Rassistischer Vorfall: Mann will Frau mit dunkler Hautfarbe „vergasen“

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27 Antworten

  1. Demokratie sagt:

    Die anderen in der Bahn ignorieren es oder tun so, als würden sie es nicht mitbekommen.
    Der Typ scheint allerdings schon den überwiegenden Teil seines Gehirnes weggesoffen zu haben oder es gibt eben keine Masse zwischen den Ohren.

    Aber es zeigt sich wieder, was man bewirkt, wenn man solch ein Verhalten „hoffähig“ macht!

    Es ist am Ende auch eine politische Verantwortung, welche man trägt.

    1. Wenn natürlich im Bundestag, den Länderkammern und in den Gemeine´den und Räten diese Verbalität einführt durch Politiker

    2. Wenn solche eindeutig rassistische Handlungen nicht strafrechtlich verfolgt werden, weil zum Beispiel ein Video die Persönlichkeitsrechte des Pöblers einschränken könnte.

    Wäre doch genau an diesem Beispiel schön, zu erfahren, ob etwas geschieht und wenn ja, was denn passiert? Meldet sich der Staatsschutz, handelt die Staatsanwaltschaft, gibt es eine spürbare Betrafung? 4 Wochen Hoffegen in einer Asylunterkunft wäre z.B. mal schön.

  2. Person sagt:

    Wirklich ein schlimmer Vorfall, die Frau verstößt hier eklatant gegen die Persönlichkeitsrechte diverser Leute. Ich hoffe dem wird entsprechend mit aller Konsequenz nachgegangen.

    • eseppelt sagt:

      Wahrscheinlich war das Filmen des Täters der Anschläge auch ein Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte? Naja, bist eben ein typischer Nazi / Rechtsterrorist

      • DSGVO sagt:

        Dafür ist man also schon ein Nazi, Du scheinst mir ja nicht nur körperlich eingeschränkt zu sein meiner.

        Dennoch,was rechtfertigt die Veröffentlichung dieses Videos und Weiterverbreitung hier? Das Märchen des anonymen Twitter Accounts? Vielleicht sollten wir mal Random Videos von Dir veröffentlichen, Du bist ja scheinbar ein Freund davon.

    • Person XY sagt:

      Du bist eine widerwärtige Person, liebe Person. Küsschen aufs Nüsschen.

  3. g sagt:

    wer soll sich den bitte einmischen … zum Schluss sitzt man zwischen allen stühlen… hat ewige Rennerei zur Polizei und zig Befragungen .. wozu das alles .. es passiert ja sowieso nix

  4. JM sagt:

    Und alle schauen zu…da fängt an, was letzte Woche endete.

  5. JPM sagt:

    „Keiner hat sich eingemischt“: wer soll sich denn trauen? Die Chance, gleich ein Messer im Bauch zu haben oder zumindest wahlweise Faust oder Pfefferspray im Gesicht ist einfach zu groß. Aus „mutig“ ist öfter schon „tot“ geworden.

    • HansimGlueck sagt:

      Er saß übrigens vorhin in der Leipziger Straße und hat so einige beschimpft.
      Für derartige Gewalt war er mit der Schnapsflasche neben sich nicht mehr fähig.

    • Kronprinz sagt:

      Für andere einstehen nennt man Zivilcourage. Das Gegenteil davon ist Feigheit. Zivilcourage ist genau das, was vielen heutzutage fehlt und offensichtlich auch vielen der Fahrgäste. Einfach auch andere ansprechen und vor allem der Frau beistehen, sowas wünscht man sich.

      Niemand soll den Helden spielen, aber andere auffordern, mit zu helfen, die Polizei rufen, die belästigte Frau ansprechen, das kann jeder.

    • Sbiwmaster sagt:

      Wozu einmischen? Wenn sich in Halle irgendwelche Assis beschimpfen, dann werde ich weiterhin die Show genießen.

  6. Mal Nachdenken sagt:

    Dieser Mann hat auch am 9.Oktober in der Linie 3 einen Mann beschimpft. Ich bat den Mann seine Ausdrucksweise zu zügeln da beschimpfe er meinen Sohn als Mistgeburt.
    Als er dann ausgestiegen war zogen etliche Fahrgäste dann über ihn her. Aber eingemischt hat sich da auch keiner.
    Das ist unsere Gesellschaft in der mein Sohn aufwachsen muss.

    • g sagt:

      genau so sieht die Gesellschaft aus .. also den nachwuchs nicht verziehen .. ordentlich Ellenbogen wachsen lassen und dafür sorgen das möglichst wenig Empathie aufkommt.

  7. Es reicht sagt:

    Dieser Mann hat auch am 9.Oktober in der Linie 3 einen Mann beschimpft. Ich bat den Mann seine Ausdrucksweise zu zügeln da beschimpfe er meinen Sohn als Mistgeburt.
    Als er dann ausgestiegen war zogen etliche Fahrgäste dann über ihn her. Aber eingemischt hat sich da auch keiner.
    Das ist unsere Gesellschaft in der mein Sohn aufwachsen muss.

