Angst vor der Pleite: Reisebüro-Betreiber protestieren

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40 Antworten

  1. Jo sagt:

    Oh man… 🙄 Da können die noch so viel protestieren, die Situation ist nun mal so. Weltweite Reisen werden so schnell nicht möglich sein. Die Soforthilfe kann auch von Reisebüros bei der IB beantragt werden.

    • halle_reisebüro sagt:

      Da hat jemand den Sinn der Aktion nicht verstanden. In den Medien werden immer nur Lufthansa, Condor und TUI genannt. Dass allerdings noch tausende weitere Menschen in der Branche arbeiten, wird ständig vergessen.

      • Jo sagt:

        Ich hab das schon verstanden 😊 Allerdings nützt Ihnen die Aktion zum jetzigen Zeitpunkt gar nichts. Öffnen dürfen Sie ja. Aber was wollen Sie mir anbieten, wenn ich morgen zu Ihnen komme? 🤔 Große Hotels werden nicht öffnen dürfen, sonst könnten die Abstände nicht eingehalten werden. Vielleicht kleine Pensionen und private Vermieter, das könnte sein.
        Ich habe meine Reise selbst gebucht und gehe davon aus, dass ich im August nicht nach Spanien fliegen kann. Eine kulante Lösung ist mir bereits angeboten worden, wenn es dazu kommt. Mehr könnten Sie auch nicht machen.
        Nichtsdestotrotz verstehe ich grundsätzlich jeden Menschen und jede Branche… Aber es ist wie es ist 🤷

    • Katrin Brueckner sagt:

      Ich selbst habe die Veranstaltung organisiert. Und es ist hier völlig falsch dargestellt. Wir haben heute demonstriert, weil von den 11000 Reisebüros i Deutschland aktuell 7000 Reisebüros direkt vor der Insolvenz stehen. Wir haben null Einkommen und müssen aber für die abgesagten Reisen unsere Provision wieder zurück zahlen. Kurzarbeit geht auch nicht, da wir sonst unsere Arbeit nicht schaffen. Denn in Krisenzeiten müssen und wollen wir erst Recht für unsere Kunden da sein. Nicht einmal wurde heute bei der Demo gegen die Corona Anordnung protestiert.

  2. Fragender sagt:

    Ich weiß um den Kummer und die Sorge. Aber wozu braucht man eigentlich ein Reisebüro? Sämtliche Reiseleistungen kann man direkt beim durchführenden Unternehmen (Hotel, Bus, Flug etc.) buchen. Dazu kommt, dass wir künftig aus Gründen von Klimaschutz und Vireneindämmung weniger reisen werden. Klingt nicht gerade nach einer zukunftsträchtigen Branche.

    • halle_reisebüro sagt:

      Reisebüros bieten Beratung, Fachwissen und sind vor allem in Krisen wie dieser Ansprechpartner. Was machen Sie, wenn Ihr Flug gecancelt wurde oder Sie mit Ihrem Urlaub unzufrieden waren? Wir im Reisebüro kümmern uns täglich um die Zufriedenheit um unserer Kunden und geben unser Bestes, damit jeder Kunde glücklich in den Urlaub starten kann und gesund zurück kommt und Sie wollen allen Ernstes sagen, wir würden nicht gebraucht?! Das ist mehr als anmaßend!
      Jede Berufsgruppe ist irgendwo notwendig, genauso sind wir als Tourismuskaufleute es. Sie müssen ja nicht im Reisebüro buchen, viele viele Menschen setzen aber auf persönliche Beratung und einen konkreten Ansprechpartner anstatt einer Telefon-Hotline. Außerdem lässt sich auch im Reisebüro „klimafreundlicherer“ Urlaub buchen. Wir vermitteln schließlich nicht nur Ballermann und Ostsee, sondern die ganze Welt und unterstützen dabei auch vielzählige Umweltprojekte. Es ging nicht darum, die Grenzen wieder zu öffnen und locker flockig Infektionsketten zu schaffen, sondern darum, dass wir als Reisebüros nicht vergessen werden und keine Angst um unsere Existenzen haben müssen. Ich bitte um ein bisschen mehr Empathie für alle Berufsgruppen in der aktuellen Lage.

