Stadträte und OB Wiegand wollen Studentenwohnheim am Riebeckplatz verhindern

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Dieses Thema enthält 21 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  HansimGlück vor 10 Monate.

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  • #61707 Antwort

    10010110

    Egal, was dort passiert, es sollten unbedingt die räumlichen Dimensionen, die vor der Verschandelung dieses Areals in den 60er Jahren herrschten, wiederhergestellt werden, statt diesen Misstand noch weiter zu zementieren.

    #61721 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    es sollten unbedingt die räumlichen Dimensionen, die vor der Verschandelung dieses Areals in den 60er Jahren herrschten, wiederhergestellt werde

    Das erinnert mich an Sarrazin, als er über die Macht der Alten schreibt, die unbedingt wollen, dass alles so bleibt wie in ihrer Jugendzeit.

     

    #61736 Antwort

    HansimGlück

    Wiegand sagte, sobald der Aufstellungsbeschluss gefasst sei, werde man ein Gutachten erarbeiten, ob es Sinn macht, ein Kongresszentrum zu errichten.

    Sollte man nicht erst prüfen, ob etwas Sinn macht, bevor man einen Beschluss dafür fasst? Das tut mir jetzt echt auch leid, aber es kommen nun mal ständig solche Blindschüsse.

    #61742 Antwort

    EinweisungsCenter

    Der Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans muss zuerst stehen, da er eine rechtliche Voraussetzung bildet. Oder willst du erst ein kostenintensives Gutachten erstellen, das am Ende eine reine Fiktion ist, weil es mangels Bebauungsplan unter Umständen gar nicht umsetzbar ist?

    #61744 Antwort

    Musikdialog
    #61745 Antwort

    Kauderwelsch

    ob es Sinn macht

     

    Einen Sinn kann man nicht machen!

    #61746 Antwort

    Ardan Sortek

    Mich würde ja interessieren, was denn so zwingend gegen Studenten spricht? Der Lärm den Studenten produzieren wirds jawohl nicht sein, davon schafft der Riebeckplatz als Verkehrsknoten mehr als genug rund um die Uhr. Und die Wegebeziehung zwischen Uni und Hauptbahnhof wäre gut.

    #61747 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Die Auslastung der Hotels ist unterirdisch und mit Kongreßzentren wird kein Geld verdient – die Strategen dieser Stadt wollen dennoch so was schönes haben. Man könnte ja bei der Grundsteinlegung auf dem Pressefoto erscheinen. Gibt es mit MMZ und TOO nicht genug Steuerversenkungslöcher? Die Leute vom Fach finden bei diesen Träumern kein Gehör.

     

    Maritim-Eignerin Gommolla sagte zuletzt der MZ: „Wir haben mit unserem Kongressbetrieb in Halle über Jahre zweistellige Millionenverluste eingefahren.“ In der Gruppe würden 150 Mitarbeiter an der Vermarktung für Kongresse arbeiten. – Quelle: http://www.mz-web.de/28567074 ©2017

    #61748 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Oder willst du erst ein kostenintensives Gutachten erstellen, …

    Ja selbstverständlich, erst nachdenken und dann entscheiden. Die Preisexplosionen bei den Fluthilfeprojekten zeigen doch, dass die Kompetenz zur Vorbereitung von Vorhaben in dieser Stadt fehlt. Nur Glück, dass die Katastrophe von Merkel bezahlt wird.

    #61750 Antwort

    Nachfrager

    Also das ehemalige Hotel und Kongresscenter ging langsam Pleite… Zeit für ein neues!

    Verstehe so manche Entscheidung in dieser Stadt nicht mehr

    #61751 Antwort

    HansimGlück

    Ein Aufstellungsbeschluss ist keine rechtliche Voraussetzung sondern lediglich eine Willensbekundung. Er sagt noch gar nix, vor allem nicht, ob etwas umsetzbar ist, was in dem Fall ja erst noch geprüft werden soll. Und keinesfalls nimmt er den Ausgang des Verfahrens vorweg. Siehe Ammendorf.

    #61757 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

     Und keinesfalls nimmt er den Ausgang des Verfahrens vorweg. Siehe Ammendorf.

    Das ist genau das Problem. Aktionismus und keine strategische Planung. Rin in die Kartoffel, raus aus die Kartoffel.

    Deshalb wird hier ein zusammengeschrumpftes Hotel am Riebeckplatz als Sony-Center gefeiert. Und die Stadträte aller Fraktionen hoppeln mit.

