Paddeln in der Wilden Saale ab Frühjahr 2018

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Dieses Thema enthält 22 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Erzähler vor 10 Monate, 1 Woche.

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    Beiträge
  • #60070 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Gute Nachricht, endlich geht es vorwärts. Wer nur bis zum halleschen Stadtrand gucken kann, sollte sich mal anschauen, was in Leipzig auf dem Heine-Kanal los ist.

     

    #60078 Antwort

    rellah

    Finde ich auch gut, nur sollten Motorboote nicht zugelassen werden und das auch überwacht werden.

    #60083 Antwort

    Erzähler

    Nun wieder ein kurzes Abschweifen zu Nebenschauplätzen. Nicht nur, um sein eigentliches Begehr zu verschleiern. Wohl auch, um ein wenig in Übung, um nicht zu sagen wach zu bleiben. Wie mühsam ist doch Farbis Existenz manchen Tag!

     

    Ob er weiß, dass jemand, der nur bis zum halleschen Stadtrand gucken kann, gar nicht in der Lage ist, zu schauen, was in Leipzig los ist? Ein selbstgemachtes Paradoxon, wie es schon häufig zu beobachten war. Man ist gewillt zu glauben, er mache es bewusst. Seine sonstigen Ausführungen lassen aber das Gegenteil zur traurigen Gewissheit werden.

     

    Nach der ersten zaghaften Reaktion von rellah könnte der Jagdinstinkt die Müdigkeit besiegen. Paddeln ist zwar ein inhaltlich unbefriedigendes Thema, da nicht allzu viele Ressenitments bedient werden können, aber wird er sich vielleicht wieder auf AHA und Liste stürzen? Immerhin bietet „Motorboote“ einen möglichen Anknüpfungspunkt.

    #60137 Antwort

    Andreas

    In dem Bericht steht „Paddler“, dazu zählen Motorboote mit geklauten oder defekten Motor, die dann paddeln müssen. Ich finde es gut. Da freuen sich die Bootsvermieter und im Stadtsäckel klingelt es auch.

    #60150 Antwort

    alocur
    Teilnehmer

    Wenigstens die Ufer sollten noch betoniert werden. Wenn die Dame aus dem Umweltamt mit ihren Truppen über die dann ehemals wilde Saale hinweggegangen ist, wird alles bestimmt ganz sicher sein.

    Komischerweise finden es die Paddler in den Gewässern der Mecklenburger Seenplatte – besonders den krummen, schmalen, mit Untiefen und unmöglich gewachsenen Bäumen – ganz vergnüglich.

    Wann wird endlich das Umweltamt beschnitten. Der Umwelt nützt das sowieso nichts.

    #60181 Antwort

    Andreas

    Wenn alles verschönert, betoniert und abgeholzt wurde, heißt die „Wilde Saale“, dann „Re-naturierter gesäuberter Nebenarm der Saale“. Es werden dann noch zwei Anlegestellen, bzw. Inselhäfen „Peißnitzhaus“ und „Talstrasse“ gebaut. Bevor dann von dem „Re-naturierter gesäuberter Nebenarm der Saale“ auf die Saale eingebogen werden kann, muss man noch an einer Wasserampelanlage halten, damit man die Massen von Touristenbooten, die vom Stadthafen und vom neuen Hafen am Ankerhof herkommen vorbeiziehen lassen kann. Natürlich dürfen Partyboote mit betrunkenen Fahrgästen nicht diesen Nebenarm der Saale befahren, da diese die Biber und die Muscheln in ihrem Sexleben beinträchtigen würden. Diese werden geradeaus zum Wehr umgeleitet.

    Nun mal im Ernst: MUSS ALLES IN HALLE SOOOOOOOO KOMPLIZIERT WERDEN ????

    #60191 Antwort

    Fadamo

    Ist die simone mit dem obergrünen trettin in berlin verwandt ?

    Wenn ja,dann kommt nichts gutes dabei raus.

    #60197 Antwort

    Nachtschwärmer
    Teilnehmer

    Warum muss man da überhaupt paddeln, statt die Saale einfach mal Saale sein zu lassen?

    #60208 Antwort

    pedesto

    Was im Artikel nicht steht, aber auch beschlossene Sache ist, ist das Fuß- und Radweg daneben asphaltiert werden soll und der Stadtrat auch schon zugestimmt hat. Das passt weder zum Charakter der wilden Saale, noch ist es überhaupt sinnvoll, da eine Rennstrecke aufzumachen, anstatt den Weg einfach als solches mal etwas auszubessern. Der reicht nämlich völlig aus, auch ohne Aspahlt!

