Stadtrat soll Weg für das Zukunftszentrum endgültig frei machen: Beschlüsse für Flächennutzungsplan und Bebauungsplan sollen diesen Monat gefasst werden

Der hallesche Stadtrat steht im Februar vor wegweisenden Entscheidungen für das geplante Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation am Riebeckplatz. Gleich vier zentrale Beschlüsse sollen gefasst werden: die Satzungs-, Feststellungs- und Abwägungsbeschlüsse zum Flächennutzungsplan sowie zum Bebauungsplan. Damit könnte das Planungsrecht für eines der bedeutendsten Bauprojekte der Stadt endgültig geschaffen werden.

Während die politischen Beratungen noch ausstehen, haben auf dem Areal bereits erste Arbeiten begonnen. Derzeit werden Bäume gefällt – insgesamt 71 sollen weichen. Die Stadt betont jedoch, dass im Zuge der Neugestaltung später rund 170 neue Bäume gepflanzt werden sollen.

Im Rahmen der Beteiligungsverfahren wurden zahlreiche Stellungnahmen eingereicht, in denen Nutzen, Standort und Ausgestaltung des Zukunftszentrums kritisch hinterfragt werden. So wird unter anderem der Mehrwert für Halle (Saale) bezweifelt. Die Stadt verweist in ihrer Antwort darauf, dass das Zukunftszentrum im Mai 2022 durch die Bundesregierung beschlossen und vom Bundesrat bestätigt wurde. Der Standort Riebeckplatz sei Ergebnis eines bundesweiten Wettbewerbs und zeichne sich durch seine zentrale, verkehrsgünstige und zugleich historisch bedeutsame Lage aus. Nach Fertigstellung werde mit einer hohen Besucherzahl gerechnet, was positive Effekte für Tourismus und Wirtschaft der Stadt erwarten lasse.

In einer weiteren Stellungnahme wird angeregt, statt eines Neubaus ein leerstehendes Bestandsgebäude umzunutzen. Dies weist die Verwaltung zurück. Die speziellen funktionalen und räumlichen Anforderungen des Zukunftszentrums ließen sich in bestehenden Gebäuden nicht sinnvoll umsetzen. Zudem nutze das Projekt gezielt innerstädtische Entwicklungsflächen und leiste damit einen Beitrag zur Innenentwicklung.

Auch die Notwendigkeit einer umfassenden Neuordnung des Riebeckplatzes wird von Kritikern infrage gestellt. Die Stadt hält dagegen: Der Riebeckplatz sei ein zentraler städtebaulicher Raum, der derzeit fast ausschließlich als Verkehrsfläche wahrgenommen werde und kaum Aufenthaltsqualität biete. Ziel sei es, seine Funktion als wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit der Rolle als Stadteingang vom Hauptbahnhof aus besser zu verbinden. Bereits seit Jahren werde an entsprechenden Konzepten gearbeitet, unter anderem mit dem städtebaulichen Leitbild von 2015 und dem Strukturkonzept von 2019. Mit der Entscheidung für das Zukunftszentrum sei die Planung weiterentwickelt und angepasst worden.

Ein besonders emotional diskutiertes Thema ist der Umgang mit dem Baumbestand. Mehrere Stellungnahmen fordern den vollständigen Erhalt aller Bäume im Plangebiet. Laut Verwaltung seien sowohl die Baumschutzkommission als auch die untere Naturschutzbehörde in die Planung eingebunden. Alle betroffenen Bäume seien gutachterlich untersucht worden, viele wiesen jedoch einen schlechten Erhaltungszustand auf. Im parallel aufgestellten Bebauungsplan Nr. 174.2 seien umfangreiche grünordnerische Festsetzungen vorgesehen, um den Wegfall zu kompensieren und langfristig eine hohe ökologische Qualität zu sichern. Grundsätzlich habe der Erhalt Vorrang, Fällungen erfolgten nur bei stark geschädigten Bäumen oder wenn diese der Planung zwingend entgegenstünden.

Für Aufmerksamkeit sorgten zudem mehrere Stellungnahmen mit dem Wunsch nach einem K-Pop-Laden im Zukunftszentrum. Die Verwaltung stellt klar, dass der Bebauungsplan zwar zulässige Nutzungen festlegt und Einzelhandel sowohl im Zukunftszentrum als auch in angrenzenden Kerngebieten grundsätzlich erlaubt ist. Welche konkreten Geschäfte dort letztlich entstehen, liege jedoch nicht in der Steuerungshoheit des Bebauungsplans, sondern bei den Eigentümern.

