Stadtverwaltung: Las Vegas ist keine Spielhalle

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12 Antworten

  1. unbekannt, nicht bekannt, Stadtverwaltung sagt:

    „Doch all das war offenbar der Stadtverwaltung nicht bekannt.“

    😂 Ein Déjà-vu, schon wieder…

    Ist diesen Narkoleptikern außer der Höhe ihrer monatlichen Alimentierung überhaupt irgend etwas bekannt? Was machen die eigentlich den ganzen Tag? Eine Stadt verwalten ganz offensichtlich nicht.

    • 10010110 sagt:

      Für die Kontrolle der Konzessionen etc. ist doch das Ordnungsamt zuständig, oder? Und da haben wir schon die Wurzel des Problems. Unter wessen Leitung steht dieses Amt gleich nochmal? Tobias „der Stadt sind keine Probleme bekannt“ Teschner.

      • stekahal sagt:

        glaube eher, die haben versäumt, ihre Steuern rechtzeitig in richtiger Höhe zu bezahlen. Denke, solange das Finanzamt glüchlich und zufrieden ist, drücken die anderen Ämter gerne mal ein Auge zu.

  2. Du bist Halle / Saale Von welcher Abteilung kam die Antwort? Etwa vom Amt für Sicherheit und Ordnung? Veröffentlichen Sie doch das Schreiben. Das ist ein Skandal. 1. Steht doch eindeutig Spielhalle. 2. haben wir die SHG Glücksspiel Halle/Saale – Game Over im Jahre 2014 um eine Auflistung aller Spielhallen gebeten. Da wurde das Las Vegas eindeutig als Spielhalle aufgeführt. Wenn das Las Vegas angeblich nie eine Spielhalle war, sondern als Gaststätte geführt wurde, warum gab es dann mehr als drei Spielautomaten? Denn bis zum 10.11.2019 durften Gasstätten nur drei Geldspielgeräte aufstellen, seit dem 11.11.2019 sind gar nur noch zwei Geldspielgeräte erlaubt! Das glauben die bei der Stadt wohl selber nicht, dass es in Halle keine illegale Spielhallen gibt. Noch im August 2017 sprach die Stadtverwaltung selber noch von illegalen Spielhallen. Jede kritische Äußerungen oder Meldungen über Missstände in Spielhallen und Spielecafes, wurden in der Vergangenheit durch das Ordnungsamt als nicht relevant abgetan. Das lasche Vorgehen gegenüber Spielhallen, Spielecafes, illegale Wettanbieter und Gaststätten durch das Amt für Ordnung und Sicherheit lässt viel Raum für Spekulationen offen. Dies hat die SHG Glücksspiel Halle/Saale – Game Over auch schon einmal schriftlich gegenüber dem Amt für Ordnung und Sicherheit zum Ausdruck gebracht!

    https://dubisthalle.de/spielhallen-vier-sind-ohne-erlaubnis…

    • St. Euer Zahler sagt:

      Da lief im vorletzten Jahr eine Übergangsfrist nach Spielhallengesetz LSA aus. In diesem Zusammenhang wurden Spielbetriebe aufgegeben. Teschner hat darüber – ohne namentliche Angaben zu machen – in einer BeiKo berichtet. (http://buergerinfo.halle.de/to0040.asp?__ksinr=15565&toselect=145033) Möglicherweise stimmen die Angaben aus der Verwaltung ja wirklich, weil „Las V.“ den Spielbetrieb inzwischen aufgegeben hat. In der Liste aus 2017 ist „L.V.“ auch nicht drin: https://dubisthalle.de/spielhallen-vier-sind-ohne-erlaubnis-offen-fuenf-weitere-klagen-erlaubnis-ein

      Bitte erst prüfen, dann poltern! Oder besser: im Evidenzfall nicht poltern – gründlich absägen, diese Herrschaftskomiker!

      • „Herr Teschner, Leiter des Fachbereiches Sicherheit, informiert zum Sachstand.
        Aktuell werden im Rahmen einer Einzelfallprüfung die betroffenen Standorte
        überprüft“. – Ein nichtssagender Satz in der Beigeordnetenkonferenz. vom 11.04.2017.

        Die Übergangsfrist nach dem Spielhallengesetz LSA endete am 30.06.2017. Danach gab es immer noch Geldspielautomaten im Las Vegas. Diese wurden ja bei den diversen Razzien sogar beschlagnahmt. Bekannt ist auch, dass der Automatenaufsteller sofort neue aufstellte. Wurden die neuen Automaten angemeldet und vom FB Sicherheit und Ordnung vor Inbetriebnahme kontrolliert? Wenn das Las Vegas nicht mehr als Spielhalle geführt wird, muss schleunigst die Außenleuchtschrift entfernt werden. Das zu kontrollieren, fällt im FB Sicherheit und Ordnung.

