Trinkbrunnen auf dem Markt und der Peißnitz in Betrieb genommen

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Auf dem Marktplatz in Halle (Saale) wurde am Freitag ein Trinkbrunnen in Betrieb genommen. Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und Matthias Lux, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle, nahmen den ersten Schluck Wasser daraus. Auch auf der Peißnitz gibt es einen Brunnen.
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Die Brunnen wurden nach modernsten Standards von der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft (HWS) auf dem Marktplatz, auf der Westseite neben dem Geoskop, und auf der Peißnitzinsel, Nähe Gut Gimritz, errichtet. Sie sind aus dunkelgrauem Granit, etwa einen Meter hoch, 40 Zentimeter breit, 80 Zentimeter lang und verfügen beide über eine Kinderstufe. So können gerade die Kleinen auf gezuckerte Getränke verzichten und stattdessen mit gesundem halleschem Trinkwasser ihren Durst löschen. Das enthält im Übrigen viele Mineralien und Spurenelementen, wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium und Chlorid, die wichtig für Gesundheit und Wachstum sind. Beide Brunnen haben eine Drücker-Armatur zum becherlosen Trinken. Der Brunnen auf dem Markt verfügt zusätzlich über eine Flaschenfüll-Armatur.

Beide Trinkbrunnen durchlaufen wöchentlich eine Sichtprüfung und zweiwöchentlich einer Reinigungs- und Funktionskontrolle. Um die 1A-Qualität des Trinkwassers sicherzustellen werden aller zwei Wochen vom Zentrallabor Proben entnommen, um das Trinkwasser zu analysieren. Außerdem erfolgt dreimal täglich eine automatische Spülung der kompletten Trinkwasserleitungen beider Brunnen, um eine gleichbleibende Trinkwasserqualität bei Nicht-Benutzung zu gewährleisten.

Vorausgegangen war ein Stadtratsantrag der Fraktion „Die Linke“ im vergangenen Jahr. Bereits 2012 hatten die Grünen die Verwaltung beauftragt, einmal mögliche Standorte für Trinkbrunnen zu prüfen. Daraufhin hatte die Verwaltung einige Ideen vorgelegt, doch die Umsetzung verschwand wieder in der Schublade.

Auf dem Boulevard gab es bis 2011 einen Trinkbrunnen. Dieser wurde wegen Vandalismus und Verunreinigungen wieder abgebaut. Einen weiteren Trinkbrunnen gibt es auf der Peißnitz.

(Foto: Stadtwerke)

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