Schließlich werden auch die geplante neue Verkehrslösung, der Abriss bestehender Brückenbauwerke und die künftige Leistungsfähigkeit des Verkehrsraums kritisch hinterfragt. Die Stadt verweist darauf, dass die Verkehrsfunktion des Riebeckplatzes bereits in früheren Planungen intensiv untersucht worden sei und die aktuellen Konzepte darauf aufbauten.

Artikel Teilen:

49 Kommentare

  1. Justus sagt:

    Alle Bäume sind gutachterlich untersucht? Wieviel Kosten?
    Wie krank ist man in der Birne.

  2. Luft nach oben sagt:

    Das Zukunftszentrum ist super für Halle, aber die Architektur modelle sind langweilig, wenig dynamisch, nicht inspirierende Weltklasse. Alles zu banal, zu wenig gewagt, zu langweilig. Kein Guggenheim Bilbao o. Vogelnest Peking o. Geary Panama, oder Oper Sydney o. ä Qualität. Deutschland bleibt zweitrangig oder drittrangig. Kein Mut auf Gewagtes, auf Zukunft, auf Neues, auf Grenzen ausloten. So wie es München 1972 mit dem Olympiastadion noch hatte, oder mit der Elphie hingemogelt wurde ( zum Glück, sonst wäre das nie gekommen im kleinkrämerischen Deutschland).

    • Luft nach oben sagt:

      Und was hat das jetzt mit meiner Kritik an der langweiligen Architektur zu tun? Ich teile Deine Kritik an China bzgl. Kontrolle der Bürger. Aber deshalb kann man doch hier in Deutschland mal was gewagt Großartiges, Mutiges bauen, was sich dann wegen des Anziehungspotentials über Jahrzehnte selbst finanziert. Der Eifelturm hat sich längst bezahlt gemacht ….

  3. Bügelbernd sagt:

    Das ist von den laufenden Projekten mein absolutes Lieblingsprojekt der Stadt Halle, weil es Irr- und Unsinn schwer zu überbieten ist.

    Dieses Monstrum, bei dem nach wie vor nicht bekannt ist, was es eigentlich beinhalten soll. Der Zynismus, nach dem Abstieg Ost post 1990 der Stadtbevölkerung dieses in Architektur gegossene Werk passiver Aggressivität vorzusetzen, das die Erzählung einer vermeintlich geglückten Transformation im Spiegel der Verelendung der Stadt am Verkehrsknotenpunkt platziert (hätten Sie es nicht zumindest in Anlehnung an den Eierwurf von Halle gestalten können? Das wäre zumindest noch witzig gewesen).

    Natürlich das Projekt gerahmt von Beteiligungsverfahren, die der Bevölkerung nicht lautstärker ihre absolute Machtlosigkeit in der Gestaltung in die Gesichter rufen könnten. Aber am Ende auch wieder schön, dieses vom dann vom noch weiter ausgebremsten Riebeckplatzverkehr umgebende Dingens, in dem man sich bei Motorenlärm aus allen Richtungen tiefgründige Gedanken über die glorreichen Entwicklungen seit der Wende machen darf. Abriss Ost noch einmal anders. Ein Stück Aktionskunst in Halle, ein nachdenklich machender Kommentar auf die Transformation im Osten und in Europa. Ich freue mich darauf. Auch auf den K-Pop-Laden.

    • Die Realität sagt:

      Du weißt nicht, was „es eigentlich beinhalten soll“?
      Du willst es nicht wissen, damit du dir weiter eine „Erzählung“ ausdenken kannst bzw. eine nachplapperst.

      • Bügelbernd sagt:

        Danke für diesen freundlichen Beitrag auf meinen bemühten Kommentar. Darf ich fragen, da Sie hier im Wissensvorsprung zu sein scheinen, was soll das Zentrum konkrekt beinhalten. Können sie möglicherweise sogar Links teilen, in denen es sich nachlesen lässt? Freundliche Grüße, Bernd

        • Das Internet ist nicht so schwer sagt:

          https://zukunftszentrum.info/

          • Bügelbernd sagt:

            Die Website ist mir natürlich bekannt. Außer warmen Worten in ein paar übersichtlichen Texten mit vagem Buzzwordbingo ist dort nichts zu finden. Ich bin ja nicht die einzige Person mit Aktien und Einblicken in dem Bereich, die die Konzeptlosigkeit und Inhaltsleere bemerkt, und den Eindruck hat, hier wurde mit einer in irgendwelchen Gremien zusammengestoffelten, unausgegorenen Idee versucht „ein Projekt“ ins Rollen zu bringen und an Land zu ziehen, und mit wohlklingendem Tantam unter die Leute zu bringen.

