Saalesparkasse hebt die Gebühren an, auch Onlinekonto kostet künftig

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45 Antworten

  1. Q-Boy sagt:

    Kann man einmal die Bilanz einsehen und die Vorstandsgehälter?
    In NRW wurden auch „Anpassungen“ bei Preisen und dem Filialnetz mit den Niedrigzinsen erklärt, während die Vorstandsgehälter exorbitant stiegen.

  2. wolfgang sagt:

    Passt doch: Fahrpreise, Müllgebühren, Bankgebühren usf.

  3. wolfgang sagt:

    Q-Boy, bitte keine Neiddebatte.

  4. Bollwerk sagt:

    Ist schon dreist sowas. Die Banken arbeiten mit unserem Geld. Sie wirtschaften und spekulieren damit. Und natürlich bereichern sie sich daran. Und für das entgegen gebrachte Vertrauen darf auch noch bezahlt werden.
    Einseitiges Vertrauen sollte nicht honoriert werden.

  5. Nachtschwärmer Nachtschwärmer sagt:

    Wurden diese raffgierigen Parasiten nicht letztens erst noch gelobt und sogar ausgezeichnet? 😀

    http://dubisthalle.de/saalesparkasse-als-beste-bank-in-halle-auagezeichnet

    Die drei größten Schmarotzer belegen die ersten drei Plätze, schon lustig. Aber irgendwie nehmen die sich alle nichts…

  6. Rudi sagt:

    Im Kapitalismus sind Banken immer auf der Gewinnerseite. Selbst wenn sie pleite geht, zahlt im Zweifel der Steuerzahler.

  7. Fadamo Fadamo sagt:

    Halsabschneider.Ich habe von den „Service“ nix davon.

  8. Peter sagt:

    Nicht nur der monatliche Grundpreis steigt deutlich, auch die Einzelposten für z.B. Überweisung verdoppeln sich (neu: 1 Euro!). Und beim onlinebanking kostet die notwendige TAN-Sms dann plötzlich auch was usw…

  9. W.Schrader sagt:

    Einfach die Bank wechsen. Die Spasskasse hat nun mal noch das Monopol .
    Alternativen gibt es genug .

  10. Poseidon sagt:

    Jetzt spult die Uhr mal 20 Jahre zurück, da kostete ein Bankkonto auch eine Grundgebühr.

    Ein flächendeckendes Bankennetz ist mir als Kunde die Gebühr wert.

    Wenn den Banken die Zinseinnahmen aufs Girokonto fehlen, müssen sie ihr Kostenmodell anpassen, d.h. entweder besagte Gebühren, oder ein Negativzins auf Bareinlagen.

    Für die Negativzinslandschaft im Kurzfristbereich in Europa ist die EZB verantwortlich.

    Eine Einsparmöglichkeit wäre die komplette Abschaffung des Bargelds, das fänd ich nicht so toll. (George Orwell)

  11. Poseidon sagt:

    Parasit sollte wohl eine generelle Negativbezeichnung für deren Rolle sein.

    Richtig positiv ist die Handlungsweise der EZB langfristig für unsere zukünftigen Rentenansprüche nicht, die werden nämlich massiv verwässert.

    …aber hierzu in 20 Jahren genaueres!

    • Vulcanus sagt:

      Kritik an Banken an sich und auch am Bargeld, meinetwegen. Aber eine Zentralbank und vor allem die EZB ist doch von allen am wenigsten „parasitär“…

  12. Poseidon sagt:

    Stimmt, Gott des Feuers!

    Aber:

    Wann kommt die Flut…

    kann selbst ich dir nicht beantworten, aber das eine oder andere Feuerchen wird dabei schon ausgehen und viele Parasiten ertränken.

  13. Referent sagt:

    Sinnlos ohne Konzept und nur dem OB zum Gefallen 100.000 € für Tablets rausschmeißen und beim HFC mehr Geld reinbuttern aber gleichzeitig Filialen schließen und Kontogebühren erhöhen. Da kann die Stadt ihre Trägerschaft auch verkaufen.