        Es kann auch nicht angehen, dass der FB Sicherheit und Ordnung verlauten lässt, dass vier Spielhallen zwar ohne Erlaubnis seien und dann auch noch geöffnet haben, statt diese zu schließen. Solange keine Erlaubnis vorliegt, hat keine Spielhalle geöffnet zu haben. Das ist Förderung von illegalem Glücksspiel. Auch die Personen, die eine Spielhalle ohne Lizenz betreten, machen sich strafbar zur Teilnahme am illegalen Glücksspiel. Das so etwas in Halle (Saale) mit Wissen der Stadtverwaltung geduldet wird, ist ein Skandal!

        Vertreter der SHG Glücksspiel Halle (Saale) – Game Over führten im September 2017 ein Gespräch mit Herrn Teschner. Dies war mehr als ernüchternd. Ausflüchte, Ausreden, Ausweichen unserer Fragen und sich hinter dem Datenschutz versteckend, brachten kein für uns zufriedenstellendes Ergebnis.

        Ein Blick nach Berlin zeigt, wie Kontrollen effektiv durchgeführt werden. Bei Kontrollen in Spielhallen, Wettbüros und Spielecafes sind Vertreter des Ordnungsamtes, Polizei, Zoll und Finanzamt dabei. Illegale Spielhallen werden sofort mit einem amtlichen Siegel geschlossen und die Automaten konfisziert.

  3. keinHallenser sagt:

    Und wieder ist es der Amtsbereich von Herrn „mir sind keinerlei Probleme bekannt“ T., der keinen Schimmer davon hat, was in dieser Stadt los ist. Normalerweise hätte doch bei Hygiene-Kontrollen auffallen müssen, dass dort eher ein Spielhallenbetrieb anstatt Gastronomie stattfindet? Danach hätte das Ordnungsamt tätig werden müssen. Inzwischen kann hier jeder machen was er will, ohne dass man mit Konsequenzen rechnen muss. Böse Zungen würden vielleicht sogar behaupten, dass die Kontrolleure wohl unter bestimmten Voraussetzungen nicht so genau hinschauen.

  4. Larifari sagt:

    @keinHallenser

    Welche Hygiene-Kontrollen? Da wird sich bisher kein städtischer Mitarbeiter, Lebensmittelkontrolleur oder sonstiges alleine reingetraut haben. Viel zu viel Angst. 😀

    Und nenn das Kind „Tobias Teschner“ doch ruhig auch beim Namen.

  5. JEB sagt:

    Offensichtlich ist den Verantwortlichen der Stadt vieles was in der Stadt abgeht nicht bekannt.

  6. Arbeiter sagt:

    Ha ha, ich arbeite in einer Spielhalle und meiner Meinung nach wird nicht nur in Halle zu wenig bzw. gar nicht kontrolliert. Auch dieser möchte gern Spielerschutz der seit November, 18 raus ist soll wohl ein Witz sein wo bleibt der Spielerschutz denn in den Staatlichen Casinos? Da ist es wohl nicht notwendig 🤣 immerhin kann man da ja in fünf Minuten mehrere 1000de Euro verlieren aber in der Spielhalle muss es strenge Regelungen geben. Also wie man sieht wird immer weg geschaut wenn es Stadt und Staat genügend Geld einbringt.

    • @ Arbeiter – In Spielbanken kann mit höheren Summen gespielt werden. Das hat aber nichts mit Kontrollen zu tun!
      Der Jugend- und Spielerschutz ist bei den Spielbanken weitaus besser als in den Spielhallen. Für die Spielbanken gibt es in Deutschland eine zentrale Sperrdatei. D. h., wer sich in einer Spielbank sperren lässt, ist deutschlandweit in allen Spielbanken automatisch gesperrt.
      Jeder Gast, der eine Spielbank betritt, wird per Personalausweis überprüft, ob eine Sperre oder ein Hausverbot vorliegt. Dies ist seit 2008 gesetzlich geregelt.
      Wer sich jedoch in Spielhallen sperren lassen möchte, muss jede Spielhalle einzeln entweder anschreiben oder aufsuchen! Eine Ausnahme bildet das Bundesland Hessen, Dort gibt es auch für Spielhallen eine zentrale Sperrdatei. Diese wird rege genutzt. Durch die mangelnde Einlasskontrollen von SpielhallenmitarbeiterInnen, können dennoch gesperrte Spieler am Automatenspiel teilnehmen.
      Unser Ziel ist es, dass für alle Spielhallen eine bundesweite Zentralsperrdatei eingeführt wird und jeder Gast mittels Einlasskontrolle zu prüfen ist. Wer sich als Betreiber nicht daran hält, dem soll die Lizenz entzogen werden!
      Wir brauchen auf dem deutschen Glücksspielmarkt strenge Regularien! Und es muss so wie es z. B. im Spielhallengesetz LSA festgeschrieben ist, jederzeit möglich sein, sich in Spielhallen in Sachsen-Anhalt sperren zu lassen. Wie es derzeit abläuft, ist für Betroffene und Angehörige eine Tortour. Langes Diskutieren der Spielhallenangestellten über eine freiwillig vorzunehmende Sperre, oder Ausreden „Der Chef ist gerade nicht da“, müssen der Vergangenheit angehören. Wer sich freiwillig sperren lassen möchte, sollte binnen weniger Minuten auch wieder die Spielhalle verlassen können ohne lange vorherige Diskussionen!

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