„Stoppt die Auslöschung der Kurden“: rund 870 Teilnehmer bei Kurden-Demo durch Halle

Rund 870 Personen, darunter auch viele Familien, haben sich am Samstag an einer Demonstration von Kurden in Halle (Saale) beteiligt. Vom Landesmuseum aus ging der Demzug bis zum Marktplatz. Es wurden kurdische Nationalflaggen geschwenkt. Auf Plakaten standen Sprüche wie „Stoppt die Auslöschung der Kurden“ oder „Krieg bringt nur Leid.“

Kritisiert wurde auch die Bundesregierung, die den syrischen Machthaber Jolani hofiert, ein ehemaliger Dschihadist und Milizenführer des IS. Gerufen wurde „Free Rojava“ und „Free Kurdistan“. Die kurdische Selbstverwaltung der Region im Nordosten Syriens ist wegen Angriffen von Islamisten und der Syrischen Regierung in Gefahr.

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13 Antworten

  1. kundiger Staatsbürger sagt:

    Verfassungsgerecht. 🙂

    • Zipp sagt:

      Das GG gestattet nur Deutschen in Deutschland zu demonstrieren.

      Die kurdischen Demonstranten sind daher wegen Mißachtung des GG festzusetzen und auszuweisen.

      • Falsch sagt:

        Erstens ist die Demo weiterhin über die allgemeine Handlungsfreiheit abgedeckt. Die Grundrechte sind laut Bundesverfassungsgericht außerdem völkerrechtsfreundlich auszulegen. In der Europäischen Menschenrechtskonvention wird die Versammlungsfreiheit jedem Menschen zugesprochen. Daher legt das Bundesverfassungsgericht die Versammlungsfreiheit im GG so aus, dass sie allen Menschen zusteht.
        Erzähl kein gefährliches Halbwissen.

      • Olan sagt:

        „Das GG gestattet nur Deutschen in Deutschland zu demonstrieren.“

        Schon falsch. Es gibt Deutschen ein (Grund-)Recht darauf. Versammlungen müssen aber nicht gestattet werden. Zudem haben in Sachsen-Anhalt, dort befindet sich Halle, alle Menschen dieses Grundrecht.

        „Die kurdischen Demonstranten sind daher wegen Mißachtung des GG festzusetzen und auszuweisen.“

        Das ist noch dümmer.

        Warst du in einer deutschen Schule? Wie weit hast du es da geschafft?

  2. B sagt:

    Zuerst muss Deutschland sich um sich kümmern, Asyl gibt es hier genug.

    • Frage sagt:

      Man kann doch wunderbar am Beispiel Trump studieren, was bei einer Blablabla-Zuerst Stinkstiefelpolitik herauskommt, und zwar auch für das eigene Land. Warum sollte man sich an sowas orientieren?

  3. Dino sagt:

    Deutschland kann sich nicht um die Probleme aller anderen Länder kümmern. Es ist vielleicht auch gar nicht gut sich überall rein zu hängen. Wir haben genug eigene Baustellen… bezahlbarer Wohnraum fehlt, das Bildungs-& Gesundheitssystem ist am Ende usw.

    • Frager sagt:

      Du hast doch keinen einzigen Beweis dass Bildungs- und das Gesundheits-system am Ende sind.
      Ich bekomme bei Krankheit doch eine super Behandlung in Deutschland. Ich kann kein Ende sehen und meine Kinder dürfen völlig kostenfrei die Schule besuchen. Wo ist da das Ende? Sicher läuft nicht alles so, wie wir uns das vorstellen, aber ich kenne kaum ein Land, wo diese Dinge besser funktionieren als bei uns. Aber ich verstehe schon, du darfst nicht mehr in die Kneipe gehen und musst deinen Stammtischfrust im Internet ablassen.

    • Frage sagt:

      Wer sagt, Deutschland könne sich um alle Probleme kümmern? Druck auf die syrische Regierung auszuüben, kostet auch kein Geld. Also: wo ist das Problem?

  4. wer sonst sagt:

    die sollten sich besser vorm US-konsulat austoben, was bitte soll es bringen an unsere Politiker zu appellieren, die genau jene Politik unterstützen, die zum derzeitigen Schicksal der Kurden führte ? – oder sie reihen sich gleich in Demos der exil-Iraner für einen neuen vom Westen hofierten Shah ein, die dahinterstehenden Interessen sind eh die selben.

    • du zum Beispiel sagt:

      In Deutschland machen US-Konsulate die wenigste Politik. Im Vergleich zu deutschen Politikern gar keine möchte ich behaupten. Der Botschafter vielleicht.

      Auch Iran beherbergt nur einen Teil der kurdischstämmigen Weltbevölkerung. Die dort vor ein paar Jahren wegen (angeblichen) Verstoßes gegen das Kopftuchgesetz getötete Jina Mahsa Amini war übrigens eine Kurdin. Vielleicht kein Ort, an den man eben mal reist um dort zu protestieren. Manche Betas trauen sich ja in Halle nicht raus vor lauter Angst aus dem internet.

      Deine Eltern und/oder Großeltern haben 1989 in Halle auf dem Markt für mehr Freiheit (auch Demonstrationsfreiheit!), wenn auch vor allem für die D-Mark demonstriert. Nicht in Berlin oder Moskau. Hat trotzdem was gebracht.

  5. Wintersonne sagt:

    Guten Tag, die Kurden brauchen endlich ein Land. Es wäre für die Kurden, welche in der Welt verteilt , Familien auseinandergerissen in verschiedenen Ländern leben und auch für die Länder , welche keine Kurden mehr bei sich haben wollen eine Lösung. Die Erde ist doch groß genug, dass es doch möglich sein muss , dass auch Kurden ein Land haben können.

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