  14. Wilfried sagt:

    Das Problem sind nicht die steigenden Gebühren, sondern die steigenden Vorstandsgehälter und die 3 (drei!) Millionen Geschenke an nicht der Sparkasse zugehörende Einrichtungen.
    Zieht man mal alle Kostenteile für die Sparer ab, blieben immer noch genügend Mittel zum Verteilen…
    Allerdings ist es ein starkes Stück, für die Online-Arbeit, die ich ja mache, auch noch Geld einzufordern…

  15. Stefanie sagt:

    Ich weiß nicht,wo das Problem ist und was für eine Einstellung viele haben. Es ist nichts umsonst,der Tod nicht,meine Wohnung nicht,mein Essen nicht,mein Handy nicht,mein Sport nicht,mein KinoBesuch nicht,meine Kleidung nicht. Das alles sind Dienstleistungen,die wir bezahlen. Darüber wird nicht diskutiert oder gemeckert. Es wird hingenommen. Ich weiß nicht,wann die Mentalität aufgekommen ist,dass alles nichts kosten darf. Jeder,der arbeiten geht,verdient Geld für das,was er macht. Und das ist auch richtig so. Ich möchte die Freiheit nicht missen,dass ich alles bargeldlos transferieren kann,ohne mich zu allen zu Fuß auf den Weg machen zu müssen und alles dort in bar hinzubringen. Ich möchte es nicht missen,dass ich weltweit bargeldlos bezahlen kann. Dahinter steckt Technik,die muss hergestellt werden,die muss gewartet werden und muss sicher gemacht werden. Keine Technik ist vom Himmel gefallen. Das kostet Wissen. Dieses Wissen musste man sich aneignen,studieren und immer auf dem neusten Stand halten. Wer in seinem Beruf möchte für das nicht bezahlt werden? Oder möchte nicht,dass seine Firma Kosten decken kann? Warum soll dann so eine wichtige Leistung,sein Geld zu verwalten und weltweit über sein Konto verfügen zu können,kostenfrei sein? Warum? Den Luxus,dass diese Leistung in den letzten Jahren kostenfrei war,war schön,Aber nicht selbstverständlich.

  16. Wilfried sagt:

    Stefanie, das Problem kam dann auf, als die Menschen nicht mehr adäquat für ihre Arbeit bezahlt wurden, oder sogar gar keine mehr hatten…

  17. Rudi sagt:

    Nein. Gebührenfreie Konten kamen zu der Zeit auf, als parasitisch denkende Kapitalisten noch mehr Kommerz machen wollten, indem sie damit noch mehr Konsumschafe anlocken. Dass die Sparkasse plötzlich dem Trend nachgelaufen sind, ist eigentlich nicht ihr Auftrag. Nun stehen sie etwas dumm da, während es anderen Kapitalisten gibt, die ihren Dienst „umsonst“ anbieten.

  18. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Man muss aber auch sehen, dass die Sparkasse auf Grund der vielen Filialen hohe Personalkosten hat.
    Gerade wenn man älter wird, ist man in dieser Welt, die immer voller mit Ganoven wird, froh, einen persönlichen Ansprechpartner zu haben.

  19. Bollwerk sagt:

    Stefanie, Kontogebühren sind aufgrund der laufenden Geldmaschinerie der sich dadurch ergebenden Machtgefüge der Banken einfach unangebracht. Wer sein monatliches Einkommen und seine Ersparnisse, somit auch seine Lebensgrundlage in die Hände von Banken legt, hat somit schon mehr als genug Beitrag geleistet, um die Bank überhaupt am Leben zu halten. Dass die Bank dann für diesen Lebenserhalt auch noch Geld will, ist gelinde gesagt frech, und mit einer Standard-Dienstleistung wie zum Beispiel einer Schuhreparatur nicht zu vergleichen.

  20. Rudi sagt:

    Am Vergleich mit den Schuhen ist durchaus was dran. Denn der Schuhmacher läuft ja in der Zwischenzeit nicht mit den Schuhen des Kunden. Aber bei der Sparkasse ist es noch etwas anderes. Die Erzielung von Gewinns ist nicht der Hauptzweck des Geschäftsbetriebes.

  21. Poseidon sagt:

    „…wer sein Geld in die Hände von Banken legt…genug getan….“

    Das ist eben in Zeiten von Nullzins für die Banken bei Ausleihe an die EZB für die Präsenzbank kein Geschäftsmodell mehr.

    Aus diesem Grund müssen die Banken ihre Kosten
    gegenfinanzieren.
    Ich bin mehr für direkte, Transparente Kostenstrukturen, als dass die Vorortsparkasse mir einen „Wachstumsfond“ anbietet, an dem sie 5 Prozent Vermittlungsgebühr hat.

