Polizei löst Critical Mass auf

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80 Antworten

  1. T. sagt:

    Marco… Wo warst denn? Wenn es ernst wird kneifen die alle .. Na ja typisch.
    Grosse fresse und nix dahinter.

  2. Gn8 sagt:

    Ich war doch dabei, ich war der 3. Von hinten. Warum wir nicht fahren durften wussten die selbst nich

  3. Hans G. sagt:

    Nach so vielen Jahren hat die Polizei es mal geschafft? Sehr gut, ich hoffe die Polizei begleitet die CM jetzt häufiger. Ich hoffe die entsprechenden Verstöße wurden auch geahndet.

    „Man sieht sich als geschlossener Verband laut StVO“ Man ist eben laut StVO definitiv kein Verband, wie man sich fühlt ist da Nebensache.

  4. Rufus sagt:

    Leider kennt die Polizei nicht immer die Regelung des geschlossenen Verbandes in der StVO. Es braucht dann auch keinen „Anführer“ oder „Organisator“.
    Aber typisches Beispiel, wie Radfahrer hier behandelt werden.

    • Johnny sagt:

      Wichtig finde ich auch, dass die StVO vorschreibt das der Verband als solcher einheitlich gekennzeichnet und erkennbar sein muss, z.B durch Flaggen. Außerdem darf sich der Verband nur einheitlich bewegen, d h. auf einer Fahrspur und mit gemeinsamen Spurwechsel. Die CM benutzt ja uneinheitlich den gesamten Verkehrsraum (Fuss-, Radweg und Straße). Alles andere stellt einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar, den die Polizei dann unverzüglich zu unterbinden hat, welcher ja auch angezeigt wurde. Es sei denn es ist eine Demonstration. Die Frage der Polizei bezog sich daher auf eine Demonstration und einen dann notwendigen Veranstaltungsleiter. Leider ist der Artikel hier wieder polemisch geschrieben, da hat die ganze Aufklärungsarbeit der Polizisten an dem Tag nicht viel gebracht.

  5. Blubb sagt:

    „Man sieht sich als geschlossener Verband laut StVO. Fährt demnach das erste Fahrrad bei grün, kann der Rest des Verbands folgen.“

    Das mag ja sein, aber laut StVO braucht ein Verband eben nun einmal einen Verbandsführer. Warum findet sich denn da keiner?

  6. Rad- und Autofahrer sagt:

    Auf die Polizei ist zum Glück noch meist Verlangen, auf Richter leider weniger. Critical Scheiß will ja nur den Verkehr behindern und sucht dafür Ausflüchte. Dabei gefährden Sie nicht nur sich sondern auch Andere.

  7. Genussradler sagt:

    Bei dem Affenformat kann man auch nicht mitfahren.

  8. xyz sagt:

    Endlich mal eine gute Nachricht. Ohne verantwortlichen Anführer ist das nämlich kein geschlossener Verband sondern eine offene Wunde…
    Dank und Anerkennung der Polizei, daß sie ihre Augen offen hält und kritische Kettenreaktionäre stoppt!

  9. Mensch sagt:

    Zu inkonsequent. Man hätte alle Teilnehmer feststellen müssen und ihnen eine saftige Geldstrafe auferlegen müssen, gern auch mal zwei Wochen Gefängnis. Da waren auch Kinder dabei, den Eltern das Sorgerecht entziehen und in richtige Deutsche Familien geben. Einzige Möglichkeit von den Ökos wegzukommen.

    • Faktenprinz sagt:

      „…Zu inkonsequent. Man hätte alle Teilnehmer feststellen müssen und ihnen eine saftige Geldstrafe auferlegen müssen, gern auch mal zwei Wochen Gefängnis. Da waren auch Kinder dabei, den Eltern das Sorgerecht entziehen und in richtige Deutsche Familien geben. Einzige Möglichkeit von den Ökos wegzukommen….“

      So dünn ist die Decke der Zivilisation: Eine kleine Störung der eigenen Befindlichkeiten und schon sind die Methoden zweier Diktaturen wieder präsent.

      Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

      • Quatsch sagt:

        Das sind nur die Ausflüsse von 2000 Jahren christlich-abendländischer Tradition und Geschichte – zugegeben in 12+40 Jahren etwas fokussiert. Aber gute europäische Traditionen!

        Lass mal den ollen Brecht stecken! Der ist tot – und das ist gut so, kleiner Antifant!