    • Bügelbrett sagt:

      Gratulation! Ich denke mal nicht, dass dein Text von einer KI stammt. Außer man gibt ein, dass man einen selten dämlichen Text mit Heroisierung des Osten bekommt. Abstieg Ost nach 1990… Mhm, trifft vielleicht auf dich und deine Kioskfreunde zu. Ihr seid aber nicht das Maß, ihr seid eher die Ausnahme. Also hör auf, die Gesellschaft für dein Ungemach verantwortlich zu machen.

    • diewahrheit sagt:

      Was für ein bemühter Kommentar, der eigentlich nur dazu dient, den eigenen Frust auszustellen.

      Der Bügelbernd sollte weniger bügeln und mehr Sport treiben.
      Und damit meine ich nicht per KI.

      Viele Kommentare hier sind einfach nur von niederen Gefühlen inspiriert.
      D.h. das Projekt ist positiv für Halle.

      • Bügelbernd sagt:

        Ich kann hier leider keine gekonnte Argumentation erkennen. Die Unterstellung Frustabbau geht leider am Punkt meines, ich gestehe es ja ein, leicht gewürzten Kommentares vorbei, der ja schon seine Punkte hat. Dieses Projekt hat schwerste Probleme und wird schwere Probleme nach sich ziehen. Es ist das übliche Gegurke, das herumkommt, wenn Projekte zum Zwecke des Mittelabgriffs und Prestiges zusammengeschustert werden, ohne dass Kompetenz und Aufrichtigkeit den Ton angeben, wie es für eine Stadtgesellschaft sich schicken würde. Ein weißer Elefant, direkt am Bahnhof, da wo viele aussteigen (und einsteigen). Das wollen manche, vielleicht viele, leider nicht sehen. Aber wir werden ja schlauer sein in einigen Jahren, wenn die Touristenmassen, wie von der Stadt prognostiziert, sich leidenschaftlich in das Zentrum werfen und Zukunft atmen.

        Bügeln tue ich übrigens seit Jahren nicht mehr. Die Hemden nur noch easy iron, das spart Zeit und Nerven, der Auftritt ist dennoch knitterfrei.

    • Mietnürger sagt:

      Es entstehen Arbeitsplätze und dabei wird es zu Störungen beim Straßenverkewhr kommen.

    • Alt-Dölauer sagt:

      @abgebügelter Bernd: Ab 1990 war kein Abstieg, sondern der Aufstieg ging los, vorher war doch allles kaputtgewirtschaftet. Schau doch mal realistisch drauf wie es aussah im Sozialismus. Vllt. bist Du zu jung und gehst Reichinnek un Co auf den Leim, aber die DDR war kaputt. Danach ging es stetig aufwärts, wenn auch nicht so schnell wie erträumt. Heute hat ein Hartzer mehr als der Normalbürger damals. Und wer will, kann sich alles erarbeiten, wer nicht hofft aber immer noch auf Umverteilung.

      • Bügelbernd sagt:

        Stimmt, die blühenden Landschaften, garniert von Massenarbeitslosigkeit, Abwanderung, verfallenden Stadtvierteln, dank korrupter Treuhandgeschäfte Millionen in den Sand gesetzt. Es besser als die verarmte und kaputtregierte DDR zu machen, nicht schwer. Es derart in den Sand zu setzen wie die regierenden Parteien, durchaus. Siehe den Zustand der Stadt heute, der lediglich durch schöne Fassaden und Pestigeprojekte kaschiert wird. Nicht umsonst sind damals auf dem Martk die Eier geflogen.

        Mutmaßungen über das Alter halte ich an dieser Stelle übrigens für wenig konstruktiv, zumal ich annehme, dass ich älter bin als Sie. Am Ende zählen aber Expertise und Fakten, die Historie und Gegenwart, nicht das Alter der Beteiligten.

        • Klardenkender sagt:

          Damit bei dir mal was zählen könnte, müsstest du aber am Ende mal konkret sein, statt ständig Statements aufgereiht aus konjungtiven sämtliche Richtungen abdeckenden Füllwörtern abzusondern.

