„Sonst wäre Verordnung sinnlos“: Halle bleibt beim Verbot des Buchlesens auf der Parkbank

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49 Antworten

  1. Picknicker sagt:

    Die Frage nach dem Sinn dahinter kann er aber nicht beantworten! Es hat aber Sinn wenn man eben nicht nur zum Bewegen oder Erledigen von wichtigen Dingen aus dem Haus geht, vor allem bei Familien mit Kindern. Was spricht dagegen wenn die selbe Familie, die rund um die Uhr zu Hause aufeinander hockt gemeinsam auf einer Bank oder einer Decke im Freien Zeit miteinander verbringt? Solange der Abstand zu anderen gewährleistet ist, bringen sie weder sich noch andere damit in Gefahr. Im Gegenteil… es würde seinen Teil dazu beitragen, dass alle seelisch gesund bleiben! Hat ja leider auch nicht jeder einen Garten… vermutlich ist es dort auch bald verboten sich auf eine Decke zu setzen oder ein Buch zu lesen. Echt sinnfrei, lieber OB!

    • hallenser sagt:

      es geht doch um die Durchsetzung der Verordnung, nicht um den Sinn. Wer auf der Wiese oder neben der Parkbank stehen bleibt ubnd ein Buch liest hat nichts zu befürchten, ebenso eine Familie aus einem Haushalt, die ihre Wurst oder döner im Stehen ißt. Nur dabei hinsetzen wäre ja Picknik und somit straffällig. Mal eine Frage, wo wohnen eigentlich der Herr Oberbürgermeister und seine Amtsärztin und haben sie auch Kinder ? Bestimmt wohen sie nicht in einer innerstädtischen Wohnung nur mit Blick auf gepflasterten Hof oder straße und ohne Balkon und Garten.
      Wenn man es sich im eigenen Grün so schön gemütlich machen kann, ist es leicht solche Beschränkungen auszusprechen.

  2. Rainer sagt:

    Wie ist das mit E Book ?

  3. Lorenz Zahn sagt:

    Das ist doch langsam bescheuert. Eine Person, die alleine auf einer Wiese oder Bank sitzt, stellt kein Infektionsrisiko für sich oder andere dar. Stattdessen sollte die Stadt sich vielleicht darauf konzentrieren das Risiko für eine Infektion Zuhause oder am Arbeitsplatz zu verringern.

    • Thomas Hahmann sagt:

      Der Punkt ist, dass man das Leben nicht zu 100% in Regeln abbilden kann. Die Verwaltung hat verstanden, dass man Leute nicht zu Hause einsperren kann und statt einer Ausgangssperre lediglich eine Kontaktsperre ausgesprochen. Logisch, dass das schwammig ist. Die Regelung ist wie sie ist und ich finde es gut, dass jede einzelne Anfrage a la „draf ich draussen noch in der Nase bohren?“ mit einem NEIN-BASTA abgebügelt wird.

  4. 10010110 sagt:

    Mag ja sein, dass man da konsequent sein will, aber es ist dennoch kaum umsetzbar. Gestern habe ich mich an der Ziegelwiese vorbeibewegt und konnte zahlreiche – vereinzelte – Leute auf der Wiese sitzen sehen (und die Polizei stand unweit passiv daneben). Auch sonst sah man immer wieder Leute am Fluss sitzen und sich entspannen (nein, nicht nur mal kurz ausruhen vom joggen o. ä.). Um das Verbot wirkungsvoll durchzusetzen, müsste ja jedem Bürger eine Ordnungskraft zugewiesen werden, die mit Verlassen des Hauses auf das korrekte Verhalten achtet.

    Solange Abstände eingehalten werden, ist eigentlich nichts gegen das öffentliche Niederlassen einzuwenden. Es ist allerdings richtig, dass es sich nicht als normal einbürgern darf, sich irgendwo hinzufläzen, denn dann werden es schnell auch größere Gruppen, und da geht’s dann los.

  5. g sagt:

    unser ob legt wert auf Bewegung …. was für eine schwachsinnige Auslegung.
    erhöht die Akzeptanz der im Grunde guten Verordnung sicher nicht…

  6. Tim Buktu sagt:

    Herzlich willkommen in der Kleinstaaterei, wo jeder Wichtigtuer den anderen überbieten will. Gesichtsmaske hier, Lesen auf der Parkbank dort. In jedem Bundesland was anderes, sogar von Stadt zu Landkreis und Landkreis zu Landkreis. Vielleicht sollte unser Obermufti mal ein Wochenende in der Silberhöhe auf 50qm mit 4 Personen verbringen um realistisch einschätzen zu können, ob das Lesen eines Buches auf der Parkbank oder das Sitzen auf einer Wiese mit einem Abstand von 20m zum Nachbarn eine Straftat darstellt. Eine völlig hirnlose Prinzipienreiterei ist das und ich hoffe wirklich, dass sich die Verantwortlichen für ihre Maßnahmen am Ende des ganzen Zirkusses verantworten müssen.