      • Fragender sagt:

        Ich wollte ihre Berufsgruppe nicht per se infrage stellen, aber hat es wirklich eine Zukunft,

        a) mit Schweröl über die Meere zu schippen,
        b) Flugreisen für kurze Städtetrips zu machen,
        c) Hotels in Staaten zu vermitteln, welche Menschenrechte mißachten,
        d) Niedriglohnbeschäftigte wie Griechen, Italiener, Ägypter, Marokkaner, Portugiesen weiterhin ausbeuten?

        Das alles hat im Prinzip gar keine echte Zukunft. Deswegen wird der Reiseverkehr generell sinken. Die Pleite von Thomas Cook war erst der Anfang der Kette.

      • Selbstbucher sagt:

        Es gibt sicher Unternehmen, denen in den der jetzigen Krise, auch mit Steuergeld, geholfen werden muss. Das gilt eher nicht für die werfschöpfungsfreien Reisebüros. Die derzeitige Situation ist doch eher ein Segen für Reisevermittlerbranche, nimmt sie doch die Effekte der Digitalisierung voraus und eine Marktbereinigung vor.

      • GG2020 sagt:

        Man muss sich der Realität stellen. Es wird wohl in diesen Jahr nix mehr mit Reisen. Und selbst wenn es wieder möglich ist, wird die Massenarbeitslosigkeit dazu führen das Reisen nicht in dem Maß wie früher nachgefragt sind. Der Stadt kann hier nicht helfen. So hart es klingt – Jobalternative finden

    • TDoe sagt:

      Erwarten Sie da wirklich eine Antwort drauf?

    • 231299 sagt:

      Kann ich dir sagen wofür du ein Reisebüro brauchst..um deinen nächsten Urlaub zu buchen! Schließlich wirst auch du dir schon einmal Kataloge im Büro abgeholt haben oder du hast dich beraten lassen. Und die Menschen wollen lieber ihren Urlaub komplett buchen und nicht alle Leistungen einzeln. Denn in solchen Situationen wie jetzt kommt der Veranstalter dafür auf. Buchst du alles einzeln gibt es viel mehr zu beachten.
      Im Reisebüro hast du immer einen Ansprechpartner.
      Und weniger reisen werden die Menschen auch nicht. Das war schon immer so! Selbst nach Corona werden die Menschen, egal welche Altersgruppe,ins Reisebüro kommen und buchen.

    • Katrin Brückner sagt:

      Und warum öffnet dann Amazon und Google auf einmal richtige stationäre Geschäfte?. Ein Internet kann nicht das Vertrauen eines Reisebüros ersetzen.

  3. 10010110 sagt:

    Demonstriert jetzt jeden Tag eine andere Interessensgruppe für ihre persönlichen Vorteile? 🙄

    Ich will auch einfach Geld fürs Nichtstun bekommen; morgen protestiere ich durch Arbeitsniederlegung.

    • Omun sagt:

      Das wäre eine Verstoß gegen deine Arbeitspflicht lt. Arbeitsvertrag. Dein Arbeitgeber hat das recht, dich nach vorheriger Abmahnung dann auch zu kündigen, was er hoffentlich auch tut.

    • halle_reisebüro sagt:

      Wir haben definitiv genug zu tun momentan, als dass Sie sagen könnten, wir würden nichts tun.

      • Jo sagt:

        🤔 „Genug zu tun“… Oben schreiben Sie was von Existenzängsten. Na was denn nun? 🤷

        • halle_reisebüro sagt:

          Wir arbeiten momentan für lau. Unsere Kunden wollen wissen, wie es mit ihrer Reise weitergeht, wann sie ihre Rückzahlungen erhalten, wie nun zu verbleiben ist… Jeden Tag werden zig Reisen storniert oder abgesagt und wir müssen mit unseren Kunden, den Reiseveranstaltern und Leistungsträgern in Kontakt treten. Da haben wir definitiv genug zu tun! Dennoch ist unsere Arbeit momentan nicht gewinnbringend, wir werden für das was wir machen nicht bezahlt, da die Provisionen ausbleiben, da die Reisen eben nicht stattfinden können. Natürlich haben wir da Existenzängste. Denken Sie wirklich dass man nur einen Haufen Arbeit braucht um überleben zu können? Solange die Arbeit für uns nicht rentabel ist und wir weiterhin nichts neues buchen können, können wir unsere Existenzen vergessen. Wir drehen momentan definitiv nicht Däumchen, finanziell kommt für uns aber nichts bei rum. Wir erledigen diese Arbeit wirklich gerne, wir wollen für jeden Kunden da sein und sind es auch. Aber wirtschaftliches Arbeiten findet in unseren Betrieben zur Zeit einfach nicht statt.

