Tiere sind keine Sportgeräte: Protest gegen Wiedereröffnung der Pferde-Rennbahn

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12 Antworten

  1. Argus sagt:

    „Von den Besuchern der Rennbahn selbst hagelte es hämische Kommentare und Beleidigungen.“

    Die Verblödung und Verrohung der Gesellschaft schreitet voran.

  2. Wunderblume sagt:

    Ich sag dir mal was, weil ich alt genug bin. Es gab Zeiten, da hätte man die einkassiert. Also auf Lkw geladen und weggebracht. Oder die hätten von Besuchern des Pferderennens eine blutige Nase bekommen. Also schreib nichts von Verrohung und freu dich drüber, dass die da stehen dürfen.

  3. hallenser sagt:

    Da müssen die Tierschützer im vorigem Leben Pferde gewesen sein, so genau wie sie das wissen.
    Und wie sieht das mit Hunden aus ? Die müssen Agility machen, neben dem Fahrrad herlaufen, Täter aufspüren, Drogen suchen, den Hof bewachen, reine Ausbeutung und bekommen es nicht mal bezahlt.

    • JEB sagt:

      Habe da gleich noch paar Vorschläge was man noch verbieten / abschaffen könnte: Fische im Aquarium, Vögel in Käfigen und Volieren, Katzen in der Wohnung. Ach was, wir stellen den Strom ab , bewegen uns wieder in die Urzeit zurück und alle Lebewesen laufen, fliegen und schwimmen frei rum. Das ist es.

  4. Toleranz sagt:

    @Wunderblume

    Mag sein, daß du auf Peitschenhiebe stehst, Tiere garantiert nicht.
    Lebe deinen Fetisch, brauchst auch keine Angst zu haben auf einen ELO geschmissen und verprügelt zu werden.
    Also freue dich, daß du in diesem Land leben darfst.

    • Sachverstand sagt:

      Heißt meines Wissens LO (LastOminibus) und die Pferde werden auch nicht geschlagen. Die Reitgerte schlagen die Jokeys wohl nur an ihre Reitstiefel und die Tiere reagieren nur auf das dabei entstehende Geräusch. Hat mir so einmal ein Bekannter, selber Pferdebesitzer, auf meine Nachfrage erklärt. Ich halte da Dressur-, wegen dem „Barren“ und Springreiten, wegen der unnatürlichen Bewegungsabläufe, für wesentlich fragwürdiger.

  5. Elmo sagt:

    Pferderennen sind doch irgendwie aus der Zeit gefallen.
    Sicher findet man es schön, wenn das Pferd gewinnt auf dass man gesetzt hat.
    Was allerdings mit den Tieren passiert, die nicht gewinnen oder gar verletzt werden, macht sich niemand Gedanken.
    Ist ein Pferd nicht mehr schnell genug, wird es meist ausgesondert und zum Abdecker gebracht. Ähnlich geht es den Pferden, die sich beim Rennen verletzen. Damit meine ich Knochenbrüche oder schlimmeres. Dann wird das Tier im besten Fall gleich vor Ort erschossen. Meist aber quält sich das schwer verletzte Tier dann noch Stunden lang mit massiven Schmerzen, bis es dann lebendig zum Abdecker kommt. Natürlich passiert das alles hinter den Kulissen. Die High society soll davon ja nichts mitbekommen. Ich finde es richtig und wichtig dagegen zu demonstrieren. Solche Zustände muten mittelalterlich an und passen einfach nicht mehr in unsere Zeit. Aber das interessiert ja hier niemanden. Früher war alles besser und deshalb müssen wir jede dämliche Tradition in die Neuzeit retten. Die Gesellschaft ist ja auf dem Besten Weg mit ihrer AFD. Die stehen ja für gute alte Traditionen.

  6. JEB sagt:

    Na dann machen wir halt Huckepackrennen. Haben wir als Kinder auch gemacht. Und wenn die Plakatehalter das „Pferd“ geben, passt das schon.

    • Fadamo Fadamo sagt:

      Dieses Kinderspiel würden wieder einige als Kinderarbeit oder Kinderfolter auslegen.
      Haben die Tierschütze lange Weile ,oder haben sich die Pferde beim Tierschutz beschwert ?

      • HansimGlueck sagt:

        Wenn du „lange Weile“ hast, kannst du dich ja mal mit der deutschen Sprache beschäftigen, bevor du dir vielleicht auch mal die Grundsätze des Tierschutzes in Deutschland zum Gemüte führst.

  7. GuitarBull sagt:

    Bei allen hochkochenden Emotionen… Ist es heute auch noch möglich seine Meinung zu sagen, ohne daß man gleich beschimpft wird. Also, alle mal einen Gang zurückschalten und auch mal mit einer anderen Meinung leben können. Und den Tierschützern empfehle ich einfach sich im Vorfeld solcher Demonstrationen etwas besser zu informieren. Diese Demo schien mir von viel Unkenntnis geprägt.

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