    • Seniorenumzüge Halle sagt:

      Vielleicht hätten Sie schon längst an einen Umzug denken sollen. Wenn Sie wollen, unterbreite ich Ihnen ein Angebot. Wir fahren auch bis nach Timbuktu. 🙂

  7. Wilfried sagt:

    Nunja, ein unverheirateter kinderloser OB mit einer Jogging-Phobie.
    Mehr Kommentar ist absolut unnötig, außer, daß wieder mal ein Blinder dem Sehenden was über Farben erklären will. Im Übrigen steht wohl Landesrecht über Kommunalrecht und Bundesrecht nochmal eine Stufe darüber

  8. mirror mirror sagt:

    Wieder ein Beispiel, wie sich eine gutgemeinte Sache in der Umsetzung verselbständigt.
    Ziel der Kontakteinschränkung ist eigentlich, die Übertragung des Virus durch Tröpfchen in der Atemluft zu vermeiden. Wer alleine oder zu zweit auf einer Bank sitzt und ein Buch liest, schleudert eindeutig weniger Tröpfchen um sich, als ein vor sich hin hechelnder Jogger, der sich mit Gleichgesinnten immer wieder auf der Strecke begegnet.
    Aber darum geht es nicht mehr: Man hat endlich wieder eine Vorschrift für die Bürger und kann diese mit aller Macht der Ordnungskräfte durchsetzen. So werden Helden geboren.

  9. hallesaale sagt:

    Sehr geehrter Herr Wiegand. Ich wünsche ihnen, daß nach dieser Krise ihnen die ganzen Aktionen von ihnen in Form von Klagen um die Ohren fliegen. Sie setzen sich über Landesrecht hinweg. Sie legen das Recht so aus wie es ihnen gefällt.

    • as sagt:

      Dass wir dadurch in der luxeriösen Lage sind, das Virus und deren Ausbreitung hier in Halle ansatzweise unter Kontrolle zu halten, regt aber Niemanden auf…..
      Derjenige, der zur rechten Zeit sinnvolle Maßnahmen ergreift und damit eine Katastrophe für alle verhindert, wird natürlich nur Kritik entgegen gebracht…
      Wäre es wohl besser Verhältnisse wie in Heinsberg auch in Halle zu haben???? Immer nur meckern und Kritik anstatt sich beim Wiegand mal für die verantwortungsvolle Art zu bedanken. Ja, es bedeutet nun einmal Verzicht und es bedeutet für jeden Einzelnen Einschnitte in seine Freiheit und in sein Leben. Ist das so schlimm jetzt mal nicht in der Sonne zu liegen und den Frühling genießen zu können, wenn damit viel Schlimmeres verhindert werden kann? Lasst doch alle mal Eure Kritik am Wiegand und freut Euch über jeden Tage, wo wir hier in Halle noch keine italienischen Verhältnisse haben!!!!!!

      • Der Ausbreitungsstopp war richtig und sinnvoll, aber ein „Stubenarrest“ ist es nicht. Nicht mal ansatzweise. Im Gegenteil können die gesundheitlichen Schäden erheblich größer sein als das Risiko beim Weg zur Wiese oder Bank.

      • hallesaale sagt:

        @as,andere Städte haben auch alles im Griff ohne einen glatzköpfigen Selbstdarsteller.

        • Achso sagt:

          Halle hat Wiegand nun mal wiedergewählt. Nun regiert er so wie erwartet. Offensichtlich will die Mehrheit das so (bzw. den Nichtwählern war es egal).

  10. Anne sagt:

    Das heisst ja, dass der gang nach draussen nur noch jungen fitten menschen vorbehalten ist. Hoffentlich dürfen die Alten um die wir uns alle sorgen , wenigstens noch auf ihren rollatoren sitzen, denn sonst gehen sie nicht mehr raus und wir haben bald ne menge pflegefälle mehr. Ich denke, da darf auch ein ob ein wenig weniger engstirnig denken.

  11. Ich glaub, dem OB geht einfach die Zeit ohne Gerichtsprozesse ein bisschen auf den Keks.
    Wenn man einen Bußgeldbescheid deswegen anfechtet, stell ich mir das Gerichtsverfahren spannend vor. Am besten, man holt als Zeugen RKI, Drosten und Kekulé. Wenn die sich einig sind, müsste das den Richter überzeugen.