  4. Uwe sagt:

    Was für ein hässliches Monstrum. Und bis heute weiß niemand wozu das eigentlich gut sein soll. Naja hat man 20 Jahre später wieder was zum Abreißen und Umgestalten.

  5. winter sagt:

    Ist das nicht ein Gebäude was Halle nicht braucht muss mit aller Macht gebaut werden . Halle hat so viele Baustellen die sollte man erstmal erledigen. Die Innerstadt schlimm, die Straßen schlimm, Radwege schlimm, usw.

  6. Wennemann sagt:

    Das Zukunftszentrum erinnert an einen Sargdeckel. Was will der Architekt damit ausdrücken?

  7. Uwe sagt:

    Das Ding ist hässlich und so eine Verschwendung an Geldern welche man für weit aus wichtigeres verwenden könnte!!! Never change a Running System in dem Fall den Verkehrsknotenpunkt Riebekplatz! Könnte man man das Zukunftsbau…Betonklotz nicht dahin setzten wo noch das Maritim Hotel steht !?!? Das is doch eh nur noch zur Zierde da!

  8. lulu sagt:

    weg mit ZZ, ihr wisst nicht was ihr der Stadt antut, was für Sturköpfe sitzen im Stadtrat

    • Was genau stört Sie denn am Zukunftszentrum?

      • Alles! sagt:

        Und besonders die Kosten für die Bürgerschaft! Schon vergessen?

        Z.B. Rohrumverlegung am Riebeckplatz durch HWS: nur ein Drittel wird „gefördert“. Rest: Stadt und HWS. Über Steuererhöhung (die kommt, euer Haushaltselaborat fällt beim LVwA durch!!!) und Wasserpreis zahlt das der Bürger!
        Herzliches Dankeschön auch! Sie waren doch auch dabei – mit der Phrase von der „vorgezogenen Investition“! Hahaha – momentan zu stemmende zusätzliche „Investition“ trifft’s wohl eher, Herr Kehrwieder. Ich betone nochmals „momentan & zusätzlich“, Herr Stadtrat!

        Mal gründlichst auf die Sachlagen konzentrieren und nicht immer mal wieder sinnlos mit der AfD herumkloppen, dann gibts auch wieder Stimmen bei Landtagswahlen!

        • Wahnfried sagt:

          Nun, lieber Alles!, Sie sind sehr laut dafür, dass Sie einer Minderheit angehören. Die meisten Menschen erkennen die Möglichkeiten des Gebäudes. Ich zähle dazu.
          Ich weiß nur nicht genau, welcher Minderheit Sie angehören. Die der Jammero..is oder die der AfD. Das ist aber auch egal.

      • Vote for Pauli sagt:

        Aber vielleicht solltet ihr in euren Reihen selbst erst mal klären, ob man das ZZ haben will oder nicht. Eure größte Stimme hier in den Kommentaren empfindet immer nur Hohn, Spott und Neid (da es schon „Beamte“ für das ZZ gibt). Natürlich hat er keine konstruktiven Vorschläge, kann aber Podiumsdiskussionen zu dem Thema als „Selbstbeweihräucherung“ bezeichnen, da er mal auf einer war. Nun gut, bei der nächsten Stadtratswahl hat er seinen großen Durchbruch und ihr müsst um eure Sitze fürchten. Und dann wird er auch das ZZ verhindern.

  9. Dölauer sagt:

    Monumentale Denkmäler und irrsinnige Bauwerke gehören zum festen Repertoire jeder Gesellschaft im Niedergang.

  10. Henk sagt:

    Der Entwurf ist unfaßbar häßlich, obendrein inhaltsleer. Ein bißchen wie bei Orwell.

    • Kleine Hilfe sagt:

      Hättest du mal was von Orwell gelesen, könntest du vielleicht merken, in welche Richtung du durch Wiederholungen aus der Hassbubble marschierst.

  11. havagistan sagt:

    Sieht aus, als würde man verschiedene Särge aufeinander Stapeln – passend

  12. MM sagt:

    Es für ein Wahnsinn an Sinnlosigkeit, Geldverschwendung und Ignoranz von wirklich dringenden Problemen in Halle!!!

  13. Zappelphillip sagt:

    K Pop Laden .. und daneben dann ein Späti. vielleicht noch ein Bürgerbüro …

  14. Jens sagt:

    Komisch, gegen dieses sinnfreie Projekt klagt kein Umweltverband. Aber bei einer der wichtigsten Projekte, die Umfahrung von Halle (A143) wird ständig etwas gefunden, um hier zu torpedieren! Na ja, wenn Ideologie wichtiger sind als Vernunft.

