geld ausgegeben als eingenommen wird. Also mal ein bißchen mehr Achtung vor Musikern wäre angebracht.

          • Auskenner sagt:

            Von Musik leben können die wenigsten Menschen. Das ist ein Fakt. Schaut man mal in die Geschichte, waren Musikanten im Durchschnitt schon immer arme Leute. Auch das ist ein Fakt. Warum wohl?

            Musik ist in erster Linie Luxus und in zweiter Linie auch etwas Egoismus und das Lechzen nach öffentlicher Anerkennung. Sobald Musik zum Geschäft wird, ist sie eine Ware wie jede andere.

      • nochn alter heimstätter sagt:

        Wer von seinem Hobby/Job nicht leben kann muß man sich halt anderweitig orientieren!
        Da hat Bianca aber sowas von recht.
        Als ich noch inne Palette ging (lang ists her) spielte dort die Combo im 2. AV,

  8. Regimenter sagt:

    Ein Tipp für die Musiker: Macht Balkon- Konzerte und danach mit dem Hut von den Zuhörern Geld einsammeln.
    Immer nur fordern und die Hand aufhalten……

  9. Hope sagt:

    Ja. Mütter sind stark. Die Kinder geben uns die Kraft.

  10. Konzertbesucher sagt:

    Gerade freiberufliche Sänger erwirtschaften etwa je ein Drittel der Auftrittshonorare des gesamten Jahres kurz vor Ostern (Passionen) und kurz vor Weihnachten (Weihnachtsoratorium), der Rest sind dann beliebige weitere Konzerte. Also wenn Dir 1/3 des Jahreseinkommens fehlen, kannst Du nicht so viel mehr auf der hohen Kante haben…

  11. Ted Striker sagt:

    Dann geht doch Spargelstechen, helft in der Suppenküche oder bei der Tafel (die Schutzausrüstung ist ja anscheinend kein Problem), jobbt im Aldi um die Ecke, erlernt endlich einen echten Beruf oder werdet halt Penner, aber hört auf zu jammern. Ihr hättet aus eurem Leben was machen könnnen, als darauf zu warten, daß irgendwelche genervten Leute ein paar Kreuzer in einen zerbeulten Hut oder noch schlimmer Starbucks-Becher werfen.

    Oder dankt doch mal mit einem Gratis-Konzert dem Personal in unseren Krankenhäusern, auf den Polizeistationen, den Pflegekräften, uswusf … (alles Jobs, für die sie sich zu fein – oder geistig unterlegen sind).

  12. ABV sagt:

    Ich danke dem Coronavirus, dass es die Widerwärtigkeit meiner Zeitgenossen mal so richtig sichtbar gemacht hat.

  13. Kunstliebhaber sagt:

    Auch Künstler die im Normalfall Publikum brauchen, weil sie für dieses ihr Programm kreieren, haben ein Leben voller Preisschilder. Wenn man im TV derzeit die Kabarett und Comedy Darbietungen sieht, in leeren Studios, sind das ja nur die Glücklichen, die weniger vom Eintrittsgeld leben als die allermeisten ihrer Kollegen. Mir sind einige dieser Künstler etwas näher bekannt, und das normale Arbeitspensum bis etwas Bühnenreif ist, ist ungeheuer groß. Da gibt es keine 5-Tage-Woche, oder 8 Std/Tag. Meistens wird bis spät in die Nacht gearbeitet, wenn der Saal leer ist Abbauen, verstauen und Abfahrt durch die Nacht zum nächsten Spielort. Alle diese Künstler, die seit Jahren täglich ihr Publikum finden und begeistern, müssen auch zur Zeit üben, da die Tourpläne fürs Jahr bestehen, und keiner weiß wann sie wo wieder auftreten dürfen, können, oder müssen. . . . Und Sprüche wie: Die hätten ja was Anständiges lernen können . . .oder Spargelstechen . . . kommen immer schnell von Menschen die selber nichts dafür können .

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