Südstadt-Gymnasium soll sechs 5. Klassen bilden

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3 Antworten

  1. Ohntin sagt:

    Oh das ist ja prima, da passen dann dort noch mehr Schüler an die Schule. Hoffentlich bekommen sie noch mehr Lehrer dazu sonst klappt das nicht

  2. Matze sagt:

    Gab es nicht erst gestern einen Artikel, dass die Kinder nicht ans Südstadt-Gymnasium wollen?

    „Weniger Erstwünsche als bereitstehende Plätze gab es am Südstadt-Gymnasium (93 Bewerbungen auf 140 Plätze) und Christian-Wolff-Gymnasium (113 Bewerbungen auf 168 Plätze).“

    Das ist ja wieder einmal am Bedarf vorbeigeplant.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      Ist halt dort geplant, wo es aktuell Platz gibt.

      Schüler haben nur ein Anrecht auf die gewünschte Schulform, nicht auf die Einrichtung

      • Matze sagt:

        Das ist schon klar, nur ist es eben nicht schön, wenn 10jährige Kinder stundenlang durch die Gegend fahren müssen, um zu lernen. Es ist immer sinnvoll dort zur Schule zu gegen wo man wohnt.

        Wenn es also mehr Wünsche für Gymnasien in der Innenstadt und im Osten gibt, dann macht es wenig Sinn das Gymnasium im Süden auszubauen. Hier hat die Stadt wieder neben dem Bedarf geplant.

        • Kritiker sagt:

          Stundenlang? Selbst von Trotha aus ist man in allerspätestens in 30 Minuten am Südstadtgymnasium, absoluter Unsinn mit „stundenlang“. Wir sind keine Mio-Stadt, sondern eine größere Kleinstadt. In China wäre die Anzahl an Bewohnern von Halle in deren Städte ein größerer Straßenzug.

          • Matze sagt:

            Sie scheinen wenig Ahnung vom öffentlichen Verkehrsnetz zu haben. Sie haben sicher noch nie etwas von Wartezeiten und verspäteten Bahnen gehört. Auch Wartezeiten gehören zum Schulweg dazu. Dazu sind aber die Straßenbahnen in Halle nicht sicher, wie man hier immer wieder lesen muss. Es gibt nicht nur den Weg zur Schule, sondern auch den Weg nach Hause. Kann man natürlich nicht wissen, wenn man das Haus nicht verlässt, da man nicht berufstätig ist. Jedenfalls sind die Kinder so mindestens 2 Stunden täglich unterwegs.

          • Schöler sagt:

            Uranusstr bis Südstadt inkl 5 min Fussweg 40 Minuten.

    • Bärbel R. sagt:

      Nach WOLLEN geht es nicht. Wir sind ja nicht bei „Wünsch dir was“. Wenn ich einen Platz auf einem Gymnasium haben möchte, ist es doch egal, wo. Auch wenn es nicht der ERSTwunsch ist, dann nehme ich eben das „Ausweich-Gymnasium“.
      Ich halte sowieso Gymnasium ab 5. Klasse für verfrüht. Es ist eigentlich die Entscheidung der ELTERN, die Kinder werden nicht gefragt. Die machen einfach, was die Eltern „wünschen“. 🙁 Die wissen in dem Alter noch gar nicht, was auf sie zu kommt und sind dann leider oft überfordert.

      • Karlinka sagt:

        Ich habe meinen Sohn gefragt. Wir haben uns Schulen angesehen und doch nicht den Platz bekommen den wir wollten. Und NEIN. Es ist nicht egal. Mein Sohn fährt nun von dem einen Ende derStadt zum anderen Ende. Sinnlos

        • JM sagt:

          Meine Oma musste eine Stunde pro Strecke zur Schule laufen! Also krieg dich ein. Das HAVAG Netzt bringt doch jeden verhältnismäßig schnell überall hin

      • Matze sagt:

        Das ist wirklich traurig, dass es ihren Kindern so ergeht. Aber, das werden sie nicht wissen, gibt es an Schulen auch eine Schullaufbahnempfehlung. Sprich nicht die Eltern entscheiden es, sondern die Eltern gemeinsam mit der Schule/Lehrerin, die es besser einschätzen kann als sie.

        Und nein es ist eben nicht egal, wo man einen Platz bekommt. Wenn man bis zur Südstadt jeden Tag mindestens 2 Stunden unterwegs ist, dann geht hier eine Menge Freizeit für die Kinder verloren. Auch wissen wir durch „Du bist Halle“, dass es aktuell nicht ungefährlich ist Straßenbahn zu fahren.

        • 10010110 sagt:

          Ich bin früher auch quer durch die Stadt zur Schule gefahren, und ich hatte nie das Gefühl, dass mir wertvolle Freizeit verloren gegangen ist. Im Gegenteil, ich habe die Stadt kennengelernt und Dinge entdeckt, die ich nie gesehen hätte, wäre ich im gleichen Viertel zur Schule gegangen.