    • Erzieher sagt:

      Warum hast Du nichts gemacht? Warum lässt Du deinen Sohn beschimpfen? Was bist Du denn bitte für ein Elternteil? Und am Ende noch auf die Anderen schimpfen, merkst Du noch irgendwas?

      • Heinrich sagt:

        Da ‚es reicht‘ sich sich bereits vorher solidarisch eingemischt hat, wird er/sie das auch bei seinem/ihrem Sohn gemacht haben. Aber eben sonst kein anwesender Zuschauer. So wie Sie es wohl auch gehalten hätten.

  8. teu sagt:

    Dummheit ist nicht verhandelbar.
    Sie existiert.
    Man kann sie nur wahrnehmen.
    Solange Dummheit nicht gewaltätig wird, sollte man das erdulden.
    Denn Widerspruch ändert nichts.

    • Chris sagt:

      Finde, Sie machen sichs da etwas bequem. Wenn Widerspruch nichts ändert, brauchen wir alle miteinander nicht mehr zu reden, und alle Fehler gehen für immer genau so weiter.
      Ich glaube aus persönlicher Anschauung durchaus, dass Widerspruch was bringt, wenn er gut vorgebracht wird. Man frage mal Barkeeper, Türsteher oder Polizisten, ob eine aggressive Situation auch mit alkoholisierten Menschen immer eskalieren muss. Und selbst wenn man den Täter nicht zum Einsehen bringt, ist es für das Opfer eine weitaus bessere Erfahrung, wenn andere Leute für es eintreten und zeigen, dass sie krasses Fehlverhalten nicht so einfach kommentarlos hinnehmen.
      Ist die eine Sache, ob man sich das selbst ehrlich zutraut, so auftreten zu können. Aber allgemein zu sagen, das bringt eh nichts, das ist schlicht ne feige Schutzbehauptung.
      Und ich glaube die führt zu nem ganz schrecklichen Leben, in dem man in der Öffentlichkeit ständig Angst haben muss und niemand in so einer Situation für sich selbst oder andere auch nur das Geringste tun kann.

      • Kronprinz sagt:

        Danke für die ausgezeichneten und treffend formulierten Worte.
        Die Menschheit…okay, der klitzekleine Teil der Menschheit, der hier kommentiert, ist noch nicht verloren 😎👍

      • g sagt:

        ich freue mich wenn es noch solch naive menschen gibt wie sie .. und ich wünsche ihnen ehrlich das ihnen bei ihren Widersprüchen nie irgendwas passiert .. aber schon so einige wiedersprüchler landeten im Krankenhaus oder auf dem Friedhof … dafür stehe ich echt nicht zur Verfügung .. das können dann gerne Barkeeper , Türsteher … oder idealerweise Polizisten.
        p.s. ich habe keine Angst vor der Öffentlichkeit .. aber ich sehe zu das ich bestimmte Orte, Zeiten oder Menschen vermeide …

  9. Alltag sagt:

    Die Frau und die Leute haben richtig gehandelt, daß sie sich in dieser Situation ruhig verhalten haben. Das war gute Deeskalation. Wer weiß, wie der Mann sonst reagiert hätte. Zwar scheint er besoffen zu sein aber auch in diesem Zustand könnte er gefährlich werden.
    Kein Mensch muß seine Gesundheit riskieren.
    Das veröffentlichen des Videos finde ich auch nicht richtig.
    Man hätte zum Fahrer gehen und um Hilfe zu bitten oder selbst die Polizei anrufen können. Denen hätte man dann das Video überlassen sollen.
    Naja.
    Zum Glück hat der nur Mann gepöbelt.
    Alles besser als wenn es eskaliert wäre.
    Besoffene wissen eben nicht immer was sie tun und genau das wird vom Gesetzgeber auch so gesehen. Ab einer bestimmten Promille bekommt man ja meistens Strafmilderung.
    Und für die Leute hier die sich über die Fahrgäste aufregen nur soviel. Seid erstmal in so einer Situation.
    Die allermeisten würden sich vor Schiß auch bloß wegducken.

  10. farbspektrum sagt:

    Warum soll man sich einmischen, wenn ein Besoffener pöbelt?
    Noch nie erlebt, von einem Besoffenen oder Bettler anpöbelt zu werden?
    Werden jetzt überall Beweise für das Erstarken der Rechtsextremem gesucht?
    Dass die Frau den Vorgang filmen konnte, ist doch ein Zeichen, dass dem nicht so ist.
    Ich habe es auch nicht für eine Morddrohung gehalten, als mir der jugendliche, bettelnde Landstreicher „Du hast aber Mut“ auf meine Spendenverweigerung hin, zurief.

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