      • PF sagt:

        Ganz anders tönt es, falls sich die Kinder diese Praktiken ihrer Eltern abgucken und dann woanders als selbsterdachter „geschlossener Verband“ in einen Unfall verwickelt würden – dann wäre das Geschrei groß.

      • Mephisto sagt:

        @Faktenprinz. – setzten Sie sich dafür ein, das bei der nächsten CM Veranstaltung die Berliner Polizei hier zum Einsatz kommt, da wird die Veranstaltung mit Schmackes aufgelöst und den Teilnehmern die StVO ordentlich eingebläut

    • Carolin sagt:

      Muss man denn gleich ein Öko sein, wenn man ordentliche Fahrradwege
      und etwas mehr Rücksicht von den Autofahrern fordert? Und ist es undeutsch Fahrrad zu fahren, anstelle eines Stehzeugs. Ein bisschen Bewegung tut dem Körper gut und der Kopf ist dann nicht so quergespült vom vielen Denken.

    • Rudi Ratlos sagt:

      Können Sie bitte noch die Definition „richtige Deutsche Familien“ nachliefern. Würde gern Wissen, welche Kriterien erfüllen werden müssen, um ein entsprechendes Zertifikat zu erhalten. Wissenswert wäre auch, was man für solch eine Einstufung erhält (außer Kinder aus „nicht richtig Deutschen Familien“)?

      • da geht noch mehr sagt:

        Der „Mensch“ hat einfach mal Bullshit-Bingo gespielt und alle hier sonst so typischen verunglimpfungen in einen Kommentar gebündelt.
        Es fehlt einzig noch die Verbindung zu den Impfschäden (@Mensch: bitte nacharbeiten)

    • Relax sagt:

      Hui! Egal was Sie nehmen: reduzieren Sie die Dosis! Eine Geldstrafe? Wofür denn? Zwei Wochen Gefängnis??? Was sind „richtige Deutsche Familien“? Schopenhauer benutzte „Mensch“ übrigens als Schimpfwort. Er kannte Sie wohl persönlich?

    • Scholli sagt:

      @ Mensch, machen Sie das mal! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Sie argumentieren hier völlig realitätsfremd!!!

  10. marie sagt:

    stvo §27 (5) Wer einen Verband führt, hat dafür zu sorgen, dass die für geschlossene Verbände geltenden Vorschriften befolgt werden.
    –> Interpretation der Polizei, dass ein „Führer“ zwingend notwendig sei. Polizei Sachsen dazu: „Ohne Verbandsführer kann der Einhaltung von geltenden Regelungen für geschlossene Verbände nicht Sorge getragen werden, sodass eine Inanspruchnahme des § 27 StVO ausscheidet.“ https://www.polizei.sachsen.de/de/63391.htm das steht so weder in der stvo, noch entspricht das den realitäten.

    • PF sagt:

      Marie gegen Juristen und Gerichte – aber was wissen die schon…
      –> siehe weiter unten bei Faktencheck, die haben das schon ordentlich geprüft…

      • PF sagt:

        Aber danke für den link, besser kann man es nicht analysieren und zusammenfassen. Da kann hier gegeifert und geschimpft werden, Realität geht vor Demo-Wunschtraum.

      • Achso sagt:

        PF hält die sächsische Polizei allen Ernstes für „Juristen und Gerichte“ – aber was weiß der schon …

        • PF sagt:

          @Achso: solltest du des Lesens mächtig sein, so lies die Verweise unten auf der Seite zu echten Gerichtsentscheiden. Um die ging es.

          • marie sagt:

            „Eine besondere Verantwortung weist die Straßenverkehrsordnung dem jeweiligen Führer des Verbands zu; dieser hat dafür zu sorgen, dass die für geschlossene Verbände geltenden Vorschriften befolgt werden (§ 27 Abs. 5 StVO). Hieraus folgt auch, dass bei jedem geschlossenen Verband eine Person bestimmt sein muss, die die Funktion des Verbandsführers wahrnimmt.“ https://openjur.de/u/638590.html
            jedoch unter Beachtung von
            „2.1 Zutreffend ist die Regierung von … davon ausgegangen, dass die „4. quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt“ nach § 29 Abs. 2 Satz 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO), hier in der bis zum 31. März 2013 gültigen Fassung, der Erlaubnis bedurfte (2.1.1), deren Erteilung im Ermessen der Behörde stand (2.1.2).“
            Schlussendlich gab es keinen Verstoß und somit keine Notwendigkeit irgendwelche Personalien aufnehmen zu wollen. Der Verband hat sich ordentlich demokratisch geführt. In dem herauskopierten Text alle „Führer“-Stellen des o.g. Urteil enthalten, also konkreter werden die auch nicht, außer dass es jemanden geben soll. Wir waren alle ansprechbar, wir waren kommunikativ, wir hätten alle Regeln befolgt, aber die Cops wollten einmal Personalien aufnehmen, ohne Not.

