Preise auch sind im Mai angestiegen

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, betrug der Anstieg des Verbraucherpreisindex im Mai 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat 1,3 Prozent. Gegenüber April 2017 sank das Preisniveau durchschnittlich um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 109,0 (2010 = 100).

Mit 1,3 Prozent lag der Wert der Inflationsrate im Mai auf dem bisher niedrigsten Niveau in diesem Jahr. Im Mai wurde u. a. ein verhaltener Anstieg des Energie-preisniveaus (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) von 2,7 Prozent beobachtet. Ohne den Einfluss der Energiepreisentwicklung hätte die Inflationsrate 1,2 Prozent erreicht.
Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) verteuerte sich im Jahresvergleich um 1,2 Prozent. Für Kraftstoffe stieg das Preisniveau im gleichen Zeit-raum um 5,6 Prozent.
Im Bereich der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke wurden die stärksten Teuerungen gegenüber dem Vorjahresmonat bei Speisefetten und -ölen (+ 22,4 %) gemessen. Unter den Molkereiprodukten erhöhte sich das Preisniveau u. a. für Dauermilch um knapp 20 Prozent. Die Preise für Käse und Quark lagen durch-schnittlich um 8,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Im kommenden Sommer kann aufgrund von verteuerten Ausgangsstoffen (Milch, Zucker, Aromen) mit höheren Preisen für Speiseeis gerechnet werden. Im Mai wurde bereits ein Preisanstieg gegenüber Mai 2016 von knapp 8 Prozent festgestellt.

Im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur stieg das Preisniveau um ein knappes Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erhöht haben sich u. a. Preise für Tages- und Wochenzeitungen (+ 6,3 %), Zeitschriften und andere Periodika (+ 4,3 %). Für den Urlaub ggf. zu beschaffendes Zubehör und Teile für Foto- und Filmausrüstung wa-ren mehr als 23 Prozent teurer als vor 12 Monaten.
Eine Pauschalreise ins Ausland konnte im Mai um fast 3 Prozent günstiger als vor 12 Monaten gebucht werden.