    Alternativ dazu könnte man den OB mal in eine vierköpfige Familie im Plattenbau stecken, so für 2 Wochen. Am besten mit einem 4-Jährigen Kind, einem schlecht gelaunten Teenager, einem biertrinkenden Vater und einer überforderten Mutter.

    Kontaktverbote sind sinnvoll und notwendig, aber Aufenthalt an der Luft und natürliches Licht sind enorm wichtig – auch für’s Immunsystem.

    • as sagt:

      Gegen Aufenthalt im Freien gibt es auch keine Beschränkungen. Jeder kann sich draußen aufhalten, Sport treiben, Spazieren gehen. Es geht darum, einen triftigen Grund für das Verlassen der Wohnung zu haben. So steht es nun einmal in der Verordnung. Draußen auf einer Decke ein Buch zu lesen, ist kein triftiger Grund. Ist doch eigentlich ganz einfach und auch logisch!

      • geraldo sagt:

        Frische Luft zu atmen und Sonnenlicht zu tanken (Stichwort Vitamin D) sind Grund genug.

      • Es ist medizinisch Unsinn. Unsinn ist nicht logisch.

      • Anne sagt:

        Doch. Auch drassen sein ohne bewegen ist ein triftiger grund. Den bekannterweise ist licht sonne wichtig gür die bildung von vitamin d und serotonin. Alles notwendige dinge. Kommt jetzt eine altenpflegerin, verkäuferin, oder jemand anderes, der drn ganzen tag auf den beinen war raus und möchte einfach mal ne halbe stunde in der sonne sitzen, ist das ein zu 100% triftiger weil lebensnotwendiger grund. Ich finde, die ausgangssperre darf nun auch nicht fast vorsätzlich schaden an der gesundheit machen, nicht mehr als unbedingt nötig.

      • Leser sagt:

        Warum muss ich mich, um raus zu dürfen, draußen unbedingt bewegen?
        Und warum darf ich draußen zu meiner geistigen Gesunderhaltung nicht lesen, wenn der Abstand zu anderen gewahrt bleibt?!
        Darf ich beim Laufen lesen?
        Erhöht lesen oder Ruhe das Infektionsrisiko?
        Ich verstehe es nicht!

      • Musste mal gesagt werden sagt:

        Die Definition „ triftiger Grund“ ist völlig subjektiv auslegbar, Und nur weil es so in der Verordnung steht, sollte man trotzdem seinen Verstand einschalten und nicht den devoten Untertanen geben.
        Diese Festlegung ist willkürlich und zeugt nur von einer einzigen Tatsache, nämlich der Selbstherrlichkeit des halleschen OB.

    • W. Molotow sagt:

      Das man mit dir mal einer Meinung sein kann, hätte ich nicht für möglich gehalten…

      Allerdings – wie ich schon mal schrieb, für eine einzelne oder zwei Figuren auf einer Bank interessieren sich selbst erlebt weder Polizei noch O-Amt.

      Die sehen das offensichtlich etwas entspannter.

      • Anne Bernhard sagt:

        auch einzelne und zusammengehörende Eheleute also zwei werden , dafür gibt es Beispiele ,von Bänken aufgescheucht. Genau das ist ja das Problem.,

      • Parkbank sagt:

        Kann ich nicht bestätigen… Ich wurde mit meiner Tochter von einer Bank „weggebeten“ von drei Ordnungsamtleuten. Es galt nicht als Ausruhen…

        Trotzdem habe ich Verständnis dafür, denn sobald einige beginnen, folgen alle anderen, und dann wird es eben eng in städtischen Parks.

    • Wilfried sagt:

      Zur Anfechtung wird es schon reichen, die ausgedruckte Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt mit den Ausführungsbestimmungen von Frau Grimm-Benne mitzubringen. Der Richter wird wohl vor Lachen nicht auf seinem Platz sitzen bleiben, und spätestens nach dem dritten gleichartigen Fall über solche „Kinderkacke“ schimpfen

      • Wilfried erklärt uns die Welt sagt:

        Und das hast Du jetzt aber tiefgründiger recherciert, oder? Kennst Du denn alle infragekommenden Richter persönlich? Oder ist das wieder so ein Hüftschuss?

  12. ABC sagt:

    Volle Straßenbahn scheinen aber schon seit Wochen kein Problem darzustellen. Das ist natürlich nicht absurd.