          • Linkleser sagt:

            Guter Link, Marie!

            „Die Bildung von geschlossenen Verbänden durch Radfahrer sei eine erlaubte und grundsätzlich nicht beschränkbare Form der Teilnahme am Straßenverkehr. Die durch geschlossene Radfahrerverbände verursachten Auswirkungen auf den übrigen Verkehr könnten daher nicht als unzulässige Verkehrsbeeinträchtigung bewertet werden. Die Rechte aus § 27 StVO könnten durch die Straßenverkehrsbehörde nicht eingeschränkt werden. Es sei auch nicht erkennbar, dass durch das Fahren im Verband besondere (konkrete) Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs verursacht würden, die allein Beschränkungen rechtfertigen könnten. Im Bescheid seien solche zu befürchtenden Gefahren auch nicht hinreichend konkretisiert worden. Der motorisierte Verkehr habe jedenfalls eventuelle „Behinderungen“, die sich durch das Fahren im Verband ergäben, hinzunehmen. Durch das Verbot der Inanspruchnahme von Verbandsrechten in ganz Bayern werde gegen die allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes verstoßen.“

    • HansPeter sagt:

      „Nach der verkehrsrechtliche Definition ist ein geschlossener Verband ein geordneter, einheitlich geführter und als Ganzes erkennbarer Zusammenschluss mehrerer Personen- oder Fahrzeuge.“

      Als geordnet oder einheitlich geführt kann man den Haufen wohl nicht bezeichnen.

    • Beerhunter sagt:

      Juhui,das böse F…Wort gesendet! Das gibt Schimpfe!😉😇

  11. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. sagt:

    Danke an die Polizisten.
    Hoffentlich merken sich diese Radfahrer, dass die STVO auch für sie gilt.
    Es nimmt Überhand mit rücksichtslosen Radfahrern.

  12. Lederjacke sagt:

    organisiertes Chaos. Man hätte die Leute vorher zur Kasse bitten müssen!

  13. PF sagt:

    Das hier ist gut erkennbar ein Verband:
    https://www.adfc-nienburg.de/presse/cm_3-2016.jpg

    das hier ist nur ein ungeordneter Haufen Radfahrer:
    https://dubisthalle.de/wp-content/uploads/2020/06/criticalmass.png

    • Sideshow Bob sagt:

      Danke für das zweite Bild. Der Mann ganz links mit der Becks-Flasche demonstriert sicher für gegenseitige Rücksichtnahme und einen verantwortungsvollen Umfang miteinander im Straßenverkehr.

      Prost!

  14. Radfuchs sagt:

    Wahrscheinlich würde nur helfen, Polizei und Ordnungsamt mit Anzeigen gegen Autofahrer gründlich zu beschäftigen. Allerdings muss man beide Behörden eher zum Jagen tragen.

  15. Bürger für Halle sagt:

    Leider konnte ich diesmal nicht mit dabei sein. Bei den bisherigen CM- Aktionen wurde sich in der Regel korrekt und rücksichtsvoll verhalten, deshalb ist es eher unwahrscheinlich, dass es am letzten Freitag nicht so gewesen sein sollte. Wie auch immer, offenbar kennen einige Beamte die Regelungen wirklicht nicht so recht. Und traurig deshalb, weil es die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr trifft. Warum macht die Polizei so gut wie keine Kontrollen bei Autofahrern? Sind nicht ständige Verstöße der STVO, wie überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung der Verkehrszeichen, Falschparken bei Autofahrern die Regel? Vielleicht scheut man Kontrollen und die Konfrontation, weil Autofahrer in der Regel nicht so friedlich sind? Da ist es doch einfacher, ein paar Radfahrer, die auf Missstände aufmerksam machen wollen, anzuhalten. Auch hier ist ein Umdenken im Sinne der Verkehrswende bitter nötig. Denn so, im Ungleichgewicht wie es ist, kann und wird es nicht bleiben.

