Sachsen-Anhalt sucht 905 neue Lehrer

In Vorbereitung auf das kommende Schuljahr hat das Land Sachsen-Anhalt eine weitere umfangreiche Ausschreibungsrunde zur Einstellung von Lehrkräften gestartet. Dazu sind insgesamt 905 Stellen ausgeschrieben worden.

„Auch in der neuen Legislatur bleibt der Fachkräftemangel bei den Lehrkräften die entscheidende Herausforderung. Mit einer erneuten Ausschreibung im dreistelligen Bereich werden wir viele neue Lehrkräfte gewinnen und so dem Lehrkräftemangel entgegenwirken. Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, freie Stellen zu besetzen“, erklärte Bildungsministerin Eva Feußner.

Das Land wird bei den Ausschreibungen dauerhaft zusätzlich von Personalberatungsagenturen unterstützt, die gezielt nach Lehrkräften aus dem Ausland und Seiteneinsteigerinnen und -einsteigern zur Einstellung in den Schuldienst des Landes suchen.

SchulformAnzahl der ausgeschriebenen Stellen
Grundschule153
Förderschule90
Sekundarschule307
Gemeinschaftsschule140
Gymnasium144
Gesamtschule32
Weiterführende Schulen6
Berufsbildende Schule33
Gesamt905

Unter den ausgeschriebenen Stellen befinden sich 122 Stellen, für die eine Zulage gezahlt werden kann, weil sie schwer besetzbar sind. Des Weiteren sind 32 Stellen regional ausgeschrieben.

Hintergrund:

Die Bewerbungsfrist endet am 7. Oktober 2021. Die Corona-Pandemie beeinflusst den Ausschreibungsprozess nicht: Um sich als Lehrkraft zu bewerben, ist ausschließlich das Online-Portal für die Einstellung als Lehrkraft (matorix) zu nutzen.

Die großen Ausschreibungen ergänzen die Dauerausschreibungen, die zu Beginn und zur Mitte eines jeden Monats veröffentlicht werden und die die Möglichkeit bieten, sich jederzeit als Lehrkraft in Sachsen-Anhalt zu bewerben.

Informationen zur Ausschreibung unter lehrer.sachsen-anhalt.de

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9 Antworten

  1. Uff sagt:

    Wieviel suchen die? Herr Tullner hat doch immer gesagt, es sind genug da, na was stimmt denn nun herr Tullner? Ich hoffe er geht jetzt nicht als Lehrer an eine Schule, dass kann er nämlich nicht.

  2. Jim Knopf sagt:

    Lehrer verbeamten. Dann kommen die alleine wenn die Besoldungsgruppe stimmt.
    Soviel sollte den Regierenden Bildung wert sein.

  3. Robert sagt:

    Wenn jahrelang eine Regierung schläft, dann muss ja so etwas herauskommen.
    Parteienstreit und Postenvergebung ist wichtiger wie ein Staat zu führen.

  4. Faktencheck sagt:

    Ohne Verbeamtungsmöglichkeit, auch perspektivisch für Seiten-/Quereinsteiger, ist der Lehrerberuf in Sachsen-Anhalt nicht attraktiv. Da gehen die Absolventen lieber nach Leipzig, was absolut verständlich ist.

    • Robert sagt:

      Wer Lehrer werden will kommt mit dem Herzen zu den Schülern und nicht wegen des Beamtenstatus.

      • Frage sagt:

        Du gehst auch wegen deiner Herzenswärme zur Arbeit? Bezahlst du deine Miete mit Herzenswärme? Oder verlangt dein Vermieter etwa Geld?

  5. Elf sagt:

    Ne von alleine kommen die nicht. Die Bedingungen in SA sind doch beschissen und das Gehalt auch und die Anerkennung erst recht.

  6. Steph sagt:

    Bezahlt sie ordentlich, dann rennen sie euch die Tür ein und das gilt für alle Berufe.

  7. Endgültig sagt:

    Der Unterricht kam nicht gut sein bei den Politikern, dann hätten sie schon mal das einheitliche Bildungssystem gebraucht, dass hatte sich bewährt und aus den Kindern ist was geworden, sieht man doch

  8. BR sagt:

    Weiter suchen!! Wer bitteschön soll sich das freiwillig antun??, bei Unterbezahlung ……etc

  9. Malte sagt:

    Schafft vor allem Referendariatsstellen, damit die Anwärter nicht ins „Ausland“ gehen, und natürlich sich dann auch dort bewerben…