    #60227 Antwort

    Andreas

    Fakt ist… ein richtiger Paddler möchte Natur pur am und im Gewässer, da macht es auch nichts wenn mal ein Ast reinhängt oder ein umgekippter Baum etwas den Weg versperrt.

    Fakt ist… das Jogger und Wanderer lieber auf Naturbelassenen Wegen laufen als auf Asphalt.

    Fakt ist… das Natur besser aussieht als Asphalt.

    Fakt ist… Geld rausschmeißen kann jeder, dafür muss man nicht Politiker sein.

    Fakt ist… ich bin gerne den Peißnitzrundweg über die Nordspitze zurück an der Saale entlang neben den Gleisen bis zum Gut Gimritz gelaufen. Jedoch seit Teile der Wege asphaltiert wurden, bin ich dort weniger unterwegs.

    #60229 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Andreas, es tut mir so leid für dich, aber viele andere werden damit zurechtkommen. Und glaube mir, es kommt nicht auf dich an, die Natur ist für alle da.

     

    #60250 Antwort

    die Natur

    die Natur ist für alle da.

     

    Eben, die Natur, nicht Versiegelung, Verstümmelung und Verhunzung.

    #60254 Antwort

    Meckerbock

    Also den Uferweg mal mit einer vernünftigen decke zu versehen finde ich gut  …  für Kinderwagen und Fahrräder ist das einfach besser .. und der weg wird ja viel genutzt  …

    #60256 Antwort

    die Natur

    Verdichteter Splitt hätte auch gereicht.

    #60257 Antwort

    Fadamo

    Ich paddle lieber auf der wilden hilde,anstatt auf der wilden saale.

    #60265 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Eben, die Natur, nicht Versiegelung, Verstümmelung und Verhunzung.

    Aber auch für Kinderwagen, Rollatoren und Skater.

    Verdichteter Splitt hätte auch gereicht.

    Der nach jedem Hochwasser erneuert werden muss.

     

    #60273 Antwort

    die Natur

    Asphalt wird bei Hochwasser unterspült, muss auch erneuert werden. Vermutlich kostenintensiver und vor allem  umweltbelastender, als neuen Splitt hinkippen, breitschieben und mal mit einer Walze drüberfahren.

    #60276 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Die Saaleradwanderwege waren wunderbar gemacht, teilweise mit Split. Dann kam das Hochwasser und sie waren zerstört. Seitdem sie asphaltiert wurden, kann ihnen kein Hochwasser mehr etwas anhaben.

     

    #60278 Antwort

    die Natur

    Lassen wir das bis zum nächsten Hochwasser mal so im Raum stehen…

    #60281 Antwort

    HansimGlück

    Asphalt wird bei Hochwasser unterspült, muss auch erneuert werden.

    Deshalb hat der Asphalt vielleicht ja ein Bord.

    Jetzt wird hier wieder so getan, dass entlang der ganzen Wilden Saale ein asphaltierter Begleitweg entstanden ist. Die Wege auf der Peißnitz gibt es schon seit den 1960ern so. Wer meint, dass der Weg nördlich der Schwanenbrücke so hätte bleiben können, ist dort nie lang gelaufen/gefahren.

    Die Diskussion, ob Natur völlig unberührt bleiben soll, wird aber auch nicht geführt. Denn dort hin wollt ihr ja auch.

    #60286 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Lassen wir das bis zum nächsten Hochwasser mal so im Raum stehen…

    Ich kenne die Radwanderwege im weitem Umkreis, auch den jämmerlichen Zustand der bekiesten nach ein paar Jahren.

     

     

    #60292 Antwort

    Erzähler

    Natürlich nutzt er seine Fahrt, um hier wenigstens optisch zu punkten. Der „weltoffene, tolerante und linke Feminist“ ist – na klar! – Hochleistungsradwanderer. Zu Radwegen, deren Beschaffenheit und natürlich auch deren Entwicklung seit Erfindung des Rads schüttelt er die Anekdoten einfach aus dem Ärmel.

     

    Nur, wird er auch auf das eigentliche Thema eingehen? Die Chancen stehen nach dem vorherigen motivationsdezimierenden Erlebnis schlecht. Aber ein kurzes Aufbäumen kurz vor dem Schlafengehen? Wer weiß, es ist bereits nach 6.

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