        • nochn alter heimstätter sagt:

          Bezieht sich doch auf das Foto oben 🙂
          Übrigens, SOS -save our souls – heißt nicht rettet unser Portemonnaie!!

        • Anonym sagt:

          Es gibt genug zu tun im Sinne von die ganzen Kunden, die täglich Anfragen was nun aus ihren Reisen wird, die Aufarbeitung der jeweiligen gebuchten Reisen und das verhandeln mit den Unternehmen, versuchen den Kunden das angezahlte Geld zurückzubringen etc pp. Da fehlt ein Haufen Arbeit an!!!

    • schroeter1a sagt:

      Bekommst du doch schon.

    • Claudia vollmar sagt:

      solche dummen Kommentare von Leuten die einfach keine Ahnung haben. da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. das sind Leute die im Internet buchen und beim kleinsten Problem an der Tür vom Reisebüro kratzen.

      • 10010110 sagt:

        Sprichst du von mir? Ich habe noch nie an der Tür eines Reisebüros gekratzt. Ich habe immer mehr das Gefühl die Betreiber und Mitarbeiter von Reisebüros nehmen sich und ihren Beruf wichtiger als er eigentlich ist.

  4. As sagt:

    Verständnis ist sicher vorhanden für die Situation der Reiseunternehmer. Unternehmer sein in diesen Zeiten ist nicht leicht. Ich bin selbst Unternehmer und kann das nachfühlen. Dennoch muss doch klar sein, dass man in dieser Situation aktuell nicht so unrealistisch sein sollte zu glauben, dass Reisen zum Erholungszweck dieses Jahr möglich sein werden. Wer soll denn Geld investieren um mit Angst und hohen Sicherheitsauflagen in einen Erholungsurlaub zu reisen, selbst wenn das wieder erlaubt werden würde…..
    Jeder, der so etwas anbietet macht sich meines Erachtens der fahrlässigen Körperverletzung schuldig.
    Reiseunternehmer sollten daher aktuell versuchen sich in einer anderen Branche zu versuchen um diese Zeit zu überstehen. Selbst große Autobauer wie BMW haben ja auf Atemmaskenfertigung teilweise umgestellt. Jetzt zu protestieren ist wieder ein Benehmen der alten Welt, die es nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben wird. Die aktuelle Zeit fordert viele Verluste. Menschenleben allein ist nicht das Einzige. Jeder der sich nicht anzupassen vermag, wird ein Verlierer der jetzigen Situation sein. Der Steuerzahler kann nicht alle Firmen und Kleinunternehmen schultern und über Jahre mit versorgen……

  5. nochn alter heimstätter sagt:

    Na nu reechjd euch nich so uff, Midleid midn Zoggern is anjesachd.
    Jeld is doch geen Broblem niche, wars noch nie: https://tinyurl.com/y76glxfv
    Also geen Hunni nich, awwer een Zehner von der Bio geendjch spendiern, hawwe ich fünfe davonne. 😀
    Könnte wetten die Druckplatten sind noch irgendwo eingelagert 😉
    Un ans Reisebüro: lerne ’n ordentlichen Beruf, schule um! –Bäcker, Fleescher, Leichenschlebber for de Fleeschkiste etc.pp. sind angesagt.

  6. Reiseunlust sagt:

    Nur mal so ein kleiner Hinweis: Das Virus hat sich a u s s c h l i e ß l i c h durch Reisen verbreitet. Hoffentlich hat die Reisen kein Reisebüro vermittelt….

    Corona auf Kreuzfahrtschiffen ist auch richtig geil…

  7. Robert Alt sagt:

    Was soll noch alles gerettet werden?
    Wer wird für die Schulden aufkommen? Ich brauche definitiv kein Reisebüro, die schönsten Reisen plant man selbst, Pauschaltourismus ist nichts für mich.
    In vielen Reisebüros fehlt es an qualifiziertem Personal und eine „Beratung“ ist meist nur Zeitverschwendung, Katalogtexte kann ich selbst auswendig lernen. In Zeiten, in denen man jede Reise im Internet buchen kann braucht es viele Reisebüros nicht mehr. Marktbereinigung.
    Schulen sie um zum Handwerker!