          Das ist typische Erwachsenendenkweise, die auch später nur darüber nachdenken, wie sie z. B. am schnellsten im Urlaub ankommen. Dass manchmal der Weg selbst das Ziel ist und Teil der Freizeit sein kann, kommt denen nicht in den Sinn.

          • Matze sagt:

            Das freut mich für dich, dass du gern mit der Straßenbahn durch die Stadt fährst. Für einen Erwachsenen ist es sicher nicht so gefährlich, wie für ein Kind.

            Auch soll es Kinder geben, die Freunde haben und ihre Zeit vielleicht lieber mit Freunden als in der Straßenbahn verbringen. Dies ist ja in ihrem Fall anders. Sie sitzen lieber in der Straßenbahn.

            Auch kann man in einer Straßenbahn schlecht Hausaufgaben erledigen und wenn man weiß, wann und zu welchen Uhrzeit Kinder am besten lernen, dann ist das eben nicht nach 17 oder 18 Uhr.

          • 10010110 sagt:

            Vielleicht fragst du mal lieber deine Kinder nach ihrer eigenen Meinung, als deine auf andere zu projizieren? (und auch Suggestivfragen können eine Meinung beeinflussen, also aufpassen bei der Wortwahl der Frage)

            Und dann immernoch die allgegenwärtige „Gefahr“ für die armen Kinderchen ins Spiel bringen. Wahrscheinlich fährst du deine verzogenen Wänster am liebsten mit dem Auto bis vor die Tür, weil das Leben ja so „gefährlich“ ist, und schaffst dadurch überhaupt erst für andere die Gefahren im Straßenverkehr, vor denen du deine eigenen Kinder schützen willst. 🙄

          • Matze sagt:

            Im Gegensatz zu dir und deinen assoziallen Wänstern, frage ich meine Kinder immer nach ihrer Meinung. Bei dir ist klar was mal aus deinen Kindern wird. Zu Hause auf Hartz 4 warten und dummes Zeug im Netz tippen.

        • JM sagt:

          Jeden Tag zwei Stunden mindestens? Wo wohnen Sie denn bitte? Wir wohnen in der Innenstadt und Sohn geht aufs Südstadt Gym. Das ist gerade sogar noch ausgelagert und weiter weg. Er ist mit Umsteigen in ca. 20 Minuten da! Die morgendlichen Anschlüssen der Bahnen sind fast nahtlos. Also wo ist das Problem wirklich?

          Abgesehen davon werden es auch Ihre Kinder irgendwann prima finden noch bummeln zu können und Schwachfug mit ihren Freunden auf dem Heimweg machen zu können.

        • Bärbel R. sagt:

          Matze, das weiß ich schon. Es gibt eine SchullaufbahnEMPFEHLUNG, ja. Muss man aber nicht zwangsläufig machen. Wie du selbst schreibst, entscheiden das Eltern und Schule, nicht das Kind. Wenn du ein Kind in dem Alter fragst, sagt es treu und brav „ja und amen“, weil es ihm schöngeredet wird. Ich habe doch lieber einen sehr guten Schüler in einer Real-/Gesamt- oder Gemeinschaftsschule, als einen frustrierten Gymnasiasten, der aufgrund des hohen Leistungsdruckes ein schlechter Schüler wird. Um „am Ball zu bleiben“, ist es da mit der Freizeit auch nicht weit her, die geht nämlich mit Lernen drauf. Der Unterschied für so einen kleinen Fünftklässler ist enorm, wie (einerseits) Zuckerbrot und (andererseits) Peitsche. Es gibt immerhin die Möglichkeit, auch z. B. nach 8. Klasse auf ein Gymnasium zu wechseln. Dann kann der Jugendliche das schon selbst einschätzen und mit entscheiden.

          • Matze sagt:

            Sie können auch einen guten Schüler auf eine Förderschule schicken. Das ist ihnen überlassen. Mein Kind war bei allen Gesprächen mit dem Lehrer dabei und hat selbst entschieden auf welche Schule es gehen will und da wir sogar einige Schulen besichtigt haben, hat mein Kind selbst entschieden welche Schule es gern hätte.
            Aber wie gesagt, wenn es ihre Kinder nicht allein entscheiden dürfen, dann ist das eben ihre Sache.

          • Bärbel R. sagt:

            Natürlich kann man das 🙂 Man kann sein Kind auch auf den Mond schicken. 🙂 Ich habe zum Glück keine schulpflichtigen Kinder mehr 🙂 Ich habe nur Mitleid…
            Dein Kind hat selbst entschieden, welche Schule es gern HÄTTE. Hat es wenigstens geklappt? Also die Wunsch-Schule? Dann wäre das ja prima.

          • Matze sagt:

            Das wissen wir erst im Juni. Die Stadt ist bei der Vergabe recht langsam.

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