Safer Internet Day 2026: KI and me. In künstlicher Beziehung – AWO-Suchtprävention Halle-Merseburg informiert über sicheren Umgang mit sozialen Medien
Am 10. Februar 2026 findet der jährliche Safer Internet Day statt. Dazu aufgerufen hat die EU-Initiative klicksafe. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ Ziel des Safer Internet Day ist es, die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken und Minderjährige besser zu schützen.
Wann sind KI-Bots hilfreich? Warum können KI-Bots auch gefährlich oder manipulierend sein? Und was unterscheidet menschliche Bindungen von simulierten Beziehungen? – Anlässlich des Safer Internet Day 2026 (SID26) wird gemäß des Mottos „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ betrachtet, wie sich die zunehmende Nutzung von KI-Begleitern auf unser Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Jugendliche sollen dabei unterstützt werden, einen reflektierten, kritischen und informierten Umgang mit generativen KI-Bots zu entwickeln.
Claudia Hammer von der Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis der AWO Halle-Merseburg sagt dazu: „Die Geschwindigkeit, mit der künstliche Intelligenz (KI) unseren Alltag durchdringt, lässt wenig Zeit, vor allem Kinder und Jugendliche mit Nutzungskompetenzen und Schutzstrategien auszustatten. Konkret bedeutet das für junge Menschen: KI kann Inhalte der Mediennutzung einerseits unterhaltsamer, lehr- und hilfreicher machen, andererseits birgt sie neue Risiken und verschärft bereits bestehende. Wie kann es gelingen, Nutzung und Schutz gleichermaßen zu gewährleisten? Wie befähigen wir junge Menschen zum kompetenten Umgang mit Technologien, die sich rasant weiterentwickeln? Das betrifft vor allem die Themen „sexuelle Gewalt und Belästigung im digitalen Raum“, „Gefährdung der Demokratiefähigkeit“ und „Kontrollverlust in digitalen Umgebungen“.
Wir brauchen eine Verantwortungsgemeinschaft bestehend aus Eltern, Schulen, Expert*innen, sozialen Angeboten vor Ort. Im Versorgungsraum Halle/Saalekreis gibt es Unterstützung vom Arbeitskreis Medienkompetenz, der Landesmedienanstalt, den offenen Kanälen, dem NetzwerkLAB „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und dem Jugendmedienschutz.“
In einer Pressemitteilung der EU-Initiative klicksafe vom 30.10.2025 wird die aktuelle JIM-Studie 2025 erwähnt. Darin heißt es, dass allein ChatGPT von 90 % der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren genutzt wird. Dr. Marc Jan Eumann, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, wird darin folgendermaßen zitiert: „Die meisten Kinder und Jugendlichen sind schon heute unregulierten KI-Systemen ausgesetzt – und das in der Testphase ihres Lebens, besonders wenn es um Freundschaft, Beziehung und Sexualität geht. Kinder und Jugendliche brauchen Schutz durch wirksame Regulierung, die kommerzielle Anbieter in die Verantwortung nimmt. Die bundesweite EU-Initiative klicksafe klärt auf und unterstützt Heranwachsende, einen gesunden und kritischen Umgang mit KI-Begleitern zu finden.“
Der interaktive Livestream für Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe findet bundesweit am 10. Februar von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt. Thema ist die kritische Auseinandersetzung mit KI-Bots. Lehrkräfte erhalten für die Schulstunde ein praxisnahes Unterrichtsangebot, um den Safer Internet Day gemeinsam mit der Klasse zu gestalten.
Die Anmeldung für die klicksafe Schulstunde ist kostenfrei. Mehr Informationen gibt es unter:
https://www.klicksafe.de/klicksafe-schulstunde
Safer Internet Month: Aktionen können noch angemeldet werden
Auf der Webseite der EU-Initiative klicksafe können sich Schulen, Unternehmen, Behörden, Medienhäuser, Start-ups oder Vereine mit ihren Aktionen zum Safer Internet Day anmelden. https://www.klicksafe.de/sid26/. Aktionen im gesamten Monat Februar sind willkommen.










** Nichts für uns.
Na ehrlich. Da sind soviele englische Anglizismen in dem Artikel, das kann nicht für mich gedacht sein. Das spricht mich nicht an!
Nenn mal drei nicht-englische Anglizismen.