    • hör doch auf sagt:

      ….wir verharmlosen, wiegeln ab und schwenken direkt um zum miv haten….wow….
      nicht dabei gewesen, dennoch die einzige wahrheit kennen.
      wie armseelig sie doch sind.
      ist es bei ihnen nicht möglich mal zu hinterfragen?

      cm ist bisher nirgends durch stvo / zo konfirmes verhalten positiv aufgefallen.
      mehrheitlich wird provoziert, dieses wird auch offen so kommuniziert.
      woher ich das weiß? … war einmal dabei, dann nie wieder.

      • eseppelt sagt:

        Ist es nicht eher so, dass die Blechkarossenfetischisten wie die bekloppten drauf zu halten?

        Denen gehört der Führerschein entzogen und das Auto verschrottet

        • Beerhunter sagt:

          Sprach der Herr und sein Wille geschehe! Von wem und was wirst du bezahlt🤔🤔🤔 bitte halt den Ball flach, seriös ist anders!

        • Hans G. sagt:

          Also es mag auch schwarze Schafe unter den Autofahrern geben, dank deiner Dokumentation wissen wir aber, dass der absolute Großteil der CM die StVO ignroiert und auf andere drauf zu hält.

          Zu bestaunen auch in deinen Videos hier z.B. bei den Berichten über die CM vom 7. Juni 2020 oder 12. Juni 2021.

          • eseppelt sagt:

            Ausweislich deiner früheren Post scherst du dich in deinem potentiellen Tötungsmobil nicht um Verkehrsregeln. Wird mal Zeit, dich zu kontrollieren

    • Hans G. sagt:

      Ich glaube, dass die am Freitag nicht anders war als sonst. Sonst verstößt man nämlich auch gegen viele Verkehrsregeln. Übrigens auch hier immer wieder dokumentiert unter anderem ziemlich herbe Rotlichtverstöße. Da ist es auch egal ob Radrambos, welche weder rote Ampeln noch die StVO kennen, glaube sie würden in einem Verband fahren.

  16. Kampfradler 9 sagt:

    Ich würde das Verhalten der Polizei und natürlich sich der Autodeppen als Anlass für einen ordentlichen Bumerang nehmen. Dann stellen wir uns alle ordentlich an die Ampel an und wehe, es überholt jemand ohne Mindestabstand von 1,50m. Dann warten wir die Autodeppen halt 10 Ampelphasen an jeder Ampel, bevor es für sie losgeht.

    • Beerhunter sagt:

      Dann aber nicht jammern wen der „Autodepp“ Gas gibt und du die Abgase beim losstrampeln inhalierst 🙈😉 Rücksichtnahme 😉🤔

    • Tschapajew sagt:

      Ich habe recht’s das Lenkrad.Halte immer beim Überholen den Zollstock an den Fahrradsattel. Genau 1,51 cm.

      • rupert sagt:

        @ Tschapajew

        Und ich hab links und rechts ein Lenkerende.

        Daher gilt:

        – 1 Meter Gefahrenbereich zwischen Rad und parkenden Autos
        – 80 cm Fahrradbreite
        – 1,5 bis 2 Meter Sicherheitsabstand beim Überholen

        Über 3 Meter Platz benötigt nun also ein Radfahrer mindestens auf der Straße. Da viele Straßen in Städten diesen Platz beim Überholen baulich oder bedingt durch den Gegenverkehr nicht bieten, bleibt Autofahrern nun nichts anderes mehr übrig, als sich hintenanzustellen.

        https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radfahrer-ueberholen-diese-abstaende-gelten

        • Schneller Autofahrer sagt:

          Klasse Link der Inhalt ist weltbewegend. 🙂 🙂

          Zum Glück gibt es noch von der Fahrbahn abgetrennte Radwege, da kann man normal überholen.

          Und für den Rest der Straßen wo es nicht geht ist das auch egal denn es wird genau so selten hier in Halle geahndet wie ein Rotlichtverstoß bei Radfahrern.

          • rupert sagt:

            @ Schneller Autofahrer

            „wo es nicht geht ist das auch egal denn es wird genau so selten hier in Halle geahndet“

            Danke für die Offenheit.
            Keine weiteren Fragen.

    • Totobald sagt:

      Nimm einen Hochsitz aus dem Wald mit. Da siehste besser.

    • Lösungssucher sagt:

      Aufteilung in viele kleine 20ger Grüppchen, die dann durch Halle in ordentlicher Zweierreihe fahren, wäre auch mal ne Idee.

      Mal sehen, ob die Polizei das dann besser findet.

