Seminare im ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäude? Fraktion Hauptsache Halle drängt weiterhin auf langfristige Lösungen

Seit 11 Monaten ist das Kaufhof-Kaufhaus in Halle (Saale) geschlossen. Vorige Woche wurde es kurzzeitig für das Silbersalz-Festival wiederbelebt. Doch die großen Ideen für die Zukunft fehlen weiterhin. Nun sind Pläne bekannt geworden, wonach man sich dessen Verwendung auch für Seminare vorstellen kann. 

„Im Rahmen einer zeitlich begrenzten Zwischenlösung ist es gleichwohl eine gute Variante, dass der Gebäudekomplex für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird. Grundsätzlich positiv zu bewerten ist ebenfalls, dort weitere Aktivitäten, wie beispielsweise Seminare, stattfinden zu lassen. Allerdings bringen diese, auf temporären Nutzung ausgelegten Ideen keine langfristigen Lösungen für die leerstehenden Häuser“, meint Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle. 

„Wir drängen deshalb weiterhin darauf, für diesen Ort ein nachhaltiges Konzept seitens der Stadt zu entwickeln, welches auch hochwertige Einkaufsmöglichkeiten, Erlebnisgastronomie und Events einschließt, um die Anziehungskraft des Marktplatzes zu steigern. Mit kurzfristigen Aktivitäten wird das Problem der schrittweisen Verödung des halleschen Marktplatzes jedenfalls nicht behoben“, ist Andreas Wels überzeugt. 

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Keine Antworten

  1. Rentnerin Elisabeth H. sagt:

    Es muss ein Kaufhaus bleiben.

  2. Frodo sagt:

    Da sollten sie mal mit dem Eigentümer der Immobilie sprechen, Herr W.

  3. Emmi sagt:

    Markthalle draus machen.

  4. Rot sagt:

    die Stadt hat alles richtig gemacht, sie baut sich langsam ab 🙂

  5. Siegfried von der Heide sagt:

    Der Bio-Markt könnte täglich eingerichtet werden. Eine Markthalle im Parterre, in den Etagen Raum für Läden von Handwerksbetrieben und Kunstgewerbe. Existenzgründerinitiativen im Bereich Design und nachhaltige Produkte, ein paar Gelegenheiten für Cafe und kleine Mahlzeiten.
    Soviel Platz ist in dem Haus allemal. Es braucht eine öffentliche Initiative, nicht nur auf den Stadtrat und die Investoren schielen.

    • 10010110 sagt:

      Sowas ähnliches hat die Agentur Kappa ja mal im ehemaligen Kaufhaus Brummer & Benjamin (alias Intecta) versucht, ist damit aber langfristig auch gescheitert. 🙁
      Auf irgendwelche Modetrends und Nischenmärkte zu setzen, ist einfach nicht nachhaltig.

  6. Sabine Hoyka sagt:

    April April das bleibt für immer leer.