Technischer Defekt: ICE Berlin-Zürich auf der Saale-Elster-Talbrücke bei Halle-Planena liegengeblieben, Strom und Klimaanlage zeitweise ausgefallen – hunderte Reisende wurden evakuiert

49 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Diesmal keine Übung? 😀

  2. Die Verkehrswendelüge sagt:

    Und das im besten Deutschland, das es je gab.

    Es ist nur noch erbärmlich, was unter diesem Bahn-Schwindel abläuft.

    • doch sagt:

      Du solltest klagen!

    • JoKo sagt:

      Also ich kenne nur das Deutschland vorher. Da gab es gar keine ICE und somit konnte man da auch nicht auf einer ICE Brücke stehen bleiben. Ich weiß nicht wo das Deutschland besser war, als man noch 6h nach München unterwegs war. Aber labere ruhig weiter der AFD Mantra dass alles schlecht ist. Kleingeist, Dummheit und Gewalt werden dir sicher besser gefallen.

      • FeliX sagt:

        „Ich weiß nicht wo das Deutschland besser war, als man noch 6h nach München unterwegs war.“

        Weniger unpünktliche Bahnen, noch für fast alle bezahlbar, kein entarteter Tarifdschungel, belebte Bahnhöfe (richtige Gebäude) außerhalb größerer Städte mit Personal, dass man auch mal was fragen kann. Dafür nehme ich gerne 2 Stunden längere Fahrt nach München in Kauf, was bei mir aller 15 Jahre einmal vorkommt.

        • Zurück zur Dampflok! sagt:

          Genau weil DU alle 15 Jahre vielleicht mal nach München fährst: Zurück zur DDR? Nein, danke.

          Apropos: Warum gibt es die tolle DDR eigentlich nicht mehr? Wo die Züge angeblich pünktlicher waren als heutzutage (offensichtlich bist Du in der DDR nie Zug gefahren)? Und vor allem: Wo ich nicht nach München oder Zürich fahren konnte, noch nicht einmal mit dem Zug…

  3. Bananenrepublik sagt:

    „Als die ersten in der feuchten Hitze kollabieren, werden wenigstens die Türen geöffnet. Raus darf niemand, alle Soldaten an Bord sichern die Türen.“

    Das grenzt an Körperverletzung!

    • Selber Banane sagt:

      Was Du schreibst, grenzt an Körperverletzung. Sicherung einer Bahnstrecke vor unbefugtem Betreten gehört jedenfalls nicht dazu und „grenzt“ noch nicht einmal daran.

      • Unfug muss sein sagt:

        Was sind schon ein paar Ohnmachten gegen unbefugtes Betreten!

      • @Blödquatscher sagt:

        Türen hätte man auch VOR dem Kollabieren öffnen können. Nun kriech wieder schön unter deinen Stein.

        • @Dummquaker sagt:

          Der Zug stand auf einer Brücke. Auch wenn er nur irgendwo auf der Strecke gestanden hätte, ist es bis zum Boden ziemlich hoch, denn da ist ia kein Bahnsteig.
          Wenn man die Türen da aufgemacht hätte, dann hätte man an jede Tür eine entsprechende Aufsicht stellen müssen, denn unter den ca 800 Fahrgästen hätte es genügend gegeben, die da mal raus gewollt hätten.
          Normalerweise haben die Zugbegleiter Wasserflaschen für solche Notfälle, so dass zumindest der Durst der Reisenden etwas gestillt werden kann.

          • FeliX sagt:

            Man hat an jede Tür eine Aufsicht gestellt, allerdings erst, als einige Fahrgäste schon kollabiert waren. Kann man oben nachlesen. Eine Flasche Wasser verändert übrigens nicht das Klima in einem Zug.

        • Selber Banane sagt:

          Danke für den „Stein“ und den „Blödquatscher“, denn etwas anderes als beleidigen kannst Du eh nicht.

          Zitat aus dem Artikel: „Laut Reisenden hatte der Lokführer aber zumindest den Stromabnehmer für das Schweizer Bahnsystem ausgefahren, so dass zumindest die Klimaanlage wieder funktionierte.“

  4. Malte sagt:

    Nun bin ich wieder bestätigt, mit dem Auto zu fahren, oder dem Reisebus…

    • Tipp sagt:

      Fahrgemeinschaft mit „Frodo“. Da könnt ihr euch abwechseln und Kosten sparen.

      Denn Autos und Reisebusse gehen nie kaputt.

    • 👍 sagt:

      Das ist eine kluge Entscheidung. Autos und Busse verunglücken bekanntlich nie und gehen darüber hinaus auch nie kaputt.

      • Peter sagt:

        Wenn ich im Auto liegen bleibe, steige ich einfach aus, wenn es zu warm wird
        Da muss ich nicht kollabieren, weil ich von so einem Paragraphenreiter abhängig bin, der meint Hunderte Leute bei den Temperaturen im Zug einsperren zu müssen.

        • 👍 sagt:

          Im Jahr 2022 sind in Deutschland 2 782 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben.