  8. Daniel M. sagt:

    Die Existenzsorgen sind absolut nachzuvollziehen. Aber es können schlichtweg keine Reisen durchgeführt werden. Auch wenn es sehr bitter für die Mitarbeiter von Reisebüros ist.
    Persönlich halte ich nichts von fernen Reisen und empfinde das als ein Übel unserer Überflussgesellschaft. Aber akzeptieren kann ich das und habe Auch Mitleid mit allen Beteiligten der Reisebranche.

    • Otti sagt:

      Wo waren Reisebüroveranstalter als sie 100 000 deutsche aus dem Urlaub holen sollten? Achja das war ja, „korona Virus“ weltweit.

      • Unfug sagt:

        Dass Sie keine Ahnung haben bereist schon Ihr Wort „Reisebüroveranstalter“. Es gibt Reiseveranstalter und Reisebürobetreiber.

        Es sind übrigens zehntausende Deutsche zurück geholt worden, Sie Ignorant. Von Veranstaltern, Fluggesellschaften und mit Hilfe vom Reisebüros. Blanke Polemik, aber leicht erkennbar, Ihr Unfug.

  9. Pietro sagt:

    An so manchen Kommentaren sieht man wie dumm dieses Volk geworden ist.
    Alle die dieses System und Anordnungen für richtig halten , werden bald die jenigen sein die sich dann ausheulen. Sich über andere Lustig machen die nach Hilfe rufen wo Existenzen auf dem Spiel stehen. Habt ihr sie nicht alle? Einfach nur dumm. Generationen vor uns die vieles Gutes aufgebaut haben machen wir kaputt in dem wir es zulassen. Versager! Leithammel! Nichtskönner! Ignoranten! Hohn und Spott! Schämt euch!

  10. Wahrheit ins Gesicht sehen sagt:

    Ich verstehe die Ängste und Sorgen der Demonstranten ! Aber viel Bewirken wird man leider nicht ! Die Situation betrifft viel zu viele Berufsgruppen ! Morgen stehen die Fußballvereine, Spaßbäder, Trampolinparks, Gaststätten usw. auf dem Markt, dass ist ein Fass ohne Boden. Wenn man kein Geld mehr hat , muss man sich hinterfragen wie ich bis dato gewirtschaftet habe , diese Frage bleibt doch überall gleich . Wir reden hier von 1- 2 Monaten und bei jedem zweiten ist das Geld alle ! Alles jammert und hat die perfekte Zielscheibe ! Wenn ich eine Steuernachzahlung oder eine Betriebskostenabrechnung mit hohem Betrag bekomme, renn ich auch nicht gleich auf den Markt und heul rum ! Lasst die Kirche im Dorf ! Jeder ist für seine persönliche Situation verantwortlich , egal ob mit Covid 19 oder ohne !

  11. Sam 1205 sagt:

    Ich hoffe sehr, dass das endlich alles ein Ende hat. Ich war immer zufrieden mit den Beratungen und Hilfen im Reisebüro. Sicher buche ich auch schon mal ohne die lieben Mitarbeiter dort. Aber Rat kann ich mir dort immer holen. Schade ist nur, dass sie das Büro in meiner Nähe schließen. Das war für mich immer so praktisch, schnell zwischen nach Hause kommen, einkaufen usw. fix mal dort reinschauen und Kataloge holen. Aber das ist leider ein anderes Thema. Danke ihr Lieben im Reisebüro und auch danke an die Busfahrer usw.

    • Ach nee sagt:

      Wenn zum wiederholten Male eine ganze Branche mit Staatsgeldern gerettet werden muss, dann sollte man vielleicht mal überlegen, ob der Fehler im System liegt. Dann muss sich die Reisebranche eben langsam mal umstellen und anpassen. Die exorbitante Tourismus trägt nicht zuletzt zur Zerstörung von Lebensräumen und Verbreitung von Viren bei. Aber eine Bereitschaft, das Geschäftsmodell mal endlich zu überdenken, ist nicht erkennbar. Stattdessen: höher, schneller, weiter. Es ist ja schon lange nicht mehr der eine Familienurlaub im Jahr. Heute muss man zum Shoppen nach New York und für drei Tage nach Malle zum Saufen und für ein Konzert nach Mailand und und und. Ekelhafte Dekadenz in Tüten!

  12. nochn alter heimstätter sagt:

    <>

    Und das möglichst billig, man gönt sich ja sonst nichts. 😀
    https://www.opodo.de/fluege/mailand/MIL/
    Umwelt und Klima? – schiet druff, vielleicht nächste Woche wenn hopsen wieder angesagt ist.

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