Rhinos feiern Statement-Sieg am Valentinstag – 92:59 gegen Charlottenburg!
Was für ein Abend in der Dreifelderhalle der Sportschulen Halle!
Die USV Halle Rhinos liefern am Valentinstag eine ihrer stärksten Saisonleistungen ab und schlagen DBV Charlottenburg 2 deutlich mit 92:59. Ein Sieg mit Signalwirkung – im Abstiegskampf, für das Selbstvertrauen und für die Fans.
Von Beginn an war spürbar: Dieses Spiel wollten die Rhinos unbedingt gewinnen.
Starker Auftakt – Nötzel nicht zu stoppen
Das erste Viertel begann intensiv – und vor allem offensiv so stark wie lange nicht mehr. Mit 22 Punkten im ersten Abschnitt setzten die Rhinos früh ein Zeichen. Zwar ging Charlottenburg mit 28:22 in Führung, doch Halle blieb ruhig und geschlossen.
Allen voran Ben Nötzel (Foto), der nach langer Verletzungspause immer stärker in Form kommt. Kaum zu stoppen, aggressiv im Zug zum Korb, entschlossen im Abschluss – 10 seiner 20 Punkte erzielte er allein im ersten Viertel. Ein echtes Statement.
Im zweiten Viertel arbeiteten sich die Rhinos Stück für Stück heran. Mit verbesserter Defensive, mehr Ballbewegung und klaren Entscheidungen verkürzten sie zur Pause auf 42:44. Das Spiel war völlig offen – und Halle spürte, dass hier mehr möglich war.
Die beste Halbzeit der Saison
Was dann folgte, war Basketball mit Leidenschaft und Energie, ganz im Sinne von Hannes Reichert.
Ab der 27. Minute, mitten im dritten Viertel, übernahmen die Rhinos endgültig das Kommando. Über sieben Minuten brachen sie das Spiel der Gäste systematisch auseinander. Die Defensive von Malcolm Neufert und Jonas Groth stellte den gegnerischen Topscorer mit viel Intensität kalt.
Das dritte Viertel ging mit 20:9 klar an Halle.
Im Schlussabschnitt folgte dann das emotionale Ausrufezeichen: 30:6 im vierten Viertel.
Gegen die versuchte Pressverteidigung der Gäste fanden die Rhinos nun immer wieder die richtigen Lösungen. Die Fehler aus der ersten Halbzeit wurden konsequent abgestellt, der Ball wurde frühzeitig und strukturiert nach vorne getragen. So entstanden klare Vorteile, freie Würfe und erneut gute Entscheidungen im Abschluss. Die Mannschaft spielte reif, konzentriert und mit Übersicht.
Charlottenburg fand keinen Zugriff mehr. Die Nashörner kontrollierten Tempo und Rhythmus.
Constantin Finger war von außen kaum zu stoppen und versenkte 7 Dreipunktwürfe. Mit nun insgesamt 55 Dreiern in dieser Saison klettert er wieder an die Spitze der besten Dreierschützen der Liga.
Insgesamt trafen die Gastgeber 12 Dreier und zeigte zudem Nervenstärke an der Linie, starke 73 % Freiwurfquote als Team.
Geschlossene Mannschaftsleistung
Neben Nötzel (20 Punkte) und Finger (21 Punkte) war es vor allem die Teamleistung, die diesen Sieg trug.
Alexander Herrmann kämpfte unter dem Korb um jeden Ball, Neufert und Groth lieferten defensiv Schlüsselarbeit. Die Rotation griff ineinander.
Trainer Hannes Reichert zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden:
„Wir haben unseren Gameplan konsequent umgesetzt, früh unsere großen Spieler gefunden und über weite Strecken sehr diszipliniert agiert. Vor allem defensiv war das wahrscheinlich unsere beste Halbzeit der Saison, nur 15 zugelassene Punkte sprechen für sich.“
Mit diesem Erfolg feiern die Rhinos ihren sechsten Saisonsieg – und rücken damit noch enger an das Tabellenmittelfeld heran. Die Liga ist ein einziges Kopf-an-Kopf-Rennen: Platz fünf und sechs stehen bei sieben Siegen, dahinter folgen drei Teams mit jeweils sechs Erfolgen, selbst Platz elf hält bei vier Siegen den Anschluss.
Jeder Spieltag kann die Reihenfolge neu mischen. Der Klassenerhalt bleibt das klar formulierte Ziel.
Ausblick
Weiter geht es am 21. Februar auswärts in Zehlendorf, beim aktuellen Tabellen-Dritten wartet die nächste große Herausforderung.
Das nächste Heimspiel steigt am
28. Februar um 18:00 Uhr in der Dreifelderhalle der Sportschulen Halle, gegen Potsdam Kings & Queens.
Foto: USV Halle Rhinos | Andreas Heine








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