          Unfälle und Verunglückte im Eisenbahnverkehr nach Personengruppen: (Auszug) :
          Getötete
          2018: 151, darunter Fahrgäste 5
          2019: 147, darunter Fahrgäste 1
          2020: 160, darunter Fahrgäste 2
          2021: 124, darunter Fahrgäste 0

          Immer steigt schön aus, wenn das Auto stehen bleiben sollte…

      • FeliX sagt:

        Zumindest wird man nicht am Aussteigen oder Türen öffnen gehindert.

  5. Bernd sagt:

    Deutschland – ein Land der Dritten Welt…an allen Ecken und Enden, nicht nur bei der DB.

    • 10010110 sagt:

      So ein Unsinn. Wenn du ein reiches Dritte-Welt-Land sehen willst, schau in die USA.

      • Beides Unsinn sagt:

        Weder Deutschland noch die USA sind auch nur annähernd ein Dritte – Welt – Land. Ganz offensichtlich wart ihr noch nie in einem, sonst würdet ihr nicht so einen Stuss schreiben. Ein defekter Hochgeschwindigkeitszug (!) ist jedenfalls kein Zeichen für ein Dritte – Welt – Land.

        • 10010110 sagt:

          Ganz offensichtlich verstehst du nichts von sprachlichen Hyperbeln. 🙄
          Aber es gibt zahlreiche Dokumentationen über Armut, Gewalt und den fehlenden Sozialstaat im reichsten Land der Welt – Zustände, die man sonst nur aus Dritte-Welt-Ländern kennt.

          • Spin Dottore sagt:

            Eh Allder, Du sollest hier zielgruppenorientiert kommunizieren!
            Die Kommune der hier intellektuelle Krösusse spielenden Kids ist von Deinem Knoff Hoff überfordert. Das verunsichert die Möchte-gern-Alphas mächtig. Schreib einfach auf derem Niveau (frühe Sechstklässler!) und hab Heidenspaß am virtuellen Hahnenkampf.

          • Beides Unsinn. Beim selbst ernannten "Dottore" ebenso sagt:

            Leider ist Armut nicht auf Dritte – Welt – Staaten beschränkt. Und es ist daher auch kein „Markenzeichen“ für Dritte – Welt – Länder. Du weißt gar nicht, was Dritte – Welt – Land überhaupt bedeutet.

          • Besserwissen kann ich ooch sagt:

            Ursprünglich waren mit der „Dritten Welt“ blockfreie Staaten gemeint, und es bezog sich in keiner Weise auf die volkswirtschaftliche Lage.

          • weitergelesen sagt:

            Oha.

            „An der Konferenz in Bandung vom 18. April 1955 übernahmen die anwesenden 29 Länder aus Asien und Afrika diese Bezeichnung für sich. Sie verstanden sich zwar als eine Vereinigung von armen Ländern, welche nicht nur für eine wirtschaftliche Besserstellung, sondern auch gegen Kolonialismus und Rassismus kämpfte.“

      • JoKo sagt:

        Lass ihn doch. Er versteht es ohnehin nicht. Beim Nachbarn ist ist das Gras immer grüner.
        Deshalb wohnt AFD Uschi ja auch in der Schweiz und nicht in dem Land, für dass sie im Bundestag sitzt. Der Kleingeist vieler deutscher Bürger ist traurig. Ich hoffe dass der nicht irgendwann auch gefährlich wird.

  6. Robert sagt:

    Eine angenehme gute Reise. Das Wünscht Ihnen ihre Deutsche Bahn .Hahaha

  7. Der metzger sagt:

    Hab auch schon oft bei Hitze im Stau gestanden und wurde nicht evakuiert. Das sollte ein Nachtrag wert sein als Schlagzeile.

    • Vortrag sagt:

      Wie bereits in den ersten beiden Wörtern der Überschrift steht, ist der ICE nicht wegen eines Verkehrsstaus stehengeblieben.

      • 「el suplemento」 sagt:

        Im Internet und auf dem Papier steht viel. Wenn berichtet wird, es sei eine Ente vom Himmel gefallen, dann kann das auch eine journalistische Ente sein.

    • Robert sagt:

      Dann hast du ein beschissenes West-Auto . Mit dem Trabi wäre es nicht passiert. Hahaha

  8. Ebbe04Sand sagt:

    Das war definitiv ein feiger hinterhältiger Anschlag bestimmter Kreise und finsterer Mächte, wenn ich den Zugnamen lese 🙂 . Wird uns nicht aufhalten!

  9. (((Spacelaser))) sagt:

    Jetzt muss nur noch einer fabulieren, das Klima hätte sich nicht geändert…

  10. V.L. sagt:

    Ich saß im ICE 79, der um 13.16 in Berlin- Gesundbrunnen startete. Kurz hinter Leipzig blieb der Zug auf freier Strecke stehen. Nach etwa zehn Minuten kam die Ansage, dass es ein Stromproblem gäbe, das aber behoben würde. Tatsächlich fuhr der Zug nach einiger Zeit wieder an, beschleunigte auf 223 km/h, bremste dann und blieb wieder stehen. Es war 15.03 Minuten. Diesmal kam die Durchsage ziemlich schnell. Das Stromproblem wäre wieder aufgetreten, könne nicht mehr behoben werden. Der Zug müsse evakuiert werden. Der Lokführer hätte alles eingeleitet.