  13. Wutbürger sagt:

    Niemand hat den Sinn der Verbote wirklich begriffen. Es ist vollkommen in Ordnung, die Eindämmungsordnung so streng anzuwenden. Würde man es nicht tun, wäre die Masse an sozialen Arschlöchern größer als man glaubt und letztlich gar nicht mehr beherrschbar. Es geht darum, dass man die sozialen Arschlöcher, die sich in Grüppchen sammeln, sieht und zerschlägt, bevor es eine wilde Horde wird. Etwas anderes ist auch nicht praktikabel, da zu viele soziale Arschlöcher gibt, denen es egal ist, ob Menschen auf dieser Welt gerade in Krankenhäusern, zu Hause oder sonst wo ersticken. Das ist interessiert soziale Arschlöcher nicht.

    • Anne sagt:

      das wird man doch inzwischen gut differenzieren können und auch genug Ordnungshüter zur Verfügung haben um zwischen einzelnen Menschen oder Familien und sogenannten sozialen Arschlöchern zu unterscheiden. Du musst erheblich Angst haben.Das tut mir leid. Hoffentlich musst Du Dich vor lauter Stress nicht mal auf einer Bank ausruhen.

    • Mutbürger sagt:

      Ignorieren wir mal, dass menschlicher Kontakt ein Grundbedürfnis ist. Ignorieren wir mal, dass jeden Tag 150.000 Menschen auf der Welt sterben. Irgnorieren wir mal, dass in Deutschland jedes Jahr ca 1 Million Menschen streben. Irgnorieren wir mal das leben nur dann lebenswert ist wenn es eine Gefahr in sich birgt. Irgnorieren wir alle anderen Gefahren durch die Menschen sterben können und konzentrieren uns nur auf eine. Ignorieren wir einfach mal dass Leben an sich tötlich ist und dass Leben und Tot nunmal zusammen gehören. Ignorieren wir mal, dass unsere politischen und wirtschaftliche System darauf aufgebaut sind durch Angst und Missinformationen (werbung) Menschen klein, dumm und gefügig zu halten… dann gebe ich ihnen Recht.. diese Arschlöcher sollen zuhause bleiben, und mal darüber nachdenken wie es dazu gekommen ist! 😉

  14. ABV sagt:

    Eine absurde Verordnung kann man nicht ad absurdum führen.

  15. Freiheitsrechte sagt:

    Das Verbot, allein irgendwo im öffentlichen Raum zu sitzen und zu lesen (zu schreiben … oder sonstwas zu tun) ist vollkommen absurd und wird auch nicht durch die 3. Eindämmungsverordnung begründet. Sonnenlicht ist in vieler Hinsicht für das Immunsystem wichtig, UV tötet Viren ab. Überhaupt werden diese in frischer Luft (Mindestabstand vorausgesetzt) extrem verdünnt und es wäre eigentlich ein Gebot der Bevölkerungsgesundheit, den Aufenthalt im Freien möglichst nicht zu beschränken – und immunitätsfördernde Maßnahmen, wie Jogging, Wandern, Radfahren behördlich aktiv zu unterstützen (ebenso, wie die Spielplätze endlich wieder zu öfffnen). Stattdessen hören wir von den Behörden wenig in dieser Hinsicht – stattdessen sollen wir, dieser Eindruck wird jedenfalls erweckt, klaustrophobisch zuhause hocken und uns ganz still verhalten, bis endlich (in ein bis zwei Jahren) der IMPFSTOFF kommt. Eine dystopische Vorstellung für eine lebendige Gesellschaft.

  16. Mock sagt:

    Das erinnert an die Antwort der Eltern auf ein Warum: Weil ich das sage!

    • Kratist mit abhanden gekommener Demo sagt:

      Das ist der verborgene Kern der „repräsentativen Demokratie“. Nicht drüber aufregen – besser geschickt ausweichen!

  17. Dr. Schlau sagt:

    Unser OB ist doch die Lach Nummer schlecht hin ! Gelder werden ausgegeben , die wo anders viel nötiger sind ! Der baut ein Fußballstadion für ( welche Liga ) 3 ? und wenn ich in Richtung Trotha fahre , fallen mir die Plomben raus , weil die Straße noch Kopfsteinpflaster hat ! Jede Grundschule ist mit Graffiti beschmiert, unsere Brunnen sind verdreckt und Marode und außer die Peißnitz gibt es hier nichts als ,,Entspannung“ gedachte ,,Einrichtung !
    Wir sind weit und breit die einzige Stadt wo die Straßenbahn noch durch die Innenstadt fährt ! und wundern uns dann , wenn welche zum Weihnachtsmarkt betrunken darunter liegen ! Ja Herr Schlau, die liegen auch wo anders drunter ist mir klar.