  15. Es ist wie es ist sagt:

    Super Sache mit dem Zukunftszentrum für Halle. Der Bund zahlt Bau und Betrieb. Eine kleine geschenkte Strukturmaßnahne für Halle. Da ist es doch einfach nur zu begrüßen, dass es nach Halle kommt und nicht wieder mal das sowieso proporierende Leipzig den Zuschlag bekommen hat. Es entstehen Arbeitsplätze und es werden Gäste nach Halle gezogen. Es wird den Riebeckplatz beleben. Ich persönlich fand andere architektonische Entwürfe auch besser, aber manche waren auch nicht realistisch zu bauen bei dem eingeplanten Baubudget, andere aber schon. Naja, aber ich kann mit der Entscheidung leben und bin gespannt wie es wirken wird, wenn es fertig ist.
    Ich finde auf der Website des Zulunftszentrums wird gut und verständlich erklärt, was es beinhalten soll. https://zukunftszentrum.info/
    Solange es noch nicht da ist und die Arbeit und den Betrieb nicht von Ort aufgenommen hat, kann es auch gar nicht konkreter sein. Aber ich versteh nicht, was es da nicht zu verstehen gibt, um was es da grundsätzlich geht. Ich habe den Eindruck manche Gegner meckern nur des Meckerns wegen ohne jegliche stichhaltige Substanz hinter ihrer „Kritik“. Aber wie gesagt, dass man sich bei der Architektur etwas mutigeres gewünscht hätte, kann ich nachvollziehen. Aber ich glaube auch kein ausdrucksstärkerer Entwurf hätte die Pappenheimern dieser Kommentarspalte zufriedenstellen können.

    • Schildbürger sagt:

      Es werden Gäste nach Halle gezogen? Wohl an den Haaren…..

    • Zappelphillip sagt:

      die planer des Zuze rechnen mit 1 Mio. Gäste im Jahr .. das sind jeden Tag … JEDEN Tag .. rund 2700 Besucher.
      Egal welcher Wochentag, egal welches Wetter, egal was auch immer …

      Ich halte das zumindest für unrealistisch .. wenn nicht unseriös.

      • Mathe ist hart sagt:

        Die Händelfestspiele 2018 hatten 58.000 Besucher. Sie dauerten vom 25. Mai bis 10. Juni. Das waren 17 Tage. Macht für jeden (JEDEN) Tag ~3.400 Besucher, wenn (WENN) jeder nur genau einen Tag da war.

        Laternenfest 2025 hatte 200.000 Besucher und dauerte vom 29. bis zum 31. August, also 3 Tage. Das sind pro Tag (TAG) über 66.000 (SECHSUNDSECHZIGTAUSEND) Besucher.

        • Mathe ist hart, Zusammenhänge härter sagt:

          Wirklich? Sie ziehen Parallelen bei zeitlich begrenzten und beliebten Festen?

          • versuchs doch wenigstens sagt:

            Es ging um die „unglaubliche“ Zahl von 2700 Besuchern.

            Jedes normale verregnete Wochenende ohne „zeitlich begrenzte und beliebte Feste“ ist ein Vielfaches an Besuchern in Halle.

      • Bügelbernd sagt:

        Diese Prognose des Stadtmarketings halte ich für ein Highlight des Projektes und genau diese Rechnung ging mir ebenfalls durch den Kopf. Ohne dass bekannt ist, was im Zentrum geboten werden soll, sicher ist jetzt schon, es wird ein schlagender Erfolg, der Touristen in Scharen in die Saalestadt locken wird.

  16. Emmi sagt:

    „Nach Fertigstellung werde mit einer hohen Besucherzahl gerechnet, was positive Effekte für Tourismus und Wirtschaft der Stadt erwarten lasse.“
    So viele Konjunktive!
    Es steht doch nicht einmal fest, was da rein soll. Hauptsache sich einen Sarg dahinstellen. Belebt doch erstmal den oberen Boulevard. Das ist seit mehr als 30 Jahren nicht gelungen. Ein weiteres Millionengrab soll gebaut werden.

  17. diewahrheit sagt:

    Ich finde die Neidkultur hier schön anzuschauen.
    Viel Feind, viel Ehr.

    Es läuft also in die richtige Richtung.
    Halle ist eine Stadt mit Zukunft.