Neuer Rad- und Fußweg an der Glauchaer Straße ist frei

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Eine Antwort

  1. tist sagt:

    Ein radfussweg ist Scheiße, da gibt’s Probleme mit den schnellen Radlern und wenn dann erst die von der Luwu dazukommen müssen viele dann die saaleklinik aufsuchen, wer das gemacht hat, hat nicht nachgedacht. Schade

  2. Ichglaubichhördiekrötenhusten sagt:

    ?
    Sie sind also als Kampfradler auf dem asphaltierten Radweg unterwegs und ich krieche im Stolperschritt über den gepflasterten Fußweg.. wenn ich nicht gerade 2,8 Promille habe und zu Ihnen rüberkomme zum kuscheln, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft warum sie mich über den Haufen fahren wollen?

  3. JEB sagt:

    Schön.
    Wenn die seit Jahren angekündigten Baumaßnahmen zum 2. Gebäude der Saaleklinik realisiert werden, und die Passagenruine damit verschwindet, könnte es eine ganz ordentliche Ecke werden. In diesem Zusammenhang hoffe ich, dass der neue Spielplatz nicht gleich wieder Vandalen zum Opfer fällt.

  4. keneder sagt:

    Fraglich ist nur die Aussage; „Eine mögliche Trasse für die Straßenbahn wird freigehalten.“

  5. keneder sagt:

    In die Glauchaer Straße eine Straßenbahntrasse reinzulegen ist reine Utopie und lenkt von den derzeitigen Stauzuständen ab bzw. würde diese noch verschärfen.

    • Hallenser sagt:

      Für einen Ingenieur mit über 60 Jahren Erfahrung hast du ungewöhnlich geringes Vorstellungsvermögen. Eine etwaige Straßbahntrasse würde nicht in die derzeitige Fahrbahn integriert. Das hatte man nicht mal zu DDR-Zeiten vor, als diese Trasse geplant wurde. Zwischen Knoten und Südstadtring sollte es vierspurig werden mit getrennten Bahnkörper. So wie es der Böllberger Weg zwischen Südstadtring und Hamstertor bereits wurde. Es waren nur noch „ein paar“ Abrissarbeiten notwendig, die durch die Wende unterbrochen wurden.

      An der Trtassenfreihaltung ist aber auch heute nichts „reine Utopie“. Jedes Hindernis für die Bahn im Steinweg bestätigt das erneut.

  6. keneder sagt:

    Mit einem getrennten Bahnkörper auflaufend auf den Knoten 46 dürfte aber in der Glauchaer Straße und einem geplanten Kreisverkehr Höhe W,-Joststraße heutzutage nichts mehr zu machen sein.

    • Hallenser sagt:

      Das ist deine Meinung. Deine Ausbildung ist aber schon ein paar Tage her. In der Stadt- oder Verkehrswegeplanung warst du nie tätig.

      Siehe auch Kreisverkehr Heideallee. Den gibt es auch, trotz deiner Prognose, er wäre nicht möglich.

  7. keneder sagt:

    Wo ist denn die Verkehrskonzeption für die Glauchaer Straße? Deine von der DDR überlieferten Vorstellungen gelten nicht mehr.

    • Hallenser sagt:

      Hansering 15. Und doch, die gelten noch. Sonst gäbe es weder in der Glauchaer Straße, noch in Heide-Nord die Trassenfreihaltung für die Straßenbahn. Weißt du wirklich nicht, wie Stadtplanung funktioniert? Nicht immer ist alles sofort konkret und bis ins kleinste Details durchgeplant. Es gibt auch langfristige Vorhaben, die sich vom Grundsatz her halten, aber nicht zwingend umgesetzt werden und wenn, dann nach den jeweils gegebenen aktuellen Umständen, sei es finanzielleer Natur oder weil sich Bauvorschriften geändert haben oder, oder, oder. Natürlich werden manche Vorhaben auch nie umgesetzt. Schafft man aber unumkehrbareTatsachen, dann kann es gar nicht mehr umgesetzt werden.

      Das Verkehrskonzept in Halle und Umgebung basiert zu nicht unwesentlichen Teilen auf Grundentwürfen, die noch älter sind als du. Die haben den 2. WK überstanden und die DDR auch. Die Europachaussee ist z.B. ein Teil davon. Natürlich wäre sie 1934 anders gebaut worden als 2018. Auch Technologie und Anforderungen gehen mit der Zeit. Aber – jetzt kommt’s – die Trasse war seitdem freigehalten worden. Auch die A14 ist z.B. ein über 80 Jahre altes Konzept.

      Warum immer noch so „altmodisch“ geplant und gebaut wird? Weil sowohl der Kfz-Verkehr als auch der ÖPNV immer noch nach den gleichen Prinzipien funktioniert und auch Stadtplanung und Städtebau an sich in den letzten 100 Jahren keine wesentlichen Änderungen erfahren haben.

      Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass es z.B. bereits Untersuchungen zum Baugrund gab, woran sich durch neue Untersuchungen nichts ändert. Neustadt steht immer noch im Sumpf, Kröllwitz immer noch auf einem Felsen, Kanena und Osendorf sind immer noch unterhöhlt usw. Es gibt an vielen Stellen kaum andere Möglichkeiten zu bauen, als die, die es schon vor 30, 60 oder 90 Jahren gab.