    #61758 Antwort

    schleier

    „Verhindert werden soll mit dem Bebauungsplan ein Studentenwohnheim.“

    Wie dumm ist das denn? Es gibt genügend Urteile zur Rechtswidrigkeit von „Verhinderungs-B-Plänen“.

    #61761 Antwort

    Ambrosia

    Darf man denn in so einen Bebauungsplan auch verhindern, dass zB Cola verkauft wird?

    #61762 Antwort

    Neustädter

    Der OB ist dagegen, der Stadtrat ist dagegen, gemacht werden soll aber, was drei Leute im Internet für richtig halten.

    #61763 Antwort

    kenia

    Das studentische Multifunktionshaus kann auch ein Flop werden, niemand garantiert die Wirtschaftlichkeit. Maritim will kein Kongress-Center aber vielleicht die Kongruenten?

    Klar sagt Maritim, dies lohnt nicht, muss man es glauben? ICE Trasse ist ein Argument, Nähe Flughafen ist ein Argument. Ein Betreiber könnte/wird wohl einen Hoteleignen Shuttle einrichten.

    Der nächste Schritt müsste eine Belebung der oberen Leipziger Str. sein. Mit dem Budget von Studenten lässt sich da nichts beleben. Neben kleine Ullrich Str, Sternstr sollte man über ein weitere Gastronomiemeile für diese gäste ausgerichtet denken inkl. attraktiver Kleingeschäfte. Große Einkaufstempel müssen nicht sein!

    Auch der Schritt, die Ladenmeile am Riebeckplatz zu erwerben und in diesem Zuge zu beleben, wäre gut zu erklären. Aber noch wichtiger, ein komfortabeler, schönerer und sicherer Zugang vom Bahnhof zur Stadt! Weg mit dieser 2. Gruselmeile, schon vor dem Umbau des Platzes war es schrecklich durch den Tunnel zu laufen.

    Motorverkehr nach unten, Fußgänger nach oben! Sollte doch in den nächsten 20 jahren zu schaffen sein.

    #61764 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    … gemacht werden soll aber, was drei Leute im Internet für richtig halten.

    Nöö, lass die mal nur machen. Die Stadt ist eh pleite. Irgendwann müssen wieder die Bösen aus Magdeburg kommen und den ungezogenen Kindern in Halle die Schulden begleichen. Mal sehen, wie lange der Rest des Landes da ohne Murren mitspielt.

    #61765 Antwort

    mirror
    Teilnehmer

    Motorverkehr nach unten, Fußgänger nach oben!

    Richtig guter Ansatz. Spreche aus Anerkennung und Lob!

    #61766 Antwort

    Neustädter

    Pleite? Ungezogene Kinder? Schulden?

    Langsam müssten Sie die Niederlage von 2012 mal überwinden. Ob Ihnen solche Schäbigkeiten dabei helfen, ist unwahrscheinlich.

    #61767 Antwort

    10010110

    Das erinnert mich an Sarrazin, als er über die Macht der Alten schreibt, die unbedingt wollen, dass alles so bleibt wie in ihrer Jugendzeit.

    Ich glaube, du bist älter als ich. Ich kenne jedenfalls den Zustand des Riebeckplatzes und seiner Umgebung vor den 1960er Jahren nur von Bildern.

    Ich will eben nicht, dass alles bleibt, wie in meiner Jugendzeit, sondern dass städtebauliche Missstände korrigiert werden. Dieser Stadtraum hatte sich schon verändert, und zwar zum schlechteren. Wir müssen „zurück zu den Wurzeln“, mit direkten und erlaufbaren Wegbeziehungen und grundsätzlicher Blockrandbebauung.

    Vergleiche

    http://osm.org/go/0MGFNgQf5-

    und

    http://www.landkartenarchiv.de/historischestadtplaene600.php?q=landkartenarchiv_halle_8_1918 (Riebeckplatz)

    #61775 Antwort

    HansimGlück

    „Verhindert werden soll mit dem Bebauungsplan ein Studentenwohnheim.“

    Wie dumm ist das denn? Es gibt genügend Urteile zur Rechtswidrigkeit von „Verhinderungs-B-Plänen“.

    Das stimmt natürlich auch. Normalerweise würde man von positiven anderen Nutzungen reden und das, was verhindert werden soll, nicht nennen sondern unter „Fehlentwicklungen verhindern“ verklausulieren. Öffentlich sagen, dass man nur dieses eine Vorhaben verhindern will, ist natürlich dämlich.

     

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