Straßenbahn und PKW stoßen am Moritzburgring zusammen

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7 Antworten

  1. Seher sagt:

    Das passiert, wenn man als Autofahrer glaubt, dass das Rot da am Mast zur Weihnachtsbeleuchtung der Stadt gehört und ignoriert werden kann.

    • 10010110  sagt:

      Das Ding ist ja: selbst wenn dort kein rotes Licht leuchtet, bedeutet das nicht, dass man als Autofahrer einfach durchrammeln kann, denn das ist ein mit Andreaskreuzen gesicherter Bahnübergang, da haben Straßenbahnen immer Vorrang. Aber seit dort diese komplizierte Signalanlage steht, verlassen sich alle nur noch auf die roten Lichter (und manchmal auch nicht, wie man hier sieht). Das funktionierte vorher besser, als da noch keine Ampel war; da fuhren so gut wie alle vorsichtig ran und guckten erstmal, ob eine Bahn kommt.

      • Lilaturm sagt:

        Da begibst Du dich auf ganz dünnes Eis. In Verbindung mit einer LZA ist das eben nicht der Fall. Das wurde im Bereich der EBO (darfst Du jetzt selber googlen) schon höchstrichterlich anders entschieden. Mal abgesehen davon, dass an einer Straßenkreuzung die Andreaskreuze sehr suspekt sind, da sie laut STVO einen Bahnübergang kennzeichnen. Das wird auf einer Straßenkreuzung alles etwas komplizierter. Wenn die LZA beim Unfall aus war, rate ich zu einem guten Anwalt.

  2. geraldo sagt:

    Wo wollte der denn hin und wo kam er her? Ich sehe keine Spuren, dass ihn die Bahn von der rechten Fahrbahnseite bis links weggeschoben hätte.

    • Seb Gorka sagt:

      Der wollte den Universitätsring befahren. Er kam ursprünglich aus Berlin. Die Bahn hat ihn von der rechten auf die linke Spur (Gegenfahrbahn) geschoben. Das ist Physik und ging ganz und gar nicht spurlos.

  3. Kritiker sagt:

    Ich denke, der FahrerInn kam aus Richtung Moritzburg oder auch Geiststr. Würde mich wundern, weshalb die Ampel dort nun gerade nicht schalten sollte, die Ampeln sind doch faktisch immer rot. Aber egal wie es war, auch so ist an dieser verdammlichen Kreuzung größte Vorsicht geboten mit diesen irren Ampeln. Letztlich immer Augen auf, wer von wo kommt.
    Klassiker dort, Fahrradfahrer, welche ja immer eigentlich, egal welche Farbe welche Ampeln haben, über eine Kreuzung rauschen, stehen dort an einer roten Fussgängerampel in der Gr. Ulli am Uniring, obwohl es dort eine separate Fahrradampel gibt, welche nur rot leuchtet, wenn die Straßenbahnampel gerade ausgegangen ist, damit kein Radler auf den Uniring rauscht nach Bahnquerung. Grün gibt es nur bei Fußgängergrün, ansonsten freie Fahrt nach Vorfahrtbeachtung. Sind also alle Ampeln aus, dann hätte dieser Radler sogar Vorfahrt vor Linksabbieger aus der Geiststraße, falls Uniring frei ist, was wohl nur einer von 100 Radlern weiß, Gott sei Dank und Autofahrer dankend so „hinnehmen“. Das es an dieser Kreuzung nicht zu schwereren Unfällen gekommen ist, grenzt an ein Wunder. Die Geiststr. sollte zu einer zweiseitigen Sackgasse für Autofahrer gemacht werden und zwar an der Fleischerstr., so dass zwar Anlieger aus beiden Richtungen rein können aber der Durchgangsverkehr wegfällt. Das würde auch für den Radverkehr und dem ÖPNV sehr gut sein. Außerdem vermindert es die Ignoration der Einbahnstr. Regelmäßig fährt dort einer umgekehrt durch.

    Problem wäre die techn. Umsetzung der Sackgasse, da man zwar Höhe Fleischerstr. Poller setzen könnte, aber auf den Schienen eine Sperrung schwer möglich wäre. Und Autofahrer neigen zur Ignoration von Hindernissen, vor allem Postfahrer.

  4. geraldo sagt:

    Auf der Hauptradroute von der Kleinen Ulli in die Geiststraße fährt man als Radfahrer tatsächlich bei Rot und mit offenen Augen am sichersten.
    Bei Grün wird man übersehen von Linksabbiegern aus dem Parkplatz, Linksabbiegern aus der Geiststraße und dem drängenden Verkehr auf dem Uniring.

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