    Wir befanden uns etwa 10 Fahrtminuten von Leipzig entfernt. Da die Klimaanlage ausfiel wurde die Luft im überfüllten Zug – die Fahrgäste standen in allen Waggons zwischen den Sitzreihen, zum Schneiden. Die Temperatur stieg schnell auf über 30°C. Der Schaffner versprach, die Türen zu öffnen, was nach einiger Zeit auch gelang. Aber sie mussten auf Anweisung eines Bürokraten, der in seinem vermutlich klimatisierten Office saß, wieder geschlossen werden. Das rief einige Ärzte im Zug auf den Plan, die erreichten, dass der Leitstelle klar gemacht wurde, dass binnen kurzem im Zug die ersten Leute wegen Hitze und Sauerstoffmangels kollabieren würden. Daraufhin wurden die Türen auf einer Zugseite wieder geöffnet.

    Nur die Kollegen vom Bordbistro verhielten sich der Lage angemessen. Sie verteilten ihre gelagerten Getränke mit Hilfe der an Bord befindlichen Soldaten und Politzisten an die Passagiere.

    Nach zweieinhalb Stunden hieß es, der Evakuierungszug wäre da, er könnte aber erst neben unserm Zug halten, wenn die Türen wieder geschlossen wären. Das geschah, aber es kam kein Zug. Nach zwanzig Minuten, dem Lokführer war es inzwischen wenigstens gelungen, die Klimaanlage zu reaktivieren, hieß es, der Evakuierungszug würde „in Kürze“ einfahren. Zehn Minuten später verkündete der Lokführer, der Zug wäre zu uns „unterwegs“.

    Zehn Minuten nach 18.00 Uhr hielt tatsächlich ein ICE neben uns. Der war aber halb besetzt. Es war klar, dass nicht alle Passagiere aus unserem Zug umsteigen könnten. Die Evakuierung dauerte dann über eine Stunde. An nur zwei Stellen konnten wir über Notleitern den Zug verlassen und über eben solche Leitern den andern Zug erklimmen. Wären die Soldaten und Polizisten nicht gewesen, hätte das Ganze noch viel länger gedauert. Mit dem Personal allein wäre es kaum zu schaffen gewesen.

    Wie zu erwarten war, blieben hauptsächlich ältere Leute im Zug zurück. Die Rede war von etwa 40 Personen, überprüfen konnte das keiner.

    • 10010110 sagt:

      Vielen Dank für die Erläuterungen. Das zeigt mir einmal mehr, wie sinnlos kompliziert man heutzutage aus reiner Gier und Bequemlichkeit alles macht. Da müssen Leute zwischen zwei stehenden Zügen per Leitern/Stegen evakuiert werden, nur damit das weltfremde Protokoll eingehalten wird und sie ja keinen Fuß auf den Boden zwischen den (stehenden!) Zügen setzen. 🤦‍♀️

      Fenster lassen sich nicht mehr öffnen (weil man ja unbedingt mit 300km/h durchs Land fahren können muss, da geht das natürlich nicht) und man ist für die Versorgung mit „frischer“ Luft auf Klimaanlagen angewiesen. Das ist wie ein Haus zu bauen, und dann die Treppen wegzulassen und stattdessen nur einen Fahrstuhl einzubauen. 🤦‍♀️

      Es gibt nicht mal ein Notstromaggregat, welches bei einem Ausfall des Systems die allernötigsten Grundfunktionen aufrechterhält (oder eine Fahrt mit verminderter Geschwindigkeit bis zum nächstmöglichen geeigneten Evakuierungspunkt ermöglicht). Sowas kommt von sowas, wenn man an Redundanzen spart. Man stelle sich mal vor, dieses Vorgehen wäre bei Flugzeugen üblich. 🤦‍♀️ Aber ich würde nicht mal den Ingenieuren die Schuld geben, sondern den Auftraggebern in den Chefetagen, die nur auf die Zahlen auf dem Papier gucken und für die alles, was nicht unmittelbar einen „Return on Investment“ bringt, einsparen wollen.

      • Unsinn, Nulli sagt:

        „Da müssen Leute zwischen zwei stehenden Zügen per Leitern/Stegen evakuiert werden, nur damit das weltfremde Protokoll eingehalten wird und sie ja keinen Fuß auf den Boden zwischen den (stehenden!) Zügen setzen.“

        Reiner Blödsinn. Du hast noch nie versucht, ohne Bahnsteig in einen ICE oder aus einem ICE ein-/auszusteigen. Das ist kein „Protokoll“, sondern schlicht und einfach notwendig (außer vielleicht für Leistungsturner, die ja bekanntlich und gewöhnlich über 80% der Zugpassagiere ausmachen….

        • B4H offiziell sagt:

          Digitali hat den wunden Punkt erwischt!
          Schlage vor ab sofort jeden ICE mit Notrutschen, Schlauchbooten und Kotztüten nachzurüsten.

  11. Du bist flüssiger als flüssig? sagt:

    Warum dann ein Kommentar?