    Max 2 Personen genau so ein Blödsinn ! Auf Arbeit sitze ich mit 4 Kollegen in einem Zimmer ! Da kannst dich nur an Kopf fassen ! Das kontrolliert aber keiner , finster !
    Der Fahrrad laden hat geöffnet ? Wozu ? , damit ich auf Arbeit komme ? Der Schuhladen hat aber geschlossen ! 🙂 Soll ich also barfuß Fahrrad fahren ? Die Logik erschließt sich mir absolut nicht .
    Das Ordnungsamt und die Polizei laufen zu dritt/viert rum , halten weder 1,5 m noch kleine Gruppen ein ! Aber wenn ich bei Edeka 1,5 m an der Kasse nicht einhalte , flieg ich gleich aus dem Laden ! Es gibt und es gelten keine Gesetze mehr ! Warum wird so denn nicht gegen Kriminelle vorgegangen ? Da haben wir angeblich wieder zu wenig Personal ! Man dreht es sich wie man es braucht !
    Unsere Innenstadt ist doch komplett tot ! Jeder fährt ins Nova Eventis oder nach Brehna ! Gesundheit steht im Vordergrund keine Frage ! , aber es ist nicht einheitlich ! Müller hat geöffnet , Kaufhof nicht !
    Backfactory hat geschlossen, der Stadtbäcker aber geöffnet. Nach der Krise sind unsere Geschäften weiterhin ,,geschlossen“ weil Herr OB sie selbst abgeschlossen hat !

    • eseppelt eseppelt sagt:

      Das Stadion wurde 2011 eröffnet. Wiegand ist seit 2012 Oberbürgermeister…

      Die Backfactory dürfte öffnen. Kaufhof dürfte übrigens zumindest seinen Lebensmittelbereich öffnen. Und Müller zählt als Drogeriemarkt

  18. geraldo sagt:

    Jeder aufrechte Hallenser sollte in diesen irren Zeiten stets ein Buch, hilfsweise ein entsprechendes Lesegerät mit sich führen, um im Falle des Falles für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit lesend auf einer Parkbank zu demonstrieren.

  19. Ich kann schon lesen, zum Glück sagt:

    Die Schulen sind doch auch schon geschlossen, damit garnicht erst jemand auf den Gedanken kommt, lesen zu lernen. 😉

  20. Heike Schmidt sagt:

    Einfach mal einen Blick in die ungeliebte Landeshauptstadt werfen. Ja, ich weiß, das stößt dem halleschen Lokalpatrioten bitter auf, aber die Magdeburger haben einen Bürgermeister, Lutz Trümper, der sehr pragmatisch und unaufgeregt agiert. Magdeburger dürfen sehr wohl auf Bänken sitzen und lesen, natürlich unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen, es wird überlegt, den Elbauenpark, der wegen seines Status als Freizeitpark zur Zeit geschlossen ist, über Ostern zu öffnen usw.
    Man sollte im Sinne der Einwohner seiner Stadt handeln und nicht mit bloßem Aktionismus die Leute terrorisieren.

    • farbspektrum farbspektrum sagt:

      „Einfach mal einen Blick in die ungeliebte Landeshauptstadt werfen. “
      Habe ich.
      Magdeburg 91 Fälle
      Halle 237 Fälle.
      Es ist jetzt an der Zeit, das alle Bedarften und Unbedarften Sinn und Unsinn der Maßnahmen diskutieren.

      • Nobody sagt:

        „Es ist jetzt an der Zeit, das alle Bedarften und Unbedarften Sinn und Unsinn der Maßnahmen diskutieren.“
        Machen wir:
        Infektionen Magdeburg: 0,04% der Bevölkerung
        Infektionen Halle: 0,1% der Bevölkerung
        Urteil: Unsinn. In beiden Städten.

  21. Felix sagt:

    Ich glaube, die Anweisung wurde getroffen, weil es sonst ausartet und sich Grüppchen bilden würden, die sich besser nicht bilden sollten. Klar, eine Familie, die picknickt und zu Hause aufeinander hockt, stellt erstmal keine Gefahr dar, wenn der Abstand gehalten wird. Aber machen das alle so, kommt es zu einer dynamischen Reaktionen von den ganzen Leuchten in Halle, sich mit Ihresgleichen zu treffen … sitzt ne Familie zu viert irgendwo, fühlen sich z.b. Studenten animiert ihre Treffen auch so abzuhalten … „na aber DIE machen das ja auch !“

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