Stadtratsfraktion Hauptsache Halle zum Terroranschlag: „Das zersetzende Gift des Antisemitismus und des Rassismus muss endgültig in unserer Gesellschaft neutralisiert werden“

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14 Antworten

  1. V.H. sagt:

    Ich bin weder das eine noch das andere weil meine Eltern mich gut erzogen haben. Tja und eure Eltern?

  2. 10010110 sagt:

    ‚Das zersetzende Gift des Antisemitismus und des Rassismus muss endgültig in unserer Gesellschaft neutralisiert werden‘, ist Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle, überzeugt.

    Das geht natürlich am besten mit symbolträchtigen Schwurbelsprüchen. 🙄

  3. Neutrum sagt:

    „Der Verrohung und Respektlosigkeit muss der Nährboden entzogen und Menschlichkeit entgegengestellt werden…“

    Wer Menschlichkeit sagt will irgendwen verscheißern.

  4. hallenser sagt:

    Alles schöne Worte. An kopftücher und andere eingewanderte religiöse Zeichen haben wir uns inzwischen gewöhnt. Aber daß ein anderer eingewanderter Teil unserer Bevölkerung, der seit Jahrhunderten hier heinisch ist und auch unsere Kultur maßgebend geprägt hat, in der NS-Zeit furchtbare gebracht hat, heute wieder Angst haben muß mit Kippa oder Peot und Hut durch unsere Stadt zu laufen ist mehr als beschämend.
    Es ist leider ein Verdienst unserer derzeitigen Ordnungspolitik, mangelden willens seitens Polizei und Justiz, die rechten Kräfte ernsthaft in die Schranken zu weisen.

  5. ???? sagt:

    Darf man in diesem Zusammenhang eigentlich „Gedankengut“ sagen? Oder müsste man dafür ein Wort finden, in dem „GUT“ nicht mehr vorkommt?
    @hallenser: . . . „Es ist leider ein Verdienst unserer derzeitigen Ordnungspolitik, mangelden willens seitens Polizei und Justiz, die rechten Kräfte ernsthaft in die Schranken zu weisen.“

    Ich denke nicht das Ihre Aussage so stimmt, wie Sie es hier beschreiben, denn selbst wenn unsere Ordnungsregularien, Behörden und deren umsetzende Mitmenschen (Juristen und Polizisten) bislang nicht in der Lage waren, diese menschenverachtenden Weltanschauungen zu verhindern, sind diese trotzdem NICHT die Ursache für deren Existenz.

  6. ???? sagt:

    @Andreas Wels: . . .
    „Deshalb sei es umso wichtiger, alle demokratischen Kräfte unserer Heimatstadt zu bündeln und frei von ideologischen Zwängen humanes Verhalten zu propagieren und zersetzende Strömungen mit allen geeigneten, legalen Mitteln zu bekämpfen.“

    Es sind mir in dem hier veröffentlichten Bericht zu viele „Standardfloskeln“ verarbeitet, die letztlich nichts aussagen.

    „Das zersetzende Gift des Antisemitismus und des Rassismus muss endgültig in unserer Gesellschaft neutralisiert werden“

    Wie will wer das machen? Rechtsradikal neutralisiert man mit Linksradikal, ergibt Salz plus Wasser?

    „alle demokratischen Kräfte unserer Heimatstadt zu bündeln“

    Rechts und links vom Strahlbündel ist viel mehr Platz, als würde man demokratische Kräfte flächendeckend nutzen.

    „Der Satz „Nie wieder!“ erlange somit eine fundamentale Bedeutung als unverrückbarer Maßstab des Handelns, der sich im Gedächtnis eines Jeden einzubrennen habe. Dies sei die Lehre der Gräueltat vom 09. Oktober 2019“

    Ich denke dieses „Nie wieder“ war die Lehre aus unserer Geschichte, und hat nicht funktioniert.
    Was mir fehlt: Ansätze, wie in die Köpfe einiger Mitmenschen ein friedliches Miteinander aller Menschen als erstrebenswertes Ziel implantiert werden kann, denn mit Druck erzeugt man doch immer nur Gegendruck. . . .

  7. Gr sagt:

    Wenn man wirklich in der Stadt gegen Antisemitismus und Rassismus ist, sollte man Demonstrationen dafür auf dem Markt erst mal verbieten. Mit gespaltener Zunge sprechen macht es nicht glaubwürdig, der Wähler hat’s längst durchschaut. Gab’s das in der DDR auch? Na nun höre ich schon wieder die Proteste von Leuten, die da noch gar nicht gelebt haben

  8. Mephisto sagt:

    Ein ganz wichtiges Gift hat man vergessen – das des religiösen Fanatismus.

  9. Fad sagt:

    Ne ne, die offizielle Politik in der DDR hat Wirkung gezeigt, Nazis wurden nicht toleriert oder gar nur beobachtet. Er fad behauptet lügt.

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