Nach Anschlag: Stadt prüft dauerhafte Sperrung der Humboldtstraße für den Durchgangsverkehr

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19 Antworten

  1. Fräänk sagt:

    Bitte auch alle anderen Straßen an denen sich Döner, griechische, serbische, ungarische, russische, indische, mexikanische Restaurants befinden, sperren.

    • Seb Gorka sagt:

      Wieso auch? In der Humboldtstraße befindet sich weder ein Döner, noch eines der genannten Restaurants. Falls du mal nach Halle kommst, kannst du dir einen ersten Eindruck verschaffen. Einfach mit der 1 zur Haltstelle Wassterturm fahren. Google hätte dir aber auch zuhause auf dem Dorf geholfen. Du weißt doch, was Google ist?

  2. Sazi sagt:

    Es tut mir leid, aber welcher Mörder und Terrorist läßt sich denn von einem „Für den Durchgangsverkehr verboten“-Schild aufhalten? Wenn man die Synagoge schützen will, dann das Stück dieser Straße vorn und unten mit Pollern absichern, die nur Rettungsfahrzeuge runterfahren können. Alles andere ist nutzlose Symbolpolitik.

  3. Zukunft der Demokratie sagt:

    die Überlegungen der Stadtverwaltung nach so einer schrecklichen und sinnlosen Tat sind sehr verständlich, vermutlich stimmt man das auch gemeinsam mit den Anwohnern und der Synagoge ab!
    Mit der aus diesem Grund aber gebender Signalwirkung dann dauerhaft umzugehen, bleibt für eine weltoffene Stadt trotzdem ein ganz schwieriges Thema, die nicht nur nach den Verkehrs planerischen Möglichkeiten abzuwiegen sind!

  4. Manfred Mustermann sagt:

    Schutz muss leider manchmal sein, besser wäre aber dafür zu sorgen, das keiner auf solche Ideen kommt. Aber nicht vergessen:….“Freiheit stirbt mit Sicherheit“….

    • Sachverstand sagt:

      Im Umkehrschluss dann „Sicherheit stirbt mit Freiheit“. Freiheit hat eben eine Menge mit Eigenverantwortung/Verantwortung zu tun und das funktioniert, wie unseren OB im Nachbarbericht zum Thema zitiert, eben leider nun einmal nicht. In Summe und auf Distanz betrachtet, ein klares Staatsversagen: 1) Keine/kaum Verbote rechtsradikal-faschistischer Parteien und Gruppierungen. 2) Mehrfach durch Gerichtsentscheide gestützte Demonstrationen, Kundgebungen und sonstige Veranstaltungen rechtsradikal-faschistischer Einzelpersonen und Parteien/Gruppierungen. Ich tendiere klar zu Safaty first!

  5. Vernunft sagt:

    Wir sollten im Umkreis von 5km auch alles abreißen. Sicher ist sicher.

    Wie kommt man auf solche unsagbar dummen Ideen?

  6. HansimGlueck sagt:

    Juhu, Aktionismus.
    Ist ja nun nicht so, dass der Attentäter „durchgefahren“ wäre. Er hatte ja das Ziel genau dort hin zu kommen, was für jeden Punkt der Stadt weiterhin immer möglich sein wird. Die Straße komplett zu schließen ist auf Grund der vorhandenen Anlieger ja nicht möglich.
    Durch die einseitige Schließung kann aber auch die Polizei dann nur einseitig dort hin kommen.
    Klingt schon nach einer ziemlich durchdachten Idee.

  7. hallma sagt:

    Lieber Gott, lass fix Wochenende werden.
    Statt die vollumfängliche Aufklärung ab zuwarten, aus der man dann sinnvolle Lösungen ableitet, überbieten sich gerade Aktionisten, Moralisten und Wahlkampfgezeichnete in immer schrilleren Forderungen. Maßnahmepakete jeglicher Couleur werden wie am Fließband zusammengeschraubt und rausgetwittert, getrieben von dem Wunsch, sich mit immer ausufernderen Forderungen vom Rest abzuheben, sich quasi extra Demokratiebienchen ins Hausaufgabenheft stempeln zu lassen…

  8. Philipp Schramm sagt:

    Anstatt sich um die Sperrung einer bestimmten Straße zu kümmern, sollte sich die Stadt besser darum bemühen, wie man diese ganzen „Wildparker“ aus der Altstadt (Tempo 20 Bereich) heraus bekommt.

    Über die Knöllchen, wenn denn mal welche verteilt werden, lachen doch die meisten nur. Sinnvoller wäre es, diese Fahrzeuge konsequent raus zu schleppen.
    Wer dann einmal abgeschleppt wurde und mehr als 300,- € zahlen durfte wird sich dann hoffentlich 2 mal überlegen, ob er nicht besser in eines der umliegenden Parkhäuser fährt, oder gar auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, um in die Innenstadt zu kommen.

    • 10010110​ sagt:

      Und der nächste Terrorist, der es auf die Synagoge in der Humboldtstaße abgesehen hat, wird sich dann sicher zwei Mal überlegen, ob er ein Knöllchen riskiert, wenn er sein Auto dort auf dem Gehweg parkt, während er morden geht. 🙄

      • Wilfried sagt:

        Stimmt, er wird dann ökologisch korrekt, und wissend über die Anliegerstraße, mit der Straßenbahn dorthin fahren. Oder eben auch nur einen Transporter vom Meister Röhricht dorthin lenken, um bei Frau Suhrbier das Ideal-Standard-Toilettenbecken zu wechseln…

    • Nobody sagt:

      Der Wasserturm Nord ist inzwischen schon Altstadt?? Wie weit geht die neuerdings? Im Norden bis Trotha, im Süden bis Ammendorf?

  9. Achso sagt:

    Hä??? Was soll das denn? Dann lasst uns doch gleich die gesamte Innenstadt + Paulusviertel sperren. Autofrei. Gut fürs Klima ist es auch…

    • W. Molotow sagt:

      Das Paulusviertel komplett sperren ist eine sehr gute Idee – da löst sich gleich das permanente Parkplatzproblem dort.

      Aber konsequent sperren! Nicht so luschig, von wegen „für Anlieger frei” und so…

  10. Halotri sagt:

    Mauert doch einfach die Eingänge zu und versetzt sie in die Paracelsusstraße….wär auch näher zur Straßenbahn.

  11. Ramönchen sagt:

    Statt neue “ Eingrenzungen“ zu schaffen, lieber Mauern einreisen
    für ein besseres Miteinander. Denkt bitte auch an jene Mitbewohner,
    die durch die Sperrung ungleich mehr belastet werden.

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