  22. Röderberg1848 sagt:

    Wenn ich es mit meinen eigenen Worten beschriebe, würden mich die meisten User hier ganz sicher runter machen und mir eine Verschwörungstheorie unterstellen.
    Aber es gibt unzählige, hochinteressante Zitate zum Thema und dies von sehr schlauen Köpfen ihrer jeweiligen Zeit.
    Die können nicht alle geirrt haben:

    „Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde… Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung belassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurück zu kaufen… Wenn Sie ihnen diese große Macht nehmen, dann werden alle großen Vermögen – wie zum Beispiel meines – verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte… aber wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren…“

    Sir Josiah Stamp, Chef der Bank of England, 1927

    „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”

    Gebrüder Rothschild, London 1863, Rothschild-Bankendynastie

  23. Röderberg1848 sagt:

    „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück, Null.“

    Voltaire (1694 – 1778), französischer Philosoph

    „Das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am weitesten dem Naturrecht.“

    Aristoteles (384 v. Chr. – 322 v. Chr.), griechischer Philosoph

    „Wenn die Massen das Geld- und Bankensystem verstehen und begreifen würden,
    wäre morgen Revolution.“

    Henry Ford

  24. Fadamo Fadamo sagt:

    Ich finde ,wir sollten unser Geld wieder zu hause bunkern.

  25. Röderberg1848 sagt:

    Das ändert aber auch nichts am ausgebufften Geld-, Zins- und Bankensystem und hilft uns im Notfall überhaupt nicht.
    Wenn der erfundene Wert des bunten Papiers mal wieder auf Null gestellt wird, ist es egal, ob unser Buntpapier bei der Bank, im Küchenschrank oder unterm Kopfkissen liegt.
    Wir können damit weder unseren Hunger noch unseren Durst stillen.

    Darum amüsiere ich mich ja auch immer über Salonkrieger wie bspw. den Pelle Gringo und seine bolschewistischen Spießgesellen.
    Die beschäftigen sich mit Pille-Palle.
    Das wirkliche KERNPROBLEM der Menschheit löst man nicht mit blindwütiger Bilderstürmerei, veganen Lecktüchern und Kondomen oder anderen, kindischen Studenten-Lächerlichkeiten.
    Übrigens auch nicht mit einer blutigen Weltrevolution…derartige Versuche hatten wir im vergangenen Jahrhundert schon… und sie haben nichts gebracht.

    Und nein, ich habe auch keine, sofort umzusetzende Idee.

  26. wolfgang sagt:

    Ach Röderbersch.

  27. mirror sagt:

    Eigentlich gar nicht sooo kompliziert. Mit der Null-Zins-Politik der EZB bezahlen die Sparer und Besitzer von Lebensversicherung die Schulden, die unsere Politiker in ganz Europa in den letzten Jahren angehäuft haben. Und die Grünen und Linken wollen die Geschenke an Wähler schon wieder mit neuen Schulden finanzieren.

    Eine Alternative zu Banken und Investoren, die in Infrastruktur und Unternehmen mit Gewinnabsicht investieren, kann ich nicht erkennen.

    • Röderberg1848 sagt:

      Im Grunde ist es alles nur Spiegelfechterei.
      Und wer sich, wie @Fadamo über die Entstehung der Kriege seit 1914 Gedanken macht und am Ende feststellt, daß da ja keiner mehr durchblickt, wer warum gegen wen kämpft, findet, wenn er sich die Zeit dazu nimmt, auf dieser sehr umfangreichen Seite, ganz sicher so manche Erklärung:
      https://removetheveil.net/2014/12/09/liste-der-banken-im-besitz-der-rothschild-familie/
      …und sieht unsere Welt und unser Geld- und Bankensystem dann ganz sicher mit ganz anderen Augen als bisher.

      Zitat:
      „Der Prozess, mit dem die Banken Geld erschaffen, ist so simpel, dass der Verstand ihn zurückweist.“

      John Kenneth Galbraith

      Zitat:
      „Denn wenn sie alle vollständig verstehen, wie sie vorgeht, was sie tut, wie sie die Geldpolitik und die Zinsen manipuliert, werden sie endlich kapieren, dass es die FED ist, die das ganze Unheil angerichtet hat.”

      Ron Paul (geb. 1935), republikanischer US-Kongressabgeordneter 2009

      Zitat:
      „Eine große Industrienation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem liegt konzentriert in den Händen einiger Weniger. Wir sind zu einer der schlecht regiertesten, eine der am meist kontrollierten und dominierten Regierung der Welt geworden. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung und Wahlen der Mehrheit, sondern eine Regierung der Meinung und Zwang einer kleinen Gruppe dominierender Menschen.”

      Theodore Roosevelt (1858 – 1919), 26. Präsident der USA, 1912 – ein Jahr vor Gründung der Fed

      Zitat:
      „Ich bin überzeugt, dass es die einfachen Bürger nicht lieben, wenn sie erfahren, dass private Banken Geld schöpfen und dass die, welche den Kredit einer Nation kontrollieren, deren Politik leiten und damit das Schicksal der Menschen in ihrer Hand haben.“

      Reginald McKenna

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