      • Oh, die haben in ihrem Polizeipräsidium in der Merseburger Straße ... sagt:

        … zwei Großraumzellen. Da passen locker zehn 20er-Gruppen rein. Wenns Spass macht, können die dann dort im Keller „Wiedervereinigung“ feiern!

        Ähem! Die haben auch zwei von einander abtrennbare Innenhöfe auf dem Gelände, schick mit Drahtsperren garniert. Die können da ein Viertel-Stadion unterbringen! Nur so am Rande: aufzurüsten ist zwecklos! Die Polizei ist allzeit bereit! Und zwar schon lange, du kleiner Guerilla-Demochristokrat!

        • Kerkermeister sagt:

          War es nicht das bayrische PolizeiAufgabenGesetz, nach dem ohne jeden Anlass und ohne richterliche Anordnung Leute wild eingesperrt werden können? Oder doch die künftige NRW-Version?

          Jedenfalls haben wir hier noch Reste von Rechtsstaat und es gibt rechtlich keine Hintergründe, um beliebige Verkehrsteilnehmer*innen willkürlich irgendwo einzukerkern.

          • Ach was! sagt:

            Gefahr im Verzug. Einlochen. Beschwerden schreiben lassen. Beschwerden abheften oder liegenlassen. 24h brummen lassen. Die lernen das schon. Verfahren nach Richter „Gnadenlos“ Schill, Hamburch!

  17. Ina sagt:

    Wie wärs mal mit deutsch in deutschen Medien…. 🤮🤮🤮

  18. hallunke sagt:

    Ich bin heute mit dem Rad (fahre meistens mit dem Rad) nur eine Stunde unterwegs gewesen. Dabei konnte ich ausgiebig die vielgelobten Radwege am Böllberger Weg, später in der Delitzscher Straße testen, habe nebenher auch mal die für Radfahrer vorgesehene Wegweisung durch den Baustellenbereich am Knoten 46 probiert. Sage bitte keiner, dass mit diesen Lösungen Sicherheit erreicht wird – und zwar für keinen Verkehrsteilnehmer.
    Wer diese Radwege benutzt, muss ständig damit rechnen, die Ladefläche von LKW´s um die Ohren zu bekommen. Die können sich ja nicht in Luft auflösen, müssen aber trotzdem um all die Verkehrsinseln Slalom fahren. Viel gefährlicher sind meist aber PKW´s, deren Fahrer oft nicht mal sauber zwischen den Markierungen fahren können (vielleicht gerade was wichtiges auf dem Handy). Und dann Baugerüste – klar, mitten auf dem Radweg; mehrmals abgestellte PKW´s und Lieferwagen, klar, mitten auf dem Radweg (müsste ich auf die Straße, da bremse ich aber die Schnellfahrer aus – oder lieber auf den Fußweg, da bin ich aber ein Radrambo, oder Ökonazi oder Verbrecher – alles schon gehört)… fünf Meter weiter brettert ein Transporter vor meiner Nase über den Radweg in die Einfahrt – konnte gerade noch bremsen. Wenn es dann mal etwas rollen könnte, haben irgendwelche Witzbolde Glasscherben großflächig verteilt, klar mitten auf dem Radweg.
    Solange die Radwege so beschaffen sind, nehme ich mir einfach mal raus, ab und zu auch mal einen Fußweg zu benutzen – auch zu meiner Sicherheit. Und hallo – ich bin 65, von mir geht keinerlei Gefahr für Fußgänger aus + trotzdem tun einige so, als wäre ich ein todbringendes Ungeheuer.
    Übrigens, plötzlich hört der Radweg auf und schickt mich mitten zwischen die Fußgänger – mal auf die rechte Seite, mal auf die linke – keiner weiß, wohin. Und plötzlich hören Radwege vier Meter vor einem Kreisverkehr oder einer Kreuzung auf – werde ich an dieser Stelle zum Flugzeug oder gleich unsichtbar?

    In Wirklichkeit sind das alles keine Probleme, man könnte über vieles reden, wenn man miteinander reden wollte. In Wirklichkeit kann einen ganz schön erschrecken, in welchem Ton hier diskutiert wird + wie direkt Drohungen ausgesprochen werden – Immerhin leben wir im Jahr 2021 und ja, wir haben einige Diktaturen hinter uns.

    Deshalb möchte ich ausdrücklich „Bürger für Halle“ danken für eine sachliche Äußerung, die sich wohltuend von anderen unterscheidet.

