“Schluss mit Krimi. Cannabis normal.” – Mahnwache auf dem Marktplatz in Halle

Am heutigen Donnerstag gibt es von 11 bis 17 Uhr unter dem Motto „Legalisierung – Entkriminalisierung & Eigenanbau sofort!“ eine Mahnwache auf dem Marktplatz in Halle (Saale). Zwar will die aktuelle Bundesregierung auf lange Frist Cannabis legalisieren. Doch alle Regierungsparteien haben am 08. Juli 2022 den Antrag der Partei Die LINKE zur sofortigen Entkriminalisierung und dem straffreien Eigenanbau zum Eigenschutz und zur Selbstversorgung abgelehnt.

“Wir möchten Salz in die Wunde streuen. Wir möchten unsere Verärgerung nicht schlucken!”, heißt es vom Deutschen Hanfverband DHV / Ortsgruppe Halle. “Entkriminalisierung bedeutet Jugend-, Gesundheits- und Verbraucherschutz! Eigenanbau drängt den Schwarzmarkt und alle damit verbundenen Gefahren zurück!”

Forderungen:

  • das Unrecht Prohibition sofort zu beenden und Menschen- & Bürgerrechte wiederherzustellen!
  • die sofortige Entkriminalisierung und die Möglichkeit, sich kostengünstig und unkompliziert den jeweiligen Eigenbedarf anbauen zu dürfen. 
  • eine Legalisierung, die es ernst nimmt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. 
  • eine Legalisierung, die alle Menschen mitbedenkt und wertschätzt – unabhängig von der jeweiligen Größe des Geldbeutels. 
  • eine Legalisierung, die die Abgabe in Fachgeschäften ebenso möglich macht, wie einen Anbau in Gemeinschaften (z.B. Cannabis Social Clubs), Schrebergärten oder Balkonien. 

Cannabis-Anbau solle nicht als „Privileg“ zugestanden werden, “sondern weil es unser Recht als Menschen ist, unser Leben in dem Maße selbst zu gestalten, in dem wir keiner weiteren Person mit unserem Handeln schaden. Schluss mit Krimi. Cannabis normal.”

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Keine Antworten

  1. Robert sagt:

    Der Hanf kann da lange Demo machen ! Die Regierung gibt den Hanf frei, wenn es der Regierung passt und nicht wenn die Bürger ihre Wünsche äußern.

  2. Privatier sagt:

    Würde Sinn machen. Allerdings nur in privaten Wohnungen und Gärten.

    Gleichzeitig sollte der Besitz, Konsum und Handel im öffentlichen Raum verboten werden/bleiben.

    Ein Konzept, das man auch auf Alkohol und Tabak ausdehnen könnte.

    • sam sagt:

      Du weißt aber schon, von wem die meisten Steuern eingebracht werden, ins Staatssäckel? Autofahrer, Raucher
      Hanf sollte zwar möglich sein zu kaufen, in einem gesunden Umfang, aber jetzt gleich für alle freigeben, halte ich nicht unbedingt für richtig.

  3. Micha sagt:

    Und bei dem Motto nicht vergessen: selbst verkaufen und später das Recht auf Entzugsklinik…

  4. Selters sagt:

    Die wichtigen Probleme unserer Zeit. Ein wenig Queerfeminismus sollte aber auch nicht fehlen.

  5. Dachschadenklemptner MK sagt:

    „alle Regierungsparteien haben […] den Antrag der Partei Die LINKE zur sofortigen Entkriminalisierung […] abgelehnt“. Die Partei Die LINKE ist das lebende Beispiel dafür, welche Auswirkungen der Gebrauch von Drogen auf den Verstand hat.

    • Favorit1906 sagt:

      Verstand hin, Verstand her. Was ist mit der Droge Alkohol? Beim Bier beginnend? Droge bleibt Droge! Jede Droge vernebelt den Verstand!

      • Ronny sagt:

        Mir ist nicht klar, ob sie hier von sich auf andere schließen, aber: ihre Aussage stimmt so nicht.

        Bereits Paracelsus wusste: „Dosis sola venenum facit.“
        (Die Dosis macht das Gift allein.)

  6. Brotfahrer sagt:

    Von den Linken kommt nur noch……

  7. Risiken und Nebenwirkung sagt:

    Die Risiken des Cannabiskonsums sollten nicht unterschätzt werden. Wie bei manchen Leuten mit Bienenstichallergie ein für den normale Menschen harmloser Insektenstich zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann, kann bei einem geringen Prozentsatz der Konsum von Cannabis zum Beispiel zu Psychosen führen.

    • HO sagt:

      Oweia!

      • der Kommentar eines durschnittlichen Kiffers sagt:

        Hat HO auch inhaltlich was zu sagen oder hat er sich schon seine Restintelligenz weggeraucht?

    • Bin gespannt sagt:

      Wie bei Alkohol?

      • Blubb sagt:

        Ja, wie bei Alkohol. Problem ist: Alkohol und nikotinhaltige Rauchwaren zu verbieten ist extrem schwer umzusetzen, obwohl alle die negativen Folgen kennen. Drogen erlauben ist reine Junkie-Politik. Wenn approbierte Ärzte in einer Einzelfallentscheidung BTM verschreiben, dann ergibt das ja noch Sinn und muss den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Wenn aber Abhängige sich selbst versorgen dürfen durch so ein Gesetz, dann kann das nur negative Auswirkungen haben. Das ist eine Kapitulationserklärung, die klar vermittelt: Wir sind nicht in der Lage Drogenkriminalität zu bekämpfen, deswegen erlauben wir es jetzt.

        • Bin gespannt sagt:

          Warum wäre extrem schwer ein Verbot von Alkohol und nikotinhaltigen Produkten zu erlassen? Es wäre nur eine Änderung im Gesetz nötig. Genau wie bei der Legalisierung von Cannabis

  8. Ebbe04Sand sagt:

    Na sicher doch! Seit der Legalisierung von Alkohol, ist Alkoholismus gegen 0 gesunken und vor allem in den USA, ist die Sicherheit seit dem freien Waffenverkauf ins schier Unermessliche gestiegen. Schwarzmärkte für Alkohol und Waffen sind seitdem auch nur noch vernachlässigbare Randerscheinungen. Wer weiß es nicht?

  9. TNT sagt:

    Die 2 Figuren sollen erstmal klechen jehen.

  10. Hansi sagt:

    Ganz schlechte Idee. Worüber soll man denn noch Krimis drehen, wenn man Drogendealer nicht mehr mit viel Pyrotechnik aufscheuchen kann?