  8. keneder sagt:

    Deine Rechtfertigungen und Belehrungen habe ich nicht nötig.Ich weiß wie der Hase läuft und in der Glauchaer Straße wird nur Flickschusterei betrieben.Die in den 1970-er Jahren erarbeitet Wärmekonzeption für die gesamte Stadt gilt heute noch.

    • Hallenser sagt:

      Weder rechtfertige ich mich (dazu müsste mir erst etwas Unrechtes vorgeworfen werden) noch belehre ich dich. Du hast eine Frage gestellt, weil du hoffentlich ernsthaft an der Antwort interessiert warst. Die Antwort gefällt dir nicht oder du verstehst sie nicht. Das ändert nichts an den Fakten. Vielleicht wolltest du auch nur deutlich machen, dass sich an deiner Ansicht so oder so nichts ändern wird und hast das nur scheinheilig in eine Frage verpackt. Dann lässt du dich von Fakten natürlich auch nicht beeindrucken.

      Warum die Wärmekonzeption aus den 1970er Jahren noch Bestand hat, die Verkehrskonzeption aber angeblich nicht – dieser Widerspruch fällt dir vielleicht gar nicht auf. Was die Wärmekonzeption mit der Trassenfreihaltung zu tun hat, bleibt sicher auch geheim. Das Bauvorhaben in der alten Meisterbräu-Brauerei (Glauchaer Str.) wurde gerade an das Fernwärmenetz angeschlossen. Das war in 70er Jahren nicht vorgesehen. Trotzdem ist es passiert. Wie du siehst, bleibt die Zeit nicht stehen, obwohl es Jahrzehnte alte Infrastruktur gibt.

      Die Glauchaer Straße ist außerdem gar nicht mit den jüngsten Bauarbeiten in Berührung gekommen. Du vermengst mindestens drei verschiedene Dinge. Kein Wunder, dass dir der Durchblick fehlt.

  9. keneder sagt:

    Nur soviel, dass ohne unsere damalige Fernwärmekonzeption und die ausreichende Dimensionierung der Heizkraftwerke und Fernwärmeleitungsanlagen heute der Anschluß der Brauerei und so viele anderer Objekte auch zukünftige nicht möglich wäre. Bei der Glauchaer Straße fehlt immer noch eine Lösung, wie die untragbaren Verkehrsprobleme schnellstens gelöst werden sollen.Da reicht es nicht, dass demnächst nur eine kurze Rechtsabbiegespur gebaut werden soll.

    • Hallenser sagt:

      Du meinst also, es ist sinnvoll, größere städtebauliche Gestaltungen für lange Zeit im Voraus zu planen? Also zum Beispiel Fernwärmeleitungen verlegen, die auch Jahrzehnte später einen Anschluss ermöglichen, auch wenn beim Verlegen noch niemand an die konkreten Anschlüsse überhaupt nur gedacht hat? Oder eine Trasse freizuhalten, lange bevor es konkrete Planungen oder auch nur Überlegungen zu endgültigen Baumaßnahmen gibt? Klingt sinnvoll.

  10. keneder sagt:

    Es stimmt nicht Alles, was du zur Planung von Fernwärmeversorgungsanlagen gesagt hast.Die Stadtplaner müssen schon langfristig sagen, wo welche Wohngebiete mit welchem Wärmebedarf versorgt werden sollen. Auf Verdacht planen geht auch hier nicht.Halle hat aber den Vorteil, dass ein Fernwärmeverbundsystem zwischen 2 Heizkraftwerken entstanden ist und noch Reserven durch Wohnungsbauschrumpfungen in den Großsiedlungen ausgeschöpft werden können.

  11. Andreas Müller sagt:

    Ich bin überrascht, das dieser Radweg so schnell Wirklichkeit geworden ist. Er ist im Radwegenetz zentral und wichtig. Das sieht man sofort, wenn man sich die entsprechende Karte des Radwegebeauftragten Ralf Bucher ansieht.
    Mich freut die Fertigstellung außerordentlich. In meiner Zeit als Sachkundiger Einwohner im Ordnungs- und Umweltausschuss war die Gefährdung von Radfahrenden an dieser Stelle der Glauchaer Straße das Thema, was ich zuletzt beackert habe.

    • Keneder sagt:

      Aber nun fehlt noch der Radwegeschluß bis zum Künstlerhaus 188.

      • Radler5 sagt:

        Das wäre mit einer einspurigen Verkehrsführung für Autofahrer im Wechsel-Ampel.Modell leicht umsetzbar.

        • Hallenser sagt:

          Bis zum Haus Nr.188 ist eigentlich nur noch die ehemalige HES im Weg. Der Rest ist schon weg und wird freigehalten.

          Wird Nr.188 nicht abgerissen, könnte, wie schon lange Zeit angedacht, die gegenüberliegende Häuserzeile (Böllberger Weg 1-10) abgerissen werden. Ist aber beides sehr unwahrscheinlich.

          Es wird also mindestesn bei der Unterbrechung Höhe 188 bleiben. Die Glauchaer Straße könnte aber wenigstens zum großen Teil in nicht allzu ferner Zukunft doch noch im 20. Jahrhundert ankommen.

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