Pogromgedenken am Montag

Auch in Halle wurden am 9. November 1938 jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, die Synagoge in der Großen Brauhausstraße niedergebrannt und in der sogenannten „Reichskristallnacht“ 124 jüdische Männer ins Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. In den Jahren darauf wurden weitere hallesche Juden in den Tod geschickt. 

Am Montag wird an die Ereignisse vor 82 Jahren erinnert. Zum Pogromgedenken werden Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale), Max Privorozki, und Pastor Winfried Bolay von der Evangelisch-Methodistischen Kirche Halle als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am Montag um 15 Uhr drei Kerzen am Mahnmal am Jerusalemer Platz, 06108 Halle (Saale), entzünden. Von 10 Uhr bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit, am Mahnmal Blumen oder ein Gebinde niederzulegen.

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9 Antworten

  1. FreierBürger sagt:

    Kleine Korrektur des Artikels: Unsere von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge befand sich in der Kleinen Brauhausstraße, nicht in der Großen Brauhausstraße. An der Stelle steht heute ein Plattenbau der HWG.

  2. VfL sagt:

    Dieser Tag ist wichtig für alle Deutsche, nie wieder darf so was geschehen, haltet die Erinnerung wach

  3. FreierBürger sagt:

    Hier auf dem Bild kann man es genau erkennen. Hinter der Synagoge befindet sich das noch heute stehende Gebäude auf der Ecke Kleine Brauhausstraße, Sternstraße, in welchem sich die Galerie und der Brotkasten befinden, wo es links in die Sternstraße reingeht. Die Synagoge erstreckte sich von der Kleinen Brauhausstraße über den heutigen Hinterhof zum heutigen Jerusalemer Platz.

    https://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/images/halle1.png

    • G sagt:

      Wen interessiert es?
      OK… Platten bauten sind auch nicht schön.. Aber zumindest kann man drin wohnen….

      • 10010110 sagt:

        Du bist ein Kulturbanause. Zieh’ in die USA, da kannst du unter deinesgleichen leben – und auch noch ungestört das größte SUV fahren, das du dir nicht leisten kannst.

        • Nietzsche sagt:

          Jemandem, der sichtbare Distanz zu Judaica zeigt, ausgerechnet das Auswandern nach Amerika zu empfehlen, zeugt von einer gewissen weltlichen Unerfahrenheit.

      • FreierBürger sagt:

        Mir ging es nicht um die Plattenbauten, sondern ich habe versucht, visuell zu verdeutlichen, daß sich unsere Synagoge in der Kleinen Brauhausstraße befand und nicht, wie oben im Artikel fälschlicherweise geschrieben, in der Großen Brauhausstraße.