Neue Promenade am Uniring entsteht – bei zwei Bäumen wurde die Fällung nicht genehmigt

Der Uniring in Halle (Saale) soll wieder eine vorzeigbare Promenade werden. Nachdem der Stadtrat schon vor drei Jahren den Baubeschluss gefasst hat, wird nun im kommenden Jahr gebaut. Rund 1,5 Millionen Euro werden investiert.

Im Zuge dessen ist auch die Fällung von elf zum Teil größeren Bäumen vorgesehen. Die ersten 5 sollen im Februar gefällt werden. Als Ersatz sollen aber insgesamt 16 Bäume neu gepflanzt werden. Zudem sind bei einem Feldahorn und einer Esche die Fällungen nicht genehmigt worden.

Ein Fokus wird dabei auf die Lindenreihe direkt neben dem Straßenraum gelegt. Diese bleibt erhalten, wird aber besser geschützt. Denn trotz Verbot parken immer wieder Autos zwischen den Bäumen. Aus diesem Grund wird zwischen Straßenraum und Fußweg ein durchgängiges Rasenband entstehen, zudem wird ein kleines Geländer aufgestellt. Der Gehweg wird künftig aus Granitplatten in der Mitte bestehen. Bislang ist der Gehweg aus Mosaikpflastern gestaltet.

Komplett umgestaltet wird auch der Bereiche zwischen Curry-Laden und Musikhaus. Unter anderem wird das Hochbeet der Platane vergrößert, bekommt neue Betonmauern und wird mit Sitzelementen ausgestattet. Durch eine Licht-Stele mit LED soll die Platane abends und nachts von unten angestrahlt werden. Die Treppe am Gebäude Scharrenstraße 1 wird etwas versetzt, zudem ein barrierefreier Zugang zum Musikhaus ermöglicht. Die Taxistände werden neu befestigt.

Doch auch die Grünfläche selbst wird vollkommen neu gestaltet. Diese wird künftig von zwei Durchgängen gekreuzt – einer an der Scharrenstraße, ein zweiter als Treppenanlage mit beleuchteten Handlauf vom Weidenplan aus. Die dritte Treppenanlage verschwindet, ebenso der kleine Sitzbereich an der Scharrenstraße, der abgebrochen wird. 

Der Weg durch den östlichen Bereich der Grünanlage bleibt erhalten, wird aber komplett umgestaltet, Granit-Kleinsteinpflaster wird verlegt. Zum Hang hin wird eine 60 Zentimeter hohe Betonmauer mit Sandsteinvorsatz und Sitzmöglichkeiten errichtet, auch für Papierkörbe wird gesorgt.

Die Betsäule bleibt an ihrem Standort. Das Denkmal ist zu stark geschädigt und bei einem Abbau besteht die Gefahr der Zerstörung. Dagegen wird das Robert-Franz-Denkmal an den Mühlgraben versetzt. Die Einmündung Unterberg – Universitätsring wird für den Autoverkehr verkleinert und es wird eine neue Platzfläche geschaffen. Zudem wird ein Parkplatz zurückgebaut und hier stattdessen Fahrradbügel aufgestellt.

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15 Antworten

  1. sandra sagt:

    Gibts nicht dringendere baustellen ?

  2. Robert sagt:

    Wer weiß welcher Promi dort wohnt, dass dort alles schick gemacht werden soll.
    Die Brunnenanlage an den Y Blöcken in HaNeu könnten auch neu gestaltet werden. Die stehen schon Jahre lang ohne sprudelndes Wasser.
    Und das WC an der Skaterbahn nicht vergessen! Das müsste auch noch vor dem Frühling instant gesetzt werden. Die Besucher müssen dauernd das Gebüsch benutzen.

    • eseppelt sagt:

      ich sehe schon die ganzen Touristen vor den Y-Blöcken im Ghetto 😛

      • Meiner sagt:

        Touristen nicht, aber viele unserer Neubürger wohnen dort und die sollen es doch auch hübsch haben damit sie es ihren Freunden und Verwandten in der Heimat erzählen können und die dann auch unsere Gäste sein möchten, lieber Herr Seppelt.

      • Robert sagt:

        Ja ,Herr Seppelt. Du hast dich unter der Arbeiterklasse noch nie wohl gefühlt.
        Du musst es hier nicht noch kund tun, wir wissen es auch so.

    • 10010110 sagt:

      Christoph Bernstiel wohnt dort. Aber ich glaube, der Beschluss wurde schon gefasst, bevor er dort hingezogen ist. Er hat da zumindest keine Show drum gemacht, wie sonst immer gerne.

  3. Ralph Gäbler sagt:

    Sieht hinterher genauso scheisse aus wie der steintorplatz

  4. S. Ernst sagt:

    Wieder neue Betonmauern. Zum Kotzen. 🤮🤮🤮Halle wird immer hässlicher.

  5. GesundKonservativ sagt:

    Lasst es wie es ist oder ich werde mit einem Strick an einen der letzten Bäume suizidieren… :/

  6. Betonrat sagt:

    Beton und Stahl! Lasst unserem Halle wenigstens noch ein bisschen Charme, ihr abartigen Betonköpfe! Immer der gleiche Scheiß, ob auf der Peißnitz, im Schülershof, Saaleufer etc.: Steinmauern müssen Beton weichen, weil es der unfähige, korrupte, aus unterbelichteten Versagern bestehende StadtUNrat so beschlossen hat.

  7. Ehrlich sagt:

    Und nun, wie hoch ist die Strafe für nicht erlaubtes Fällen

  8. Elfriede sagt:

    Bei d e m Autoverkehr neben der Promenade werde ich nicht promenieren.

  9. Tom sagt:

    Wird was gemacht,gibts Gemecker!
    Wird nix gemacht, gibt’s Gemecker!
    Also egal was gemacht wird oder eben nich, immer gibt’s irgendwelches theater! Darauf kann man sich verlassen in Halle!