    Und ja, ich war am Freitag bei der Fahrt dabei + konnte mir selber ein Bild machen. Von daher würde mich interessieren, wie man den Fahrer eines Transporters bezeichnen soll, der im Affenzahn an der ganzen Kolonne vorbei heizte, dabei voll auf dem linken Fußweg. Einige Passanten konnten sich gerade noch in einen Dönerladen retten + die entgegenkommende Straßenbahn hat er auch fast noch wegrasiert. Das Kennzeichen hatten sich übrigens einige gemerkt. DAS war schon eine sehr kriminelle Aktion.

    Die Polizeiaktion, naja, würde ich gar nicht so aufbauschen. Irgendwer fühlte sich behindert, vielleicht der Transporter-Fahrer und gab Meldung an die Behörde. Die armen Polizisten mussten reagieren und den „Tatbestand“ feststellen, wobei die meisten von der Bereitschaftspolizei kamen und nicht ständig mit dem Thema Straßenverkehr zu tun haben. Im Gespräch fanden einige eine Critical Mass Radtour sogar sinnvoll. Der Leiter des Einsatzes holte aber immerzu neue Paragraphen aus seinem Handy, nach einer halben Stunde gab es sogar eine Einigung, dass er uns in Zweierreihen fahren lassen würde. Als wir dann in Zweierreihen bereit standen, kam die nächste, neue Aufforderung. Viele waren inzwischen gegangen (die Kinder müssen auch mal ins Bett), so gab es nicht mehr viel aufzulösen. Die paar Leute sind dann alleine weiter gefahren + das war´s eigentlich.
    Auch das Verhalten des Transporters haben die Polizisten mit Interesse zur Kenntnis genommen – nur mal wegen gleiche Behandlung für Alle.

    Übrigens, die Reaktionen vieler Hallenser, vieler Autofahrer und der meisten Polizisten fand ich absolut freundlich und wohlwollend. Sehr wenige waren genervt oder gereizt. Deshalb bin ich über diese Diskussion hier einigermaßen erstaunt.
    Und genau wegen dieser Diskussion ist für mich klar, dass ich auch zukünftig beim Critical Mass teilnehmen werde

    • PF sagt:

      Hallunke, ich denke nicht, dass DU ein schlechter Radfahrer bist oder eine Gefahr. Auch was du so beschreibst und erlebst, glaube ich dir alles und beobachte ich durchaus auch selbst. Das Ziel soll Sicherheit und angemessener Umgang aller miteinander sein. Bei solchen krassen Sachen am besten wirklich Anzeigen erstatten bzw. Ordnungsamt anrufen. Nur mit Strafen (für ALLE nicht angemessen handelnden Verkehrsteilnehmer!) ließe sich das mal irgendwann in den Griff bekommen…

    • Ich auch sagt:

      Hallunke, der einzige maß- und sinnvolle Beitrag hier! Du zeigst, daß es auch noch Menschen in Halle gibt, die ohne Beleidigungen und Pöbelei, ganz einfach mit Fakten und pers. Erlebten, einen guten und niveauvollen Forumsbeitrag schreiben können.

  19. EinMitfahrer sagt:

    Ich denke, wir lassen uns zur nächsten CM ein paar lustige Sachen einfallen.

    Die meisten Aussagen hier im Forum sind natürlich Unsinn (wie immer), Kennzeichnung der einzelnen Fahrzeuge wird nur für Kraftfahrzeuge vorgeschrieben. Witzig, dass schon die paar Zeilen hier alle beim Lesen überfordern.
    https://dejure.org/gesetze/StVO/27.html

    Natürlich müssen bei der CM die Leute, die vorn fahren, auf die Einhaltung der Regeln achten (also bei Rot warten, das Tempo entsprechend anpassen etc) und natürlich wird die Absicherung der Seiten (Corcken) nicht von hinten aus durchgeführt, sondern von vorn. Deshalb wechseln ja diejenigen, die den Verband führen.

    Wenn die Polizei darauf besteht, dass wir nur zu zweit nebeneinander fahren, wird natürlich die Gruppe insgesamt länger als bisher.

    Aber wie immer ist eine CM keine fest organisierte Versammlung, sondern einfach nur das Gemeinsame Radfahren. Einziger Slogan ist und bleibt ja:

    Wir Sind Verkehr!

  20. Rn sagt:

    Es gibt noch andere Lebewesen auf der Erde ohne Räder, stellt euch das mal vor

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